alles Privatsache – Schildersonntag #117

Bitte lest das nicht.

Bitte bleibt neugierig.

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Sommer mit Ida

Vier volle Tage und drei Nächte radeln wir mit Enkelin Ida. Ida ist jetzt 10 Jahre. Man radelt zu selten mit seinen Enkeln. Man radelt zu selten durch Brandenburg.

Man schläft zu selten in einem Zelt. Man liest sich gegenseitig zu selten Erich Kästner vor … und lässt sich zu selten von dessen Weisheit überraschen.

Man paddelt zu selten auf dem Finowkanal. Man lässt sich zu selten von Störchen beobachten.

Es gibt Momente im Leben, die sind perfekt. Die vier Tage mit Ida gehören dazu. Danke für die tolle Zeit.

Bitte bleibt neugierig.

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Handel mit West und Ost – Schildersonntag #116

In der stolzen Handelsstadt Salzwedel entdeckten wir einen schönen Wegweiser. Damals trieb man offensichtlich Handel mit Brügge im Westen und Nowgorod im Osten.

Mögen die Zeiten des Handels in allen Himmelsrichtungen wieder kommen.

Bitte bleibt neugierig.

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Le Fleischwurst – Schildersonntag #115

Le Fleischwurst bei Ingenheim am Marne-Rhein-Kanal in Frankreich ist ein origineller Rastplatz für Radfahrer und Wanderer. Er besteht aus einer Schutzhütte und einem ausrangierten Kahn.

Es lebe der Mix aus Französisch und Deutsch – Vive „Le Fleischwurst“.

Bitte bleibt neugierig.

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#3, Canal de la Marne au Rhin

Der 310 Kilometer lange Canal de la Marne au Rhin gehört zu den beeindruckendsten Wasserstraßen Frankreichs.

Auf unserer Radtour von Vitry-le-François bis Straßburg begleiteten wir den Kanal durch abwechslungsreiche Flusstäler, Wälder und die Vogesen.


Technisch ist der Kanal eine außergewöhnliche Ingenieurleistung des 19. Jahrhunderts. Auf den 310 Kilometern gibt es mehr als 150 Schleusen. Diese 150 Schleusen heben die Schiffe von der Marne (ca. 100 Höhenmeter) auf den Kanalscheitel in den Vogesen auf 270 Höhenmeter. Dann geht es wieder auf 130 Rheinhöhenmeter abwärts. Als Radfahrer merkt man davon nichts, da dies ja nur ungefähr einen Höhenmeter je Kilometer entspricht.

Ein besonderer Höhepunkt ist die große Schleuse von Réchicourt (Écluse de Réchicourt). Sie hat eine riesige Fallhöhe von über 15 Metern und ersetzt sechs alte Schleusen und verkürzte die Durchfahrtzeit von sechs Stunden auf nur etwa 30 Minuten.

Der Tunnel von Arzviller, der den Kanal auf einer Länge von über 2,3 Kilometern durch den Berg führt ist auch klasse.


Zu den kulturellen Höhepunkten der Reise zählt Straßburg mit seiner historischen Altstadt Grande Île. Das ist ein weiteres UNESCO-Weltkulturerbe.

Nach den ruhigen Tagen entlang des Kanals bildet die Ankunft in Straßburg mit ihrem weltberühmten Münster den krönenden Abschluss unserer Fahrradtour von Belgien nach Frankreich.

Wann fahrt ihr in die Ardennen, nach Lothringen oder ins Elsaß?

Bitte bleibt neugierig.

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#2, La Voie Verte Trans-Ardennes

Von Liège in Belgien bis zur Grenze nach Frankreich bei Givet radelten wir neben der Maas auf perfekten Radwegen.

In Frankreich hieß der Radweg jetzt Voie Verte und er war ebenfalls perfekt.

UNESCO-Weltkulturerbe steht neben der Natur und dem Radeln immer auf unserer Liste. Die Kathedrale Notre-Dame, das Palais du Tau und die ehemalige Abtei Saint-Remi ließen wir uns nicht entgehen.

Die Champagnerkultur gehört ebenfalls zum Weltkulurerbe. Wir wussten vor Antritt unserer Tour gar nicht, dass wir in der Champagne sein würden. So ließen wir uns in der Champagne Champagner für 10 Euro je Glas schmecken. Am Vorabend des 14. Juli gab es überall französische Flaggen, Feste und ein riesiges Feuerwerk. Sehr schön.

Entlang der Marne und des Marne-Rhein-Kanals radelten wir nach Nancy. Auch dort gibt es UNESCO- Weltkulturerbe.

Bitte bleibt neugierig.

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#1, Leffe, Abtei, Bier, Prämonstratenser

1152 gründeten Prämonstratenser im damaligen Fürstentum Lüttich bei Dinant im heutigen Belgien die Abtei Notre-Dame de Leffe . 1240 kauften die Mönche eine Brauerei, verlagerten diese in die Abtei und erfanden das Leffe-Bier. Sehr lecker.

Wir nahmen Kontakt zu den Prämonstratensern auf und durften mit den Mönchen singen, beten, essen und eine Nacht im Kloster schlafen, danke Bruder Philippe.

Unsere Urlaubstour 2026 starteten wir in Liège in Belgien.

Nach zwei Übernachtungen in Jugendherbergen erreichten wir Dinant. In Dinant hat Adolphe Sax, wer kennt ihn nicht, das Saxophon erfunden.

Wir radeln weiter entspannt an der wunderschönen Maas entlang.

Bitte bleibt neugierig.

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Was für ein Landstrich? – Schildersonntag #113

So sieht man sich in Ostwestfalen-Lippe. Wir lieben Landstriche mit Kläffern, Kleppern und Käffern.

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Unendlich Rundfahrt – Herford und Bad Salzuflen

1871, nach der Gründung des deutschen Kaiserreiches war es notwendig die innere Einheit herzustellen. Das ist offenbar eine wiederkehrende Aufgabe.

Damals wurden Persönlichkeiten der Einigungskriege und der Reichsgründung heroisiert. Es wurden zahlreiche Denkmäler von Kaiser Wilhelm I., aber auch von Otto von Bismarck errichtet. Ab 1890 und besonders nach Bismarcks Tod wurden in ganz Deutschland Bismarcktürme gebaut. Hier seht ihr den Bismarckturm von Herford.

Sind wir mit dem Fahrrad unterwegs und in der Nähe gibt es einen Bismarckturm, dann besuchen wir diesen Turm. Nach einer Idee von Kreuzbube ist das unsere „unendliche Rundfahrt“.

Letztes Wochenende war es mal wieder so weit. Vor und nach einem tollen Wochenende mit Freunden in Gütersloh, erradelten wir zwei neue Bismarcktürme bei Herford und Bad Salzuflen in Nordrhein-Westfalen.

Wie sieht es mit einer „unendlichen Rundfahrt“ bei euch aus?

Bitte bleibt neugierig.

hier geht es zu noch viel mehr Bismarcktürmen

Tutanchamun gucken

Wusstet ihr, dass das Grand Egyptian Museum, das GEM in Kairo, mit rund 480.000 Quadratmetern Gebäudefläche viel, viel größer ist als das Hauptterminal des Berliner Flughafens?

Das Terminalgebäude vom BER hat „nur“ 360.000 Quadratmeter. Das GEM wurde am 1. November 2025 neu eröffnet und ist echt cool.

Die Eintrittskarten kosteten 26 Euro je Person. Wir haben die Karten im Internet gekauft und der Zugang funktionierte problemlos ohne Wartezeit. Die gut 3 Kilometer von unserem Hotel zum GEM fuhren wir mit Uber.

Nach unserm Besuch in der Antike gönnten wir uns in der Gegenwart einen Trip in die Wüste. Unser Ziel war der älteste Geocache von Ägypten. Dieser Geocache liegt ca. 100 Kilometer südwestlich von Kairo im Norden des Qarun-Sees. Unser Uberfahrer war über das Ziel unserer Fahr völlig irritiert.

Zwischendurch drohte er sogar die Polizei zu alarmieren, weil er vermutete, dass wir archäologische Schätze suchen wollten. Er tat es nicht und am Ende hatten wir einen Fund und ein kleines Abenteuer erlebt. Wir werden das Wochenende in Ägypten immer in Erinnerung behalten.

Bitte bleibt neugierig.

hier könnt ihr Pyramiden gucken