Tipp: Wandern im Elbsandsteingebirge

Letztes Wochenende lud uns unsere Tochter zu einer Wanderung in der sächsischen Schweiz, dem deutschen Teil des Elbsandsteingebirges, ein. Wir reisten mit der Bahn nach Schmilka.

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Eine Elbfähre, deren Preis schon mit dem Zugticket abgegolten war, setzte uns auf die andere Flussseite über. Die Wanderung begann ganz leicht.

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Über die „Heilige Stiege“ ging es dann knapp 200 Höhenmeter nach oben.

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Der Carolafelsen war unser Ziel. Dort genossen wir die grandiose Aussicht und ein super Picknick, welches die Kinder vorbereitet hatten. Danke dafür.

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Noch während wir über die Domstiege abstiegen (Was für eine Wortkombination?), überraschte uns ein Wolkenbruch.

So ganz leicht fiel uns dieser Abstieg nicht, doch am Ende waren wir nass und glücklich im „Großen Dom“.

Wir hatten noch viele tolle Ausblicke, bevor wir dann endgültig über den Rotkehlchenstieg unsere Wanderung beendeten.

Für uns waren es tolle 12 Kilometer.


Die Sächsische Schweiz ist unbedingt einen Besuch wert.

Bitte bleibt neugierig.

Hurra, wir haben einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel

In den letzten Wochen haben wir uns viel mit Kreisgrenzschildern und der Mecklenburger Seen Runde beschäftigt. Es gab aber noch mehr. Im Mai endete die Übergangsfrist für die Einführung der europäischen Datenschutzgrundverordnung und unsere Steuererklärung war auch schon wieder fällig. Dazu schweigen wir.

Wir besitzen schon seit 2009 ein Stempelheft der Harzer Wandernadel.

„An insgesamt 222 sehenswerten Plätzen im gesamten Harz stehen die Stempelstellen der „Harzer Wandernadel“ für Sie bereit. Sie befinden sich in der Nähe von romantischen Waldgaststätten, rustikalen Schutzhütten und einer Vielzahl von interessanten Aussichtspunkten. Auch Bergwerke, Burgruinen oder Naturdenkmäler und natürlich der majestätische Brocken warten auf Ihren Besuch und halten einen Stempel für Sie bereit.“ (Quelle Webseite Harzer Wandernadel)

Neben den regulären 222 Stempelstellen gibt es für besondere Anlässe weitere Sonderstempel. So lud der Harzklub am 12. Mai 2018 zu einem Tag des offenen Turms in die „Wilhelm-Raabe-Warte“ in Blankenburg ein.

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Seit langer Zeit war diese Warte für einen einzigen Tag geöffnet. Es gab eine Art Volksfest, …

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… mit Sonderstempel, extra für diesen Tag. Das ließen wir uns nicht entgehen.

Seid ihr mal im Harz, ..

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… könnt ihr überall Stempelstellen finden.

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Wir finden das Konzept der „Harzer Wandernadel“ super. Hat jemand von euch schon mal eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel besucht und gestempelt?

Bitte bleibt neugierig.

Brockenfrühstück 2017

Schlafen wird generell überbewertet. Samstag, 16. Dezember 3:45 Uhr klingelt unser Wecker. Das ist gar nicht nötig, denn wir sind schon wach und der Kaffee läuft auch schon. 4:10 Uhr, wir sitzen zu viert im Auto und sind auf dem Weg nach Schierke. 5:45 Uhr, Einfahrt in das Parkhaus. Überall stehen schon Gruppen Gleichgesinnter. 6:00 Uhr, wir machen uns an den Aufstieg.

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Stirnlampen weisen uns den Weg durch den stockfinsteren Harzwald.

8:00 Uhr, wir holen uns Kaffee und Tee im Touristensaal des Brockenhotels. Ganz alleine sind wir nicht.

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8:19 Uhr die Sonne geht auf! Ämmhh, wo geht noch mal die Sonne genau auf?

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Egal, wir sind hier und treffen viele Freunde.

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Durch Nebel war nix oder vielmehr fast nix zu sehen.

Auch wenn die Fernsicht heute noch Luft nach oben hatte, haben wir mit vielen anderen Verrückten viel Spaß gehabt. Als Überraschung gab es sogar einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel.

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Das 5. Brockenfrühstück war echt super. Danke an die Organisatoren. Beim Abstieg zwischen 9 Uhr und 11 Uhr treffen wir dann viele Wanderer, die sich bestimmt gewundert haben, dass ihnen um diese frühe Zeit so viel Verkehr entgegen kommt.

Habt ihr schon mal einen Sonnenaufgang auf einem Berg oder an einem anderen tollen Punkt erlebt?

Bitte bleibt neugierig :-).

 

Unser Great Glen Way – Loch Ness

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Am Nachmittag unseres dritten GGW-Tages erreichten wir Fort Augustus. Dort übernachteten wir. In Fort Augustus steigt der Caledonian Canel wieder über mehrere Schleusen ab, bevor er in den sagenumwobenen Loch Ness mündet.

Tagsüber ist der Ort durch unzählige Touristen überfüllt. Wie überall auf der Welt wälzen sie sich durch die Souvenirshops, machen Fotos mit ihren Smartphones und sind mit Bussen angefahren worden.

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Aber abends kehrte Ruhe ein und wir konnten die Stimmung auf uns wirken lassen. (Wie üblich macht Klick die Fotos größer.)

Am nächsten Morgen ging es gleich an den See.

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Natürlich haben wir geschaut, ob wir das Seeungeheuer Nessi sichten.

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Yes, we did! Cool ;-).

Nach Wasservolumen ist der Loch Ness der größte See Schottlands. Der See ist 37 Kilometer lang und wir wanderten erst nach Invermoriston, wo wir im Bracarina House schliefen. Dann wanderten wir nach Drumnadrochit. Was für ein Name? Dort schliefen wir zwei Nächte im Kilmore Farmhous.

Der Great Glen Way hat manchmal eine „upper“ und eine „lower“ Variante. Die Ausblicke sind von der oberen Variante natürlich beeindruckender.

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Atemberaubend schön!

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Der Blick auf die weit entfernte Ruine von Urquhart Castle machte uns neugierig.

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Von Nahem betrachtet sieht man die Ruine einer seit 1692 verlassenen Burganlage. Das ganze passt aber toll in die Gegend und über allem weht voller Stolz die schottische Flagge.

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Morgen wandern wir von Loch Laide nach Inverness (Cavell Guest House). Bitte bleibt neugierig.

Sonnenaufgang auf dem Brocken!

Samstag 3:45 Uhr, der Wecker klingelt. 4:10 Uhr, wir sitzen im Auto und fahren gen Harz. 5:35 Uhr, Einfahrt in das Parkhaus in Schierke. Nach und nach kommen die anderen. 6:00 Uhr, die Stirnlampen sind eingeschaltet und die Wanderung beginnt. 7:50 Uhr, wir sind oben auf dem Brocken und das Wetter sieht so gut aus.

Bald geht die Sonne auf.

Wir haben den perfekten Tag erwischt.

Bitte bleibt neugierig :-).

Wer hat Lust? Sonnenaufgang auf dem Brocken!

Heinrich Heine bezeichnete ihn als den „deutschesten aller Berge“. Goethe ließ im Faust Hexen auf den „Blocksberg“ fliegen. Die Rede ist von unserem Brocken. Nun gibt es von Geocachern die Idee, gemeinsam den Sonnenaufgang auf dem Brocken zu erleben.

Rechnet man mit ca. 2 Stunden Zeit für den Aufstieg, müsste man im Sommer sehr, sehr früh aufstehen. Im Winter ist das deutlich später. Kurz vor Weihnachten haben wir die längsten Nächte. Ein Samstag sollte es auch sein. Also ist dieses Jahr der 17. Dezember 2016 der ideale Zeitpunkt für so ein Event, denn die Sonne geht erst gegen 8:18 Uhr auf.

Hier findet ihr den Eventaufruf: Sonnenaufgang auf dem Brocken: 4. Brockenfrühstück Sonnenaufgang auf dem Brocken.

Wir werden nächsten Sonnabend kurz nach 4 Uhr mit dem Auto aufbrechen und uns gegen 6 Uhr von Schierke aus zu Fuß zum Gipfel des Brockens aufmachen. Den atemberaubenden Sonnenaufgang erwarten wir dann mit vielen Freunden oben gegen 8:18 Uhr.

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Im letzten Jahr waren wir auch schon dabei. Allerdings hatten wir nahezu keine Sicht. Bericht hier klicken

Mal sehen, wie die Sicht vom höchsten norddeutschen Berg dieses Jahr ist.

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Wer mag und nicht zu weit weg wohnt, ist eingeladen uns zu begleiten. Wir werden hunderte Frühaufsteher jenseits der Komfortzohne sein. Vielleicht gelingen mir ein paar schöne Fotos, die gibt es hier dann natürlich zu sehen.

Bitte bleibt neugierig :-).