Bismarcktürme auf dem Weg von Prag nach Magdeburg #2

Wer nach Dresden kommt, der schaut sich die Frauenkirche,  die Semperoper oder die Brühlschen Terrassen an. Für uns sind heute zwei der drei Bismarcktürme von Dresden die architektonischen Hauptziele.

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Seht ihr, da hinten, am Rand der Neubaublocks, befindet sich unser erster Turm.

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Dresden-Räcknitz N 51° 01.335 E 13° 44.122

Es ist die Bismarcksäule in Dresden-Räcknitz, die in den Jahren 1904 bis 1906 auf der Franzenshöhe auf 187 m über NN errichtet wurde.

Nur ein paar Kilometer weiter findet man den Bismarckturm in Dresden-Plauen. Dieser Bismarckturm wurde 1954 in Johann-Gottlieb-Fichte-Turm umbenannt. Er ist und bleibt aber ein schöner Aussichtsturm.

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Dresden-Plauen N 51° 01.348 E 13° 42.730

Nach diesen zwei Türmen trafen wir uns mit unserer Tochter und landeten schließlich viel erzählend beim Italiener. Dann radelten wir wieder ins Elbtal und entdeckten diesen Fotorahmen.

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Entlang der Elbe haben wir ja schon mehrere Fotorahmen fotografiert: hier in Sandfurth und hier am Mittellandkanal.

Über Meißen …

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… radelten wir bis zum späten Nachmittag bis nach …

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… Diesbar-Seußlitz und übernachteten bei einem Winzer, der auch eine Pension direkt an der Elbe betreibt. Traumhaft.

Bitte bleibt neugierig.

Zurück zur Etappe davor? – oder – Morgen geht es in die Lutherstadt-Wittenberg.

Kasan

Kasan ist die Hauptstadt der russischen autonomen Republik Tatarstan. In Tatarstan leben ca. 3,7 Millionen Einwohner, davon 1,1 Millionen in Kasan.

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Die Tataren gehören zu den Turkvölkern, die mit dem Einfall der Mongolen in das Land kamen und blieben. Sie gehören mehrheitlich dem Islam an. Neben den russisch orthodoxen Kirchen sehen wir also überall Moscheen.

Gleich beim Einradeln in Kasan fiel uns dieser „Tempel“ der Religionen auf.

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Dieses Bauwerk wurde 1992 durch den Künstler Eldar Chanow begonnen. „Ich hörte eine Stimme, die mir sagte, ‚Eldar, du musst morgen um sechs Uhr früh aufstehen, dir eine Schaufel nehmen und damit beginnen, den Grundstein für einen Tempel der Religionen zu legen“ (Quelle Wikipedia)

Der Tempel hat 16 Türme, die für 16 Weltregionen stehen. So sieht man das christliche Kreuz, den Davidsstern, den Halbmond neben Ying und Yang und Buddha. Toll, dass es solche Eldars gibt!

Dann sahen wir den Kreml von Kasan.

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Wir fotografieren nicht nur Weltkulturerbe.
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Musa Jalil vor Kremlturm

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Zum Ende dieses Beitrages haben wir die angestrahlte Maria Verkündigungskathedrale vor der Kul Scharif Moschee fotografiert. Toleranz – geht doch.

Wir schlafen zwei Nächte im Center Hotel Kazan Kremlin.

Bitte bleibt neugierig.

zurück auf die M7 37° bis 49° Ost! Kasan 49° Ost! – zum Beitrag Kasan #2

Etappe 8: Emetkino- Kasan 86 Kilometer

Nischni Nowgorod

Schnurgerade rollten wir auf der M7 in die zu Sowjetzeiten „geschlossene Stadt“.

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Lenin is everywhere

Nischni Novgorod hieß von 1932 bis 1990 Gorki, zu Ehren des russischen Dichters. Heute ist die 1,2 Millioneneinwohnerstadt die fünftgrößte Stadt in Russland. Sie liegt am Zusammenfluss von Oka …

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Blick auf die „kleine“ Oka

und Wolga.

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Blick auf die Wolga
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Ewige Flamme zum Gedenken an die Opfer und Helden des 2. Weltkrieges

Den Strauß Rosen neben der ewigen Flamme hat gerade eine junge Frau abgelegt. Die Erinnerung an den Krieg ist offensichtlich noch wach.

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Nischni Novgorod hat eine moderne Metro, aber diese „Helden des ÖPNV“ waren uns doch ein Foto wert.

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Abends ließ es sich in den Fußgängerzonen bei Livemusik an jeder Ecke gut bummeln.

Die Stadt bereitet sich auf die Fussball WM 2018 vor.

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So wird ein neues Fussballstadion gebaut.

rps20170630_070823_430Diese Stadt hat uns gefallen. Wir radeln noch weiter nach Osten. In 400 Kilometern liegt Kasan, die Hauptstadt der Tataren. Mal sehen, ob wir da ankommen und was uns dort erwartet.

Bitte bleibt neugierig.

zurück nach Wjasniki 42° Ost! Nischni Novgorod 44° Ost! Weiter nach Osten, dann klicke hier!

Etappe 4: Wjasniki – Nischni Novgorod 124 Kilometer

Tee mit Waleri

Oft kommt man am Straßenrand nicht wirklich ins Gespräch. Doch heute hat es mal wieder geklappt. Wir machten an einem kleinen Cafe Rast und tranken einen solchen. In Russland ist meist ein gehäufter Esslöffel Zucker im Kaffee. Am Nachbartisch saß Waleri mit seinem Freund aus Baku. Wir wurden zum Tee eingeladen.

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Zuerst erklärten die beiden uns, wie man Tee richtig trinkt. Man nimmt ein kleines Stück Zucker in den Mund und trinkt den Tee durch das Stück Zucker. Ok.

Es stellte sich heraus, dass Waleri  in der Schule 6 Jahre lang die deutsche Sprache erlernt hatte, von Klasse 5 bis 10. Wie so viele bei uns Russisch erlernt haben. Da er es nie genutzt hat, waren seine Kenntnisse völlig eingerostet. Aber was war es für eine Freude, als nach und nach Wörter wie Schule, Freundschaft, spazieren gehen, Tee mit Zucker und viele weitere aus seinem Gedächtnis hervorsprudelten. Solche Begegnungen sind klasse.

Dann tauschten wir uns noch über den Confedcup, das Wetter und die gute alte Zeit aus. Jetzt begleiten uns die besten Wünsche von Waleri. Das ist doch cool.

Die Übernachtung planen wir am Vorabend und buchen, wenn möglich, über booking.com vor. Heute konnte uns dieses Portal im gewünschten Zielgebiet bei Wjasniki so gar kein Angebot unterbreiten. Wir wichen von der optimalen Route ab und fuhren zum Hotel im Ortskern. Puh, sah das heruntergekommen aus. Wir drehten zwei Runden und fuhren wieder aus Wjasniki heraus. Das waren 10 Extrakilometer. Das nächste Motel wollte uns nicht, doch dann hatten wir Glück.

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Wir checkten ein. Es ist echt irre, was die Gastgeber laut Gesetz beim Besuch von Ausländern tun müssen. Die Dame vom Motel kopierte alle (!) 32 Seiten, auch die leeren Seiten unserer Reisepässe. Egal!

Neben dem Hotel gab es ein Fernfahrerrestaurant, das 24 Stunden geöffnet hatte. Neben einem kräftigen Abendessen aßen wir dort kurz nach 6 Uhr ein super Frühstück. Übrigens trafen wir morgens die selben netten Damen wieder. Heute Abend schlafen wir in Nischni Novgorod.

Mal sehen, wie es an der Wolga ist. Bitte bleibt neugierig.

Wladimir 40° Ost! – Wjasniki 42° Ost! – Weiter nach Osten, dann klick hier!

Etappe 3: Wladimir – Wjasniki 129 Kilometer

 

Rapunzelturm?

Brietzker Gutshaus – großes Bild durch Klick

Rapunzel ist schon lange weg und ein Prinz kommt hier auch nicht mehr geritten.

Bitte bleibt neugierig 😀.

Übrigens stand 2015 noch das Pony vom Prinzen vor dem Gutshaus.

Das Jahr 2016 schließt sein Kontor

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Das Jahr 2016 geht zu Ende. Wir blicken auf ein spannendes, trauriges, anstrengendes, kurz gesagt auf ein verrücktes Jahr 2016 zurück.

Drei Traumradeln-Blog-Bilder wollen wir hier noch einmal exemplarisch hervorkramen. Wenn ihr mögt, mit einem Klick auf die Bilder kommt ihr zu den Beiträgen.

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mit den Huskys durch den Polarwinterwald
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gigantischer Lost Place – ehemalige FDJ-Hochschule
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Start unserer Radtour Magdeburg-Moskau

Vielen Dank euch Lesern und Feedbackgebern. Wir wünschen euch ein friedliches, gutes und gesundes Jahr 2017.

Wenn ihr mögt folgt uns auch 2017. Bitte bleibt neugierig :-).

 

 

Der glückliche Schäfer

dsc01342-1280x853Im Sommer am dritten Tag unserer Osttour trafen wir bei Lietzen, unweit der Grenze zu Polen, diesen Schäfer. Er war mit sich und der Welt zufrieden. Wir wünschen, dass es euch genau wie dem Schäfer geht.

Bitte bleibt neugierig :-).

 

Mein erster Reisevortrag – Ab zum Kap!

Das Familienhaus in Magdeburg und der ADFC organisieren im Herbst/Winter eine Reihe von Reisevorträgen.

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Ein Freund sprach mich darauf an und so kam es, dass wir letzten Donnerstag ca. 50 Vortragsbesucher auf unsere Reise zum Nordkap mitnehmen durften.

Für uns war es eine echt tolle Sache, unsere Tour von vor zwei Jahren gedanklich noch einmal zu radeln :-). Vielleicht war das nicht der letzte Vortrag. Habt ihr schonmal solch einen Vortrag gehalten?

Bitte bleibt neugierig :-).

Osttour – vorläufiges Spendenergebnis

Am Wochenende erhielten wir die Frage nach dem Ergebnis unseres Spendenaufrufes zu unserer Fahrradtour gen Osten. Es ist also Zeit für ein Update zu unserer Osttour.

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Für unser Projekt in Moskau zugunsten der Schule des heiligen Georg haben 38 Unterstützer 1.543 Euro gespendet. DANKE!!!

Das Geld befindet sich jetzt auf dem Konto des Fördervereins Perspektive Russland e.V. in Frankfurt am Main. Es ist für Nichtregierungsorganisationen schwierig und nicht billig, Geld nach Russland zu überweisen. Damit das Geld hoffentlich komplett in der Schule für die geistig Behinderten ankommt, wird euer Spendenbeitrag zusammen mit anderen Geldern gesammelt und voraussichtlich im November an den Schwesterverein in Moskau überwiesen. Dieser russische Verein wird dann in der Adventszeit das Geld direkt an die Schule weitergeben. Wir hoffen, dass wir dann von den Lehrern der Schule ein „feedback“ bekommen. Mal sehen. Sobald wir etwas erfahren, werden wir hier berichten.

Für den Behindertensport in Sachsen-Anhalt haben 46 Unterstützer 1.758 Euro an den Verein zur Förderung des Behindertensports in Sachsen-Anhalt überwiesen. DANKE!!!

Das Geld liegt jetzt auf einem Konto in Halle. Über die Verteilung des Geldes entscheidet der Förderverein auf seiner Sitzung am 15. November. Sobald wir die konkreten Förderprojekte erfahren werden wir hier darüber berichten.

Zusammengefasst, für unsere zwei Projekte sind bisher 3.301 Euro zusammengekommen.

DANKE!!!

Das Geld befindet sich noch bei den Fördervereinen und wird voraussichtlich im November oder Dezember seinen Weg zu den Menschen mit Behinderung finden. Wir werden darüber berichten.

Hie noch einmal der Link zu unserem Spendenaufruf.

Bitte bleibt neugierig :-).

Dornröschenschlaf

Letztes Wochenende fand der Tag des offenen Denkmals statt. Wir haben uns für einen Besuch in Dornburg entschieden. Unser Dornburg liegt nahe des Elbkilometers 300.

In Dornburg liegt ein prächtiges Schloss im Dornröschenschlaf. Wie üblich, bei Klick gibt es großes Bild.

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Schloss Dornburg – Ansicht von hinten
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Schloss Dornburg – Ansicht von vorn

Das Schloss wurde 1751 für die Fürstin Johanna Elisabeth von Anhalt-Zerbst, die Mutter der russischen Zarin Katharina der Großen, erbaut. Obwohl es in keinem guten Zustand ist, kann man sich an Details erfreuen.

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… und kaufen kann man es für kleines Geld auch ;-).

Zu DDR-Zeiten wurde das Schloss als Archiv genutzt. Ein paar Dokumente von Siemens & Halske zum Beispiel über den Bau einer Wasserkraftanlage in Niederschlesien sind noch da.

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Nach der Schlossbesichtigung hatten wir noch Zeit am schönen Elbestrande den Anglern beim Hegefischen zuzuschauen.

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Gibt es bei euch vielleicht auch Schlösser im Dornröschenschlaf oder ein Denkmal, welches ihr am Tag des offenen Denkmals besucht habt?

Bitte bleibt neugierig :-).