Salzländer Kulturstempel #7 – Ringheiligtum

Letztes Wochenende war es mal wieder so weit. Bei sehr starkem Wind haben wir die Räder gesattelt und sind nach Süden zum Ringheiligtum nach Pömmelte gefahren. Warum, wird es da wärmer? Nicht bei nur 20 Kilometern. Ist es ein neues Ziel? Nein, wir waren schon etliche Male dort.

Warum sind wir also dann bei schlechtem Wetter nach Pömmelte geradelt? Wir wollten uns die neue Stempelstelle des Salzländer Kulturstempels anschauen und einen Stempel holen.


Von diesen Stempelstellen gibt es ganz neu im Salzlandkreis 40 Stück.

Die Koordinaten in der Karte stimmen nur sicher bei den drei lila Symbolen (Pömmelte, Salzblume und Hoym). Bei den braunen Symbolen muss man wohl darauf hoffen, dass die Museen offen haben. Alle anderen Koordinaten müssen wir erst noch durch eigene Anreise präzisieren. Wir freuen uns schon auf tolle Fahrradtouren.

Bitte bleibt neugierig.

Elektrotechnik trifft Kunst #4

Dieses Elektrohäuschen steht vor einer Grundschule in Burg bei Magdeburg.

Was glaubt ihr, wie diese Schule heißt ;-).

Sind euch auch schon einmal tolle Trafohäuschen aufgefallen?

Bitte bleibt neugierig.

Vielen Dank liebe Uta für die Fotos.

Elektrohäuschen trifft Kunst #3

Preußische Meilensteine #6 – Berga

Meilenstein Gestien

 

Diesen tollen Preußischen Ganzmeilenstein habe ich bei Berga in Sachsen-Anhalt, kurz vor der Grenze zu Thüringen gesehen. Der Meilenstein befindet sich an der Landstraße 151 (Geokoordinaten N 51° 27.3642′ E 10° 59.064′ ). 32 preußische Meilen sind es noch bis Berlin.

Vier preußische Meilen weiter, in Emseloh bei Sangerhausen, befindet sich der Preußische Ganzmeilenstein 28 Meilen bis Berlin. Beide Meilensteine sind Zeugnis der Kunststraße Langenbogen- Nordhausen um 1826. Es ist toll, dass es diese Meilensteine noch gibt. Kennt ihr noch versteckte Meilensteine?

Bitte bleibt neugierig.

zum Beitrag „Preußische Meilensteine #5“

Von grünen Wiesen und Imagekampagnen

Fährt man von Magdeburg nach Norden, erreicht man nach gut 35 Kilometern die Altmark. In Kehnert, hinter dem Landkreisgrenzschild ….

… begrüßt uns das Schild der Imagekampagne „Die Altmark – Grüne Wiese mit Zukunft“.

Ach so? Ist es positiv mit der Aussage zu werben, eine Wiese zu sein? Ich denke ja. Mir gefallen Imagekampagnen, an denen man sich reiben kann.

Die Altmark ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen in Deutschland. Hier wird wegen des Bevölkerungsrückganges Infrastruktur aufgegeben. Eine Autobahn ist Fehlanzeige.

Aber das ruhige und weite Land bietet auch Chancen. In Kehnert fiel uns ein altes Rittergut mit Schloss auf.

Die Verantwortlichen versuchen mit der Imagekampagne den Tourismus zu unterstützen. Hier an der Elbe ist es einfach schön zu radeln und man kann die Seele baumeln lassen.

Unser Tagesziel war die alte Kaiserstadt Tangermünde.

„Tamü“ an der Elbe ist immer wieder toll und wir hatten Spaß auf der „grünen Wiese“. Gibt es bei euch auch Imagekampagnen mit überraschenden Aussagen?

Bitte bleibt neugierig.

Jungfrauen in der Stadt

Das Wappen unserer Stadt ziert eine Jungfrau. Diese Jungfrau steht zwischen zwei spitzbedachten Türmen einer Burg über geöffnetem, goldenen Tor und hochgezogenem schwarzen Fallgatter.

Als ich neulich durch die Stadt radelte, sah ich plötzlich mehrfach unser Stadtwappen.

Gibt es Magdeburger unter euch? Vielleicht erkennt ihr die Orte oder wisst, wo es weitere Wappen gibt. Ich finde Wappen und deren Geschichten toll.

Bitte bleibt neugierig.

Der Sachsenspiegel von Eike von Repgow

Muss man sich Reppichau anschauen? Ja.

In Reppichau, in der Nähe von Dessau wurde zwischen 1180 und 1190 Eike von Repgow geboren. Dieser verfasste das erste deutsche Rechtsbuch. In Reppichau ist das an jeder Stelle sichtbar. Man ist in einem riesigen Museum.

Das ganze Dorf ist ein Quell von Information. Ihr kennt vielleicht den Spruch „Wer zuerst kommt mahlt zuerst.“ An einer Hauswand las ich den Paragrafen aus dem dieser Spruch stammt. Er ist Teil des Verkehrsrechts im Sachsenspiegel, also einer frühen Straßenverkehrsordnung.

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Natürlich gibt es dann auch noch eine Illustration dazu.

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Das Wort „radebrechen“ hat seinen Ursprung in der mittelalterlichen Folter- und Hinrichtungsmethode des räderns.

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Die Illustration dazu:

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Am Trafohäuschen konnte ich mich über das Erbrecht informieren.

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Am Dorfteich stehen riesige kunstvolle Skulpturen.

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Es gibt noch viel mehr zu entdecken. Eine Runde mit dem Rad durch dieses tolle Dorf war wirklich super interessant.

Bitte bleibt neugierig.

Sind wir nicht alle Schildbürger? – September

Neulich auf der B1, die Bundesstraße war im Ortskern von Irxleben voll gesperrt und mitten auf der Straße stand dieses Schild.

Auch wenn es für die Anwohner nicht immer lustig ist, musste ich schmunzeln. Mit meinem Traumradel konnte ich sogar noch wenden ;-).

Bitte bleibt neugierig.