Sag mir wo die Blumen sind.

Tag 2 unserer Herbstradtour. Auf dem amerikanischen Soldatenfriedhof von Margraten bei Maastricht liegen die sterblichen Überreste von etwa 8.800 Gefallenen. Mir fiel sofor das Lied von Marlen Dietrich ein.

Sag mir wo die Männer sind
Wo sind sie geblieben?
Sag mir wo die Männer sind
Was ist gescheh’n?
Sag mir wo die Männer sind
Zogen fort, der Krieg beginnt
Wann wird man je versteh’n?
Wann wird man je versteh’n?

Sag wo die Soldaten sind
Wo sind sie geblieben?
Sag wo die Soldaten sind
Was ist gescheh’n?
Sag wo die Soldaten sind
Über Gräben weht der Wind
Wann wird man je versteh’n?
Wann wird man je versteh’n?

Sag mir wo die Gräber sind
Wo sind sie geblieben?
Sag mir wo die Gräber sind
Was ist gescheh’n?
Sag mir wo die Gräber sind
Blumen wehen im Sommerwind
Wann wird man je versteh’n?
Wann wird man je versteh’n?

Sag mir wo die Blumen sind
Wo sind sie geblieben?
Sag mir wo die Blumen sind
Was ist gescheh!n?
Sag mir wo die Blumen sind
Mädchen pflückten sie geschwind
Wann wird man je versteh’n?
Wann wird man je versteh’n?

(This songtext is a cover of „Where Have All the Flowers Gone?“ by Pete Seeger.)

Bitte bleibt neugierig.

Herbstzeit

Es ist wieder so weit. Wir finden überall an den Straßenrändern saftige Birnen und essen uns daran satt.

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Wespen naschen auch gerne von den Birnen. Das haben wir in einem Birnbaum noch nie gesehen, ein so großes Wespennest.

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Das Gedicht ist immer wieder schön.

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit

Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn’s Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste ’ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb ’ne Birn.«

So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.

Er fühlte sein Ende. ’s war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu ’ne Beer?«

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtraun gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was damals er tat,
Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet’s wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung‘ übern Kirchhof her,
So flüstert’s im Baume: »Wiste ’ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert’s: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew‘ di ’ne Birn.«

So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.

Ein schöner Gedanke. Habt ihr dieses Jahr schon frische, saftige Birnen gegessen? Bitte bleibt neugierig.

 

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31. Dezember 2018 – Finale unserer Landkreischallenge

Seit Frühjahr 2016 läuft unsere Landkreis- Challenge. Wir durften uns inzwischen über 194 Fotos von unterschiedlichen Landkreisgrenzschildern mit Fahrrädern freuen. Hier sind die drei jüngsten Fotos.

Das Land ist gut beradelt. Alle „discoverten“ Landkreise sind grün eingefärbt. Bei einem „Klick“ auf das Bild kommt ihr zu einer aktiven Google-Karte.

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Einige Landkreise sind nicht mehr zu erobern. Wir vermuten, dass viele der noch nicht „grünen“ Landkreise keine Kreisgrenzschilder besitzen. Somit hat das „Wettkampfgericht ;-)“ entschieden, dass wir unsere Challenge zum 31. Dezember 2018 beenden. Bis zu diesem Termin gibt es noch Punkte für unentdeckte Landkreisgrenzschilder.

Apropos Punkte, hier kommt die aktuelle Landkreis-Challenge-Rangliste:

Platz Radler Landkreise „discovert“
1 Takeshi 66
2 Kaliumchlorid 39
3 spass.radler 10
4 Jesko 9
4 andraktiv 9
4 Uli B. 9
4 Okoloman 9
8 Zimjoa 8
9 Cathrin 7
10 Franz und Franzi 5
11 monmue 4
11 Goradzilla 4
13 Petra 3
13 Helhesten 3
15 Miriam 2
15 Marc 2
17 Herr Leone 1
17 Fabian F. 1
17 Harald Legner 1
17 Patrick 1
17 Schoeni 1

In einen Beitrag über die Challenge gehören mehr als nur drei Bilder. Also zwei Fotos von uns, außerhalb der Konkurenz, bitte schön.

Die Challenge läuft noch 103 Tage. Mal sehen, ob wir noch Bilder erhalten. Wie auf unserer Challengeseite steht, es geht um die Ehre. … und natürlich um den eigenen Spaß 🙂

Danke euch. Bitte bleibt neugierig.

Mit der Zeit spielt man nicht.

Vor gut 125 Jahren verloren wir, wegen der aufkommenden Eisenbahn, die Freiheit, unsere Kirchturmuhren nach der Sonne zu stellen.

Deutschland führte am 1. April 1893 die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) ein. Die MEZ ist die Sonnenzeit des 15. Längengrades östlich von Greenwich. Der 15. Längengrad verläuft durch Görlitz östlich von Berlin .

Seit 1980 drehen wir zweimal im Jahr an der Uhr. Zeitumstellung, so heißt das. Ich finde die Zeitumstellung nicht toll. Da bin ich nicht alleine. Nun soll die Zeitumstellung vielleicht abgeschafft werden. Gut so.

Wir nutzen einfach das ganze Jahr unsere Mitteleuropäische Zeit (rot). Doch es wird diskutiert, ob wir nicht dauerhaft zur „Mitteleuropäische Sommerzeit“ wechseln. Sie entspricht der „Osteuropäischen Zeit“ (gelb).

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Dabei denken wir an die schönen langen und hellen Sommerabende. Wird die Wahl der Uhrzeit eine Lifestyle-Entscheidung?

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Das passt in unsere Zeit.

Weniger denken wir an unsere biologische Uhr. Unser Biorhythmus richtet sich nach der Sonne. Kommt es in unserem Biorhythmus zu Abweichungen, kann ich mir mindestens Schlafstörungen und Unausgeglichenheiten bei einem Teil von uns Menschen sehr gut vorstellen.

Eine Uhrzeit, die unserer biologischen Zeit am nächsten kommt, müsste doch die passendste sein. Mittags steht die Sonne in ihrem Zenit oder nahe bei. Wäre das nicht eine wünschenswerte Selbstverständlichkeit? Ich wäre für die Nutzung der Mitteleuropäischen Zeit.

Habt ihr über dieses Thema schon nachgedacht? Für welches Modell würdet ihr euch entscheiden?

Bitte bleibt neugierig.

Beitrag über den Nullmeridian in Greenwich

Hiroshima, 6. August 1945 8:15 Uhr

Über der Stadt Hiroshima explodierte am 6. August 1945 um 8:15 Uhr in ca. 600 Metern Höhe eine Atombombe. 90.000 Menschen waren auf der Stelle tot. 90.000 bis 166.000 Menschen starben später. (Quelle Wikipedia aus Artikel Hiroshima).

Im Friedenspark in Hiroshima darf jeder die „Friedensglocke“ anschlagen. Vielleicht habt ihr die Glocke heute zum Jahrestag in den Nachrichten gesehen. Wir haben vorsichtig, eher beklommen die Glocke angeschlagen.

 

„Dies ist unser Ruf
Dies ist unser Gebet
Frieden zu schaffen in dieser Welt.“
(Kinderfriedensdenkmal)

 

 

 

 

Danke an einen guten Menschen

Frau Traumradlerin stellte gestern früh ihr Fahrrad am Bahnhof ab. Sie fuhr mit dem Zug und bemerkte nicht, dass …

Am Nachmittag, kam sie wieder am Bahnhof an und fand einen Zettel in ihrem Fahrradkorb.

Auf dem Zettel stand:

„Hallo, Ihr Handy bitte beim Service Point abholen.“

Frau Traumradlerin hatte zwar ihr Handy bis dahin noch nicht vermisst, doch der Verlust wäre sehr ärgerlich gewesen.

Lieber DB-Mitarbeiter, herzlichen Dank für Ihre gute Tat!

Bitte bleibt neugierig.

Bundestagswahl 2018?

Am 15. Juni beschloss unser Bundestag mit den Stimmen der CDU, CSU und SPD, dass die Parteien künftig höhere staatliche Zuschüsse erhalten. In diesem Punkt war sich unsere Regierungskoalition einig. Bei anderen Themen war das nicht der Fall.

Gibt es Neuwahlen?

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Auf dem noch recht jungen Wahlkampfplakat verwies die CDU auf die Webseite briefwahl17.de. Wir haben mal geschaut. Die Seite briefwahl18.de ist noch nicht reserviert.

Bitte bleibt neugierig.