Weisheit #8 – insgesamt besucht man zu wenig Bibliotheken

Wir haben viele 100 Stunden in Bibliotheken zugebracht. Erst in Kinderbibliotheken, dann in allen Stadtteilbibliotheken, die wir erreichen konnten und schließlich in der Unibibliothek. Heute hat sich das geändert. Die leichtkonsumierbare Medienwelt genügt und lässt so gar keinen Platz für Bibliotheksbesuche.

Auf Reisen passiert es aber noch.

Wir besuchen Bibliotheken und das ist so klasse. Wir sind in Dublin und betreten das Trinity College. Dieses College wurde 1592 nach dem Vorbild von Oxford und Cambridge gegründet und ist eines der weltweit renommiertesten Colleges.

Trinity College, Dublin

„Schau, das Buch möchte ich sehen.“

„Was für ein toller Raum?“

Long Room of the Library, 64 Meter lang

Die Iren haben es mit Harfen. Im Staatswappen, auf Euromünzen und auch am Guinnessbier finden wir Harfen.  Voilà, hier ist die älteste, irische „Urharfe“.

Brian Boru Harp

Diese Harfe ist unglaubliche 1.000 Jahre alt. Ja, insgesamt besucht man zu wenig Bibliotheken.

Könnt ihr Bibliotheken empfehlen, die man unbedingt besuchen sollte?

Bitte bleibt neugierig.

zur Weisheit #7 – das Einfache

Harzer-9-Euroticket-Radelwandernadel

Samstag: Mit dem 9-Euroticket reisten wir nach Ilsenburg, natürlich in Begleitung unserer Fahrräder. Schon in Ilsenburg ging es bergauf. Unsere Route könnt ihr mit unseren Stempelkästen oder auf der Karte am Ende des Beitrages nachvollziehen.

Sonderstempel Borkenkäferpfad
HWN 005 – Froschfelsen
HWN 003 – Kruzifix
HWN 002 – Scharfenstein
HWN 008 – Stempelsbuche
HWN 010 – Zeternklippen
HWN 021 – Helenenruh

Unsere müden Häupter betteten wir in der Jugendherberge Schierke. Frisch und munter ging es am Sonntag wieder auf Stempeltour durch den Harz.

HWN 017 – Trudenstein
HWN 015 – Leistenklippen
HWN 174 – Hohnehof
HWN 029 – Elversstein
Sonderstempel – Hasseröder Ferienpark

Wir betrieben Radwandern und Stempelsammeln mit Schweiß und Spaß. Nun sind wir unseren „Wanderkaisern“ wieder ein kleines Stückchen näher . Die Deutsche Bahn brachte uns von Wernigerode nach Hause.

Bitte bleibt neugierig.

zu einer anderen Wandenadelradtour

Harzer-Pfingstradel-Wandernadel

Freitag: Hurra, nach etlichen Wochen radeln wir endlich mal wieder durch den Harz, den Ostharz. Das 9-Euroticket brachte uns in die Welterbestadt Quedlinburg. Was ist unser Plan? Wir wollen ein paar Stempelstellen der Harzerwandernadel – HWN – besuchen.

In Alexisbad ließen wir am Bahnhof die Räder stehen und wanderten zur HWN177, Verlobungsurne.

Zu der HWN176, Uhlenköpfe Hänichen, bogen wir hinter Silberhütte ab. Diese HWN konnten wir sogar direkt mit unseren Rädern erreichen.

Durch den Hellergrund ging es auf einem mit Gras bewachsenen Wanderweg bis zur gleichnamigen Stempelstelle HWN194, Hellergrund.

Leicht bergab konnten wir dann direkt die HWN175, Schaubergwerk Glasebach, erreichen.

Nun wird es aber Zeit für den Rückweg. Wir haben Quartier in Bad Suderode. Gilt eigentlich das 9-Euroticket auch in der Selketalbahn? Nimmt die Selketalbahn Fahrräder mit? Ja und ja. Wir beeilten uns und ließen uns das erste Mal im Leben ganz gemütlich mit der Selketalbahn von Alexisbad nach Gernrode ins Tal schaukeln.

Samstag: Schatz wir haben gestern die HWN195, Köthener Hütte, die direkt am Wegesrand liegt, übersehen. Kein Problem, die machen wir heute als erste. Der Einstieg war hinter der Selke bei Drahtzug.

Obwohl, dieser war nicht unser erster Tagesstempel. Die Stiftskirche von Gernrode, Sankt Cyriakus, hat einen Sonderstempel des „Klosterwanderweges“. Toll.

Als nächstes lockte die HWN193, Stahlquelle. Das Wasser ist sehr eisenhaltig.

Dann fuhren wir einen großen Bogen zur HWN205; Rastplatz unterhalb des Clusberges.

Hunderte Bisons begrüßten uns an der HWN086, Bisongehege Stangerode.

Der ganze Harz war zu Pfingsten scheinbar ausgebucht. Wir hatten Glück und bekamen im Landgasthof zur Schlackenmühle ein schönes ruhiges Nachtlager.

Sonntag: Auf dem Hexenstieg radelten wir zur HWN202; Landschaftspark Degenerhausen. Das ist ein schöner Park.

Hinter Wippra fehlte uns noch eine Stempelstelle, die HWN208, Burgruine Grillenburg. Hier konnten wir nicht bis zum Stempelkasten radeln, sondern klapperten mit unseren Radschuhen den Berg die ca. 700 Meter bis zur Burg hinauf.

Nach knapp 150 Kilometern Harzrundfahrt, ca. 2.000 Höhenmetern und 10 Stempelstellen sollte es gut sein. Wir rollten entspannt runter nach Sangerhausen. Im Bahnhof begrüßte uns ein wirklich schönes Mosaik. Die Friedenstauben gefallen uns sehr.

Wir betrieben Radwandern in Perfektion. Nun sind wir unseren „Wanderkaisern“ wieder ein kleines Stückchen näher . Die Deutsche Bahn brachte uns nach Hause.

Bitte bleibt neugierig.

zu einer Wandernadelwinterwanderung

Spiegelei – Schildersonntag #50

Radtour
Spiegelei
Mai

Genießt den Wonnemonat und bitte bleibt neugierig.

zum Schildersonntag 1. Mai

Osterspaziergang

Osterspaziergang

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,

Pegel der Bode bei Thale


Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in raue Berge zurück.

Prinzensicht über das Bodetal bei Thale


Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,


Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.

Wir wünschen schöne Ostern vielleicht mit euren Lieben und bitte bleibt neugierig.

Breite Wege – Schildersonntag #47

Bitte nehmt Rücksicht und bleibt neugierig.

zum Schildersonntag #46

Besondere Grenzen – die Vennbahn

Nach dem ersten Weltkrieg wird die Grenzziehung zwischen Deutschland und Belgien durch den Versailler Vertrag verändert. Die ehemals deutsche Eisenbahntrasse der Vennbahn von Aachen nach Ulflingen wird zu belgischem Staatsgebiet. So durchschneidet die belgische Eisenbahntrasse Deutschland und es entstehen mehrerer deutsche Exclaven.

2004 hat die Vennbahn ihren Betrieb eingestellt. Ein Radweg wurde neben bzw. auf der alten Eisenbahntrasse gebaut.

RAVel – Réseau Autonome de Voies Lentes steht für das „unabhängige Netz der langsamen Wege“. Die walonische Regierung richtet „langsame Wege“ auf stillgelegten Eisenbahntrassen ein. Super Idee.

Der verbliebene Schienenstrang wird für Sonderfahrten und touristische Draisinenfahrten genutzt.

Wir hatten sehr viel Spaß auf unserer Radtour entlang dieser besonderen Grenze.

Bitte bleibt neugierig.

Und übermorgen suchen wir den ältesten Geocache von Festlandeuropas.

Bayern – Schildersonntag #45

Diesen Schildersonntag kommen wir aus Bregenz in Österreich und radeln am Ufer des Bodensees nach Lindau in Bayern.

Schild mit Wappen der Bayern

Bayern ist unterrepräsentiert. Aus Bayern haben es bisher nur der südlichste Punkt Deutschlands und der Bismarckturm bei Lichtenfels in unseren Blog geschafft. Wir müssen irgendwann noch mal nach Bayern.

Wir haben eine Idee für unseren nächsten Blogbeitrag. Dazu haben wir ein kleines Quiz für euch.

Auf dem Foto seht ihr eine Landgrenze zwischen zwei Staaten. Es gibt einige unterschiedlich große Exklaven des gelb markierten Staates im Staatsgebiet des rot markierten Staates. Wie heißen die zwei Länder? Wisst ihr die Antwort? (gerne als Kommentar)

Bitte bleibt neugierig.

zum Schildersonntag #44

Täuschen – Schildersonntag #43

Diesen Sonntag bleiben wir im militärischen Bereich. In Storkow bei Berlin gibt es einen Bundeswehrstützpunkt, der sich gut beschildert mit Tarnen und Täuschen beschäftigt.

 „Das erste Opfer eines jeden Krieges ist die Wahrheit“ (Hiram Johnson)

Wir wünschen uns so sehr, dass der Krieg in der Ukraine schnell beendet wird und niemand mehr tarnen und täuschen muss.

Bitte bleibt neugierig.

zum Schildersonntag #42

Fuerteventura – 1000 Töne rot

Fuerteventura bedeutet starker Wind.

Susanne mit Windjacke

Ein Freitag im Februar: Flüge hatten wir schon vor längerer Zeit gebucht. Nun haben wir entschieden, dass wir am Samstag fliehen. Wir mailen einem Radverleiher unsere Maße. Sonntag stehen zwei Rote für unsere Woche Winterflucht bereit.

Insgesamt fährt man zu wenig mit roten Fahrrädern. Eine Woche waren wir Traumradeln bei Sonne und über 20° Celsius.

Fuertenventura ist ca. 100 Kilometer lang und knapp 30 Kilometer breit. Die Insel ist so groß, dass wir nur die Mitte beradelt haben. Wir hatten viel Spaß.

Bitte bleibt neugierig.

%d Bloggern gefällt das: