Hiroshima, 6. August 1945 8:15 Uhr

Über der Stadt Hiroshima explodierte am 6. August 1945 um 8:15 Uhr in ca. 600 Metern Höhe eine Atombombe. 90.000 Menschen waren auf der Stelle tot. 90.000 bis 166.000 Menschen starben später. (Quelle Wikipedia aus Artikel Hiroshima).

Im Friedenspark in Hiroshima darf jeder die „Friedensglocke“ anschlagen. Vielleicht habt ihr die Glocke heute zum Jahrestag in den Nachrichten gesehen. Wir haben vorsichtig, eher beklommen die Glocke angeschlagen.

 

„Dies ist unser Ruf
Dies ist unser Gebet
Frieden zu schaffen in dieser Welt.“
(Kinderfriedensdenkmal)

 

 

 

 

Danke an einen guten Menschen

Frau Traumradlerin stellte gestern früh ihr Fahrrad am Bahnhof ab. Sie fuhr mit dem Zug und bemerkte nicht, dass …

Am Nachmittag, kam sie wieder am Bahnhof an und fand einen Zettel in ihrem Fahrradkorb.

Auf dem Zettel stand:

„Hallo, Ihr Handy bitte beim Service Point abholen.“

Frau Traumradlerin hatte zwar ihr Handy bis dahin noch nicht vermisst, doch der Verlust wäre sehr ärgerlich gewesen.

Lieber DB-Mitarbeiter, herzlichen Dank für Ihre gute Tat!

Bitte bleibt neugierig.

Bundestagswahl 2018?

Am 15. Juni beschloss unser Bundestag mit den Stimmen der CDU, CSU und SPD, dass die Parteien künftig höhere staatliche Zuschüsse erhalten. In diesem Punkt war sich unsere Regierungskoalition einig. Bei anderen Themen war das nicht der Fall.

Gibt es Neuwahlen?

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Auf dem noch recht jungen Wahlkampfplakat verwies die CDU auf die Webseite briefwahl17.de. Wir haben mal geschaut. Die Seite briefwahl18.de ist noch nicht reserviert.

Bitte bleibt neugierig.

Hurra, wir haben einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel

In den letzten Wochen haben wir uns viel mit Kreisgrenzschildern und der Mecklenburger Seen Runde beschäftigt. Es gab aber noch mehr. Im Mai endete die Übergangsfrist für die Einführung der europäischen Datenschutzgrundverordnung und unsere Steuererklärung war auch schon wieder fällig. Dazu schweigen wir.

Wir besitzen schon seit 2009 ein Stempelheft der Harzer Wandernadel.

„An insgesamt 222 sehenswerten Plätzen im gesamten Harz stehen die Stempelstellen der „Harzer Wandernadel“ für Sie bereit. Sie befinden sich in der Nähe von romantischen Waldgaststätten, rustikalen Schutzhütten und einer Vielzahl von interessanten Aussichtspunkten. Auch Bergwerke, Burgruinen oder Naturdenkmäler und natürlich der majestätische Brocken warten auf Ihren Besuch und halten einen Stempel für Sie bereit.“ (Quelle Webseite Harzer Wandernadel)

Neben den regulären 222 Stempelstellen gibt es für besondere Anlässe weitere Sonderstempel. So lud der Harzklub am 12. Mai 2018 zu einem Tag des offenen Turms in die „Wilhelm-Raabe-Warte“ in Blankenburg ein.

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Seit langer Zeit war diese Warte für einen einzigen Tag geöffnet. Es gab eine Art Volksfest, …

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… mit Sonderstempel, extra für diesen Tag. Das ließen wir uns nicht entgehen.

Seid ihr mal im Harz, ..

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… könnt ihr überall Stempelstellen finden.

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Wir finden das Konzept der „Harzer Wandernadel“ super. Hat jemand von euch schon mal eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel besucht und gestempelt?

Bitte bleibt neugierig.

Weisheit #3

„Alles hängt vom Wetter ab.“

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Man muss nur herausfinden wie?

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Die Stromerzeugung mit Windkraft hängt offensichtlich vom Wetter ab, aber wie ist es mit anderen Dingen unseres Lebens? Was ist mit unserem Einkaufsverhalten? Gemütszustand? Liebesleben?

„Alles hängt vom Wetter ab.“

Bitte bleibt neugierig.

 

300.000 Meter bis zum Ziel – Mecklenburger Seen Runde

Am Samstag um 3:50 Uhr gucken wir uns an. Wir sind in einem Hotel in Neubrandenburg. Um 4 Uhr wird unser Wecker klingeln, doch wer braucht schon einen Wecker. Unsere Räder stehen im Zimmer. Unsere Startnummern sind mit drei Kabelbindern fixiert. Als wir gegen 4:20 Uhr in den Frühstücksraum kommen, ist er voll. Ich fülle mir meinen Teller mit Rührei und Würstchen. Wir brauchen Energie, denn bald radeln wir auf der „Mecklenburger Seen Runde“. 5:05 Uhr, wir starten.

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Wir haben uns vorbereitet, doch man weiß nie, was auf einer Strecke von 300 Kilometern passiert.

Werden wir von Stürzen verschont? Hält unser Material? Was sagt der Po? Wie stehen Rücken und Nacken zu stundenlanger Radlerhaltung? Welches Tempo ist das Richtige?

Der Startschuss fällt und wir sind froh, dass es endlich los geht. Als Basis kommen wir dieses Jahr auf ca. 2.500 Rennradkilometer. Reicht das für die nun anstehenden 300 Kilometer?

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Der Morgennebel zieht über die Felder und wir sind unterwegs. Es rollt.

Es gibt acht Depots. Das sind ganz tolle Verpflegungsstellen mit allem, was der Radler begehrt. Auch dieses Jahr können wir nur wiederholen: Danke an die Helfer.

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Wir sehen noch die Reste des großen Feuers welches für die „Nachtfahrer“ gebrannt hat. Es gibt Radler, die schon Freitag Abend gestartet sind und die gesamte Nacht durchradeln. Respekt.

Im Durchschnitt sind die Distanzen zwischen den einzelnen Verpflegungsstationen 33 Kilometer. Das hört sich doch gar nicht so viel an. Wir machen an jedem Depot Rast und schauen auch immer nur auf die Distanz zur nächsten Rast. So erscheint die Strecke nicht so mächtig. Es ist auch Kopfsache.
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Es sind ja nur noch 200 Kilometer. Wann sieht man schon ein solches Schild?

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300 Kilometer sind für uns kein Rennen gegen andere Fahrer. Es ist eine Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen. Da wir die Strecke als Paar fahren, ist es auch eine Auseinandersetzung in der Beziehung. Finden wir ein akzeptables gemeinsames Tempo? Finden wir eine gute Gruppe oder werden wir viele Kilometer alleine radeln?

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Das Wetter war uns gut gesonnen. Wir hatten keinen Regen und auch die Temperatur war super, so dass wir nach gut einem halben Tag die 300.000 Meter bis zum Ziel hinter uns gelassen haben. Geschafft. Stolz. Glücklich. Ein kleiner Lebenshöhepunkt.

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Nun stellen wir die Räder ein paar Tage in die Ecke. Das Leben kann schön sein. Bitte bleibt neugierig.

Oh, ein Myriameter!

Ein Myriameter sind 10.000 Meter. Hin und wieder findet man Kilometersteine mit der Einheit Myriameter.

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Myriamterstein bei Tochheim

Wir haben schon viel über Preußische Meilensteine und über Sächsische Postmeilensäulen geschrieben. Dieser Stein gehört zu einem weiteren System, den Anhaltischen Meilensteinen.

1874 wurden in Anhalt die Meilensteine auf Myriameter, also 10.000 Meter umgestellt.

Um diesen Stein so zu fotografieren, musste ich erst einmal das Gras herunterdrücken. Man muss schon schauen, um diese schönen Relikte der Vergangenheit am Wegesrand zu sehen.

Bitte bleibt neugierig.