„Übernachter“ in Hessen

Ein Termin verschlug mich nach Fulda.

Wenn ich schon hier bin, kann ich auch mal wieder eine Etappe der „unendlichen Rundfahrt“ bestreiten. Ich suchte mir den Bismarckturm von Schotten auf dem Taufstein aus.

Als Flachlandradler hatte ich die Geografie mal wieder komplett unterschätzt. Der Bismarckturm von Schotten liegt im Vogelsberg. Was zum Teufel ist der Vogelsberg?

Der Vogelsberg ist ein echtes Mittelgebirge in Hessen und das größte geschlossene Basaltmassiv Europas. Nach einem ausgiebigen Schwätzchen mit einer Einheimischen über die Schönheiten dieses Fleckens radelte ich auf dem Vulkanradweg, einer alten wunderschönen Bahnstrecke, meinem Schlafplatz entgegen.

In der Nacht umschwirrten Leuchtkäfer mein Zelt. Wie cool war das denn? Kurz nach 5 Uhr fing mein Tag mit perfektem Sommerwetter an. Ich packte meine Sachen.

Der 94 Kilometer lange Vulkanradweg schlängelt sich mit feinstem Asphalt auf der Trasse der ehemaligen Oberwaldbahn durch die herrliche Wald- und Wiesenlandschaft Nordhessens. Ein Traum.

Erst überquerte ich ein paar mal die Fulda und dann auch die Werra. Schließlich erreichte ich mein Ziel Eisenach. Von dort ging es mit der Bahn zurück in die Heimat.

Ich habe in diesen zwei Tagen viel erlebt und empfehle einen spontanen „Übernachter“. Er kann ja auch komfortabler sein.

Bitte bleibt neugierig.

Wo der Main in den Rhein mündet und ein neuer Bismarckturm

Der Main mündet bei Rheinkilometer 496,63 in den Rhein. Die Mündung befindet sich in der Nähe von Mainz-Kostheim. 

Auf dem Foto seht ihr links den Main, wie er in den Rhein mündet. Im Hintergrund seht ihr die Südbrücke Mainz, eine Eisenbahnbrücke über den Rhein.

Spannend ist, dass man von hier per Schiff bis ins Schwarze Meer fahren kann. Das liegt „nur“ 2.967 Schifffahrtskilometer entfernt.

Dabei erklimmen die Schiffe über den Rhein-Main-Donau-Kanal eine Höhe von 406 Höhenmeter und überqueren die Fränkische Alb. Das müssen wir uns bei Gelegenheit auch noch anschauen. Dann gelangen die Schiffe in die Donau und können beim rumänischen Constanza in das Schwarze Meer fahren.

Dieses Mal wollen wir aber nur ein Stück den Main aufwärts radeln, um einen weiteren Bismarckturm zu „discovern“. Von einer Landstraße umschlungen, auf einer kleinen Verkehrsinsel grüßt uns der Bismarckturm von Hanau.

Auch dieser Bismarckturm ist vom Typ „Götterdämmerung“. Der Entwurf stammt vom Architekten Heinrich Wilhelm Kreis aus Dresden. Zirka 50 weitere Bismarcktürme wurden nach dem selben Typentwurf gebaut.

Das war unser 37. Bismarckturm. Es gilt noch so viele zu entdecken.

Bitte bleibt neugierig.

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Der Bismarckturm Viersen und ein Lost Place, Fliegerhorst Venlo

Es ist wieder einmal an der Zeit, ein weiteres Kapitel unserer „unendlichen Rundfahrt“ (Idee Kreuzbube) aufzuschlagen. Dabei besuchen wir Bismarcktürme mit dem Fahrrad. In diesem Kapitel zeigen wir euch unseren 36. Bismarckturm.

Der Bismarckturm Viersen befindet sich auf dem höchsten Punkt im Waldgebiet „Hoher Busch“ im Westen von Viersen. Er ist nach „Aachen“ der am weitesten im Westen liegende Bismarckturm.

Unweit des Bismarckturms, östlich von Venlo und westlich der B 122 fanden wir Hangerreste des ehemaligen Fliegerhosts Venlo.

Bis zu 100 Flugzeuge waren während des Zweiten Weltkrieges auf dem Venloer Fliegerhorst stationiert, darunter waren auch die Me 163, die ersten Düsenflieger mit Strahlantrieb.

Wie weit ist der nächste Bismarckturm von eurem zu Hause entfernt?

Bitte bleibt neugierig.

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Hildesheim, unser letzter Bismarckturm im Jahr 2023

Auch im Jahr 2023 setzten wir unsere „unendliche Rundfahrt“ (Idee: „Kreuzbube“) fort. Wir haben Spaß daran, uns die alten Türme als Ziel zu nehmen und „discovern“ sie mit dem Fahrrad. 

In den letzten Tagen des Jahres sammelten wir Kilometer für die Festive500. Es hat sehr viel geregnet.

Am 27. Dezember 2023 schob ich auf meiner 77-Kilometerrunde schwitzend mein Rad den Galgenberg von Hildesheim empor.

Da ist das Ziel. Da ist mein Schatz.

Hallo, letzter Bismarckturm 2023!

Wir haben noch genügend unentdeckte Bismarcktürme für das Jahr 2024. Unsere unendliche Rundfahrt geht weiter.

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Unser Orbit um Magdeburg

„Hast du gesehen, da ist „Jörg aus M an der E“ einen Orbit um Magdeburg gefahren?“

„Cool, das machen wir auch!“

unser Orbit um Magdeburg

Einmal komplett um unsere Heimatstadt Magdeburg herumradeln, ohne sie zu berühren, das ist unser Orbit um Magdeburg.

Bismarckturm Schackensleben

Wir starten vom höchsten Punkt, unserem Bismarckturm. So haben wir einen Überblick und es geht bergab.

zwischen Börde und Salzlandkreis

Wir radeln entgegen dem Uhrzeigersinn vom Nordwesten in den Süden nach Schönebeck.

erste Elbquerung in Schönebeck

Nun sind wir im Osten und haben uns in einer unserer Lieblingseisdielen einen Erdbeereisbecher verdient.

Eisdiele Ebeling in Elbenau

Wir wenden uns wieder nach Norden und überqueren über die Trogbrücke gemeinsam mit dem Mittellandkanal ein zweites Mal unsere Elbe.

Die Trogbrücke des Mittellandkanals

Nach 93 Kilometern schließen wir unseren Orbit um Magdeburg. Zufrieden und glücklich rollen wir den Irxleber Berg hinab, unserem Heim entgegen.

Seid ihr schon einmal einen Orbit um euren Ort geradelt?

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Landau & Ettlingen- Bismarcktürme im Südwesten

Im Mai waren wir in Baden und Rheinland-Pfalz unterwegs. Dabei lehnten wir unsere Fahrräder an die Bismarcktürme von Landau und Ettlingen.

„In der auswärtigen Politik (sind) nicht Gefühle, sondern Interessen und Gegenseitigkeit zur Richtschnur zu nehmen.“ (Bismarck im April 1887)

Gibt es in eurer Nähe auch einen Bismarckturm?

Bitte bleibt neugierig.

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Bismarckturm, Sonderstempel, Enkel und Zoo

Hey, den Bismarckturm auf dem Bierer Berg bei Schönebeck, ganz in unserer Nähe, haben wir noch nicht erradelt. Direkt in seinem Schatten finden wir auch einen Sonderstempel des Salzländer Kulturstempels.

Und dann ist direkt daneben dieser kleine, feine Heimatzoo. Wir besuchten ihn gleich eine Woche später mit unseren Enkeln. Die Falken fliegen nicht so hoch.

Bitte bleibt neugierig.

Weisheit #1, insgesamt geht man zu wenig in Zoos
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Pausen- Bismarckturm- Walsrode

Wir sind auf dem Weg nach Ostfriesland. Die Räder sind im Auto verstaut. Es ist ein Stück Weg. Wo machen wir Rast? Bei Walsrode lockt ein Bismarckdenkmal.

In der Mittagszeit drehen wir eine schöne Herbstrunde.

Vom alten Kanzler sind viele Zitate überliefert. Wie wäre es mit dem?

Nun haben wir einen weiteren Bismarckturm besucht. Es sind noch genügend übrig.

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Schweinepest, Bismarckturm und Braunkohle

Es gibt Grenzen. Sie teilen unser Land. Zwischen Sachsen und Brandenburg radeln wir etliche Kilometer entlang von Zäunen und anderen Grenzschutzeinrichtungen.

Es geht um den Schutz vor der afrikanischen Schweinepest. Wir hatten das Thema gar nicht im Blick. Über viele Kilometer Zäune zu bauen, scheint nötig zu sein.

Weiter führt uns unser Weg nach Spremberg. Hier schauten wir uns den Bismarckturm an.

Weiter ging es zum Braunkohletagebau Welzow-Süd. Am meisten hat uns seine gigantische Größe beeindruckt.

Das Kraftwerk Schwarze Pumpe braucht „Futter“.

Direkt neben dem Tagebau radeln wir durch jungen Wald. Schilder und Gedenksteine erinnern an die abgebaggerten Dörfer.

Schalten wir zu Hause den Herd zum Kochen ein, denken wir selten an den dafür nötigen Aufwand. Finden wir Wege, unsere Ressourcen mehr zu schonen.

Beeindruckend ist so ein Tagebau aber auf jeden Fall.

Bitte bleibt neugierig.

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Harzer-Wandernadelwinter

In der dunklen Jahreszeit fahren wir weniger Fahrrad. Außerdem gab es die Pandemieeinschränkungen. Trotzdem hatten wir einen echt schönen Winter.

Wir sind zum Beispiel in die Nähe von Bad Lauterberg gefahren und haben an unserem Projekt „Harzer Wandernadel“ „gearbeitet“.

Zwei Wanderungen eröffneten uns tolle Ein- und Ausblicke.

Andreas, danke für die Routenplanung. Auf jeden Fall machten wir viele Eierlikörrasten.

Das Leben muss ja weiter gehen, oder wie seht ihr das?

Bitte bleibt neugierig.

zum Poppenbergturm?

Bei Interesse findet ihr hier etliche Wandertracks zu den Harzer-Wandernadel-Stempelstellen: