Ich war noch niemals in … Belgien!

Auf der Landkarte ist Belgien für uns bisher ein weißer Fleck. Da kann man doch was machen. Wir lösten ein Zugticket nach …

Über den Dreiländerpunkt (Deutschland, Belgien, Niederlande) und eine kurze Passage durch die Niederlande ging es nach Belgien. Vier Provinzen …

… und die Capitale Brüssel …

… nahmen wir unter die Räder.

Es radelt sich gut in Belgien. Wir können eine „2“ vergeben. Es gibt beinahe überall Radwege. Die in Deutschland so lästigen Bordsteine haben die Belgier fast überall weg gelassen. Man rollt einfach eben ohne rumpeln über die Kreuzungen. Super.

Es gibt ein sehr gutes Fernradwegenetz. Es gibt sehr viele Fahrradstraßen. Man fühlt sich in Belgien mit dem Fahrrad oft als König.

Warum gibt es dann von uns keine „1“? Wenn wir als Touristen mal den Radweg verpasst haben, hupen die Belgier nahezu sofort und fahren sehr eng am Radler vorbei. Gelegentlich waren die Radwege eng und dann doch nicht so eben. Eine „2“ ist eine gute Note. Belgien hat uns fahrradtechnisch gut gefallen.

Bitte bleibt neugierig.

zur nächsten Etappe

Danke an einen guten Menschen

Frau Traumradlerin stellte gestern früh ihr Fahrrad am Bahnhof ab. Sie fuhr mit dem Zug und bemerkte nicht, dass …

Am Nachmittag, kam sie wieder am Bahnhof an und fand einen Zettel in ihrem Fahrradkorb.

Auf dem Zettel stand:

„Hallo, Ihr Handy bitte beim Service Point abholen.“

Frau Traumradlerin hatte zwar ihr Handy bis dahin noch nicht vermisst, doch der Verlust wäre sehr ärgerlich gewesen.

Lieber DB-Mitarbeiter, herzlichen Dank für Ihre gute Tat!

Bitte bleibt neugierig.

unsere Landkreischallenge lebt #2

Am 27. August berichteten wir das letzte Mal in diesem Beitrag von unserer Landkreischallenge. Nur ein Team hatte bisher 5 Landkreise discovert. Doch da zündete Takeshi eine Rakete und übernahm im Handstreich mit gleich 23 eroberten Landkreisen die einsame Führung.

Es ist super, dass inzwischen drei weitere Radler (Petra, Jesko und Kaliumchlorid) als Teilnehmer dazu gestoßen sind. Sie liefern sich mit Franz und Franzi einen hartes Rennen um die Plätze hinter unserer einsamen Spitzenreiterin.

Unsere Landkreischallengerangliste:

Platz Radler Landkreise
1 Takeshi 23
2 Franz und Franzi 5
3 Petra 3
3 Jesko 3
5 Kaliumchlorid 2

Wir stellten uns die Frage, wo würden wir Traumradler eigentlich stehen, wenn wir selber teilnehmen würden? Hier auf dem Blog haben wir schon einige Male erradelte Landkreisschilder gepostet. Mal zählen …

15 unterschiedliche Landkreisschilder haben wir mit Fahrrad schon fotografiert.

Vielleicht gibt es ja in eurer Nähe ein nicht fotografiertes Landkreisschild. Bis zur Kreisgrenze ist es nicht immer eine riesen Radtour. 259 unentdeckte Landkreise (leider haben nicht alle Schilder) warten noch.

Eine Mail oder ein Kommentar und ihr seid bei unserer Deutschlandtour dabei. Wir halten weiter die Augen offen und hier geht es zum nächsten Beitrag.

Bitte bleibt neugierig

M7 Wolga

Nun sind wir fast 800 Kilometer auf der russischen förderalen Fernstraße M7 geradelt. Die M7 trägt den Namenszusatz „Wolga“, da sie über weite Strecken durch die Wolgaregion führt. Die M7 beginnt in Moskau und endet nach 1280 Kilometern in Ufa.

Manchmal war die M7 zweispurig …

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… und manchmal vierspurig.

Etappe 5: Nischni Novgorod – Lyskowo 94 Kilometer

Die M7 war laut und voll und sie war auch leer und ruhig.

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Die Richtgeschwindigkeit lag meist bei 70 km/h. Die Russen überholen nur sehr selten. Vermutlich kommt es dadurch zu wenigen Unfällen. Wir haben in unseren sieben Tagen auf der M7 keinen einzigen Unfall gesehen.

Etappe 6: Lyskowo-Tscheboksary 142 Kilometer

Die Überquerung der Wolga über eine kilometerlange Brücke brachte uns unserem Ziel, Kasan, ganz nahe.

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Wir müssen zugeben, der Fahrradtourismus ist auf dieser Lebensader Russlands leicht unterrepräsentiert. Ganze fünf Tourenradler, uns beide eingeschlossen ;-), haben wir gezählt.

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Mit Li Wang (oder so ähnlich) unterhielten wir uns eine Weile. Er flog von Peking nach Kasachstan. Von Kasachstan möchte er bis Spanien radeln. Da hat er noch ein wenig Strecke vor sich. Im Gegensatz zu uns radelt er unter „Vollschutz“ (lange Hose, lange Ärmel und Mundschutz). Nur für die Unterhaltung hat er das Gesicht frei gemacht. Wir haben ihn zu uns eingeladen, wenn er an Magdeburg vorbei kommt.

Tschüß M7, du hast uns gut behandelt.

In Kasan legen wir einen Ruhetag ein und freuen uns auf das Weltkulturerbe.

zurück nach Nischni Novgorod 44° Ost! – M7 37° bis 49° Ost! – auf nach Kasan

Etappe 7: Tscheboksary-Emetkino 90 Kilometer

Everesting am Brocken

8848 Meter ist der Mount Everest hoch. Everesting am Brocken bedeutet, diese Höhenmeter durch wiederholtes Brockenhochradeln zum Beispiel von Schierke aus zu sammeln. 18 Auffahrten und mehr als 340 Kilometer sind dazu notwendig.

Nein, 18 mal haben wir das nicht hinbekommen. Aber an diesem Osterregensamstag habe ich mich von zu Hause auf den Weg gemacht. Auf dem Weg „discoverte“ ich im Regen kurz vor Schleibnitz bei N52° 04.557 E011° 29.797 einen weiteren preußischen Ganzmeilenstein.

N 52° 04.557 E 011° 29.797

Irgendwann kam ich dann am letzten öffentlichen Parkplatz an der Brockenstraße zum Basiscamp der Aktion. Dort traf ich ein ganze Menge Gleichgesinnte. Grüße nach Sachsen.

Die Organisatoren sammeln für ein Kinderhospiz in Leipzig. Na dafür schwitze ich doch gerne und gebe ein paar Euro. 500 Höhenmeter weiter gab es Nebel und ein in der Pfütze stehendes Rad.

Ich habe es bei nur einer Auffahrt belassen. Danke liebe Ideengeber ich hatte einen coolen Tag, auch wenn ich mich zwischenzeitlich wie ein in einen Teich gefallene Milchbrötchen gefühlt habe.

Bitte bleibt neugierig 😀.

Ein wunderschönes windiges und verregnetes Wochenende

Am Wochenende war Zeit und Gelegenheit zu einer größeren Fahrradtour. Das Wetter war nicht so ganz optimal. Trotzdem, die Chance musste genutzt werden. So machte ich mich am Samstag von Magdeburg auf den Weg gen Westen. Der Wind kam natürlich aus West.

Ganz nebenbei dachte ich an unsere Landkreisschilder-Challenge und fotografierte am Wegesrand Landkreisschilder.

In einem Hotel in Langenhagen übernachtete ich für kleines Geld und fuhr am Sonntag kurz vor 9:00 Uhr Richtung Start einer RTF. Es regnete in Strömen und die ersten Radler kamen mir patschnass entgegen. Fahre ich jetzt die RTF im Regen und muss danach noch schauen, wie ich nach Hause komme oder fahre ich gleich Richtung Heimat? Ich entschied mich alleine nach Osten zu radeln. Da ich eine andere Route wählte, kam ich an anderen Landkreisschildern vorbei.

Irgendwann stellte ich klatschnass, aber total zufrieden, das Fahrrad in den Keller. Der Kaffee und der Kuchen schmeckten großartig. Im nächsten Jahr fahren wir wieder mit dem Auto nach Hannover und fahren die RTF. Ich hatte ein wunderschönes windiges und verregnetes Wochenende – toll.

Bei Interesse, hier geht es zu unserer Landkreisschilder-Challenge. Bitte bleibt neugierig :-).