Tutanchamun gucken

Wusstet ihr, dass das Grand Egyptian Museum, das GEM in Kairo, mit rund 480.000 Quadratmetern Gebäudefläche viel, viel größer ist als das Hauptterminal des Berliner Flughafens?

Das Terminalgebäude vom BER hat „nur“ 360.000 Quadratmeter. Das GEM wurde am 1. November 2025 neu eröffnet und ist echt cool.

Die Eintrittskarten kosteten 26 Euro je Person. Wir haben die Karten im Internet gekauft und der Zugang funktionierte problemlos ohne Wartezeit. Die gut 3 Kilometer von unserem Hotel zum GEM fuhren wir mit Uber.

Nach unserm Besuch in der Antike gönnten wir uns in der Gegenwart einen Trip in die Wüste. Unser Ziel war der älteste Geocache von Ägypten. Dieser Geocache liegt ca. 100 Kilometer südwestlich von Kairo im Norden des Qarun-Sees. Unser Uberfahrer war über das Ziel unserer Fahr völlig irritiert.

Zwischendurch drohte er sogar die Polizei zu alarmieren, weil er vermutete, dass wir archäologische Schätze suchen wollten. Er tat es nicht und am Ende hatten wir einen Fund und ein kleines Abenteuer erlebt. Wir werden das Wochenende in Ägypten immer in Erinnerung behalten.

Bitte bleibt neugierig.

hier könnt ihr Pyramiden gucken

Pyramiden gucken

Auf unserer Weltreise nehmen wir euch heute zu einem Weltwunder, den Pyramiden von Gizeh mit.

Zu sechst flogen wir mit Egyptair für ein langes Wochenende von Donnerstag bis Sonntag nach Kairo.

Damit wir wirklich Pyramiden gucken können, mieteten wir uns in Gizeh in ein kleines Hotel in Sichtweite der Pyramiden ein.

Nach dem Frühstück spazierten wir ca. 300 Meter zum Sphinx-Eingang. Dort zeigten wir unsere im Internet gekauften Tickets, 12 Euro für das Gizeh-Plateau und 28 Euro für den Besuch der Grabkammer in der Cheops-Pyramide.

Ein Ägypter half uns am Kontrolldrehkreuz. Sekunden später begriffen wir warum. Der Ägypter wollte uns mit unangenehmem Druck eine Kamel- oder Kutschentour verkaufen. Wir brauchten richtig Standhaftigkeit, um uns dagegen zu wehren.

Bis zum frühen Nachmittag schauten wir uns touristenmäßig, ohne Führer und ohne Kamelquälerei alles an.

Wir waren sogar in der „Great Pyramid of Khufu“, der Cheops-Pyramide. Es war voll. Die Ägypter ließen ohne Limit ein und die Menschen stauten sich in der Enge. Die Luft war sehr schlecht. Wir sahen viele nach Luft ringen und sie kamen uns nassgeschwitzt entgegen. Wir waren auch dabei und es war sehr cool in der ca. 4.500 Jahre alten Grabkammer zu stehen.

Die alten Steine und das UNESCO-Weltkulturerbe sind echt klasse. Alles drumherum ist leider dreckig und überall wird gebettelt.

Am Samstag, unserem zweiten vollen Tag ging es in das neue „Große Ägyptische Museum“ und sogar ca. 100 Kilometer in die Wüste.

Bitte bleibt neugierig.

Marokko – Paläste und Kamele

Mit Marokko assoziieren wir traditionelle Riads, orientalische Märkte, Paläste und Moscheen und natürlich trockene Sandwüsten mit Kamelen. Gibt es diese Dinge wirklich?

Wir wollten es wissen und haben im nassen Februar Flüge bei Ryanair nach Marrakesch gebucht. Wie ist das mit den Palästen?

Wir tauchten in eine andere, orientalische Welt ein. Wie ist das mit der Wüste und den Kamelen?

An unserem ersten vollen Tag in Marrakesch ließen wir uns in ein „Reisebüro“ locken. Dort buchten wir bei Fatima für 130 Euro eine Dreitagestour nach Fès. Dabei sollten wir die Dades- und Todra-Schlucht sehen …

… Ait Ben Haddou besuchen …

… und nach einem Kamelritt …

… eine Nacht in einem Luxuszelt in der Sahara schlafen.

Fatima hat uns nicht zu viel versprochen. Es hat alles so wie versprochen geklappt. Es war super cool. Traut euch.

Unsere Reiseroute könnt ihr hier sehen.

Nun schreiben wir diesen Blog und haben schönen Erinnerungen an Marokko.

Bitte bleibt neugierig.

PS: Wir sind ca. eine Stunde in die Wüste hinein geritten. Es ist anstrengend und genügt als Erfahrung ;-).

zu unseren Marokkomarkterlebnissen

Marokko – orientalische Märkte

Mit Marokko assoziieren wir traditionelle Riads, quirlige und duftende Märkte, orientalische Paläste und Moscheen und natürlich trockene Sandwüsten mit Kamelen. Gibt es diese Dinge wirklich?

Wir wollten es wissen und haben im nassen Februar Flüge bei Ryanair nach Marrakesch gebucht. Gibt es die quirligen, orientalischen Märkte wirklich?

Ja, ob in Marrakesch, Fés oder Rabat, die gesamte Medina war ein einziges Markttreiben. Es roch nach Gewürzen.

In den engen Gassen wurde einfach alles verkauft.

Wir tranken auf einer Dachterrasse einen Cappuccino und schauten uns das Treiben auf dem Jemaa el-Fna, dem zentralen Marktplatz von Marrakesch an.

Wenn es dunkel wird, überbieten sich die „Foodstände“ und werben um Gäste. Wir ließen uns abschleppen und am Stand 39 bekochen.

Es war ein Fest.

Im nächsten Beitrag gucken wir, ob die orientalischen Paläste und Moscheen so toll sind, wie wir sie uns in den Märchen von 1000 und einer Nacht vorgestellt haben. Gibt es sie wirklich?

Bitte bleibt neugierig.

zu den Riads
ab in die Wüste

Marokko – Riads

Mit Marokko assoziieren wir traditionelle Riads, quirlige und duftende Märkte, orientalische Paläste und Moscheen und natürlich trockene Sandwüsten mit Kamelen. Gibt es diese Dinge wirklich?

Wir wollten es wissen und haben im nassen Februar Flüge bei Ryanair nach Marrakesch gebucht. Gibt es die traditionellen Riads?

Ja, es gibt die Riads zu Hunderten. Das ist unser Weg zum Riad 58 Blu in Marrakesch.

Riads nennt man die alten Stadthäuser, die sich in den Medinas befinden. Medinas sind die orientalischen Altstädte.

Riads verfügen über einen Garten im Innenhof. Der Begriff Riad bedeutet „Garten mit Bäumen“. Das spiegelt sich in der Architektur der Riads wider. Von außen sieht man nur Lehmwände und eine Tür. Doch betritt man das Riad, so kommt man in eine kleine neue Welt.

Was uns an den Riads sehr gefallen hat, waren ihre Dachterrassen.

Mit dem Blick über die orientalische Altstadt haben wir auf den Dachterrassen abends entspannt und morgens unser sehr süßes Frühstück genossen. Wir übernachteten in drei Riads, die von den Bewertungen bei Booking mindestens „Fabelhaft“ waren. Die Kosten lagen bei 105, 50 und 40 Euro je Nacht. Es hat sich gelohnt.

Im nächsten Beitrag gucken wir, ob die Märkte tatsächlich so quirlig sind. Gibt es sie wirklich?

Bitte bleibt neugierig.

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