unsere Dresdner Bismarckturmschaukel

Kind 2 feiert Geburtstag und lädt uns ein. Es gibt Kaffee und Kuchen in Dresden. Für die Anreise konnten wir unser Auto gewinnen, aber die Fahrräder kommen mit. Eine kleine Runde auf unbekannten Straßen ist doch vor 16 Uhr machbar. Wir parken in Radebeul oben in den Weinbergen in der Nähe des Spitzhauses, einer sehr schönen Ausflugslokalität.

Wir radeln erst einmal zum dortigen Bismarckturm.

Bismarckturm Radebeul

Schade, er ist eingerüstet.

„Auf der anderen Elbseite gibt es noch den Bismarckturm Cossebaude. Das sind nur 11 Kilometer. Los das schaffen wir.“

Wie fast immer befinden sich die Türme auf den Hügeln. Wie immer haben wir das unterschätzt. Wie immer kamen wir ganz schön ins Schwitzen.

Bismarckturm Dresden/Cossebaude

Vom höchsten Punkt schaukelten wir in rasender Abfahrt wieder zurück ins Elbtal und dann wieder im Norden hinauf zum Spitzhaus. Nun haben wir zwei Bismarckturmbesuche mehr auf unserer „Liste“.

Kaffeee und Kuchen haben dann auch besonders gut geschmeckt.

Verbindet ihr Familienbesuche auch mit kleienen (oder großen ;-)) Wander- oder Fahrradausflügen?

Bitte bleibt neugierig.

alle deutschen Bismarcktürme auf einen Blick

Alte Poststraße Berlin-Dresden

Am Wochenende aßen wir frisch geräucherten Fisch am Motzener See.

Dabei kamen wir auch an dieser alten preußischen Postmeilensäule in Motzen vorbei.

Auf dem Schild wird der Verlauf der alten Poststraße von Berlin nach Dresden aufgezeigt.

Wir haben den Verlauf dieser Poststraße auf unsere Karte eingefügt.

Hey, die sächsische Postmeilensäule in Baruth haben wir schon besucht.

Wir werden weiter nach schönen Meilensteinen Ausschau halten.

Bitte bleibt neugierig.

Es „Luthert“ immer mehr

Am 31. Oktober 1517 brachte Martin Luther mit seinem Thesenanschlag am Tor der Schlosskirche zu Wittenberg die Reformation so richtig in Gang.

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Im Jahr 2017, dem 500. Jahr des Beginns der Reformation, war der 31. Oktober einmalig ein gesamtdeutscher gesetzlicher Feiertag. Davor gab es diesen Feiertag nur in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Offensichtlich gefiel den norddeutschen Ländern die Idee vom „Luthertag“ so gut, dass der Reformationstag nun auch in Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen ein Feiertag ist.

Dass Luther eine Bedeutung hat, können wir auf unseren Radtouren in vielen Orten erkennen. Beispiele? Gerne.

Bestimmt gibt es noch viel mehr „Martins“, die unterschiedlich ein Buch halten. Da halten wir die Augen offen. Egal ob Feiertag oder nicht, habt einen schönen Tag.

Bitte bleibt neugierig.

Es gibt zu viele Ghost Bikes!

Es ist schon ein paar Tage her, da schrieb ich über ein trauriges Thema – über „Ghost Bikes“. Ein „Ghost Bike“ oder Geisterrad ist ein weiß gestrichenes Fahrrad, welches als Mahnmal für im Straßenverkehr verunglückte Radfahrer aufgestellt wurde. Die Idee zu den weißen Fahrrädern an Unglücksorten entstand 2003 in St. Louis (Missouri).

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Ghost Bike Auffahrt Magdeburger Ring

An der Schnellstraßenauffahrt auf dem Bild oben starb am 14. April 2008 ein junger Mann durch einen rechtsabbiegenden LKW. Der Radfahrer fuhr über die grüne Ampel geradeaus und der LKW bog rechts ab. Kurz nach dem Unfall kam ich zufällig dazu. Ich sah noch den LKW und die abgesperrte Unfallstelle.

„Ghost Bikes“ gibt es inzwischen in vielen Städten. In München soll es sieben Geisterräder geben. In Berlin und Dresden habe ich jeweils eins fotografiert.

Ein weißes Fahrrad ist eine gute Idee an rücksichtsvolles Fahren zu appelieren. Auch ich bin Autofahrer und will bei jedem Abbiegevorgang an den Schulterblick denken. Jedes dieser stillen Mahnmale ist eines zu viel.

Gibt es auch bei euch „Weiße Fahrräder“? Falls ihr ein Foto von einem Geisterfahrrad habt, könnt ihr es uns gerne schicken oder im Kommentar verlinken. Wir würden uns freuen.

Bitte fahrt, egal ob mit oder ohne Motor, immer rücksichtsvoll und bleibt neugierig.

Bismarcktürme auf dem Weg von Prag nach Magdeburg #2

Wer nach Dresden kommt, der schaut sich die Frauenkirche,  die Semperoper oder die Brühlschen Terrassen an. Für uns sind heute zwei der drei Bismarcktürme von Dresden die architektonischen Hauptziele.

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Seht ihr, da hinten, am Rand der Neubaublocks, befindet sich unser erster Turm.

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Dresden-Räcknitz N 51° 01.335 E 13° 44.122

Es ist die Bismarcksäule in Dresden-Räcknitz, die in den Jahren 1904 bis 1906 auf der Franzenshöhe auf 187 m über NN errichtet wurde.

Nur ein paar Kilometer weiter findet man den Bismarckturm in Dresden-Plauen. Dieser Bismarckturm wurde 1954 in Johann-Gottlieb-Fichte-Turm umbenannt. Er ist und bleibt aber ein schöner Aussichtsturm.

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Dresden-Plauen N 51° 01.348 E 13° 42.730

Nach diesen zwei Türmen trafen wir uns mit unserer Tochter und landeten schließlich viel erzählend beim Italiener. Dann radelten wir wieder ins Elbtal und entdeckten diesen Fotorahmen.

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Entlang der Elbe haben wir ja schon mehrere Fotorahmen fotografiert: hier in Sandfurth und hier am Mittellandkanal.

Über Meißen …

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… radelten wir bis zum späten Nachmittag bis nach …

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… Diesbar-Seußlitz und übernachteten bei einem Winzer, der auch eine Pension direkt an der Elbe betreibt. Traumhaft.

Bitte bleibt neugierig.

Zurück zur Etappe davor? – oder – Morgen geht es in die Lutherstadt-Wittenberg.