Stadtradeln, was ist das denn?

Zitat von der Webseite: „STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest.“ https://www.stadtradeln.de/home

2020 nimmt unsere Heimatstadt Magdeburg neben 1.461 (!) weiteren Kommunen vom 1. September bis zum 21. September am „Stadtradeln“ teil.

Ist eure Kommune in diesem Wettbewerb ebenfalls vertreten?

Die Region Hannover liegt aktuell mit über 3 Millionen geradelten Kilometern unangefochten an der Spitze.

Überraschung, wir finden die Idee gut und bringen das Team „Traumradeln“ an den Start. Fühlt euch eingeladen, wenn ihr mögt, selber ein Team zu gründen oder einem bestehenden Team (gerne auch unserem) beizutreten. Link Stadtradeln

Bitte bleibt neugierig.

Übrigens: Rostock hat es auf 400 Tausend Kilometer gebracht. Schaffen wir in Magdeburg oder ihr in eurer Kommune das auch?

Türtafeln in Salzwedel

Im 18. Jahrhundert wurde es in der stolzen Hansestadt Salzwedel üblich, über den Eingängen von Gebäuden Tafeln anzubringen. Diese Tafeln drückten den Stolz des Bauherren und der Baufrau über ihr neue Haus aus.

Die barocken Tafeln sind oft farbenfroh gestaltet und ziehen die Blicke auf sich. Auch der christliche Haussegen findet auf diesen Türtafeln seinen Platz.

Wir haben noch viele gut erhaltene Tafeln entdecken können. Gibt es diese Tradition auch in anderen Städten?

Bitte bleibt neugierig.

Saaleradweg und Kulturstempel

Wir radeln den Saaleradweg aus Bernburg kommend flussabwärts. Die „Saalefee“ zieht an uns vorbei und offensichtlich wird hier in Hektometer gemessen.

Nur wenige Kilometer weiter erreichen wir Nienburg. In Nienburg gibt es gleich zwei „Salzländer Kulturstempel“.

#21 Klosterkirche

#23 Nienburger Glockenspiel

Beide Stempelkästen sind rund um die Uhr frei zugänglich und wir haben wieder etwas gelernt. Irgendwie freuen wir uns schon auf den Frühling. Habt ihr schon Pläne?

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Saaleradweg im Frühling

Bitte bleibt neugierig.

zum Schloss Plötzkau oder zur Gesamtübersicht

 

Fuhneradweg und Bifurkation

Neben den großen Flussradwegen gibt es viele kleine gemütliche Radwege. Diese führen oft an idyllischen kleinen Flussläufen entlang. Letztes Wochenende verschlug es uns an die Fuhne in die Nähe von Bernburg.

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Die Fuhne ist nur 55 km lang. Dieser kleine Fluss ist insofern etwas Besonderes, da er gleichzeitig in zwei Richtungen fließt. Die Fuhne fließt ca. 43 Kilometer nach Westen in die Saale und ca. 12 Kilometer nach Osten in die Mulde. So ein Verhalten nennt man Bifurkation. Man lernt nie aus 🙂

Ist euch auch schon einmal eine Bifurkation begegnet?

Bitte bleibt neugierig.

Ostern – „Oster“wieck – Bismarckturm suchen

Mein Schatz radelt hinter einem preußischen Rundmeilenstein und vor dem Brocken gen Harz. Das ist ziemlich perfekt.

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Unser Brocken, der Blocksberg ist der höchste Punkt im Hintergrund.

Heute war die alte Fachwerkstatt Osterwieck unser Ziel. Um genau zu sein, wir wollten heute mal wieder einem Bismarckturm einen Besuch abstatten.

Vorher schauten wir noch in Anderbeck. ob bei der LPG „Karl Marx“ im Objekt 2 alles in Ordnung ist.

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Bis auf ein wenig Rost, passt es. Als der Bismarckturm aus dem Blütenmeer vor uns auftauchte, war klar, die Radtour hat sich gelohnt.

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Dieser Bismarckturm steht nördlich von Osterwieck auf dem Kirchberg, am südlichen Fallsteinhang auf 170 Meter über NN.

Durch die Aussichtskuppel mit den vier halbrunden Öffnungen ist eine guter Blick auf das Harzpanorama mit Brocken, die Stadt Osterwieck und das nördliche Harzvorland möglich.

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Sehr cool :-).

Für die Rücktour wurden wir bequem und ließen uns von der Bahn nach Hause bringen. Was für ein schöner Osterfeiertag. Nun haben wir einen Bismarckturm mehr auf unserer Karte :-).

Wie weit ist der nächste Bismarckturm von eurer Homezone weg?

Bitte bleibt neugierig.

zu noch viel mehr Bismarcktürmen

Salzländer Kulturstempel #7 – Ringheiligtum

Letztes Wochenende war es mal wieder so weit. Bei sehr starkem Wind haben wir die Räder gesattelt und sind nach Süden zum Ringheiligtum nach Pömmelte gefahren. Warum, wird es da wärmer? Nicht bei nur 20 Kilometern. Ist es ein neues Ziel? Nein, wir waren schon etliche Male dort.

Warum sind wir also dann bei schlechtem Wetter nach Pömmelte geradelt? Wir wollten uns die neue Stempelstelle des Salzländer Kulturstempels anschauen und einen Stempel holen.


Von diesen Stempelstellen gibt es ganz neu im Salzlandkreis 40 Stück.

Die Koordinaten in der Karte stimmen sicher bei den lila Symbolen (Pömmelte, Salzblume, Pretziener Wehr und Hoym). Bei den braunen Symbolen muss man wohl darauf hoffen, dass die Museen offen haben. Alle anderen Koordinaten müssen wir erst noch durch eigene Anreise präzisieren. Wir freuen uns schon auf tolle Fahrradtouren.

Bitte bleibt neugierig.

zur #27 Salzblume oder zur Gesamtübersicht

Elektrotechnik trifft Kunst #4

Dieses Elektrohäuschen steht vor einer Grundschule in Burg bei Magdeburg.

Was glaubt ihr, wie diese Schule heißt ;-).

Sind euch auch schon einmal tolle Trafohäuschen aufgefallen?

Bitte bleibt neugierig.

Vielen Dank liebe Uta für die Fotos.

Elektrohäuschen trifft Kunst #3

Preußische Meilensteine #6 – Berga

Meilenstein Gestien

 

Diesen tollen Preußischen Ganzmeilenstein habe ich bei Berga in Sachsen-Anhalt, kurz vor der Grenze zu Thüringen gesehen. Der Meilenstein befindet sich an der Landstraße 151 (Geokoordinaten N 51° 27.3642′ E 10° 59.064′ ). 32 preußische Meilen sind es noch bis Berlin.

Vier preußische Meilen weiter, in Emseloh bei Sangerhausen, befindet sich der Preußische Ganzmeilenstein 28 Meilen bis Berlin. Beide Meilensteine sind Zeugnis der Kunststraße Langenbogen- Nordhausen um 1826. Es ist toll, dass es diese Meilensteine noch gibt. Kennt ihr noch versteckte Meilensteine?

Bitte bleibt neugierig.

zum Beitrag „Preußische Meilensteine #5“

Von grünen Wiesen und Imagekampagnen

Fährt man von Magdeburg nach Norden, erreicht man nach gut 35 Kilometern die Altmark. In Kehnert, hinter dem Landkreisgrenzschild ….

… begrüßt uns das Schild der Imagekampagne „Die Altmark – Grüne Wiese mit Zukunft“.

Ach so? Ist es positiv mit der Aussage zu werben, eine Wiese zu sein? Ich denke ja. Mir gefallen Imagekampagnen, an denen man sich reiben kann.

Die Altmark ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen in Deutschland. Hier wird wegen des Bevölkerungsrückganges Infrastruktur aufgegeben. Eine Autobahn ist Fehlanzeige.

Aber das ruhige und weite Land bietet auch Chancen. In Kehnert fiel uns ein altes Rittergut mit Schloss auf.

Die Verantwortlichen versuchen mit der Imagekampagne den Tourismus zu unterstützen. Hier an der Elbe ist es einfach schön zu radeln und man kann die Seele baumeln lassen.

Unser Tagesziel war die alte Kaiserstadt Tangermünde.

„Tamü“ an der Elbe ist immer wieder toll und wir hatten Spaß auf der „grünen Wiese“. Gibt es bei euch auch Imagekampagnen mit überraschenden Aussagen?

Bitte bleibt neugierig.

Jungfrauen in der Stadt

Das Wappen unserer Stadt ziert eine Jungfrau. Diese Jungfrau steht zwischen zwei spitzbedachten Türmen einer Burg über geöffnetem, goldenen Tor und hochgezogenem schwarzen Fallgatter.

Als ich neulich durch die Stadt radelte, sah ich plötzlich mehrfach unser Stadtwappen.

Gibt es Magdeburger unter euch? Vielleicht erkennt ihr die Orte oder wisst, wo es weitere Wappen gibt. Ich finde Wappen und deren Geschichten toll.

Bitte bleibt neugierig.