Was tut ein Wahrschauer?

Schaut man sich Stellenanzeigen, egal ob in der Zeitung oder im Netz an, so liest man ganz häufig englische Worte oder Anglizismen. Manchmal weiß man gar nicht, worum es in der Stellenanzeige geht.

Letzten Samstag las ich aber eine Stellenanzeige, da konnte ich trotz einer sehr deutschen Berufsbezeichnung nicht sofort erkennen, was hier gemeint war. Gesucht wurde eine:

Wahrschauerin/ Wahrschauer

Was muss denn bitte schön ein Wahrschauer tun?

Wahrschau kommt aus dem niederdeutschen waarschuwen und bedeutet warnen. Somit ist ein Wahrschauer ein Warner und eine Wahrschau ist eine ortsfeste Warneinrichtung. Das ganze gibt es vorwiegend in der Binnenschiffahrt. In Magdeburg gibt es vor dem Domfelsen ein Lichtsignal, damit die Binnenschiffe die Stadtfahrstrecke unfallfrei meistern.

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Ein Wahrschauer überwacht also derartige Warneinrichtungen und sorgt für sicheren Schiffsverkehr.

Bitte bleibt neugierig.

Wie viele Ghost Bikes gibt es?

Heute geht es um ein trauriges Thema.

Ein (neudeutsch) „Ghost Bike“ ist ein weiß gestrichenes Fahrrad, welches als Mahnmal für im Straßenverkehr verunglückte Radfahrer aufgestellt wurde. Die Idee des Aufstellens von weißen Fahrrädern am Unglücksort stammt 2003 aus St. Louis (Missouri).

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Das Fahrrad oben steht in Magdeburg an der Auffahrt zum Magdeburger Ring, einer Schnellstraße. Hier starb am 14.04.2008 ein junger Mann durch einen rechtsabbiegenden LKW. Beide hatten grün, der Radfahrer fuhr über die grüne Ampel geradeaus und der LKW bog rechts ab. Ich kam dazu, als es schon geschehen war, sah aber noch den LKW und die abgesperrte Unfallstelle.

Ich finde die Idee der „Ghost Bikes“ prima. Es gibt sie in vielen Städten. Wenn ihr mögt, könnt ihr ja mal lesen, was Wikipedia über die Gohst Bikes so schreibt. Gibt es auch bei euch „Weiße Fahrräder“.

Wenn ja, rufe ich euch auf, einen kleinen Blog darüber zu schreiben. Ich würde ihn verlinken. Oder, ihr schickt mir ein Foto von dem „Ghost Bike“ an:

info@traumradeln.de

Es wäre doch toll, viele aktuelle Fotos zusammen zu bekommen.  Vielleicht wird es ja sogar eine Art „Ghost-Bike-Challenge“. Wer findet und fotografiert die meisten „Ghost Bikes“?

Mal sehen wie, viele Fotos von Ghost Bikes zusammen kommen? Bitte seid aber vorsichtig, schließlich stehen die Räder oft an gefährlichen Kreuzungen.

Bitte bleibt neugierig und fahrt vorsichtig.

Was kann ein Traktor? (2)

Die Milch kommt aus dem Tetrapack. Sauerkraut wächst wie Gras auf der Wiese. Es soll inzwischen Leute geben, die das wirklich glauben.

Heute geht es zum zweiten Mal um Traktoren. Als Städter kenne ich mich mit Traktoren und den Maschinen dahinter nur wenig aus. Das ist so, muss aber nicht so bleiben. Auf unseren Radtouren kann man ja auch ganz viel lernen.

Im ersten Traktorblog trieb der Traktor eine Pumpe an. Wie treibt der Traktor denn andere Maschinen an? Der Traktor hat einen Nebenabtrieb, er kann also seine Motorenergie auf die Räder übertragen und zusätzlich über eine Zapfwelle auf beliebige andere Maschinen. Und was können das für coole Maschinen sein?

Das kann zum Beispiel eine Heupresse sein. Die hier haben wir in der Nähe von Möckern fotografiert.

Just in dem Moment des Fotos öffnete sich die Heupresse und es erblickte ein ganz jungfräuliches, neues Stück gepresstes Heu das Licht der Welt.

Möchte der Bauer neue Saat ausbringen, so hängt er eine Drillmaschine an seinen Trecker. Damit bringt er die Saat gleichmäßig mit konstanter Tiefe unter die Erde.

Es ist toll, wie die Menschheit die anstrengende Landarbeit immer mehr mechanisiert und damit erleichtert hat.

Was seht ihr für Landmaschinen auf den Feldern?

Bitte bleibt neugierig.

zum Traktor #3

Sind wir nicht alle Schildbürger? (Teil 5)

Heute ist ja schon wieder Sonntag. Da kommt unser Samstagspost leicht verspätet. Es geht mal wieder um Schilder.

Schilder lösen Emotionen aus. Was sagt ihr zu der Ansage des Fitnesstudios, die uns in Oslo aufgefallen ist?

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Dann gibt es Botschaften, die einfach nur Spaß machen.

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Wetter ist immer ein Thema. Wir Deutschen stehen ja nicht immer für 100% Optimismus. So kommt es zu folgender Beschilderung.

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Zum Glück hat dieses Schild in diesem Jahr wirklich nicht gepasst. Schließlich gab es weltweit den heißesten Juli seit Beginn der Messungen. Die globale Durchschnittstemperatur lag laut amerikanischer Wetterbehörde bei 16,61 Grad Celsius. Das ist Hitzerekord. Bei uns in Deutschland gab es zwar schon 5 mal einen heißeren Juli, aber Platz 6 ist ja auch super.

Gibt es bei euch auch Schilder, die Spaß machen oder zum Nachdenken anregen?

Bitte bleibt neugierig :-).

Extremwerte und die Elbe

An Rhein und Mosel wird wegen der niedrigen Wasserstände Weltkriegsschrott sichtbar. Da habe ich an unserer Elbe geschaut. Auch bei uns wird Schrott geborgen.

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Und was ist das mitten im Fluß?

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Ihr seht den Domfelsen von Magdeburg.

In der Mathematik gibt es Extremwertaufgaben mit lokalen und globalen Minima und Maxima. Übertragen wir dieses Konzept auf den Elbepegel, so würden die jährlichen Hoch- und Niedrigwasser die lokalen Maxima und Minima darstellen.

Das globale Maximum wäre der höchste jemals gemessene Wert. Das globale Minimum wäre der niedrigste jemals gemessene Wert. Da finde ich ein Bild vom Elbepegel Magdeburg aus dem Jahr 2002. Es zeigt einen Pegel von 660 cm.

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Damals sprach man von einem „Jahrhunderthochwasser“. Wir hatten am Dienstag, den 20. August 2002 in Magdeburg ein globales Maximum von 6,72 Meter.

Ärgerlich war, dass 11 Jahre später offensichtlich schon wieder 100 Jahre vergangen waren, denn wir hatten schon wieder ein Jahrhunderthochwasser. Der Pegel erreichte am 9. Juni 2013 ein neues globales Maximum mit 7,47 Meter.

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Auf dem Foto blicken wir vom Balkon eines Hauses in der Bleckenburgstraße auf einen aufgegebenen Sandsackwall. Die Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen.

Heute stehe ich trockenen Fußes auf dem Domfelsen. Die Elbe führt knapp 7 Meter weniger Wasser.

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Verrückt. Der Pegel zeigt lächerliche 51 cm.

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Diese 51 cm verfehlen den Status eines globalen Minimums nur knapp. Das Internet verrät, dass am 22. Juli 1934 nur 48 cm gemessen wurden.

Vermutlich werden wir vermehrt Extreme erleben. Wie sieht es an euren Flüssen aus?

Bitte bleibt neugierig :-).

Rathenow – Der Gärtner war’s

Bis zum 11. Oktober könnt ihr die Bundesgartenschau in der Havelregion besuchen. Diese Buga findet an fünf Orten gleichzeitig statt. Wir haben nach Havelberg jetzt Rathenow besucht. Auch Rathenow ist eine kleine Reise wert. Als erstes schauten wir uns den Bismarkturm an. Umgeben von Blütenpracht hat man von ihm einen tollen Blick.

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N52° 35.894′ E12° 19.945′

Nach dem Bismarckturm auf Großen Wartberg ist dieser der zweite Bismarckturm, von dem wir dieses Jahr schauten. Jeder Turm ist anders.

Die Buga in Rathenow besteht aus zwei großen Parks, die durch eine neu gebaute Brücke miteinander verbunden sind. „Der Gärtner war’s“, so steht es an vielen Stellen in Rathenow geschrieben. Das wird wohl stimmen.

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Rathenow ist die Stadt der Optik. Im „Optikpark“ spielt die Buga mit Farben. Toll.

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Aber man sieht auch ein mächtiges Fernrohr, den Rathenower Refraktor.

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Wikipedia führt dazu folgende technische Daten auf:

  • Öffnung: 70 cm (Platz 9 unter den TopTen der großen Öffnungen der Refraktoren weltweit)
  • Brennweite: 20,6 m (Platz 2 unter den Refraktoren, nach dem „Riesenfernrohr“ in Berlin-Treptow)
  • Tubuslänge: 10,15 m
  • Höhe insgesamt: 11,5 m

Übrigens wurde die Weltzeituhr auf dem Berliner Alexanderplatz in Rathenow geplant und auch größtenteils gebaut. Der erste deutsche Hersteller von Fresnel-Linsen für Leuchttürme, Feuerschiffe und Positionslaternen war eine Firma aus Rathenow. Ja, so etwas erfährt man auf einem Rundgang über die Buga.

Natürlich kann man auch gaaaanz viele tolle Blumen sehen. Bitte bleibt neugierig.

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zufällige Strukturen

Heute gibt es in der Hitze ein paar Zeilen über etwas ganz anderes und die Bilder sind auch „nur“ in schwarz/weiß.

Vor ein paar Wochen sah ich in einer Mail folgendes Bild:

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Sofort wollte ich mehr darüber wissen. Ich bat um Informationen. Ich erhielt weitere Bilder.

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Die Bilder wurden mit einem Mikroskop fotografiert. Wie es dazu kam beschreibt Töchterchen mit folgenden, für mich nicht zu 100% verständlichen aber faszinierenden Worten:

In der Zellkultur zu arbeiten, bedeutet Zellen außerhalb eines Organismus‘ in vitro zu kultivieren.
Damit Zellen proliferieren und sich differenzieren können, benötigen sie ein Nährmedium, zusammengesetzt aus allem, was eine Zelle zum Überleben braucht. Das sind zum Beispiel Salze, Aminosäuren, Vitamine, aber vor allem Zucker in Form von Glucose.

Entsprechend der Verdoppelungsrate der jeweiligen Zellen, ist das Medium schnell verbraucht. Für mich bedeutet das, dass ich wieder „in die Zellkultur“ muss, um die Zellen mit neuen Nährstoffen zu versorgen.

In der Zellkultur zu arbeiten, bedeutet aber vor allem eine unglaubliche Materialschlacht. Täglich hantiert man mit hunderten Stabpipetten, Falcon Röhrchen, Zellkulturflaschen, Eppendorfreaktionsgefäßen,… Die erste Anlaufstelle für all das ist dann der Autoklav. Unter enormem Druck sorgt er für die Sterilisation aller Materialien, die mit Zellen, Pilzen, Bakterien und weiteren Mikroorganismen in Berührung gekommen sind. Anschließend sind die meisten Keime abgetötet und die Wahrscheinlichkeit für eine Kontamination des Sterilgutes ist drastisch gesunken, sodass die Materialien entweder aufbereitet werden können, um sie nochmals zu verwenden, oder dem normalen Müll zugeführt werden können.

Je mehr Zelllinien man „betreut“, desto mehr Material hat man täglich zur Hand und umso wahrscheinlicher wird es, dass man mal etwas vergisst. Als ich eines Morgens ins Labor kam, fiel mir auf, dass ich am Tag zuvor vergessen hatte, eine Zellkulturplatte, in den Autoklaviermüll zu geben. Statt dies aber sofort nachzuholen, warf ich einen Blick durch das Mikroskop und stellte fest, dass sich über Nacht ein feines Netz an Salzkristallen am Boden der Platte gebildet hatte.

Möglicherweise sind es Natriumchlorid Kristalle, welches einen nicht unerheblichen Teil des Nährmediums ausmacht. Ein faszinierendes Spiel der Natur in einem Labor, in dem sonst jeder Handgriff vom Menschen gemacht und kontrolliert wird.

Bleibt immer schön neugierig.(:

Dem füge ich nichts hinzu, außer dass die Natur doch großartig ist.

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6-Fährentour durch Südskandinavien

Unsere Südskandinavientour geht zu Ende. Wir verlassen Helsingborg gen Süden.

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Ein letzter Blick fällt auf die Fährverbindung, die alle 15 Minuten die Partnerstadt Helsingör in Dänemark anläuft.

Doch einen vollen Tag haben wir noch. Malmö ist unser nächstes Ziel. Malmö hat uns überrascht. Was für eine schöne Stadt.

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Rathaus von Malmö

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Leuchtturm Malmö-Innenhafen

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Susanne vor dem Turning Torso

Der „Turning Torso“ in Malmö ist mit 190 Metern der höchste Wolkenkratzer Skandinaviens.

Dann sahen wir sie, die Öresundbrücke. Leider ist sie für Fahrradfahrer gesperrt.

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Wir nutzten die kleine Brücke im Vordergrund. So ganz bis Dänemark reichte diese aber nicht. Wir unterquerten dann die große Öresundbrücke und radelten nach Trelleborg.

Vor einem Jahr nahm unsere Nordtour nach Verlassen der „Tom Sawyer“ ihren Anfang. Dieses Jahr sollte unsere Tour mit der Überfahrt nach Rostock auf dem Schwesternschiff, der Huckleberry Finn enden. Wir erhielten für das Anbordgehen unsere eigene Aufstellspur :-). Die Tage sind schon wieder kürzer. Die Sonne ist bereits vor 22:00 Uhr untergegangen.

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Die Fähre läuft um 23 Uhr aus und wir verschwinden ganz schnell in unserer Kabine. Das gleichmäßige Stampfen des Motors wiegt uns in den Schlaf.

Wir erinnern uns noch einmal an unsere Rundreise. Sie begann in Niebüll im Norden Deutschlands. Wir fuhren aber sechs Mal mit einer Fähre:

Aggerfähre
Hirtshals- Langesund
Skar – Finnsbro (Gullmarsleden)
Helsingborg – Helsingör und Helsingör – Helsingborg
Trelleborg – Rostock

Mit ein wenig Wehmut sagen wir, tschüß Schweden!

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Ich füge einen Song zu unserem Skandinaviensommerurlaubssoundtrack hinzu. Dieses Mal wähle ich einen Aktuellen. Wir kehren zurück in die „Reality“ (Lost Frequencies feat Janieck Devy). Falls du Fragen zu unserer Tour hast, immer her damit.

Bitte bleibt neugierig.

Sturmtief und Hamlet

Göteborg begrüßte uns im Dauerregen. Irgendwie war es dann komplett ungemütlich. Kennt ihr das auch, dass eine Stadt bei Sonnenschein eine viel positivere Stimmung verbreitet als bei schlechtem Wetter?

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Da die Fotos bei Regenwetter auch nicht so schön sind, gibt es jetzt ein Kartenupdate unserer bisherigen Tour.

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Wir mögen es ja gelegentlich etwas herber, doch kräftiger Wind aus Süd und Regen ließen uns auf den Zug ausweichen.

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So nahmen wir von Kungsbacka nach Helsingborg den Öresundexpress.

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Dass dieser Zug Fahrräder mitnimmt, ist in Schweden eine Ausnahme. Grundsätzlich nimmt die schwedische Eisenbahn keine Fahrräder mit. Im Zug kamen wir im Fahrradabteil gleich mit anderen Radlern ins Gespräch. Durch die Zugfahrt haben wir einen Tag gewonnen.

„Schatz, wir waren lange nicht mehr in Dänemark. Wollen wir nicht für ca. 7 Euro (Hin und Zurück) mit der Fähre nach Dänemark?“

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Da wir für zwei Tage in Helsingborg im Hotel bleiben, sind wir heute ganz normale Touristen. Cool :-). Eigentlich könnten wir, so wie viele mitreisende Schweden, ganz viel Carlsberger und Tuborg in Dänemark einkaufen und es in großen Beuteln nach Schweden transportieren. Und der Tag wird schön. Machen wir aber nicht ;-).

In der Schule haben wir den „Hamlet, Prinz von Dänemark“ gelesen. Nun sehen wir bereits von der Fähre den fiktiven Schauplatz der Shakespeare-Tragödie.

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„Sein oder Nichtsein; das ist hier die Frage:
Obs edler im Gemüt, die Pfeil und Schleudern
Des wütenden Geschicks erdulden oder,
Sich waffnend gegen eine See von Plagen,
Durch Widerstand sie enden? Sterben – schlafen –

… “

Kann jemand von euch noch den ganzen Text?

… und hier geht es zum Beitrag „6-Fährentour durch Südskandinavien“.

Bitte bleibt neugierig.

Fortschritt, 500 Miles und drei Kronen

In Schweden nutzt man moderne Technologien sehr selbstverständlich. Ich denke, das ist in Deutschland nicht mehr so.

Man braucht in Schweden kein Bargeld. Die Kartenzahlung wird überall akzeptiert. Tankstellen funktionieren manchmal ohne Personal und auch ein Hotel-Check in ist gelegentlich ohne Personal möglich. So haben wir nach der Internetbuchung des Hotels per Mail den Zugangscode für einen Schlüsseltresor erhalten. Das alles hätte noch nicht gereicht, um es zum Thema für diesen Blog zu machen.

Den Anstoß für das Thema Fortschritt gab es heute im Supermarkt. Im Eingangsbereich ziehen die Schweden ihre Kundenkarte durch einen Kartenleser. Dann nehmen sie sich einen von den 80 Handscannern der ihnen durch Aufleuchten zugewiesen wird.

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Sie heften den Handscanner an ihren Einkaufswagen und scannen jeden Artikel, den sie in den Wagen legen. Am Ende checken sie an einem Terminal selber aus – alles ohne Personal des Supermarktes. Das habe ich in Deutschland so noch nicht gesehen. Falls ihr doch einen solchen Markt in Deutschland kennt, würde ich mich über einen Post freuen.

Nach so viel Technikgedöns ist es Zeit für ein süßes Tierfoto.

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Diesen kleinen Gesellen haben wir heute im Regen am Straßenrand getroffen.

Im Restaurant beim Abendessen hörten wir den Song 500 Miles. Das Lied ist von dem schottischen Duo Proclaimers. „I’m Gonna Be (500 Miles)“ ist auch als Soundtrack des Filmes „Benny and Joone“ mit Johnny Depp bekannt. Nun habe ich das Lied im Kopf und das Lied wird in unseren Skandinaviensommerurlaubssoundtrack aufgenommen.

Rad gefahren sind wir auch. Es war sehr windig und regnerisch.

In Kungälv sind wir gestartet. Hier sahen wir die ehemals norwegische Festung Bohus. Auch diese Festung wurde nie im Kampf erobert. Irgendwie ist das auch verständlich. Die Topografie hier ist so anspruchsvoll, dass früher eine Armee wohl nach der Anreise, damals hieß das noch Anmarsch, schon fix und fertig gewesen sein muss.

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In Kungälv stand auch dieser Gedenkstein, der an ein Treffen von drei Königen aus Dänemark, Schweden und Norwegen erinnert.

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Da dachte ich an das schwedische Wappen. Ich vermutete, dass die „Drei Kronen“ vielleicht in diesem Treffen der Könige von Dänemark, Norwegen und Schweden ihren Ursprung hätten. Das ist aber nicht der Fall. Die drei gelben Kronen auf blauem Grund stehen für die schwedischen Reiche der Schweden, Goten und Wenden. Ich finde das alles sehr spannend.

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Im nächsten Beitrag gibt es etwas über das Wetter und Hamlet.

Bitte bleibt neugierig.

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