Ein anhaltischer Rundsockelstein

Letztes Wochenende trafen wir uns mit Freunden im Kyffhäuserkreis

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Kyffhäuserkreis

… zum Matrix-Geocachen. Dabei radelten wir auch mehrfach in den Unstrut-Hainich-Kreis. Dieser Kreis hat offensichtlich keine Kreisgrenzschider. Auch wir hielten vergeblich Ausschau. Schade. Aber auf unserer Anreise haben wir in Ballenstedt am Harz, der Wiege Anhalts, diesen anhaltische Rundsockelstein entdeckt. Der Rundsockelstein trägt die Inschrift „XI Meilen von Dessau“.

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Ballenstedt

Eine anhaltische Meile entspricht etwa 7,5 Kilometer. Da haben wir doch schon einmal einen gesehen.

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Halberstadt

Dieser Art von Meilensteinen folgten in Anhalt solche Myriametersteine.

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Myriameterstein bei Tochheim

Der Nullpunkt des anhaltischen Meilensteinsystems befindet sich am Leopold-Denkmal auf dem Schlossplatz in Dessau. Übrigens, wir haben die ganze Matrix geschafft. Und nächste Woche feiern wir schon den 30. Jahrestag des Beitritts der neuen Länder zur Bundesrepublik. Kinder, wie die Zeit vergeht.

Bitte bleibt neugierig.

Salzländer Kulturstempel #13 Schloss Bernburg

Das Renaissanceschloss Bernburg wird auch als Krone Anhalts bezeichnet. Es erhebt sich auf hohem Sandsteinfelsen am östlichen Saaleufer.

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Stolz liegt es auf unserem Weg entlang der Saale vor uns. Natürlich wollten wir uns die „Krone Anhalts“ anschauen. Puhh, der Weg nach oben ist steil. Wir mussten auf dem Weg zum Schlosshof absteigen.

Der dortige Salzländer Kulturstempel #13 ist leider nicht frei zugänglich. An den Stempel kommt man nur, wenn man auf eine Führung auf den Eulenspiegelturm wartet. Dieser eingeschränkte Zugang ist schade.

Der Stempelkasten befindet sich dann im Eingangsbereich.

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Als wir an einem Samstag dort waren, fand alle Stunde eine Führung statt. Wir mussten nicht an der Führung teilnehmen, um zum Stempelkasten zu gelangen. Wir warteten also ein wenig und konnten dann unsere #13 abstempeln.

Es warten noch 33 weitere Stempelstellen. Gibt es bei euch auch solche Aktionen?

Bitte bleibt neugierig.

Dornröschenschlaf

Letztes Wochenende fand der Tag des offenen Denkmals statt. Wir haben uns für einen Besuch in Dornburg entschieden. Unser Dornburg liegt nahe des Elbkilometers 300.

In Dornburg liegt ein prächtiges Schloss im Dornröschenschlaf. Wie üblich, bei Klick gibt es großes Bild.

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Schloss Dornburg – Ansicht von hinten
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Schloss Dornburg – Ansicht von vorn

Das Schloss wurde 1751 für die Fürstin Johanna Elisabeth von Anhalt-Zerbst, die Mutter der russischen Zarin Katharina der Großen, erbaut. Obwohl es in keinem guten Zustand ist, kann man sich an Details erfreuen.

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… und kaufen kann man es für kleines Geld auch ;-).

Zu DDR-Zeiten wurde das Schloss als Archiv genutzt. Ein paar Dokumente von Siemens & Halske zum Beispiel über den Bau einer Wasserkraftanlage in Niederschlesien sind noch da.

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Nach der Schlossbesichtigung hatten wir noch Zeit am schönen Elbestrande den Anglern beim Hegefischen zuzuschauen.

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Gibt es bei euch vielleicht auch Schlösser im Dornröschenschlaf oder ein Denkmal, welches ihr am Tag des offenen Denkmals besucht habt?

Bitte bleibt neugierig :-).