Traumradeln im Corona-März

Wir reduzieren Sozialkontakte. Die Bewegung auf dem Fahrrad ist uns aber noch erlaubt.

„Wie wäre es mit einem Ausflug in den Wald?“

„Ja, wir könnten dort ein paar Geocaches suchen. Die werden im einsamen Wald gar nicht oft angelaufen.“

„Das machen wir.“

„Gucke mal das Schloss von King Arthur!“

„Und ich habe eine Bar gefunden.“

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„Da schau, die Buschwindröschen blühen.“

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Habt ihr dieses Jahr schon Buschwindröschen gesehen?

Bitte bleibt munter und neugierig.

Türtafeln in Salzwedel

Im 18. Jahrhundert wurde es in der stolzen Hansestadt Salzwedel üblich, über den Eingängen von Gebäuden Tafeln anzubringen. Diese Tafeln drückten den Stolz des Bauherren und der Baufrau über ihr neue Haus aus.

Die barocken Tafeln sind oft farbenfroh gestaltet und ziehen die Blicke auf sich. Auch der christliche Haussegen findet auf diesen Türtafeln seinen Platz.

Wir haben noch viele gut erhaltene Tafeln entdecken können. Gibt es diese Tradition auch in anderen Städten?

Bitte bleibt neugierig.

Corona

Am 19. März war unser Reisevortrag im Familienhaus Magdeburg geplant. Wir wollten von Beeren und Bären auf unserer Kanadaradtour berichten. Der Vortrag ist auf den Herbst verschoben. Das ist sehr gut so.

Über die allgemeine …

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… müssen wir nichts schreiben. Dabei „twitterte“ unsere Regierungspartei noch vor ein paar Wochen …

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Und die CDU muss es ja wissen, schließlich ist sie seit 2005 auf Bundesebene verantwortlich.

Jede Krise birgt auch eine Chance. Die Digitalisierung kann helfen, Menschen in der Krise zu verbinden, die sich nicht mehr treffen können. Wo es möglich ist, lassen Arbeitgeber verstärkt Mitarbeiter von zu Hause arbeiten. In den Bildungsministerien fangen die Beamten an, digitale Lehrmethoden zu ermöglichen. Plötzlich werden starre bürokratische Gewohnheiten in Frage gestellt. Das macht auch Hoffnung.

Bitte mehr davon und bitte bleibt gesund.

Welt-Challenge! Fotografiere ein Staatsgrenzsymbol mit Fahrrad!

Eigentlich wollten wir nach unserer „Landkreischallenge“ zu keiner neuen Challenge aufrufen. Aber es hat soooo viel Spaß gemacht. Statt eines Fotos eines Landkreisgrenzschildes, könnte es doch auch ein Foto von einer Staatsgrenze sein.

Welt-Challenge! Beradelt die Länder dieser Welt!

An den Staatsgrenzen stehen oft Schilder, Steelen mit Wappen oder Grenzsteine, die anzeigen, dass man in einen neuen Staat fährt.

Habt ihr Grenzfotos? Plant ihr dieses Jahr eine grenzüberschreitende Radtour und wollt an unserer Challenge teilnehmen? Dann geht es mit einem Klick auf das Traumradelnbild zu unserer neuen Challenge.

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Wir hätten schon mal drei Länder anzubieten. Viel Spaß dabei.

Bitte bleibt neugierig.

Diese Challenge ist nicht geheim. Wenn euch die Idee der Challenge gefällt, dann teilt sie. Nur so kann es wirklich herausfordernd werden.

Schwarzseher!

Neulich waren wir bei BLACKARTs, einer Doppelaustellung von Jochen P. Heite und Holger Dülken in Magdeburg. Präsentiert wurde „Schwarzmalerei“ und „Schwarzweißfotografie“ im Einquadratmeterformat.

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Foto: Mario Heide

Wir waren neugierig und wurden belohnt. Mit einer Einführung konnten wir auch in unbunten Bildern Dinge erkennen. Verrückt und sehr cool. Danke für die Eindrücke.

Bitte bleibt neugierig.

 

Nordmazedonien und Albanien sollen in die EU

Wir nutzten unsere Chance für einen „Tagesausflug“ zum Ohridsee. Die Grenzkontrollen verliefen entspannt. Uns fielen die vielen Fahnen mit der Sonne auf.

Nordmazedonien ist klein und sehr arm. Wie auch in Albanien ist herumliegender Plastikmüll allgegenwärtig. Das macht uns traurig.

Die Mazedonia liegt im Hafen von Ohrid am Ohridsee.

Ehrlich gesagt können wir uns, die von der Bundesregierung angestrebte EU-Mitgliedschaft Nordmazedoniens und Albaniens, nur schwer vorstellen.

Wir erleben sehr freundliche Menschen und nehmen diese Bilder mit.

Wart ihr schon mal in Nordmazedonien?

Bitte bleibt neugierig.

zurück nach Tirana

From Tirana with love

Es ist Februar. Wir haben 12 Grad Celsius. Es ist windstill und wir klettern gerade auf die Spitze der Pyramide von Tirana.

Diese monumentale Pyramide wurde 1988 als Museum für Enver Hoxha, den kommunistischen Führer Albaniens, erbaut. Inzwischen ist sie ein „lost place“

„Gucke, da ist eine große Moschee.“


„Hey, wie heißt ihr? Wo kommt ihr her? Dürfen wir ein Interview mit euch machen?“

Da wir höflich sind, schicken wir Susanne zum Interview. Schwupps ist sie verkabelt und sitzt mit Angie, der jungen Redakteurin vom albanischen „Top Channel“ auf Hoxhas Pyramide.


Natürlich wollen wir auch mal in die Pyramide hinein schauen. Eine offene Tür ist schnell gefunden. Ein Albaner fühlt sich durch uns gestört. Bevor die Diskussion hitzig wird, wird ein Gitter zur Seite geschoben und eine junge Frau kommt dazu. Sie scheint eine Art Projektleiterin zu sein und erzählt uns, dass in wenigen Monaten die Sanierung der Pyramide beginnen soll. Sie soll soll das größte regionale Zentrum für Jugend, Technologie und Innovation, eine Art modernem „workingspace“, werden.

Wir haben das Bauwerk noch in seinem ursprünglichen „Brutalismus“ gesehen und drücken die Daumen für die Wiedergeburt.

Tirana ist definitiv anders als unsere Städte.

Wir wollen noch nach Nordmazedonien. Bitte bleibt neugierig.

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