Elektrotechnik trifft Kunst #2

Es gibt tolle Graffiti. Übrigens kommt das Wort aus dem Italienischen. Zu oft sehen wir leider Farbschmierereien an Hauswänden, Straßenbahnen, Zügen oder auch auf Schildern. Ihr wisst, was ich meine.

Man kann diese Verschmutzung verurteilen, aber es bleibt die Frage, wie Städte, Gemeinden, Unternehmen oder auch Privatleute damit umgehen. Ein Ansatz ist, potentielle Flächen vor den Schmierfinken zu gestalten. Das tun zum Beispiel die Energieversorger. So sind viele Trafohäuschen, wie das auf dem Beitragsbild in Schöningen (Niedersachsen) mit ganz tollen Bildern bemalt.

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Da kommt in Nieps, in der Nähe von Klötze (Sachsen-Anhalt) ein Schäfer gemütlich mit Hund und Schafen des Weges.

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Bei Wandlitz (Brandenburg) hat jemand seinen Campinganhänger geparkt.

Trafohaus

In Haldensleben will man sich gleich anstellen, um auch auf ein paar Dosen zu werfen (Uta, danke für das Foto.).

Gibt es bei euch auch so toll gestaltete Trafohäuschen?

Bitte bleibt neugierig.

zu Elektrotechnik trifft Kunst #1

 

Wie kann ich eine Route aus Google-Maps auf mein Navi (z.B. Garmin) importieren?

Im Umfeld der Radtourennavigation und auch Dokumentation stellen sich eine Reihe von Fragen. Zum Beispiel:

Viele benutzen Google Maps zur Planung von Reisen und Routen, aber kann ich eine Route am PC mit Google Maps planen und danach auf mein Navigationsgerät importieren?

Ja, das geht. Zu meinem Artikel, wie ich dieses Thema für mich gelöst habe, findet ihr hier:

https://traumradeln.de/googlemaps2gpx/

Es gibt gaaaanz viele Möglichkeiten. Vielleicht helfen euch ja die Informationen bei eurer nächsten Tourenplanung.

Wir planen auch gerade für den Sommer. Viel Spaß und bitte bleibt neugierig.

Smartphone oder GPS-Gerät? Was ist besser für die Fahrradnavigation geeignet?

Für uns ist das GPS-Gerät zum Navigieren auf dem Fahrrad die erste Wahl. Wir nutzen seit dem Jahr 2009 ein GPS-Navigationsgerät von Garmin und zwar das Oregon 550.

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Mit unserem „Garmin“ navigieren und dokumentieren wir unsere geradelten und gewanderten Strecken. Ist das GPS-Gerät eingeschaltet, zeichnet es automatisch jeden zurückgelegten Weg auf. Wir entscheiden später, ob wir die aufgezeichneten Routen auf den PC laden, auswerten, archivieren und weiter bearbeiten. Beispiel einer Harzwanderung:

Natürlich kann man die aufgezeichneten Routen auch einfach nur löschen.

Wir haben auch schon diverse Smartphones zum Navigieren genutzt, aber folgende Argumente sprechen für das GPS-Gerät:

  • Lesbarkeit des Displays – Wir fahren gerne bei Sonnenschein und da waren die Smartphonedisplays oft schlechter zu erkennen als das Display unseres GPS-Gerätes.
  • Robustheit- Wir radeln im Gelände und trennen mehrfach das Navigationsgerät vom Rad. Gelegentlich fällt das Rad auch mal um. Mehrstündige Regenfahrten mit gut lesbarem Display müssen gehen. So eine Smartphone ist empfindlicher als ein für den Outdooreinsatz entwickeltes GPS-Navigationsgerät.
  • Akkulaufzeit – Hier liegt das GPS-Navigationsgerät weit vorne. Während ein Smartphone bei Betrieb des GPS-Sensors und der Tracking-App oft schon nach Stunden keine Akkuladung mehr hat, läuft unser Garmin in der Regel mit zwei wiederaufladbaren AAA-Akkus einen ganzen Tag (sechs bis acht Stunden). Sind dann die Akkus leer, so haben wir Reserveakkus im Trikot und können wechseln und so einfach und problemlos weiter navigieren.

Für die Smartphone-Navigation spricht, dass wohl jeder inzwischen ein Smartphone hat und man nicht in ein weiteres Gerät investieren muss. Unter dieser Voraussetzung ist die Smartphone-Navigation billiger.

So hat man also die Wahl. Für jemanden, der sich noch gar nicht mit Satellitennavigation beim Radeln oder Wandern beschäftigt hat, ist der Einstieg über sein Smartphone eine kostengünstige Möglichkeit. Wenn man dann mit den Punkten Displaylesbarkeit, Robustheit oder Akkulaufzeit nicht zufrieden sein sollte, kann man über eine Investition in ein echtes GPS-Gerät nachdenken.

Über Fragen, Hinweise oder Anmerkungen freuen wir uns natürlich.

… und auf die neue Radsaison freuen wir uns sowieso.

Bitte bleibt neugierig 😀.

Es gibt keine „Cloud“ nur andere Rechner

Liebe Traumradelfreunde, vor ein paar Tagen radelten wir so durch unser Umland. Da tauchte direkt am Wegesrand eine „riesige Wolke“ auf. Um es etwas präziser zu sagen, eines der oder sogar das größte deutsche Cloud-Rechenzentrum lag am Wegesrand. Wir waren in Biere (Wer das weltbekannte Biere nicht kennt, das liegt ca. 20 Kilometer südlich von Magdeburg.) und sahen neben dem riesigen Rechenzentrumsbau ein Umspannwerk und mehrere Stromtrassen, die aus unterschiedlichen Richtungen kamen.

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Da diese „Wolke“ bald ausgelastet sein wird, drehen sich in der Magdeburger Börde wiederum die Kräne und gleich daneben baut die T-Systems die erste Erweiterung.

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Wenn ihr also Daten in der „Wolke“ ablegt oder generiert, ob bei facebook, google oder sonstwem, dann sind diese Daten auf Servern in solch einem Rechenzentrum gespeichert. Unsere Facebook-Daten befinden sich nach meiner Kenntnis entweder in einem Rechenzentrum in den USA oder in Schweden. Falls dazu jemand etwas genaueres weiß, würden wir uns über einen Kommentar freuen.

Wir sollten froh sein, dass es die „Cloud-Technologien“ mit all ihren Vorzügen gibt, aber wir sollten die Technologien und ihre Services auch bewusst nutzen. Habt Spaß dabei.

Auf was man so für Gedanken beim „Traumradeln“ kommt? Bitte bleibt neugierig :-).

 

Die Tante Ju von Junkers

Gelegentlich radeln wir durch die Hugo-Junkers-Allee.

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Hugo Junkers war ein bekannter deutscher Ingenieur (1859 -1935). Anfangs war er mit der Entwicklung von Badeöfen erfolgreich.

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Wir hatten übrigens in unserer ersten Wohnung einen solchen Badeofen. 10 Brikett genügten, um 80 Liter Wasser und unser kleines Bad heimelig warm zu machen.

Kennt ihr noch Badeöfen?

Bekannt wurde Hugo Junkers mit seinen Junkers Flugzeugwerken. Er baute die ersten Ganzmetallflugzeuge.  Sein wohl bekanntestes Flugzeug ist die ab 1932 produzierte  „Tante Ju“, die JU 52.

In Dessau kann man sich eine „Tante Ju“ im Technikmuseum ansehen. Heute gibt es weltweit noch 8 flugfähige Ju 52.

Habt ihr schon mal eine Tante Ju gesehen?

Bitte bleibt neugierig 🙂

Was kann ein Traktor? (2)

Die Milch kommt aus dem Tetrapack. Das Sauerkraut wächst wie Gras auf der Wiese. Es soll inzwischen Leute geben, die das wirklich glauben.

Heute geht es zum zweiten Mal um Traktoren. Als absoluter Städter kenne ich mich mit Traktoren und den ganzen Maschinen dahinter so gar nicht aus. Das ist so, muss aber nicht so bleiben. Ich beende meine Blogs mit dem Wunsch, bitte bleibt neugierig. Dann will ich das auch mal sein. Auf unseren Radtouren kann man ja auch ganz viel lernen.

Im ersten Traktorblog trieb der Traktor eine Pumpe an. Wie treibt der Traktor denn andere Maschinen an? Der Traktor hat einen Nebenabtrieb, er kann also seine Motorenergie auf die Räder übertragen und zusätzlich über eine Zapfwelle auf beliebige andere Maschinen. Und was können das für coole Maschinen sein?

Das kann zum Beispiel eine Heupresse sein. Die hier haben wir in der Nähe von Möckern fotografiert.

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Just in dem Moment des Fotos öffnete sich die Heupresse und es erblickte ein ganz jungfräuliches, neues Stück gepresstes Heu das Licht der Welt.

Wenn der Bauer neue Saat ausbringen will, dann hängt er eine Drillmaschine an seinen Trecker. Damit bringt er die Saat ganz gleichmäßig mit konstanter Tiefe unter die Erde.

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Es ist schon toll, wie die Menschheit die anstrengende Landarbeit immer mehr mechanisiert und damit erleichtert hat.

Was seht ihr für Landmaschinen auf den Feldern?

Bitte bleibt neugierig :-).

Was kann ein Traktor?

Die Milch kommt aus dem Tetrapack. Das Sauerkraut wächst wie Gras auf der Wiese. Es soll inzwischen Leute geben, die das unterschreiben. Heute geht es um unsere moderne Landwirtschaft. Wodurch wurde unsere Landwirtschaft modern? Durch Traktoren. Der Begriff Traktor leitet sich aus dem Latainischen ab und bedeutet so viel wie ziehen oder schleppen. Der Traktor ist also ein Schlepper. So ein Schlepper wird zum Zug von Pflügen, aber auch zum Antrieb von Maschinen genutzt. Wie ist das denn zu verstehen, zum Antrieb von Maschinen? Also dann will ich mal ein Beispiel geben. Nehmen wir an, es ist trocken, so richtig trocken, wie in diesem Jahr. Dann nimmt der Bauer seinen Traktor und fährt auf sein Feld.

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Am Feldrand hat der Bauer einen Brunnen gebohrt. Über den Brunnen setzt er eine Pumpe. Wie kann er die Pumpe antreiben? Strom gibt es nicht überall auf dem Feld. Dafür nimmt er natürlich seinen Traktor. Der Traktor treibt nun mit seinem Motor über eine starre Antriebswelle die Wasserpumpe an.

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Die Pumpe pumpt Wasser über ein Rohr zu einer etwas größeren „Schlauchtrommel“. Die „Schlauchtrommel“ ist auch mobil. So kann der Bauer sie mit dem, … was?  Richtig, Traktor ebenfalls auf das Feld ziehen.

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Den etwas größeren Schlauch wickelt der Bauer ab und sprengt sein Feld ordentlich mit Wasser. Das alles tut der liebe Bauer, damit wir Getreide haben. Das Getreide wird dann später in einer Mühle zu Mehl gemahlen. Über Mühlen könnte ich ja auch mal etwas schreiben. Was meint ihr?

Bitte bleibt neugierig :-).