Dieser Dezember, der dunkelste Sommermonat

Liebe Traumradelfreunde, es ist Dezember. Holt den Grill aus der Winterruhe!

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Heute traf ich frei laufende Kamele in der Stadt. Ist das schon eine Folge der klimatischen Erwärmung? 🙂 (Nein, ein Zirkus ist in der Stadt.)

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Wir wünschen euch eine schöne Weihnacht.

Bitte bleibt neugierig :-).

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zufällige Strukturen

Heute gibt es in der Hitze ein paar Zeilen über etwas ganz anderes und die Bilder sind auch „nur“ in schwarz/weiß.

Vor ein paar Wochen sah ich in einer Mail folgendes Bild:

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Sofort wollte ich mehr darüber wissen. Ich bat um Informationen. Ich erhielt weitere Bilder.

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Die Bilder wurden mit einem Mikroskop fotografiert. Wie es dazu kam beschreibt Töchterchen mit folgenden, für mich nicht zu 100% verständlichen aber faszinierenden Worten:

In der Zellkultur zu arbeiten, bedeutet Zellen außerhalb eines Organismus‘ in vitro zu kultivieren.
Damit Zellen proliferieren und sich differenzieren können, benötigen sie ein Nährmedium, zusammengesetzt aus allem, was eine Zelle zum Überleben braucht. Das sind zum Beispiel Salze, Aminosäuren, Vitamine, aber vor allem Zucker in Form von Glucose.

Entsprechend der Verdoppelungsrate der jeweiligen Zellen, ist das Medium schnell verbraucht. Für mich bedeutet das, dass ich wieder „in die Zellkultur“ muss, um die Zellen mit neuen Nährstoffen zu versorgen.

In der Zellkultur zu arbeiten, bedeutet aber vor allem eine unglaubliche Materialschlacht. Täglich hantiert man mit hunderten Stabpipetten, Falcon Röhrchen, Zellkulturflaschen, Eppendorfreaktionsgefäßen,… Die erste Anlaufstelle für all das ist dann der Autoklav. Unter enormem Druck sorgt er für die Sterilisation aller Materialien, die mit Zellen, Pilzen, Bakterien und weiteren Mikroorganismen in Berührung gekommen sind. Anschließend sind die meisten Keime abgetötet und die Wahrscheinlichkeit für eine Kontamination des Sterilgutes ist drastisch gesunken, sodass die Materialien entweder aufbereitet werden können, um sie nochmals zu verwenden, oder dem normalen Müll zugeführt werden können.

Je mehr Zelllinien man „betreut“, desto mehr Material hat man täglich zur Hand und umso wahrscheinlicher wird es, dass man mal etwas vergisst. Als ich eines Morgens ins Labor kam, fiel mir auf, dass ich am Tag zuvor vergessen hatte, eine Zellkulturplatte, in den Autoklaviermüll zu geben. Statt dies aber sofort nachzuholen, warf ich einen Blick durch das Mikroskop und stellte fest, dass sich über Nacht ein feines Netz an Salzkristallen am Boden der Platte gebildet hatte.

Möglicherweise sind es Natriumchlorid Kristalle, welches einen nicht unerheblichen Teil des Nährmediums ausmacht. Ein faszinierendes Spiel der Natur in einem Labor, in dem sonst jeder Handgriff vom Menschen gemacht und kontrolliert wird.

Bleibt immer schön neugierig.(:

Dem füge ich nichts hinzu, außer dass die Natur doch großartig ist.

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vom Interkulturellen Garten zur Polarstation

Heute hatte ich viel Zeit und war ganz gemütlich Zeit zu Fuß unterwegs. Ich ging Wege, die ich nie zuvor gegangen bin. Wenn man das tut, entdeckt man auch Orte, die man nie zuvor gesehen hat. So stand ich plötzlich vor einem Interkulturellen Garten. Was ist das denn?

Auf einer 2.600 m² großen Brachfläche ist eine kleine Gartenoase entstanden.

 Interkultureller Garten

Vier junge Gärner waren am gärtnern. Ich fragte, was es mit dieser Fläche auf sich hat. Sie erzählten mir, dass die  interkulturellen Gärten als Plattform für Kommunikation, Begegnung und Zusammenleben zwischen Migranten und Deutschen dienen. Für 10 Euro im Jahr kann jeder mitmachen. Ich wurde sofort eingeladen. Es ist großartig, dass es solche Projekte gibt. Toll.

EIn Stück weiter war ich plötzlich an einer Polarstation.

Polar

Es gibt wirklich schöne Spielplätze. Es tobten sogar viele Kinder.

Wenn ihr die Augen offen haltet, entdeckt ihr bestimmt auch so gute Projekte in eurer Nähe und vielleicht werdet ihr ja auch gleich eingeladen mit zu machen. Immer schön neugierig bleiben.

Ein Traum an einem Regentag

Es ist Sonntag und es regnet. Es ist ziemlich kühl. Das Knie tut weh. An so einem Tag ist nicht gut Radeln. Übrigens ist mir aufgefallen, dass ich kaum Bilder von schlechtem Wetter habe. Auf einem sieht man doch ein paar Regentropfen.

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Wie oft fotografiert ihr schlechtes Wetter?

Es gibt natürlich auch Lichtblicke.

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Was bleibt ist zu träumen. Schließlich heißt der Blog ja Traumradeln. Man kann ja vom Sommer und von tollen Radtouren träumen. Ein Traum wäre eine Radtour einmal quer durch Großbritannien, vom äußersten Südwesten in Land’s End bis zum nordöstlichsten Punkt Schottlands, nach John O’Groats, sozusagen END TO END.

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Von was für Radtouren träumt ihr?