Was würde Greta tun?

Wir haben einen Tiefkühlschrank „Foron dkk 70“. Er ist gute 30 Jahre alt.

Der kleine 70-Literwürfel funktioniert. Allerdings brummt er viel vor sich hin. Verbraucht er zu viel Strom? Sollten wir uns ein neues Tiefkühlgerät leisten?

Lass uns doch Fakten gucken. Messen wir nach.

Nach gut 8 Tagen hat unser Tiefkühlschrank 7 kWh verbraucht. Das sind 0,85 kWh je Tag. Just liegt ein Schreiben unseres Energieversorgers im Briefkasten. Ab 1. Januar 2020 werden wir 25,39 Cent je Kilowattstunde bezahlen. Schnell mal multipliziert:

365 x 0,85 kWh x 0,2539 Euro/kWh =  78,77 Euro

310 kWh verbraucht unser alter Würfel im Jahr und dafür bezahlen wir ca. 78 Euro.

Bei Aldi gab es einen vergleichbaren Tiefkühlwürfel mit einem Prospekt-Energieverbrauch von 141 kWh/Jahr. Wollen wir gutgläubig sein und der Angabe vertrauen? Wir würden mit dem neuen Gerät auf ca. 36 Euro Energiekosten je Jahr kommen. In vier Jahren hätte sich der Kauf des Neugerätes amortisiert, vorausgesetzt die Prospektangabe ist korrekt und das neue Gerät geht nicht kaputt.

Wir haben uns noch nicht entschieden. Was würde Greta tun?

Bitte bleibt neugierig.

#Landkreischallenge4ever

Über Sinn und Unsinn von Landkreis- Willkommensschildern an den Kreisgrenzen kann man trefflich streiten. Manche Landräte würden mit den Mitteln möglicherweise lieber eine Blumenwiese anlegen. Wir freuen uns jedoch über jedes dieser Kreisgrenzschilder.

Das ist doch ein schöner Gruß aus dem Havelland. Liebe „Takeshi“, wir haben das „meet-am-Schild-event“ nicht vergessen, aber das Foto hat sich relativ ungeplant ergeben.

Mit unserer Landkreischallenge haben wir einen guten Überblick über die „Landkreiswillkommenskultur“ in Deutschland.

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Seit dem 18. November steht auch das erste Kreisgrenzschild des Alb-Donau-Kreises an der L230. Für unseren Blog haben wir ganz frisch vom Alb-Donau-Kreises dieses Foto erhalten.

Vielen Dank dafür. Hier ist die dazugehörige Presseinfo. Auch wenn unsere Challenge schon vorüber ist, würden wir uns über ein Foto mit Fahrrad vor den neuen Kreisgrenzschildern freuen.

Gibt es vielleicht noch mehr uns unbekannte Kreisgrenzschilder?

Bitte bleibt neugierig.

Drainspotting und das „Bremer Loch“

Wer kennt sie nicht, die Bremer Stadtmusikanten?

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Aber kennt ihr auch das Bremer Loch? Es ist unscheinbar und sieht aus, wie ein Gullydeckel. Es ist auf dem Bremer Marktplatz unbedingt eine besuchenswerte Attraktion.

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Wirft man einen Taler in den Schlitz, hört man die Originalstimmen der Bremer Stadtmusikanten. Wir haben drei Taler eingeworfen und erst den Hahn, dann Esel und Hund gehört.

Die Münzen kommen einem guten Zweck zu Gute. Das Bremer Loch ist eine Spendendose und sammelt Geld für Verbände der Freien Wohlfahrtspflege. Die helfen Bedürftigen. „Komm, einen Taler haben wir noch. Ich möchte so gerne auch die Katze hören.“ Sehr cool.

Und einen Bremer Gullydeckel haben wir auch „discovert“.

Bitte bleibt neugierig.

 

9.11. – Das Schweigen der Lämmer

Heute bin ich mal allegorisch. Wölfe haben die Macht. Dazu schweigen die Lämmer.

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Der Mauerfall vor 30 Jahren war etwas ganz anderes und deshalb so besonders. Die Lämmer haben nicht geschwiegen und die Wölfe haben nicht getötet. Die Grenztore gingen auf.

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Puh, was für ein extrem seltener historischer Moment. Und was tun die Wölfe heute? Was machen die Lämmer?

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Bitte bleibt neugierig.

Kleine fleißige Kinderhände

Letztes Wochenende blieben Cross- und Rennrad stehen. Dieses Setup war für die Enkel angesagt.

Kinder wie die Zeit vergeht. Wir haben gebacken.

Es ist total schön, wenn kleine wuselige und oft noch ungeschickte Kinderhände die Plätzchen formen.

… und wie das duftet.

Die ersten Plätzchen im Jahr schmecken am besten. Ganz schnell waren unsere Plätzchen verschwunden :-).

Habt ihr auch schon gebacken?

Bitte bleibt neugierig.

Gibt es eine GPX-Datei mit Bismarcktürmen?

Wir waren im Vogtland. Hey, während der Anreise haben wir einen weiteren Bismarckturm „discovert“. Hier ist mein Fahrrad vor dem Bismarckturm von Jena. Der marode Turm ist mit Gittern zugestellt und in keinem guten Zustand.

Hätte es in der Nähe der Göltzschtalbrücke …

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… auch einen Bismarckturm gegeben? Die Gölzschtalbrücke liegt bei Netzschkau. Mal schauen. Irre, Netzschkau hat einen Bismarckturm. Wir saßen auf dem Fahrrad und hätten keine 6 Kilometer entfernt einen von uns unentdeckten Bismarckturm besuchen können.

Was tun, damit wir beim nächstes Mal einen so nahen Turm nicht übersehen? Unser GPS sollte die Türme kennen. Eine GPX-Datei mit allen Bismarcktürmen ist die Lösung. Ich finde im Internetz tatsächlich keine Bismarkturm-GPX-Datei.

Die Aufgabe ist klar. Wir haben hier bei Traumradeln schon über 24 Bismarcktürme berichtet. Zu einigen weiteren Türmen haben wir schon recherchiert. Voila unsere GPX-Datei mit 102 Bismarcktürmen. Die Türme befinden sich im Norden und der Mitte Deutschlands.

Gebt uns ein paar Tage, dann haben wir auch den Süden eingepflegt. Wer mag, hier ist unsere verpackte GPX-Datei zum Download.

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Wir freuen uns schon auf viele weitere Türme. So haben wir immer ein Ziel. … das hätten wir sonst aber auch 🙂

Bitte bleibt neugierig.

Und was ist mit Morgenröthe-Rautenkranz?

Als Kinder hat uns der Flug des ersten Deutschen in das Weltall begeistert. „Jähn flog am 26. August 1978 in der sowjetischen Raumkapsel Sojus 31 zusammen mit Waleri Fjodorowitsch Bykowski zur sowjetischen Raumstation Saljut 6. Der Flug dauerte 7 Tage, 20 Stunden, 49 Minuten und 4 Sekunden.“ (Quelle Wikipedia zu Sigmund Jähn)

Sigmund Jähn wurde in Morgenröthe-Rautenkranz geboren. Ein Freund schrieb uns: „Morgenröthe- Rautenkranz liegt nicht weit von Klingenthal weg. Da gibt es eine Wetterstation und das einzige Raumfahrtmuseum in Deutschland.“

Auf nach Morgenröthe-Rautenkranz.


Sigmund Jähn haben wir nicht mehr getroffen, da er vor knapp einem Monat am 21. September 2019 verstorben ist. Alles Gute, Sigmund.

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Aktuell begeistern uns die Falcon-9- und Falcon-Heavy-Raketenstarts. Dabei faszinieren vor allem die punktgenauen Landungen der Booster. Alles entwickelt sich.

Falls ihr mal im Vogtland seid, schaut mal in Morgenröthe beim einzigen deutschen Raumfahrtmuseum vorbei.

Bitte bleibt neugierig.