Post aus dem Havelland

19 Radler haben 152 Landkreise beradelt und die dazugehörigen Kreisgrenzschilder mit Fahrrad fotografiert. Im letzten Monat verzeichneten wir bei unserer Landkreischallenge den absoluten Höhepunkt. Seit unserem Beitrag zum 100. Grenzschildfoto am 17. April sind 52 (!) neue Landkreisgrenzschildfotos hinzugekommen. Das ist echt Wahnsinn. Hier sind vier Fotos als Beispiel.

Übrigens gibt es noch mehr Teilnehmer an unserer Challenge. An manch einer Mail hängen tolle Fotos von Kreisgrenzschildern, die bereits „discovert“ wurden. Wir freuen uns über diese Mails und sagen danke.

Jetzt befinden wir uns in der zweiten Halbzeit unserer Challenge. Mehr als die Hälfte der 295 deutschen Landkreise sind von euch „discovert“. Auf unserer Deutschlandkarte sieht man das schon deutlich.

Es ist auch so, dass in einer ganzen Reihe von Kreisen keine Kreisgrenzschilder existieren. Einige von euch haben sogar zu Kreisverwaltungen Kontakt aufgenommen. Wir haben das in einem Fall auch getan. Wenn wir unsere Tochter besuchen, überschreiten wir mehrfach die Kreisgrenze zwischen Potsdam-Mittelmark, mit Kreisgrenzschildern, …

… und dem wunderschönen Havelland. Im Havelland haben wir noch nie ein Grenzschild gefunden.

So haben wir im April dem Landrat vom Havelland geschrieben und gefragt, ob es im Havelland Kreisgrenzschilder gibt und wenn nicht, ob es vielleicht in der Zukunft welche geben wird. Jetzt erhielten wir in einer netten Mail Antworten.

Nein, es gibt im Havelland aktuell keine Kreisgrenzschilder (Hintergrund dafür war eine von der Landesseite geplante Kreisfusion), aber es wird in Zukunft, vielleicht schon im Sommer, Kreisgrenzschilder geben. Momentan befinden sich die Entwürfe für die Schilder in der Feinabstimmung. Danke für die Antwort in das Havelland.

Wir haben nach wie vor viel Spaß auf unserer „Deutschlandtour“ durch die 295 Landkreise. Wir freuen uns über jedes Foto und jede Geschichte. Selber schauen wir natürlich auch an den Straßenrand. So fotografierten wir auf unserer letzten Tour (außer Konkurrenz) diese zwei Grenzschilder.

Bitte bleibt neugierig und vielleicht radelt ihr ja auch mal zufällig an einem Kreisgrenzschild vorbei :-).

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Oh, ein Myriameter!

Ein Myriameter sind 10.000 Meter. Hin und wieder findet man Kilometersteine mit der Einheit Myriameter.

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Myriamterstein bei Tochheim

Wir haben schon viel über Preußische Meilensteine und über Sächsische Postmeilensäulen geschrieben. Dieser Stein gehört zu einem weiteren System, den Anhaltischen Meilensteinen.

1874 wurden in Anhalt die Meilensteine auf Myriameter, also 10.000 Meter umgestellt.

Um diesen Stein so zu fotografieren, musste ich erst einmal das Gras herunterdrücken. Man muss schon schauen, um diese schönen Relikte der Vergangenheit am Wegesrand zu sehen.

Bitte bleibt neugierig.

Gurkenrunde – „Da, ein Bismarckturm!“

Gleich kommt auf unserer „Gurkenrunde“ die vorletzte Rast in Burg (Spreewald). Wir sind zu dritt unterwegs. Bis zum Ziel sind es noch ca. 50 Kilometer. Vor einer Linkskurve sehe ich nur wenige Meter rechts den schönen Burger Bismarckturm. Handzeichen nach hinten, ich schere aus. Frau Traumradlerin ist kurz verwirrt.

„Was ist los, hast du Panne?“
„Alles gut, ich will nur schnell ein Foto machen. Da, ein Bismarckturm! Wir treffen uns bei der Rast.“

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Der Burger Bismarckturm steht auf dem 62 Meter hohen Schlossberg nördlich von Burg. Wir haben ihn stolz auf unserer Traumradeln-Karte hinzugefügt:

Ach ja, nach dem Spreewaldmarathon fanden wir in Lübben am Wegesrand auch noch einen Preußischen Rundmeilenstein.

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Bei den 12 Meilen handelt es sich um Preußische Meilen. Eine Preußische Meile misst gut 7.532 Meter. Bis Berlin sind es also gut 90 Kilometer, aber da radeln wir so müde, wie wir sind, nicht mehr hin.

Bitte bleibt neugierig.

 

 

 

„Gurkenrunde“

Der Spreewald ist für seine Spreewaldgurken, Schmalzschnitten und seine Fließe bekannt. Die Gegend ist sehr flach und eignet sich hervorragend zum Radeln. So kam es, dass wir Traumradler uns entschieden, dieses Jahr beim Spreewaldmarathon mitzufahren. Damit es sich lohnt, sollte es auch gleich die große Schleife sein. Aua.

Pünktlich um 7:30 Uhr erfolgte der Start auf der Schlossinsel in Lübben.

Wir waren nicht alleine. Ein Polizeifahrzeug sorgte für einen geordneten Start, bevor es an Alleen, Wiesen, Wäldern und den typischen Fließen vorbei durch die tolle Spreewaldlandschaft ging.

Der Spreewald gehörte früher zu Sachsen. Das wurde uns bewusst, als die fünfte Rast in Lieberose direkt im Schatten einer sächsischen Postmeilensäule stattfand. Cool.

Wir mögen diese sächsischen Postmeilensäulen und haben schon in Beiträgen darüber berichtet. Die Organisation war perfekt. Wir hätten uns kugelrund futtern können.

Vielen Dank ihr lieben guten Helfer. Ein Stückchen Weg war es noch.

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Nach gut sieben Stunden bogen wir positiv geschafft wieder auf die Schlossinsel in Lübben. Freunde von uns jubelten uns entgegen. Danke dafür :-). Nachdem wir die goldene Spreewaldgurke um den Hals gehängt bekommen hatten, gab es erst einmal ein verdientes Radler. Es waren viele Stände, darunter auch Eis aus Polen, auf dem Festplatz aufgebaut.

Eine Band spielte und die Stimmung war super. Es war eine echt schöne Runde. Wir kommen gerne wieder.

Nach dem Rennen musste natürlich auch noch ein Foto der Postmeilensäule von Lübben her.

Solch eine RTF, eine Radtourenfahrt, ist ein tolle Sache und bringt viel Spaß. Wer wollte, hätte am Sonntag auch gleich noch einen Marathon laufen können. Verrückt und für uns undenkbar. Wir sind sooo happy und müssen jetzt erst einmal ausgiebig regenerieren.

Bitte bleibt neugierig.

Danke für 100 (!) Fotos von Landkreisgrenzschildern

Schild 96

Es gab einen harten Kampf um den Landkreis Fulda. Mehrere Teilnehmer der Challenge waren in einer viel größeren Mission, dem „Candy B. Graveller“ unterwegs. So trug es sich zu, dass wir erstmals am selben Tag vom selben Landkreis ein Foto erhielten. So mussten wir auf die Zeitstempel schauen. Takeshis Mail erreichte uns am 14. April um 16:06 Uhr nur wenige Stunden vor Jeskos Kommentar. Glückwunsch Takeshi zum Landkreis Fulda.

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Fulda geht am 14.04.18 an Takeshi

Schild 97

Ganz weit im Süden ist monmue fleißig und hat innerhalb von sechs Tagen bis zum 14. April den 8. Platz erkämpft. Danke für das Foto vom Grenzschild des Landkreises Konstanz.

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Schild 98

Okoloman will den 8. Platz nicht kampflos aufgeben und ist am 15. April mit der Eroberung des Ostalbkreises wieder alleiniger Achter. Danke und Grüße.

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Schild 99 und 100

Jetzt scheint es täglich neue Eroberungen zu geben. Uli B. gewinnt am 16. April die Grafschaft Bentheim und den Landkreis Emsland. Herzlichen Dank.

 

Das Schild vom Landkreis Emsland ist in unserer Challenge das 100. (!) Kreisgrenzschild. Uns macht es riesigen Spaß von uns bekannten und auch manchmal unbekannten Landkreisen zu lesen. Danke euch Teilnehmern und Lesern.

Bitte bleibt neugierig und vielleicht radelt ihr ja auch mal zufällig an einem Kreisgrenzschild vorbei :-).

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