vor der Ankunft

Advent heißt Ankunft. Da die Adventszeit noch nicht ganz da ist, befinden wir uns also noch vor der Ankunft. Haben wir demzufolge heute mit Advent und Weihnachten noch nichts zu tun? Nein, weit gefehlt.

Wir basteln unsere Adventskalender selber. Kleine Rollen werden mit Süßigkeiten und anderen Kleinigkeiten gefüllt, mit Weihnachtspapier umwickelt und zur Adventszeit aufgehängt.

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Da die Kinder nicht mehr im Elternhaus wohnen, müssen die Adventskalender rechtzeitig verschickt werden.

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Hoffentlich lesen die Kinder diesen Blog nicht ;-).

Bastelt ihr „Ankunftskalender“ auch selber?

Bitte bleibt neugierig :-).

Rathenow – Der Gärtner war’s

Bis zum 11. Oktober könnt ihr die Bundesgartenschau in der Havelregion besuchen. Diese Buga findet an fünf Orten gleichzeitig statt. Wir haben nach Havelberg jetzt Rathenow besucht. Auch Rathenow ist eine kleine Reise wert. Als erstes schauten wir uns den Bismarkturm an. Umgeben von Blütenpracht hat man von ihm einen tollen Blick.

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N52° 35.894′ E12° 19.945′

Nach dem Bismarckturm auf Großen Wartberg ist dieser der zweite Bismarckturm, von dem wir dieses Jahr schauten. Jeder Turm ist anders.

Die Buga in Rathenow besteht aus zwei großen Parks, die durch eine neu gebaute Brücke miteinander verbunden sind. „Der Gärtner war’s“, so steht es an vielen Stellen in Rathenow geschrieben. Das wird wohl stimmen.

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Rathenow ist die Stadt der Optik. Im „Optikpark“ spielt die Buga mit Farben. Toll.

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Aber man sieht auch ein mächtiges Fernrohr, den Rathenower Refraktor.

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Wikipedia führt dazu folgende technische Daten auf:

  • Öffnung: 70 cm (Platz 9 unter den TopTen der großen Öffnungen der Refraktoren weltweit)
  • Brennweite: 20,6 m (Platz 2 unter den Refraktoren, nach dem „Riesenfernrohr“ in Berlin-Treptow)
  • Tubuslänge: 10,15 m
  • Höhe insgesamt: 11,5 m

Übrigens wurde die Weltzeituhr auf dem Berliner Alexanderplatz in Rathenow geplant und auch größtenteils gebaut. Der erste deutsche Hersteller von Fresnel-Linsen für Leuchttürme, Feuerschiffe und Positionslaternen war eine Firma aus Rathenow. Ja, so etwas erfährt man auf einem Rundgang über die Buga.

Natürlich kann man auch gaaaanz viele tolle Blumen sehen. Bitte bleibt neugierig.

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Was kann ein Traktor?

Die Milch kommt aus dem Tetrapack. Das Sauerkraut wächst wie Gras auf der Wiese. Es soll inzwischen Leute geben, die das unterschreiben. Heute geht es um unsere moderne Landwirtschaft. Wodurch wurde unsere Landwirtschaft modern? Durch Traktoren. Der Begriff Traktor leitet sich aus dem Latainischen ab und bedeutet so viel wie ziehen oder schleppen. Der Traktor ist also ein Schlepper. So ein Schlepper wird zum Zug von Pflügen, aber auch zum Antrieb von Maschinen genutzt. Wie ist das denn zu verstehen, zum Antrieb von Maschinen? Also dann will ich mal ein Beispiel geben. Nehmen wir an, es ist trocken, so richtig trocken, wie in diesem Jahr. Dann nimmt der Bauer seinen Traktor und fährt auf sein Feld.

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Am Feldrand hat der Bauer einen Brunnen gebohrt. Über den Brunnen setzt er eine Pumpe. Wie kann er die Pumpe antreiben? Strom gibt es nicht überall auf dem Feld. Dafür nimmt er natürlich seinen Traktor. Der Traktor treibt nun mit seinem Motor über eine starre Antriebswelle die Wasserpumpe an.

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Die Pumpe pumpt Wasser über ein Rohr zu einer etwas größeren „Schlauchtrommel“. Die „Schlauchtrommel“ ist auch mobil. So kann der Bauer sie mit dem, … was?  Richtig, Traktor ebenfalls auf das Feld ziehen.

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Den etwas größeren Schlauch wickelt der Bauer ab und sprengt sein Feld ordentlich mit Wasser. Das alles tut der liebe Bauer, damit wir Getreide haben. Das Getreide wird dann später in einer Mühle zu Mehl gemahlen. Über Mühlen könnte ich ja auch mal etwas schreiben. Was meint ihr?

Bitte bleibt neugierig :-).

Havelberg – ein Tag auf der Bundesgartenschau

In unserem Samstagspost geht es heute um die Buga 2015. Die Bundesgartenschau findet alle zwei Jahre statt. Dieses Jahr richten gleich 5 Standorte in der Havelregion die Buga aus. Die fünf Bugaorte sind Brandenburg an der Havel, Premnitz, Rathenow, Amt Rhinow/OT Stölln und die Hansestadt Havelberg.

Wir haben uns heute für einen Besuch der Hansestatdt Havelberg entschieden. Dieses Jahr sind erstmals Kirchen als Blumenhallen Teil der Schau. Mitten im Zentrum, am Markt von Havelberg, liegt die Stadtkirche St. Laurentius. Der gotische Backsteinbau aus dem 14. Jahrhundert ist eine einmalige Kulisse für die Blumenhallenschauen. Wir konnten heute in der Kirche japanische Gartenkunst bewundern.

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Entlang des Weges sieht man viele liebevoll gestaltete Gärten, wie man sie auch in jeder Gartensparte zu Hause sehen könnte.

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Das kleine Gartenhäuschen haben wir Kaminzimmer genannt. Überall blüht es.

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Wir sind mit vier Autos, die alle voll besetzt waren, angereist. So waren wir eine große Gruppe und haben uns mal wieder so richtig unterhalten können. Der Eintritt kostet 20 Euro für einen Erwachsenen. Nach gut vier Stunden haben wir die Runde durch Havelberg abgeschlossen. Nun können wir mit unserer Eintrittskarte noch die vier anderen Bugastädte besuchen. Das werden wir die nächsten Monate auch machen. Vielleicht radeln wir sogar ein Stück zwischen den Gärten. Der Sommer fängt ja erst an.

Wenn ihr eine Idee für einen Ausflug mit Freunden sucht, wie wäre es mit der Buga in der Havelregion?

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Und als nächste Station werden wir Rathenow besuchen.