Och, menno!

In den letzten Beiträgen haben wir vom Traumradeln auf Lanzarote berichtet. Wir hatten eine tolle Woche auf den Kanaren. Es gab aber auch ein paar „Och, menno!  – Momente: Das sind Momente, in denen ich denke, das hätte ich besser machen können!

Och, menno! – Moment #1

Auf dem Hinflug nach Lanzarote war unser Flieger kaputt. Es fing harmlos an. Statt zu starten, fuhr die Maschine zurück in die Parkposition und der Kpitän sprach von ein paar Minuten Verzögerung. Später folgte die Erklärung „Wir haben ein Computerproblem.“, bevor eine weitere Sunde später über ein defektes Triebwerk informiert wurde. Schließlich verließen wir den Flieger und warten weitere Stunden im klimatisierten Gate auf eine Ersatzmaschine. Müde und aufgeregt habe ich mich während dieser Wartezeit nicht richtig warm angezogen. Irgendwann merkte ich, dass mir kalt wurde und ein ständiger Lufthauch ging. Da war es vermutlich schon passiert. Drei Tage später hatte ich Halsschmerzen mit dem sich anschließenden Schnupfen.

Och, menno, warum habe ich mich während der Wartezeit nicht vernünftig angezogen. Ich bin doch schon mehr als 42 Tage auf dieser Welt und kenne meinen Körper. Diese Erkältung hätte nicht sein müssen.

Och, menno! – Moment #2

Schläft man woanders, sind die Geräusche andere. Ist dann der Partner auch noch erkältet (Och, menno! Moment#1) und schnieft und hustet in der Nacht, wären Ohrstöpsel prima. Wir haben mal wieder die Ohrstöpsel in der Urlaubswaschtasche vergessen.

Och, menno, warum haben wir die Ohrstöpsel nicht eingepackt. Jetzt liegen sie zu Hause und helfen überhaupt nicht.

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Übrigens soll nach einer Erklärung „Och, menno“ durch Kinder in der französisch besetzten Zone entstanden sein. Sie schnappten die französischen Worte „mais non“ (aber nein) auf. Für Kinder klang dies  wie „menno“, ein Ausdruck des Protestes.

Bitte zieht euch bei umgeplanter Wartezeit richtig an. Vergesst die Ohrstöpsel nicht. Vielleicht hilft ja dieser Beitrag irgendwem einen „Och, menno!- Moment“ zu umschiffen.

Kennt ihr auch „Och, menno! – Momente“?

Bitte bleibt neugierig :-)!

Früher war mehr Lametta!

Es ist Zeit für einen Beitrag mit einem Spruch von Vicco von Bülow, alias Loriot.

„Früher war mehr Lametta.“

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Ja, das ist so. Rational bewertet ist das Lametta an deutschen Weihnachtsbäumen weniger geworden.

Loriot hat Opa Hoppenstedt den Spruch „Früher war mehr Lametta“ 1976 in den Mund gelegt. Wer mag, kann sich den Spot ja mal „ergoogeln“. Der Spruch bezieht sich neben der rationalen Dimension auch auf eine emotionale und subjektive Wahrnehmung im Sinne von „Früher war alles besser.“

Wir können uns ja mal selber fragen. War früher mehr Lametta? Nein, früher war nicht mehr Lametta.

Wie seht ihr das? Was meint ihr?

Bitte bleibt neugierig :-).

Der glückliche Schäfer

dsc01342-1280x853Im Sommer am dritten Tag unserer Osttour trafen wir bei Lietzen, unweit der Grenze zu Polen, diesen Schäfer. Er war mit sich und der Welt zufrieden. Wir wünschen, dass es euch genau wie dem Schäfer geht.

Bitte bleibt neugierig :-).

 

3. Advent – Brückenkunst

Wir wissen, dass an unserer alten Eisenbahnhubbrücke ein Schriftzug installiert ist. Doch wenn wir ihn bei Dunkelheit mal wieder bewusst sehen, ist er immer wieder überraschend (bei Klick-Bild groß).

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Von soweit her bis hier hin!

Dieses Mal, wollen wir euch auch die andere Seite zeigen:

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Von hier aus und noch viel weiter!

Von hier aus und noch viel weiter wünschen wir euch eine schöne Adventszeit.

Bitte bleibt neugierig :-).

Fidel Castro

Gestern starb Fidel Castro im Alter von 90 Jahren. Dies ist für uns Grund genug, noch einmal ein paar Eindrücke unserer Radtour auf Kuba hervorzukramen. Beim Klick auf die Bilder werden sie groß.

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Blick auf die Parallelstraße zum Malecón in Havanna

Selten haben wir auf einer Radtour so viele Menschen mit einem leeren Blick  erlebt. Allerdings haben wir auch einige wenige Menschen getroffen, die uns mit einem unglaublichen Leuchten in den Augen vom Sieg der Revolution erzählten. Jetzt würde es aufwärts gehen.

Eines können wir aber bestätigen. Die Musik auf dieser Insel ist großartig.

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pure Lebensfreude auf der Plaza in Sancti Spiritus
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Straße in Trinidad
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Hershey-Train

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Auf dem Platz der Revolution in Havanna steht unter dem Bild von Camilo Cienfuegos sein Zitat „Vas bien Fidel“ (Du gehst recht, Fidel).

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Bis zum Sieg, immer!

Jeder mag über Fidel Castro anders denken, aber eines ist sicher, er ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

… und Kuba ist ein faszinierendes Land.

Bitte bleibt neugierig und habt einen schönen ersten Advent.

 

Liebster Award

Wir freuen uns, dass ihr unsere Beiträge lest und wir freuen uns, wenn wir extra angesprochen werden. Gaby Winck, danke für die Nominierung zum „Liebster Blog Award“.

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11 Fragen wurden uns gestellt. Hier sind unsere Antworten:

 

 

1. Seit wann gibt es deinen Blog?

Wir führten 2014 eine Spendenaktion zu Gunsten behinderter Menschen durch und wir wollten den Spendern ermöglichen, uns auf unsere Spendentour zu begleiten. So suchten wir wenige Tage vor dem Start unserer Fahrradtour zum Nordkap …


… nach einer Möglichkeit und kamen auf die Idee einen Blog zu schreiben. So startete am 16. Juli 2014 unser Blog mit diesem Beitrag in die Weiten des Internetzes. 

2.Was macht deiner Meinung nach einen guten Blog aus?

Ganz einfach, ehrliches Schreiben!

3.Wie oft juckt es dich täglich in den Fingern, deine WordPress-Seite aufzurufen?

Das ist unterschiedlich. Manche Tage schaue ich gar nicht in den Blog, andere mehrmals. Im Durchschnitt würde ich sagen, dass ich einmal je Tag schaue.

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4.Was ist das schönste Feedback, das du in deinem Blog bekommen hast?

Ein Superlativ fällt uns da nicht ein. Ab und zu hört man „offline“ von Freunden oder Bekannten, dass sie unseren Blog gefunden haben und er toll wäre. Darüber freuen wir uns.

5.Was empfiehlst du Blog-Anfängern?

Das Bloggen muss Spaß machen, also schreibt bitte nur, wenn ihr wirklich Lust darauf habt. Zweiter Punkt, siehe die Antwort auf die zweite Frage.

6. Worauf bist du besonders stolz?

Wir sind auf unsere Familie stolz.

7. Worauf könntest du nie und nimmer verzichten?

Siehe die Antwort zu 6. und auf ein Fahrrad.

8. Was bedeutet für dich Entspannung?

Entspannung ist für mich, das zu tun, worauf ich Lust habe. Viele Kilometer mit dem Rad zu fahren, das kann sehr entspannend sein.

9. Welches Buch würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Ein Physikbuch. Dieses Buch wird uns helfen zu überleben. 

10. Dazu könnte ich mich nicht aufraffen …

Einkaufen, nicht die notwendigen Besorgungen sondern im Sinne von „shoppen“. 

11. Deine Pläne für 2017?

Wir wollen unserer kleinen Mitfahrerin ein wenig die Welt zeigen.
Vielleicht werden wir unsere Osttour noch etwas weiter nach Osten fortsetzen.

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Das waren unsere 11 Antworten. Wie waren doch gleich die Spielregeln?

  • Die Person, die dich vorgeschlagen hat, verlinken – erledigt
  • Die 11 Fragen beantworten – erledigt
  • 7-11 andere Blogs nominieren und informieren – vielleicht später
  • Erklären, worum es geht – vielleicht später
  • 11 neue Fragen an die Nominierten stellen – vielleicht später

Schneeballsysteme enden an manchen Punkten. Wir wollen es dieses Mal gut sein lassen. Falls ihr Fragen zu unseren Antworten habe, immer her damit.

Bitte bleibt neugierig :-).

 

 

Die Tante Ju von Junkers

Gelegentlich radeln wir durch die Hugo-Junkers-Allee.

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Hugo Junkers war ein bekannter deutscher Ingenieur (1859 -1935). Anfangs war er mit der Entwicklung von Badeöfen erfolgreich.

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Wir hatten übrigens in unserer ersten Wohnung einen solchen Badeofen. 10 Brikett genügten, um 80 Liter Wasser und unser kleines Bad heimelig warm zu machen.

Kennt ihr noch Badeöfen?

Bekannt wurde Hugo Junkers mit seinen Junkers Flugzeugwerken. Er baute die ersten Ganzmetallflugzeuge.  Sein wohl bekanntestes Flugzeug ist die ab 1932 produzierte  „Tante Ju“, die JU 52.

In Dessau kann man sich eine „Tante Ju“ im Technikmuseum ansehen.

Zum Zeitpunkt der Beitragsveröffentlichung gab es weltweit noch 8 flugfähige Ju 52. Am 4. August 2018 stürzt eine Ju-52 an der Westflanke des Berges Piz Segnas im Osten der Schweiz auf etwa 2540 Metern Höhe ab. 20 Menschen verlieren ihr Leben. Es verbleiben sieben flugfähige Ju-52.

Habt ihr schon mal eine Tante Ju gesehen?

Bitte bleibt neugierig 🙂