Kasan

Kasan ist die Hauptstadt der russischen autonomen Republik Tatarstan. In Tatarstan leben ca. 3,7 Millionen Einwohner, davon 1,1 Millionen in Kasan.

rps20170703_204820_137

Die Tataren gehören zu den Turkvölkern, die mit dem Einfall der Mongolen in das Land kamen und blieben. Sie gehören mehrheitlich dem Islam an. Neben den russisch orthodoxen Kirchen sehen wir also überall Moscheen.

Gleich beim Einradeln in Kasan fiel uns dieser „Tempel“ der Religionen auf.

rps20170703_205037_605

Dieses Bauwerk wurde 1992 durch den Künstler Eldar Chanow begonnen. „Ich hörte eine Stimme, die mir sagte, ‚Eldar, du musst morgen um sechs Uhr früh aufstehen, dir eine Schaufel nehmen und damit beginnen, den Grundstein für einen Tempel der Religionen zu legen“ (Quelle Wikipedia)

Der Tempel hat 16 Türme, die für 16 Weltregionen stehen. So sieht man das christliche Kreuz, den Davidsstern, den Halbmond neben Ying und Yang und Buddha. Toll, dass es solche Eldars gibt!

Dann sahen wir den Kreml von Kasan.

rps20170703_210446_159

rps20170703_210242
Wir fotografieren nicht nur Weltkulturerbe.
rps20170703_205224_599
Musa Jalil vor Kremlturm

rps20170704_172207_284

Zum Ende dieses Beitrages haben wir die angestrahlte Maria Verkündigungskathedrale vor der Kul Scharif Moschee fotografiert. Toleranz – geht doch.

Wir schlafen zwei Nächte im Center Hotel Kazan Kremlin.

Bitte bleibt neugierig.

zurück auf die M7 37° bis 49° Ost! Kasan 49° Ost! – zum Beitrag Kasan #2

Etappe 8: Emetkino- Kasan 86 Kilometer

Nischni Nowgorod

Schnurgerade rollten wir auf der M7 in die zu Sowjetzeiten „geschlossene Stadt“.

rps20170630_070536_926
Lenin is everywhere

Nischni Novgorod hieß von 1932 bis 1990 Gorki, zu Ehren des russischen Dichters. Heute ist die 1,2 Millioneneinwohnerstadt die fünftgrößte Stadt in Russland. Sie liegt am Zusammenfluss von Oka …

rps20170630_213334_449
Blick auf die „kleine“ Oka

und Wolga.

rps20170630_071448_554
Blick auf die Wolga
rps20170630_071753_726
Ewige Flamme zum Gedenken an die Opfer und Helden des 2. Weltkrieges

Den Strauß Rosen neben der ewigen Flamme hat gerade eine junge Frau abgelegt. Die Erinnerung an den Krieg ist offensichtlich noch wach.

rps20170630_071009_310

Nischni Novgorod hat eine moderne Metro, aber diese „Helden des ÖPNV“ waren uns doch ein Foto wert.

rps20170630_071855_207

Abends ließ es sich in den Fußgängerzonen bei Livemusik an jeder Ecke gut bummeln.

Die Stadt bereitet sich auf die Fussball WM 2018 vor.

rps20170701_204252_708

So wird ein neues Fussballstadion gebaut.

rps20170630_070823_430Diese Stadt hat uns gefallen. Wir radeln noch weiter nach Osten. In 400 Kilometern liegt Kasan, die Hauptstadt der Tataren. Mal sehen, ob wir da ankommen und was uns dort erwartet.

Bitte bleibt neugierig.

zurück nach Wjasniki 42° Ost! Nischni Novgorod 44° Ost! Weiter nach Osten, dann klicke hier!

Etappe 4: 124 Kilometer

Wladimir in Wladimir

Wir sind in Wladimir ca. 200 Kilometer östlich von Moskau. Als eine der führenden Städte der Rus, noch vor Moskau, erlebte Wladimir im 12. und 13. Jahrhundert seine Blütezeit. Die Rus ist der Vorläufer der heutigen Staaten Russland, Ukraine und Weißrussland.

Ursprünglich lag das Zentrum der Rus in Kiew. Doch dort fielen die Mongolen ein, so dass eine große Migrationbewegung nach Norden einsetzte und sich somit das Zentrum nach Wladimir verlagerte.

Wladimir ist bekannt für die „Weißen Monumente von Wladimir und Susdal“, ein UNESCO-Weltkulturerbe. So radelten wir auf das „Golden Gate“ (erbaut 1158 bis 1160). Ein ganz schön „altes Möbel“.

rps20170627_201605

Solche „Goldenen Tore“ gab es außer in Wladimir nur noch in den heiligsten orthodoxen Städten, wie Jerusalem, Constantinopel und Kiew.

Zum Weltkulturerbe gehört auch die Mariä-Entschlafens-Kathedra von Wladimir. Einfach beeindruckend, was hier vor knapp 900 Jahren gebaut wurde.

rps20170627_201748_713

Auch die Demetrius-Kirche ist einen Blick wert. Da entdeckt man im kristlichen Kreuz einen Halbmond.

DSC02900 (663x1024)

Damit der Beitragstitel einen Sinn ergibt, haben wir noch ein Foto von Wladimir Iljitsch Lenin, den es in Wladimir natürlich auch gibt.

rps20170628_220830_994

Wir verlassen Wladimir auf der M7 in Richtung Osten. Wir wollen nach Nischni Novgorod. Wir waren noch nie in dieser Millionenstadt an der Wolga, die lange Zeit für Besucher gesperrt war. Darauf freuen wir uns schon.

Bitte bleibt neugierig.

zurück nach Noginsk 38° Ost! – Wladimir 40° Ost! – Weiter nach Osten, dann klick hier!

Etappe 2: Noginsk – Wladimir 125 Kilometer

Regen und Sonne im Oblast Moskau

Es regnete, wir stiegen auf unsere Räder und radelten bestimmt 50 Kilometer durch das Stadtgebiet von Moskau. Viele Gebäude waren nicht wirklich attraktiv.

rps20170625_182839_388

Weitere Kilometer in eher ländlicher Gegend auf einer Nebenstraße schlossen sich an.

Frei nach REM könnte es heißen „Leaving Moskau never easy“. Übrigens, wer mal New York in kyrillisch lesen möchte – bitte:

rps20170627_174123_606

Die Sonne lacht und wir sitzen in Ногинск (Noginsk) am See.

rps20170625_183016_978

Die wichtigsten Dinge, Handy links und Wasser rechts, haben wir immer am Mann und natürlich auch an der Frau. Übrigens haben wir bisher überall problemlos WLAN-Zugang. Das ist cool.

Gleich gibt es Pelmini bei russischer Musik. Englisch spricht hier keiner mehr.

Morgen wollen wir nach Владимир. Wladimir ist bekannt für die „Weißen Monumente von Wladimir und Susdal“ ein UNESCO-Weltkulturerbe. Wir sind gespannt.

Bitte bleibt neugierig.

zurück nach Moskau, 37° Ost! – Noginsk 38° Ost! – Weiter nach Osten, dann klicke hier!

Etappe 1: Moskau-Noginsk 96 Kilometer