Mit der Ferkeltaxe durch die Börde

Wer in der Magdeburger Börde unterwegs ist, denkt an endlose Felder, den fruchtbarsten Ackerboden Deutschlands, schnurgerade Straßen und Bördedörfer, die irgendwas mit „-leben“ heißen.

Genau hier entstand auf einer alten Bahnstrecke zwischen Eilsleben und Nordgermersleben ein wunderschöner Radweg, der Ferkeltaxenradweg.

Die „Ferkeltaxe“ war früher der liebevolle Spitzname der DDR-Schienenbusse mit runder Front. Diese Schienenbusse tuckerten über die Nebenstrecke zwischen Eilsleben und Haldensleben. Heute rollen auf der alten Bahntrasse keine Triebwagen mehr. Auf den ersten 15 Kilometern können wir seit Kurzem entspannt auf glattem, hellem Asphalt radeln.

Wir starten unsere Entdeckungstour auf dem Bahnhof in Eilsleben, den man stündlich mit dem Zug erreichen kann. Schon kurz hinter Eilsleben merkt man den Vorteil einer alten Bahnstrecke: kaum Steigungen, sanfte Kurven und ein entspanntes Dahinrollen. Der Weg führt vorbei an Feldern, alten Brücken und stillen Dorfansichten. Besonders toll sind die Rasthütten. Dort gibt es sogar zwei Sonderstempel der Harzer Wandernadel. Wie cool ist das denn?

Am Ferkeltaxenradweg gibt es keine großen Sehenswürdigkeiten. Stattdessen lebt er von dem besonderen Gefühl, mitten durch die Landschaft zu gleiten und den alten Bahnhofsgebäuden beim Verfall zuzuschauen.

Der Ferkeltaxenradweg ist eine kleine Zeitreise auf zwei Rädern mitten durch das Herz der Börde. Wenn ihr in der Nähe seid, probiert ihn aus.

Bitte bleibt neugierig.

Von Nordgermersleben kann man auf dem „Holunderradweg“ weiter radeln.

Holunderweg 2024 – Stempelstellen in jedem Dorf #4

Das ist eine schöne Idee. Der Holunderradweg westlich von Magdeburg ist ca. 100 Kilometer lang und jetzt gibt es sogar Stempelstellen. Das macht diesen Radweg für uns Jäger und Sammler attraktiv.

In 17 Bördedörfern auf Dorfplätzen oder an den Kirchen finden sich 19 Stempelstellen.

Die Stempelkästen sind durch ein vierstelliges Zahlenschloss gesichert. Um das Schloss zu öffnen, muss man manchmal nur die Infotafel neben dem Stempelkasten lesen. Manchmal muss man sich auch im ganzen Dorf umgucken und die nötigen Informationen sammeln.

In einem Stempelkasten haben wir auch gleich das dazugehörige Stempelheft gefunden.

Eine Stempeljagd öffnet die Augen und macht Spaß. Wir bereiten gerade für den 1. Mai 2024 eine Fahrradtour auf dem Holunderradweg vor. Unsere Karte sieht so aus.

Die blauen Stempelstellen haben wir letztes Jahr nicht geschafft. Da wollen wir hin. Habt ihr auch schon etwas für den 1. Mai geplant?

Bitte bleibt neugierig.

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