Bismarcktürme auf dem Weg von Prag nach Magdeburg #3

In Coswig trafen wir mal wieder auf einen Fotorahmen.

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Im Hintergrund seht ihr das sehr große Schloss von Coswig, welches seit 1998 leer steht und leider sehr marode ist.

Eine Tafel am Elbufer von Coswig machte uns auf einen Bismarckturm aufmerksam, der nur 5 Kilometer entfern ist.

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Wir wollten keine Umwege fahren, so dass der Bismarckturm heute unbesucht blieb. Ein paar Tage später holten wir uns dann aber doch die Bilder von diesem nicht so schönen Bismarckturm. Bitte schön.

Somit haben wir diesen Sommer vier Bismarcktürme am Rande des Elberadweges besucht.

Heute gibt es wohl keinen Politiker, dem das Volk mit privatem Geld Türme zum Gedenken bauen wird oder fällt euch so ein Politiker ein?

Bitte bleibt neugierig.

zur Lutherstadt Wittenberg?

Bismarcktürme auf dem Weg von Prag nach Magdeburg #2

Wer nach Dresden kommt, der schaut sich die Frauenkirche,  die Semperoper oder die Brühlschen Terrassen an. Für uns sind heute zwei der drei Bismarcktürme von Dresden die architektonischen Hauptziele.

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Seht ihr, da hinten, am Rand der Neubaublocks, befindet sich unser erster Turm.

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N 51° 01.335 E 13° 44.122

Es ist die Bismarcksäule in Dresden-Räcknitz, die in den Jahren 1904 bis 1906 auf der Franzenshöhe auf 187 m über NN errichtet wurde.

Nur ein paar Kilometer weiter findet man den Bismarckturm in Dresden-Plauen. Dieser Bismarckturm wurde 1954 in Johann-Gottlieb-Fichte-Turm umbenannt. Er ist und bleibt aber ein schöner Aussichtsturm.

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N 51° 01.348 E 13° 42.730

Nach diesen zwei Türmen trafen wir uns mit unserer Tochter und landeten schließlich viel erzählend beim Italiener. Dann radelten wir wieder ins Elbtal und entdeckten diesen Fotorahmen.

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Entlang der Elbe haben wir ja schon mehrere Fotorahmen fotografiert: hier in Sandfurth und hier am Mittellandkanal.

Über Meißen …

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… radelten wir bis zum späten Nachmittag bis nach …

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… Diesbar-Seußlitz und übernachteten bei einem Winzer, der auch eine Pension direkt an der Elbe betreibt. Traumhaft.

Bitte bleibt neugierig.

Zurück zur Etappe davor? – oder – Morgen geht es in die Lutherstadt-Wittenberg.

Bismarcktürme auf dem Weg von Prag nach Magdeburg

Nach unserem Rückflug von Kasan, Abflug 3:35 Uhr nach Prag, Ankunft 6:25 Uhr, reisten wir problemlos in die EU ein. Die Räder haben die Reise in ihrem Foliencocon auch gut überstanden. Ich habe sie noch vor dem Zoll gleich neben dem Gepäckband montiert. Dann radelten wir nach …

Melnik ist eine sehr hübsche Stadt. Hier fließen Moldau und Elbe zusammen.

Abends machen wir die Planung für den nächsten Tag und mir kam die Idee nach Bismarcktürmen in der Gegend zu schauen.  „Gucke mal in Berggießhübel gibt es einen Bismarckturm. So nah kommen wir dem Turm bestimmt nicht noch mal. Lass uns doch morgen nach Berggießhübel radeln.“ Frau Traumradlerin stimmte zu und wir schliefen ein.

Am nächsten Tag ging es elbabwärts bis Usti nad Labem.

Burg Schreckenstein bei Ust

Dann wurde es mühsam. Es ging bei brütender Hitze über den Kamm des Erzgebirges hoch bis auf 700 hm.

Frau Traumradlerin schimpfte: „Nie wieder werde ich eine Etappe radeln, ohne vorher das Höhenprofil gesehen zu haben. Andere radeln schön gemütlich im Elbtal und ich muss hier über die höchsten Hügel.“

Irgendwann standen wir in einem dieser Grenzshops. Wir kauften für unter zwei Euro zwei Liter Milch, während vor und hinter uns die Einkaufswagenladungen mehrere Hundert Euro wert waren. Das hätten wir mit unseren Packtaschen gar nicht weg bekommen.

Wir übernachteten im Hotel Augustusberg zwei Kilometer vom Bismarckturm entfernt. Erst am nächsten Tag schauten wir uns den Turm an.

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N 50° 51.853 E 13° 57.136

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Und morgen werden wir in Dresden gleich noch zwei Bismarcktürme besichtigen.

Wart ihr schon mal in Berggießhübel. Schöne Gegend 😎.

Bitte bleibt neugierig.

noch mal zurück nach Russland oder weiter auf dem Elberadweg

Hohenwulsch?

Hohenwulsch! Wer kennt es nicht?

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Wikipedia schreibt unter anderem über Hohenwulsch:

„Hohenwulsch wurde durch einen Sketch des Komikerduos Herricht & Preil bekannt. Hierbei fiel der Name des Ortes beim Lesen des Kursbuchs im Sketch „Die Reisebekanntschaft“: „Oh, hier ist was Hübsches, Herr Preil, hören Sie mal: Hohenwulsch!“ – „Bitte, was ist los?“ – „Hohenwulsch. Das ist überhaupt die Idee, ich war in meinem ganzen Leben noch nie in Hohenwulsch, ich fahre mal nach Hohenwulsch.“

… und genau das habe ich mir auch gedacht. Ich fahre mal nach Hohenwulsch!

Die Bahnlinie, die im Sketch eine Rolle spielt gibt es nicht mehr, trotzdem halten in Hohenwulsch sogar Regionalexpresszüge.

Nur zwei Kilometer entfernt von Hohenwulsch liegt Bismark.

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Und schon sind wir wieder bei meinen aktuellen Lieblingsradzielen, den Bismarcktürmen. 3 Kilometer vor Salzwedel liegt versteckt im Wald noch ein wirklich hübsches Exemplar. Da ich vorher nicht so genau auf die Karte geschaut hatte und der Akku meines Smartphones natürlich gerade mal wieder seine Arbeit beendete, war ich sehr froh einen Wegweiser auf mein Ziel zu finden.

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Drei Kilometer leicht bergan und da war er.

Das Wappen derer zu Bismarck und der Altmark prangen über dem Eingang.

Herr Herricht hatte Recht. Eine Fahrt nach Hohenwulsch ist toll :). Wart ihr schon mal in Hohenwulsch?

Hier kommt ihr zur „Traumradelnkarte“ oder zu einem weiteren Bismarckturm. Bitte bleibt neugierig :-).

Von Bismarckturm zu Bismarckturm

Vermutlich zum letzten Mal geht es heute noch einmal um eine Radtour von Bismarckturm zu Bismarckturm. Warum zum letzten Mal? Nun, es wird immer schwerer die Herausforderung, einen Bismarckturm als erster zu „dicovern“, zu erfüllen. Aktuell wurden 125 der 175 noch existierenden Türme bereits „entdeckt“.

Inzwischen schauen wir vor einer Reise in eine ferne Gegend, ob es da noch unentdeckte Bismarcktürme gibt. Ja, das ist verrückt, aber es macht auch Spaß.

Wir waren zu einer „groooßen“ Geburtstagsfeier auf die Ehrenburg zu Brodenbach an der Mosel geladen. Ein Blick auf die Karte verriet uns, dort gibt es unentdeckte Türme, die auf uns warten. Die Räder reisten im Auto nach Rheinland-Pfalz. Am Morgen nach der Feier, zeigten wir ihnen die verdammt schöne Gegend. Als erstes erreichten wir den Bismarckturm zu Sargenroth.

Dann ging es dem Simmerbach und der Nahe folgend immer leicht bergab bis nach Kirn. Dort suchten wir erst an der völlig falschen Stelle nach dem Turm. Nicht immer gibt einem das Internet die korrekten Koordinaten. Ein netter älterer Herr brachte uns dann auf die richtige Spur und auch ein Stück des Weges.

Der Turm thronte über Kirn, allerdings nur zu sehen, wenn man weiß, wo man hinschauen muss. Der Weg dorthin war steil und zum Teil auch nur ein Trampelpfad. Egal, wir waren hier und wollten das Foto.

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Bismarckturm Kirn  (N 49° 46.993 E 007° 27.960)

Die Räder geschultert ging es den Berg nach oben. Hurra, wir haben es geschafft. Mittag war vorüber und wir entschieden uns für den Rückweg. Dieses Mal ging es nur bergan. So hatten wir mehr Zeit die tolle Landschaft zu genießen. Es war toll.

Bitte bleibt neugierig :-).

GPX-Track im Zipfile

 

Die unendliche Rundfahrt – Bismarckturm Mragowo/Sensburg

Übrigens, auf unserer Osttour konnten wir nach dem Bismarckturm in Osterode auch den Bismarckturm in Mragowo, früher Sensburg „discovern“.

Der Turm steht im heutigen General Wladyslaw Sikorski Park von Mragowo bei den Geokoordinaten N53° 51.970′ E21° 17.820′ . Wladyslaw Sikorski war ein polnischer Offizier, Oberbefehlshaber, Politiker und Ministerpräsident Polens. Der Turm ist eingezäunt und verschlossen. An Bismarck erinnert gar nichts mehr.

Da es in Strömen regnete, haben wir schnell die zwei Fotos geschossen. So konnten wir zwei der vier Bismarcktürme, die es heute noch im polnischen Teil von Ostpreußen gibt, besuchen. Gibt es in eurer Nähe auch einen Bismarkturm?

Bitte bleibt neugierig :-).

Bismarcktürme auf unserer Osttour

Kennt ihr die „unendliche Rundfahrt“? Nein, damit ist nicht unsere Osttour gemeint, auch wenn es sich für uns gerade so anfühlt.

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Die „unendliche Rundfahrt“ ist eine Aufforderung, Bismarcktürme mit dem Fahrrad anzuradeln. Wer das als erster tut, gewinnt einen Punkt. Einen Punkt heben wir schon gewonnen.

Vorab noch ein wenig Theorie: Otto von Bismarck, erster deutscher Kanzler, starb 1898. Nach seinem Tod begann eine nie dagewesene Verehrung. Zu seinen Ehren sammelten die Menschen, besonders in der Zeit bis zum ersten Weltkrieg, Geld und bauten Denkmäler und Türme. Es entstanden 240 Bismarcktürme. Davon sind heute noch 173 vorhanden.

Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass in Deutschland schon fast alle Türme „discovert“ sind. Da wittern wir unsere Chance. Hier im ehemaligen Ostpreußen gibt es doch bestimmt noch den einen oder anderen Bismarckturm, den noch niemand mit Fahrrad besucht hat. Bingo, in Ostróda steht ein Bismarckturm. Ostróda lag heute genau auf unserer Strecke.

Leider fanden wir im Netz keine Koordinaten. Die Suche in der Mittagshitze war gar nicht so leicht. Die Polen kennen ihren Turm natürlich nicht unter dem Namen Bismarckturm. So fuhren wir jeden Weg und jede Straße im vermuteten Zielgebiet ab. Schließlich standen wir vor dem Turm. Hurra. Schnell noch ein Foto gemacht …

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N53° 42.448′ E19° 56.840

… oder auch zwei.

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Übrigens befindet sich in Osterode der Startpunkt des Oberländischen Kanals.

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Dieser Kanal ist wegen seiner fünf Rollberge bekannt. Rollberge ersetzten Schleusen. Auf großen Wagen fahren dabei die Schiffe über Land den Berg hoch. Ja, so etwas gibt es.

Unser Haupt betten wir heute in Olsztyn, dem ehemaligen Allenstein. Morgen werden wir die ersten Tourenradler auf unserer Osttour treffen.

Gibt es bei euch in der Nähe vielleicht auch einen Bismarckturm? Bitte bleibt neugierig :-).

Statistik:
Tageskilometer: 119, Gesamtkilometer: 790
Tageshöhenmeter: 757, Gesamthöhenmeter: 3.156
Standort N 53°47.000 O 20° 29.000
Spendenstand: 145 Cent
mehr zu unserem Spendenaufruf

zum Tag 8 – weiter nach Osten