Schweinepest und Braunkohle

Es gibt Grenzen. Sie teilen unser Land. Zwischen Sachsen und Brandenburg radeln wir etliche Kilometer entlang von Zäunen und anderen Grenzschutzeinrichtungen.

Es geht um den Schutz vor der afrikanischen Schweinepest. Wir hatten das Thema gar nicht im Blick. Über viele Kilometer Zäune zu bauen, scheint aber nötig zu sein.

Weiter führt uns unser Weg nach Spremberg. Hier schauten wir uns den Bismarckturm an.

–> zu viel mehr Bismarcktürmen

Weiter ging es zum Braunkohletagebau Welzow-Süd. Am meisten hat uns seine gigantische Größe beeindruckt.

Das Kraftwerk Schwarze Pumpe braucht „Futter“.

Direkt neben dem Tagebau radeln wir durch jungen Wald. Schilder und Gedenksteine erinnern an die abgebaggerten Dörfer.

Wenn wir zu Hause den Herd einschalten und kochen, denken wir nicht an den dafür nötigen Aufwand. Wir müssen Wege finden, unsere Ressourcen mehr zu schonen. Beeindruckend ist so ein Tagebau aber auf jeden Fall.

Bitte bleibt neugierig.

Schildersonntag #24 – 1.Mai

Am 1. Mai 1886 streikten Arbeiter in den USA für den Achtstundentag. Dabei kam es zu Unruhen und Toten.

Drei Jahre später, auf dem Gründungskongress der Zweiten Internationale, wurde der 1. Mai zum Gedenken an die Opfer als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ ausgerufen.

Auch heute sind Solidarität und Gemeinschaft wichtig. Falls ihr Fotos mit Schildern zu dem Thema habt, würden wir uns darüber freuen.

Bitte bleibt neugierig.

Und was war letzten Sonntag ausgeschildert?

Hoywoy – Gerhard Gundermann

In Hoyerswerda wandelten wir auf Gundermanns Spuren. Wir können die schöne Melancholie in seinen Texten nachvollziehen:

man konnte hier klaus oder janek heissen
das war egal
warn alle nur teig fürs waffeleisen
das war egal
dick oder doof schnell oder arm
das war egal
hier war ja nur ne maschinistenfarm
das war egal hier in hoywoy

die wecker klingeln hier früh um vier
alle zugleich
am zahltag gabs immer radeberger bier
für alle gleich
und schlief der janek mit der frau vom klaus
alles gleich
das fiel nicht weiter auf hier sehn ja alle aus wie klaus
alle gleich hier in hoywoy

Natürlich besuchten wir Feuersteins Musikpalast.

nur eins war seltsam hier
gleich hinter dem ortseingangsschild
war es plötzlich ganze vier grad wärmer
und der wind so mild
ich riss mein helmvisier
hier immer weit auf weil ich nicht mehr so fror
du lachtest hinter mir
und die kinder krochen kichernd
unter der seitenwagenplane vor

nur eins war seltsam hier
gleich hinter dem ortseingangsschild
war es plötzlich ganze vier grad wärmer
und der wind so mild
ich riss mein helmvisier
hier immer weit auf weil ich nicht mehr so fror
du lachtest hinter mir
und die kinder krochen kichernd
unter der seitenwagenplane vor

das war hoywoy
das ist hoywoy
aber nur für uns

Warum „Feuerstein“? Alle lebten vom Braunkohletagebau und die Braunkohle war der Feuerstein.

Bitte bleibt neugierig.

Link zum Hoywoy-Video

Schildersonntag #21 – wichtiges Gedenken

Gedenksteine sind ja auch so etwas wie Schilder ;-). Über diesen Stein in Kyritz haben uns gefreut.

Bitte bleibt neugierig.

Und war sonst noch ausgeschildert?

Schildersonntag #18 – alles im Fluss

Wir sind an vielen tollen Flüssen entlang geradelt. Da ist natürlich die Elbe, die wir von der Quelle bis fast zur Mündung gesehen haben.

Schön war es an der Maas, Richtung Westen, aber auch an der Weichsel, Richtung Osten.

Und dann gibt es noch die vielen kleinen Flüsse. Wer kennt sie nicht, die wunderschöne Fuhne.

Habt ihr auch vielleicht ganz weit entfernte, sehr unbekannte oder lustige „Flussbilder“?

Bitte bleibt neugierig.

Was war denn letzten Sonntag ausgeschildert?

Schildersonntag #12 – Russland

An diesem Januarsonntag wollen wir euch schildertechnisch nach Russland locken. „Herzlich Willkommen“

Was haben wir geschimpft, als wir bei strömendem Regen die 12-Millionenstadt Moskau gen Osten verließen.

Wir denken immer noch an Kasan.

Wir mögen Russland. Wart ihr schon mal da?

Was war letzten Sonntag ausgeschildert?

Salzländer Kultursonderstempel- Giersleben

Neben den 40 regulären Kulturstempeln gibt es inzwischen sogar Sonderstempel. Wir freuen uns auf die zusätzlichen Stempelchancen und haben gleich mal eine genutzt.

Das ist die Stempelstelle Lucas Mühle in Giersleben. Bei dieser ehemaligen Wassermühle handelt es sich um einen Vierseitenhof an der Wipper. Über den Stempelkasten direkt davor können wir uns seit November 2020 freuen. Ihm fehlte bei unserem Besuch sogar noch die Beschriftung.

Neben dem Sonderstempel von Giersleben…

… kann man auch in Aschersleben am Kriminalpanoptikum und im Knecht Ruprecht Dorf Cölbigk neue Sonderstempel entdecken. Da müssen wir unbedingt noch hin.

Unsere Karte haben wir gleich mal aktualisiert.

Bitte bleibt neugierig.

Neugierig auf die anderen Kulturstempel?

Schildersonntag #9 – Biberkröte

Habt Acht vor der Biberkröte.

Bitte bleibt neugierig.

Was war letzten Sonntag ausgeschildert?

#Festive500 im Jahr 2020

Dezember, Tage zwischen Weihnachten und Neujahr.

Rennradeln in der eigenen Kohorte

Wind, irgendwie immer von vorne. Kälte. Endlose Straßen.

Wofür?

Weil es sich gut anfühlt und die #Festive500 hat auch gestupst.

Wir wünschen euch allen Mut, Zuversicht und Neugierde im neuen Jahr.

Vielen Dank für das Lesen und eure Kommentare :-).

Schildersonntag #5 – Wildwechsel

Das Gebet

Die Rehlein beten zur Nacht,
hab acht!

Halb neun!

Halb zehn!

Halb elf!

Halb zwölf!

Zwölf!

Die Rehlein beten zur Nacht,
hab acht!
Sie falten die kleinen Zehlein,
die Rehlein.

Christian Morgenstern

Wir wünschen euch einen schönen 2. Advent.

Bitte bleibt neugierig und habet acht, die Rehlein!

zum Schildersonntag #4 oder zum Schildersonntag #6