Fidel Castro

Gestern starb Fidel Castro im Alter von 90 Jahren. Dies ist für uns Grund genug, noch einmal ein paar Eindrücke unserer Radtour auf Kuba hervorzukramen. Beim Klick auf die Bilder werden sie groß.

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Blick auf die Parallelstraße zum Malecón in Havanna

Selten haben wir auf einer Radtour so viele Menschen mit einem leeren Blick  erlebt. Allerdings haben wir auch einige wenige Menschen getroffen, die uns mit einem unglaublichen Leuchten in den Augen vom Sieg der Revolution erzählten. Jetzt würde es aufwärts gehen.

Eines können wir aber bestätigen. Die Musik auf dieser Insel ist großartig.

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pure Lebensfreude auf der Plaza in Sancti Spiritus
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Straße in Trinidad
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Hershey-Train

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Auf dem Platz der Revolution in Havanna steht unter dem Bild von Camilo Cienfuegos sein Zitat „Vas bien Fidel“ (Du gehst recht, Fidel).

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Bis zum Sieg, immer!

Jeder mag über Fidel Castro anders denken, aber eines ist sicher, er ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

… und Kuba ist ein faszinierendes Land.

Bitte bleibt neugierig und habt einen schönen ersten Advent.

 

Traumradeln in die Geschichte

In meinem letzten Beitrag wollte ich im fahrradunfreundlichen Dezember einfach mal wieder ein Bild von einem Fahrrad vor schönem Hintergrund posten. Da wir dieses Jahr auf Kuba waren, wurde es das Bild „Fahrrad auf Kokosnuss am Karibikstrand“. Um dem Ganzen mehr Substanz zu geben, fragte ich, ob ich zur Geschichte des Strandes etwas schreiben solle und in der Tat, wurde ich in einem Kommentar darum gebeten. So will ich mit diesem Beitrag mein Versprechen gerne einlösen.

Ein Ausflug in die Geschichte eröffnet uns Sichten auf aktuelle oder gar künftige politische Entwicklungen. Winston Churchill sagte: „Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter wird man vorausschauen.“ Dann schauen wir doch mal knapp 60 Jahre zurück.

Am 1. Januar 1959 hatte die kubanische Revolution unter Fidel Castro über das verhasste Batista Regime gesiegt. Nun sah sich die US-Regierung  auf Kuba, direkt vor ihrer eigenen Haustür, einer nicht durch sie kontrollierten Regierung gegenüber. Das geht doch gar nicht.

Vor einem offenen militärischen Überfall auf Kuba schreckten die USA zurück. Zum einen hatten sie dies in mehreren Verträgen zugesichert und zum anderen gab es die Befürchtung, dass ein derartiger Krieg unabsehbare Reaktionen in der gesamten Dritten Welt auslösen könnte.

So verfolgten die USA den Plan, dass eine militärisch gut ausgerüstete Gruppe von Exilkubanern mit Schiffen auf Kuba angelandet wird und dort einen Putsch gegen Fidel Castro unternimmt. Die Exilkubaner müssten nur ein hinreichend großes Staatsgebiet von Kuba unter ihre Kontrolle bringen. Wenn darauf eine Landebahn vorhanden wäre, würde eine „Kubanische Exilregierung“ aus Florida eingeflogen werden. Diese Exilregierung würde dann von kubanischem Territorium die USA um militärischen Beistand bitten. Dann wäre alles gut und die USA hätten offen militärisch die Regierung von Fidel Castro beseitigen können. So war der Plan.

Im Januar 1960 gründete die CIA für die Planung der Invasion eine eigene Abteilung, die im April 1961 bereits 588 Mitarbeiter umfasste.

Als Ort der der Landung der Putschisten wurde die Baha de Cochinos, die Schweinebucht, ausgewählt. An ihrer Küste befindet sich das Sumpfgebiet Ciénaga de Zapata, welches einen natürlichen Schutz gegen militärische Aktionen der kubanischen Revolutionsarmee bot. Außerdem war die Ciénaga de Zapata sehr dünn besiedelt.

Als wir in das Sumpfgebiet einradelten, begrüßte uns folgendes Schild mit der Parole: „Ciénaga de Zapata, welche Sie hier sehen, ist das Werk der Revolution“

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Am 15. April 1961 startete die CIA mit der „Operation Zapata“. US-amerikanische B-26-Flugzeuge bombardierten drei kubanische Flugplätze. Die Bomber waren mit kubanischen Hoheitszeichen versehen und sollten den Anschein einer Gegenrevolution erwecken. Am 17. April 1961 landeten dann ca. 1300 Exilkubaner, aus ihren Ausbildungslagern in Guatemala kommend, unter dem Kommando von zwei CIA-Beamten in der Schweinebucht. Die US-Marine unterstützte logistisch. Am 18. und 19. April erhielten die Angreifer weiterhin Luftunterstützung durch B-26-Flugzeuge der USA. Dabei wurde auch Napalm eingesetzt.

Die Bevölkerung der Ciénaga de Zapata,  die zum größten Teil aus der ärmsten Bevölkerungsgruppe Kubas, den Köhlern bestand, kämpfte mit der Waffe in der Hand gegen die gelandeten Invasionstruppen. Mit diesem Widerstand hatte die CIA nicht gerechnet. Diese arme Bevölkerung gehörte zu den ersten Nutznießern der Revolution durch den Bau von Schulen, medizinischer Versorgung sowie die Anbindung an die Infrastruktur. Nach nur drei Tagen waren schließlich die Invasionstruppen von der zahlenmäßig weit überlegenen kubanischen Armee aufgerieben.

Nachdem die US-Regierung vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen zunächst jede Beteiligung an der Invasion abgestritten hatte (Na, so was?), übernahm Präsident John F. Kennedy vier Tage später die volle Verantwortung für den Überfall.

In Playa Giron sind Flugzeug und Panzer als Symbol der gescheiterten Invasion ausgestellt.

Die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht war ein Meilenstein in der Weltgeschichte. Erstmals konnte sich ein kleines Land einem Invasionsplan der USA erfolgreich widersetzen.

Ist diese reale Geschichte nicht viel spannender als jeder Hollywood-Film?

Habt ihr ein Feedback zu diesem Beitrag, würde ich mich darüber freuen.

Bitte bleibt neugierig :-).

Quelle für diesen Beitrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Invasion_in_der_Schweinebucht

Zwei Walzen im Alltag

Innerhalb nur weniger Monate (irre) haben wir Schweden und Kuba besucht. Die Eindrücke können widersprüchlicher nicht sein. So begegnete uns als Tourist in beiden Ländern das Konzept zweier Walzen. In Schweden dienten sie zum optimalen Entleeren einer Tube geräucherter Kaviarcreme. Kaviarcreme gehört laut Werbung in Schweden auf jeden Essenstisch.

wpid-20140723_071724.jpg(Das Bild ist übrigens mit dem Blogbeitrag aus Schweden verlinkt.)

In Kuba sahen wir ebenfalls die zwei Walzen. Hier wurde mit ihnen dem Zuckerrohr sehr mühsam der Saft abgerungen. Der Zuckerrohrsaft wurde dann für einen Peso (ca. 4 Euro Cent) verkauft.

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Die Menschen in Kuba sind arm. Als wir Mitte Februar wieder in Berlin landeten, wurde in den Nachrichten über die steigende Armut in Deutschland berichtet. Wir dachten an die „Walzen im Alltag“ und eines war klar; die Welt ist brutal widersprüchlich.

Falls ihr Bilder über „Walzen im Alltag“ vor die Kamera bekommt und ihr sie uns schickt, würden wir uns freuen.

Epilog zu unserer „Vuelta a Cuba“

Wir sind wieder zu Hause. In Kuba hatten wir in 13 Tagen 2,5 Stunden Internet. Zu Hause ist Internet kein Thema und wir können eine Karte unserer Vuelta posten. Kuba ist ein sehr großes Land. Alleine von Havanna bis Santiago de Cuba sind es mehr als 1.300 Kilometer. Mit unserer Vuelta haben wir die Mitte dieses schönen Karibikstaates ein ganz klein wenig kennen gelernt.

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Wir sind 875 Kilometer durch Kuba geradelt. Unsere 25 mm Rennradbereifung war völlig ausreichend. Das heißt, die Straßen auf Kuba waren sehr gut.

Das Land war für uns sehr befremdlich. Kuba ist extrem arm. Im absoluten Zentrum von Havanna, gegenüber vom Kapitol …

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… haben wir dieses „Baumhaus“ aufgenommen.

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Ach ja, im Spiel Monkey Island sieht man ja öfter Hühner. Dies ist auch auf Kuba der Fall. Ständig sieht man Hühner und was gibt es überall und immer zu essen? Richtig, Pollo, also Huhn. Ich sage es ja, verrückte Insel.

Wir haben viele Menschen ohne Neugier und mit leerem Blick gesehen. Wir haben aber auch Menschen getroffen, die mit großer Überzeugung daran glauben, dass jetzt ein neuer besserer Sozialismus geschaffen wird. Eines ist aber auch sicher, wenn die Kubaner Musik haben, dann stimmen alle Klischees. Sie tanzen und singen und das verdammt gut.

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Abschließen möchte ich mit der Bestätigung eines weiteren Klischees. Ja, die Kubaner lieben ihre Zigarren.

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Shininghotel und Zuckerrohr

Am Ende der 7 Kilometer Sackgasse in Banos del Elguea in Kuba, im absoluten Nirgendwo bogen wir um die letzte Ecke und sahen einen riesigen Parkplatz mit genau einem Auto und ein gut aussehendes Hotelportal.

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Ein Türsteher begrüßte uns. An der Rezeption nickte man uns freundlich zu. Ja, man hätte noch ein Zimmer frei. Es war nicht nur ein Zimmer frei, es waren Hunderte. Das ganze Hotel war mit unendlich viel Personal ausgestattet und komplett in Betrieb. Die Bar, das Restaurant, der Pool und natürlich auch Tennis, Sauna und Massagen waren möglich. Irgendwann fanden wir heraus, dass das Auto einem Tschechen gehörte. Das Hotel hatte also genau drei Gäste.

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Wir wandelten durch die leeren Zimmerfluchten und fragten uns, wie das alles funktionieren kann. Der Tscheche verzichtete auf das Abendbrot, so dass wir die Kellner und die Küche alleine beschäftigten. Nachts wurde gegen 22 Uhr das Wasser abgestellt. Das war prima, denn so waren die tropfenden Wasserhähne kein Problem mehr. Alles hier machte den Eindruck eines Lost Places mit Lost Staff. Wir hätten uns nicht gewundert, wenn Jack Nicolson aus Shining mit seiner Axt an die Tür klopfen würde.

So ist Kuba. Man hat hier bestimmt 100 Leute beschäftigt. Es kommen zwar keine Gäste, aber das Personal wartet halt. Einer von ihnen kannte einen, der eine Zange hatte und so konnten wir auch unsere lockere Speiche festziehen. Probleme lösen sich. Super.

Wir erreichten Varadero und waren in einer absoluten Touristenhochburg. Wir blieben zwei Nächte und genossen, wie unser Deichbiber, den Strand

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Kuba ist die Insel des Zuckerrohrs.

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An den Straßen pressen die Kubaner das Zuckerrohr aus, …

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… geben Eis dazu und verkaufen diesen Saft als Jugo de Caña für 1 Peso, die Währung für die Kubaner. Für Radfahrer ideal.

Unser letztes Etappenziel war dann wieder Havanna.  Diesmal nahmen wir den Zug, den Hershey- Train.

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Wir glauben, dass dies die einzige elektrifizierte Eisenbahnverbindung in Kuba ist. Ungefähr in der Mitte der schaukelnden Strecke  befindet sich Hershey. Hier warten schon die fliegenden Händler und man kauft sich für 10 Peso eine Pizza oder für 2 Peso einen Kuchen.

Ein paar Kilometer weiter war dann Schluss. Es gab Probleme mit der Elektrizität. Alle stiegen aus und man läuft auf den Schienen bis zur nächsten Straße. Unten hilft Martin aus Tschechen Susanne beim ausladen unserer Räder. Man achte auf die Höhe der Bahnsteigkante :-).

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Das ist Kuba- verrückte Insel. Morgen fliegen wir wieder nach Hause und dann werden wir die vielen Eindrücke verarbeiten. Falls es Hinweise oder Fragen gibt, nur zu (entweder als Kommentar zum Blog oder an info@jedes-jahr-ein-treffer.de

Wenn wir zu Hause sind, werden wir unsere GPX-Tracks (Pssst, Navigationsgeräte sind auf Kuba verboten.) auswerten und dann noch einen letzten Beitrag schreiben. Danke für euer Interesse – Finito und Adios Cuba.

Vom Netzwerken, einer Panne und Unsicherheit

Susanne kommt echt mit einem blauen Knie davon. Wenn sie stürzt, hat die Straße Schorf. Puh, was für ein Glück.

Wenn wir am frühen Nachmittag eine Casa suchen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Man kann sich von den Schleppern fangen und zu einer Casa bringen lassen. Das ist nicht unser Ding.

Wir lassen uns in der Casa vom Vortag einen Tipp geben und dann suchen wir gezielt. Ist man länger unterwegs, trifft man andere Individualtouristen. Dann tauscht man sich aus. Gute Casas werden weiterempfohlen und wenn man nur eine Visitenkarte hat und sie nicht weggeben will, lässt man sie halt abfotografieren.

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So weiß man im kommenden Ort schon Bescheid.

Toll ist es auch, wenn man manche Pärchen mehrfach trifft. So wurden wir gestern mitten auf der Plaza in deutsch von einem holländischen Pärchen  angesprochen, welches wir vor fünf Tage auf dem Weg nach Cienfuegos getroffen hatten. Nun mussten wir uns gegenseitig erzählen, was wir in den letzten Tagen erlebt haben. Unbezahlbar.

Von Santa Clara wollen wir Richtung Varadero radeln. Dazwischen ist viel touristisch unerschlossenes Land. So  ließen wir uns zu einem Weg und einer Übernachtung in Baños de Elguea an der Nordküste in gut 100 Kilometern raten. Weiß der Geier, ….

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… es lief zu gut. Pling, wir kannten das Geräusch schon, eine Speiche an Susannes Hinterrad war 60 Kilometer vor dem Tagesziel gerissen. Wie üblich, haben wir Ersatzspeichen dabei. Leider hatte ich bei der Werkzeugselektion etwas vergessen. Der kleine Schlüssel zum Festziehen der neuen Speiche oder eine Zange lagen nutzlos und zu weit weg in Magdeburg in einem Schrank. Trotzdem ersetzte ich die Speiche. Übrigens kann man die Speichen gut nach Gehör festziehen. Wenn alle gleich klingen, dann ist es schon fast perfekt und genau das bekamen wir nicht hin.

Irgendwann ließen wir es gut sein. Susannes Hinterrad eierte so stark, dass selbst das Öffnen der Bremse nicht genügte. Der Bremsbowdenzug war schnell gelöst und so gab es das zweite Bremssystem nicht mehr. A la riba war das kein Problem aber a la bajo?

Die Idee war nun die Kubaner um Hilfe zu bitten. Man sieht sie ja permanent beim Reparieren. Allerdings reparieren sie einen Truck, einen Trecker oder mindestens ein Motorad. Als wir sie ansprachen, stürzten sie sich sofort hilfsbereit auf unsere im Verhältnis zu einem Trecker fragilen Räder. Wir bekamen Angst, dass die groben Hilfsversuche mehr schaden. Dann fragten wir nur noch nach einer Zange. Zange heißt übrigens Pinza. Dass wir da nicht selber drauf gekommen sind. Leider hatten wir kein Glück. Nachdem wir durch die mehrfachen Reparaturversuche, die ja bei den Kubanern auch immer mit großem Palaver verbunden sind, mehr als zwei Stunden verloren hatten, akzeptierten wir das Eiern und legten den Fokus auf unser Tagesziel.

Als wir 103 Kilometer geschafft hatten, drei mehr als kalkuliert, wies uns ein Schild auf eine absolute Nebenstraße. 7 weitere Kilometer sollen es nun noch sein. Alle Dörfer hier in der Gegend bestanden aus ärmlichen Hütten. Das Hotel war unsere einzige Chance. Wir hatten keine Alternative. Die Speichenaktion hat Kraft gekostet, so dass doch eine gewisse Unsicherheit über unsere Gesamtsituation in der Luft lag. Was ist, wenn das Hotel gar nicht offen hat? Was, wenn es voll ist?

Wir schauten die schnurgerade Nebenstraße entlang und sahen nichts als Landschaft. Was würden wir am Ende der 7 Kilometer langen Sackgasse vorfinden?

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Leere Autobahn und Ches größter Sieg

Das Wichtigste zuerst. Susanne geht es so gut, dass wir nach Santa Clara mit dem Rad fahren konnten. Unterwegs überquerten wir die Autobahn.

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Während der kubanischen Revolution gegen das Batista-Regime wurde die strategisch wichtige Stadt Santa Clara am 31. Dezember 1958 von einer Guerilla-Einheit unter dem Kommando von Che Guevara eingenommen. Eine kleine Einheit von nur 18 Männern hatte zuvor, am 29. Dezember, mit einem Bulldozer Eisenbahnschienen zerstört und so einen Zug, bestehend aus zwei Lokomotiven und 18 Wagen, zum Entgleisen gebracht.

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Beladen war der Zug mit 408 Männern (Offizielle und Soldaten), Kanonen, Granatwerfern und Gewehren von Batista. Nach eineinhalb Stunden hatten die Revolutionäre gesiegt. Ein grandioser Sieg, der die Batista-Soldaten demoralisierte.
Nach zweijährigem Guerillakampf gegen die zahlenmäßig weit überlegene und von den USA unterstützte Batista- Armee in den Bergen der Sierra Maestra war nun der Weg in die Ebene und damit nach Havanna frei.
Die Einnahme Santa Claras gilt als größte militärische Leistung Che Guevaras.

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Keine 12 Stunden später floh der verhasste Diktator Batista und die Revolution hatte gesiegt.
Als man in den 1990-ern Ches Gebeine in Bolivien fand, baute man ihm in Santa Clara ein Mausoleum und überführte ihn nach Santa Clara.

Heute blühen auf der Plaza Major die Bäume und natürlich hört man überall Musik.

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Wir hatten schon vor mehreren Tagen eine Visitenkarte von einer Unterkunft erhalten. Diese war voll und wie üblich wurde sofort telefoniert. Kurze Zeit später stand ein Mann mit einem modernen Auto vor uns und meinte wir sollten folgen. So fuhren wir einige Straßenzüge hinter dem Auto her und erreichten eine wirklich schöne Casa. Der Hausherr sprach ein perfektes Englisch und schwärmte von seinem Land und der sozialistischen Zukunft. Es gibt sie also doch noch. Übrigens hätten wir beinahe Internet gehabt. Vor ein paar Tagen ging es noch und gerade jetzt hätte er kein WLAN, da er gerade auf das superschnelle Internet umgestellt wird.

Übernachtung: Casa particular: Hostel Familia Sarmiento Lorda #61-1 e/Marti y Boulevard, Santa Clara, Villa Clara, Cuba

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