Geh ich nach Osten oder Westen – ein Besuch des Nullmeridians in Greenwich

Bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts hatten viele Städte ihre eigene Ortszeit, die jeweils vom Stand der Sonne abhängig war. Nationale oder internationale Konventionen, die den Beginn bzw. das Ende eines Tages oder auch dessen Länge festlegten, gab es noch nicht.

Erst durch den Eisenbahnbau und die damit geschaffene Möglichkeit, weiter zu reisen, wurde der Ruf nach einer einheitlichen Zeit laut. So wurde im Jahr 1847 die Greenwich mean time (GMT) in Großbritannien offizielle „railway-time“. Im Jahr 1880 war die GMT dann offizielle Standardzeit in ganz Großbritannien und 1884 wurde der Greenwich Meridian der Welt auf der Meridian Konferenz als Nullmeridian empfohlen.

In Greenwich kann man heute einen Messingstreifen entlang dieses Nullmeridians besuchen. Aus dem kleinen viereckigen Loch im Dachgiebel kann man seit dem 16.12.1999 ein starker grüner Laserstrahl sehen, der in der Nacht nach Norden durch London leuchtet. Die Sherpherd Gate Clock war die erste Uhr, die der Öffentlichkeit die Greenwich mean Time (GMT) anzeigte. Interessanterweise besitzt sie eine 24-Stunden-Anzeige. 

Diese Uhr war gekoppelt mit der Zeitkugel. Das ist ein Signalball, der an erhöhter Stelle angebracht ist und um 13.00 Uhr fallen gelassen worden ist. Mit diesem optischen Signal war es dem Seeleuten auf der Themse möglich, ihre Schiffschronometer auf Genauigkeit zu überprüfen.

Ein Besuch ist sehr empfehlenswert und da man einen audioguide nutzen kann, sollte man insgesamt etwa 1,5 Stunden einplanen.

Seid ihr auch schon mal auf dem Nullmeridian unterwegs gewesen?

Jede Zeit ist spannend. Bitte bleibt neugierig.

Vorbereitung einer Radreise

Zur Vorbereitung einer längeren Radreise gehört auch ein Blick auf das Werkzeug und die Ersatzteile. Das ist umso sinnvoller, je weniger Fahrradinfrastruktur im Zielgebiet vermutet wird. In Kuba haben wir beispielsweise nicht erwartet, dass man in der nächsten Stadt Ersatz für eine gerissene Shimano-11-Gang-Fahrradkette erhält.

Ich habe letztes Jahr Werkzeuge und Ersatzteile fotografiert, die wir auf unserer Osttour mitgeführt haben.

Werkzeug

a) zwei Ersatzschläuche je Radler (da wir zu zweit sind, haben wir vier Schläuche)
b) ein paar Mantelheber je Radler
c) ein Multitool je Radler
d) ein leichtes Kabelschloss je Radler, verhindert das einfache Wegnehmen des Fahrrades
e) Flickzeug
f) Ersatzkettenglieder
g) Kettennieten
h) Adapter für Sclaverandventil (wenn man an einer Autotankstelle Luft holt)
i) sehr kleiner Inbusschlüssel (nicht am Multitool)
j) Gummistück (MacGyver-man weiß ja nie)
k) ein Teil von unseren Klick-Mountenbikeschuhen
l) Ersatzschrauben und Muttern
m) Kettenöl mit einem Stück Mantel umwickelt (MacGyver-man weiß ja nie)
n) Montagepaste
o) Maulschlüssel Größe 10/11
p) Erstazspeichen und Nippel
r) Kabelbinder (MacGyver- man weiß ja nie)

Bis auf die Speichen findet alles Platz in zwei kleinen Werkzeugsatteltaschen. Diese hängen bei uns Zweien unter den Sätteln.

Wir bereiten gerade unsere nächste Radreise vor und suchen die Ersatzteile und Werkzeuge zusammen. Wäre schön, wenn wir nichts davon brauchen würden.

Bitte bleibt neugierig.

Fahrradtag – eine gute Idee

Eines ist gewiss, unsere Städte brauchen neue Verkehrskonzepte!

Heute trafen sich in Magdeburg mehr als 1000 Radler. Sogar auf dem Magdeburger Ring, unserer Stadtautobahn, hatten wir Radler auf einer Seite freie Fahrt.

Unsere „Fingerfesthalterin“ (roter Helm) war auch mit von der Partie. Es ging durch Tunnel, durch die sonst nie ein Radler fahren darf.

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Bei tollem Wetter und guter Stimmung ging es also „mit’s Rad nach Stadt“.

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Attraktive Lösungen für Fahrradverkehr sind ein Ansatz für lebenswerte Innenstädte.

Bitte bleibt neugierig.

Wie kann ich eine Route aus Google-Maps auf mein Navi (z.B. Garmin) importieren?

Im Umfeld der Radtourennavigation und auch Dokumentation stellen sich eine Reihe von Fragen. Zum Beispiel:

Viele benutzen Google Maps zur Planung von Reisen und Routen, aber kann ich eine Route am PC mit Google Maps planen und danach auf mein Navigationsgerät importieren?

Ja, das geht. Zu meinem Artikel, wie ich dieses Thema für mich gelöst habe, findet ihr hier:

https://traumradeln.de/googlemaps2gpx/

Es gibt gaaaanz viele Möglichkeiten. Vielleicht helfen euch ja die Informationen bei eurer nächsten Tourenplanung.

Wir planen auch gerade für den Sommer. Viel Spaß und bitte bleibt neugierig.

Leben im Überfluss #2

Vor ein paar Tagen habe ich einen Beitrag über eine sowjetische Propagandamauer veröffentlicht. Wir entdeckten sie am Straßenrand. Auf den Tafeln der Mauer sind grundlegende Dinge unseres Lebens abgebildet, wie zum Beispiel Milch.

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Milch – молоко

Als wir uns gestern die Fotos noch einmal anschauten, fiel uns noch etwas auf. In gelber Schrift steht „Millionen Tonnen“. Als die Militärgarnison noch in Funktion war, hat man vermutlich in die weißen Felder das Jahr und die Milchleistung der Sowjetunion eingetragen. Ganz schwach kann man die Werte noch erahnen.

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Gas – газ

Beim Gas ging es um Milliarden Kubikmeter und beim Strom um Milliarden Kilowattstunden.

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Elektroenergie – електроенергия

Sicher sollte den Soldaten gezeigt werden, dass die Heimat stark ist und dass es zu Hause aufwärts geht. Das war Propaganda. Der Blick auf solche Dinge ist aber richtig und wichtig.

Bald sind diese Bilder aus vergangener Zeit völlig verblasst. Möge unsere Wertschätzung für Dinge wie Milch, Gas und Elektrizität nie verblassen!

Bitte bleibt neugierig.

Besuch im Zoo

Viele Jahre waren wir nicht mehr in unserem wunderschönen Zoo. Nun hat uns eine 17 Monate alte Berlinerin zu einem Besuch verführt.

Es war toll! Wie lange ist euer letzter Zoobesuch her?

Achtung Weisheit: Insgesamt verbringt man zu wenig Zeit mit „Tiere gucken“. Bitte bleibt neugierig.

Leben im Überfluss

Schauen wir auf die einfachen Dinge, leben wir hier und heute im Überfluss. Auf dem Weg nach Neubrandenburg entdeckten wir eine Mauer mit russischer Schrift. Die Bilder zeigten im Detail ….

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Getreide – зерно
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Fleisch und Wurst – мясо

Bald sind diese Bilder aus vergangener Zeit völlig verblasst. Möge unsere Wertschätzung für die einfachen Dinge wie Getreide und Wurst nie verblassen!

Bitte bleibt neugierig.