Weisheit #7 – Das Größte und Wunderbarste ist das Einfache.

Diesen Spruch von Walther Rathenau lasen wir auf einer Bank an einem Schwindsee im wunderschönen Südharz.

Das Einfache ist also das maximal Erreichbare. Großartig.

An diesem Samstag radelten wir von Stempelstelle zu Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Es war ein perfekter Tag. So einfach kann es sein.

Bitte bleibt neugierig.

Weisheit #6 – Warum sind Gullydeckel rund?

Schildersonntag #25 – Hühner

Diese Woche entdeckten wir das Gefahrenzeichen „Achtung Hühner“.

Wer sein Federvieh liebt, der schützt es. Gut, dass es so ist. In unserer kleinen Serie stießen wir schon auf die Gefahren durch Pferdegespanne, Schafe und Wildwechsel. Ob es noch mehr tierische „Gefahrenzeichen“ gibt?

Für diejenigen, die mehr über Hühner wissen möchten, wie wäre es mit diesem mehr als 100 Jahre alten Vierzeiler von Joachim Rngelnatz:

Ein Huhn, das fraß, man glaubt es kaum,
ein Blatt von einem Gummibaum,
dann ging es in den Hühnerstall,
und legte einen Gummiball.

Wir wünschen ein schönes Wochenende und bitte bleibt neugierig.

Und was war letzten Sonntag ausgeschildert?

Hoywoy – Gerhard Gundermann

In Hoyerswerda wandelten wir auf Gundermanns Spuren. Wir können die schöne Melancholie in seinen Texten nachvollziehen:

man konnte hier klaus oder janek heissen
das war egal
warn alle nur teig fürs waffeleisen
das war egal
dick oder doof schnell oder arm
das war egal
hier war ja nur ne maschinistenfarm
das war egal hier in hoywoy

die wecker klingeln hier früh um vier
alle zugleich
am zahltag gabs immer radeberger bier
für alle gleich
und schlief der janek mit der frau vom klaus
alles gleich
das fiel nicht weiter auf hier sehn ja alle aus wie klaus
alle gleich hier in hoywoy

Natürlich besuchten wir Feuersteins Musikpalast.

nur eins war seltsam hier
gleich hinter dem ortseingangsschild
war es plötzlich ganze vier grad wärmer
und der wind so mild
ich riss mein helmvisier
hier immer weit auf weil ich nicht mehr so fror
du lachtest hinter mir
und die kinder krochen kichernd
unter der seitenwagenplane vor

nur eins war seltsam hier
gleich hinter dem ortseingangsschild
war es plötzlich ganze vier grad wärmer
und der wind so mild
ich riss mein helmvisier
hier immer weit auf weil ich nicht mehr so fror
du lachtest hinter mir
und die kinder krochen kichernd
unter der seitenwagenplane vor

das war hoywoy
das ist hoywoy
aber nur für uns

Warum „Feuerstein“? Alle lebten vom Braunkohletagebau und die Braunkohle war der Feuerstein.

Bitte bleibt neugierig.

Link zum Hoywoy-Video

Schildersonntag #5 – Wildwechsel

Das Gebet

Die Rehlein beten zur Nacht,
hab acht!

Halb neun!

Halb zehn!

Halb elf!

Halb zwölf!

Zwölf!

Die Rehlein beten zur Nacht,
hab acht!
Sie falten die kleinen Zehlein,
die Rehlein.

Christian Morgenstern

Wir wünschen euch einen schönen 2. Advent.

Bitte bleibt neugierig und habet acht, die Rehlein!

zum Schildersonntag #4 oder zum Schildersonntag #6

Weisheit #3 – auf Bäumen

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Weisheit: Insgesamt klettert man zu wenig auf Bäume.

Wann seid ihr das letzte Mal auf einen Baum geklettert? Bitte fallt nicht runter und bleibt neugierig.

Weisheit #4 – Alles hängt vom Wetter ab.

Weisheit #2 – Insgesamt sitzt man zu wenig am Meer.

 

Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen!

Dieser Tag begrüßte uns mit ordentlichem Regen. Etwas später als geplant starteten wir auf dem Elberadweg.

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An der heutigen Strecke gab es keine Bismarcktürme, aber alte kursächsische Postmeilensäulen sind doch auch ganz schön. Nachdem wir schon kursächsische Postmeilensäulen in Lübbenau, in Delitzsch und in Baruth festgehalten haben, kamen uns heute die Exemplare von Mühlberg/Elbe …

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… und Belgern …

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… vor die Linse. Von Belgern haben wir noch 32 Stunden bis Magdeburg.

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Na, da wollen wir doch mal schauen, ob wir mit modernen Rädern auf modernen Straßen schneller sind als im 18. Jahrhundert.

Unser Tagesziel war Lutherstadt-Wittenberg. In diesem Jahr feiern wir 500 Jahre Reformation und das ist in Wittenberg an jeder Ecke spürbar.

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Luther vor der Stadtkirche

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Himmelskreuz im Luthergarten

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen!“ Was für ein schöner Spruch, der Luther zugeschrieben wird.

Morgen geht es auf die letzte Etappe unserer Urlaubsradtour nach Magdeburg.

Bitte bleibt neugierig.

Zurück elbaufwärts?  oder Weiter elbabwärts? oder Mehr über sächsische Postmeilensälen?

Fährmann,  hol über!

„Don’t pay the ferryman until he gets you to the other side.“
Bitte bleibt neugierig 😀.

Früher war mehr Lametta!

Es ist Zeit für einen Beitrag mit einem Spruch von Vicco von Bülow, alias Loriot.

„Früher war mehr Lametta.“

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Ja, das ist so. Rational bewertet ist das Lametta an deutschen Weihnachtsbäumen weniger geworden.

Loriot hat Opa Hoppenstedt den Spruch „Früher war mehr Lametta“ 1976 in den Mund gelegt. Wer mag, kann sich den Spot ja mal „ergoogeln“. Der Spruch bezieht sich neben der rationalen Dimension auch auf eine emotionale und subjektive Wahrnehmung im Sinne von „Früher war alles besser.“

Wir können uns ja mal selber fragen. War früher mehr Lametta? Nein, früher war nicht mehr Lametta.

Wie seht ihr das? Was meint ihr?

Bitte bleibt neugierig :-).

3. Advent – Brückenkunst

Wir wissen, dass an unserer alten Eisenbahnhubbrücke ein Schriftzug installiert ist. Doch wenn wir ihn bei Dunkelheit mal wieder bewusst sehen, ist er immer wieder überraschend (bei Klick-Bild groß).

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Von soweit her bis hier hin!

Dieses Mal, wollen wir euch auch die andere Seite zeigen:

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Von hier aus und noch viel weiter!

Von hier aus und noch viel weiter wünschen wir euch eine schöne Adventszeit.

Bitte bleibt neugierig :-).

Die Highlands

Auf unserem Kurztrip nach Schottland wollten wir natürlich auch die Highlands sehen.

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Conic Hill am Loch Lomond

Da kommt einem glatt der Text von Robert Burns in den Sinn:

*****

Farewell to the Highlands, farewell to the North,
The birth-place of Valour, the country of Worth;
Wherever I wander, wherever I rove,
The hills of the Highlands for ever I love.

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My heart’s in the Highlands, my heart is not here,
My heart’s in the Highlands, a-chasing the deer;
Chasing the wild-deer, and following the roe,
My heart’s in the Highlands, wherever I go.

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Farewell to the mountains, high-cover’d with snow,
Farewell to the straths and green valleys below;
Farewell to the forests and wild-hanging woods,
Farewell to the torrents and loud-pouring floods.

*****

Auf dem 154 Kilometer langen West Highland Way könnte man ja auch mal wandern.

Ist schon mal jemand von euch auf diesem sehr urigen Weg gewandert? Die Landschaft ist beeindruckend.

Bitte bleibt neugierig :-).