Traumradeln in die Geschichte

In meinem letzten Beitrag wollte ich im fahrradunfreundlichen Dezember einfach mal wieder ein Bild von einem Fahrrad vor schönem Hintergrund posten. Da wir dieses Jahr auf Kuba waren, wurde es das Bild „Fahrrad auf Kokosnuss am Karibikstrand“. Um dem Ganzen mehr Substanz zu geben, fragte ich, ob ich zur Geschichte des Strandes etwas schreiben solle und in der Tat, wurde ich in einem Kommentar darum gebeten. So will ich mit diesem Beitrag mein Versprechen gerne einlösen.

Ein Ausflug in die Geschichte eröffnet uns Sichten auf aktuelle oder gar künftige politische Entwicklungen. Winston Churchill sagte: „Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter wird man vorausschauen.“ Dann schauen wir doch mal knapp 60 Jahre zurück.

Am 1. Januar 1959 hatte die kubanische Revolution unter Fidel Castro über das verhasste Batista Regime gesiegt. Nun sah sich die US-Regierung  auf Kuba, direkt vor ihrer eigenen Haustür, einer nicht durch sie kontrollierten Regierung gegenüber. Das geht doch gar nicht.

Vor einem offenen militärischen Überfall auf Kuba schreckten die USA zurück. Zum einen hatten sie dies in mehreren Verträgen zugesichert und zum anderen gab es die Befürchtung, dass ein derartiger Krieg unabsehbare Reaktionen in der gesamten Dritten Welt auslösen könnte.

So verfolgten die USA den Plan, dass eine militärisch gut ausgerüstete Gruppe von Exilkubanern mit Schiffen auf Kuba angelandet wird und dort einen Putsch gegen Fidel Castro unternimmt. Die Exilkubaner müssten nur ein hinreichend großes Staatsgebiet von Kuba unter ihre Kontrolle bringen. Wenn darauf eine Landebahn vorhanden wäre, würde eine „Kubanische Exilregierung“ aus Florida eingeflogen werden. Diese Exilregierung würde dann von kubanischem Territorium die USA um militärischen Beistand bitten. Dann wäre alles gut und die USA hätten offen militärisch die Regierung von Fidel Castro beseitigen können. So war der Plan.

Im Januar 1960 gründete die CIA für die Planung der Invasion eine eigene Abteilung, die im April 1961 bereits 588 Mitarbeiter umfasste.

Als Ort der der Landung der Putschisten wurde die Baha de Cochinos, die Schweinebucht, ausgewählt. An ihrer Küste befindet sich das Sumpfgebiet Ciénaga de Zapata, welches einen natürlichen Schutz gegen militärische Aktionen der kubanischen Revolutionsarmee bot. Außerdem war die Ciénaga de Zapata sehr dünn besiedelt.

Als wir in das Sumpfgebiet einradelten, begrüßte uns folgendes Schild mit der Parole: „Ciénaga de Zapata, welche Sie hier sehen, ist das Werk der Revolution“

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Am 15. April 1961 startete die CIA mit der „Operation Zapata“. US-amerikanische B-26-Flugzeuge bombardierten drei kubanische Flugplätze. Die Bomber waren mit kubanischen Hoheitszeichen versehen und sollten den Anschein einer Gegenrevolution erwecken. Am 17. April 1961 landeten dann ca. 1300 Exilkubaner, aus ihren Ausbildungslagern in Guatemala kommend, unter dem Kommando von zwei CIA-Beamten in der Schweinebucht. Die US-Marine unterstützte logistisch. Am 18. und 19. April erhielten die Angreifer weiterhin Luftunterstützung durch B-26-Flugzeuge der USA. Dabei wurde auch Napalm eingesetzt.

Die Bevölkerung der Ciénaga de Zapata,  die zum größten Teil aus der ärmsten Bevölkerungsgruppe Kubas, den Köhlern bestand, kämpfte mit der Waffe in der Hand gegen die gelandeten Invasionstruppen. Mit diesem Widerstand hatte die CIA nicht gerechnet. Diese arme Bevölkerung gehörte zu den ersten Nutznießern der Revolution durch den Bau von Schulen, medizinischer Versorgung sowie die Anbindung an die Infrastruktur. Nach nur drei Tagen waren schließlich die Invasionstruppen von der zahlenmäßig weit überlegenen kubanischen Armee aufgerieben.

Nachdem die US-Regierung vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen zunächst jede Beteiligung an der Invasion abgestritten hatte (Na, so was?), übernahm Präsident John F. Kennedy vier Tage später die volle Verantwortung für den Überfall.

In Playa Giron sind Flugzeug und Panzer als Symbol der gescheiterten Invasion ausgestellt.

Die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht war ein Meilenstein in der Weltgeschichte. Erstmals konnte sich ein kleines Land einem Invasionsplan der USA erfolgreich widersetzen.

Ist diese reale Geschichte nicht viel spannender als jeder Hollywood-Film?

Habt ihr ein Feedback zu diesem Beitrag, würde ich mich darüber freuen.

Bitte bleibt neugierig :-).

Quelle für diesen Beitrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Invasion_in_der_Schweinebucht

Traumradeln ist, …

… wenn nach einem wunderbaren Radeltag das Fahrrad auf einer Kokosnuss am Karibikstrand parkt.

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Wir haben uns im Februar dieses Jahres diesen Traum erfüllt. Der Strand ist sogar ein sehr geschichtsträchtiges Stück Erde. Soll ich dazu etwas schreiben?

Wir wünschen euch eine schöne 2. Adventswoche. Vielleicht habt ihr ja für das nächste Jahr Träume und Ziele. Welche sind das?

Wenn man Träume formuliert und vielleicht sogar aufschreibt, erhöht sich die Chance, dass sie wahr werden.

Bitte habt Mut und bleibt neugierig :-).

Hätte hätte Fahrradkette – Ketten längen sich

Liebe Traumradelfreunde, heute wird es mal wieder etwas „nerdig“. Die Kette am Fahrrad tut lange Zeit klaglos ihren Dienst. Was passiert mit ihr, wenn sie euch mehrere Tausend Kilometer voran bringt? Sie macht sich lang. Das glaubt ihr nicht? Dann schaut mal hier.

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Oben liegt die neue Kette darunter liegt die „gebrauchte“ Kette mit exakt der gleichen Gliederanzahl. Die „gebrauchte“ Kette ist deutlich gelängt. Ihr seht die Differenz von ca. 3 Zentimetern bei 108 Kettengliedern. Ich hätte nicht gedacht, dass es auch an meinem Rad so viel ist.

Habt ihr auch schon Überraschungen an eurem Fahrrad erlebt?

Bitte bleibt neugierig.

mehr zu Kettenblatt, Kette und Zahnkranz 

Kuh säuft, ihr Kalb hat Respekt, Pony vor Schloss

Bei strahlendem Wetter drehten wir eine Traumradelrunde durch Ostelbie. So nennen wir die Elbauen östlich von Magdeburg. Dabei trafen wir eine Kuh, die sehr neugierig war.

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Ihr Kalb hatte mehr Respekt. Es ist halt noch kein Bulle :-). Es sondierte uns skeptisch, dann legte es den Rückwärtsgang ein.

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Irgendwann trafen wir noch ein Pony, welches wohl Hausherr des verfallenden Schlosses in Brietzke ist.

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Unsere Heimat ist schön. Wart ihr an diesem tollen Wochenende auch draußen, vielleicht sogar mit dem Rad?

Zum Abschluss könnte noch ein Herbstbild passen.

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Bitte bleibt neugierig :-).

Pitschen-Pickel ist ein Reise wert

Golden ist der Herbst :-). Was war das für ein schöner Tag. Unser Kurztripp begann in Dahme/ Mark.

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Das Schloss von Dahme ist „gesichert“, mehr aber auch nicht. Direkt hinter dem Schloss kann man in den „Fläming-Skate“ einsteigen. Das ist ein 2 bis 3 Meter breites Asphaltband, welches 230 Kilometer auf unterschiedlichen Rundkursen durch den brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming führt.

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Wir kamen heute entlang der Dahme auch an Wassermühlen vorbei.

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Die Dammmühle hat übrigens ein unterschlächtiges Mühlrad.

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Und am Wegesrand grüßten uns immer wieder Kürbisse und andere Herbstdeko.

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Die Orte heißen hier zum Beispiel Pitschen-Pickel und sind zwischen den Wäldern und Wiesen wunderschön.

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Zurück ging es dann durch brandenburgische Alleen. Das ist Radlers Traum.

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Macht ihr auch Wochenendausflüge?

Bitte bleibt neugierig :-).

von O bis O

Fast alle Autofahrer kennen folgende Faustregel. Von O wie Oktober bis O wie Ostern ist die Zeit mit Winterreifen zu fahren.

Obwohl wir noch auf einen goldenen Herbst hoffen, haben wir jetzt auf Winterbetrieb umgestellt.

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Von 25 mm starken Rennradreifen haben wir auf 32 mm Crossreifen gewechselt.

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Die neuen „Schuhe“ sehen doch ganz stabil aus, oder?

Sicher ist es ganz schön selten, dass jemand saisonal Fahrradreifen wechselt. Wechselt ihr für den Winter eure Reifen?

Wir wünschen euch besonders in der dunklen Jahreszeit eine sichere Fahrt.

Bitte bleibt neugierig :-).

Eine Einheitsfeiertagsradtour mit Kormoran

Fragt man einen Tag vor dem Wochenende die Freunde, ob man morgen gemeinsam eine Radtour unternimmt, so hat man oft keinen Erfolg. Heute hat ein Jeder viel zu tun und es gibt viele Termine.

Aus diesem Grund haben wir die grundsätzliche Verabredung, dass wir jedes Jahr am Einheitsfeiertag oder Reformationstag und am Dreikönigsfeiertag etwas unternehmen. Entweder wir wandern oder wir radeln. Wenn man das über mehrere Jahre so handhabt, dann wird es zur Tradition. Alle, die mögen, halten sich den Tag frei. Probiert es ruhig auch einmal, eine Tradition zu begründen.

Dieses Jahr war das Radeln unser Favorit. So haben wir Uhrzeit und Treffpunkt festgelegt und waren dann zu zwölft.

Es ging zur Trogbrücke bei Magdeburg. Hier kreuzt der Mittellandkanal, der das Ruhrgebiet mit Berlin verbindet, die Elbe. Wo hat man das schon, dass ein „großes Wasser“ ein anderes „großes Wasser“ überquert? In der Größe hat man das nirgends. Mit 918 Metern, ist diese Kanalbrücke die Größte in der Welt.

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Überall entlang des Elberadweges und des Saaleradweges gibt es an markanten Punkten überdimensionale Bilderrahmen. Sie sollen die schönsten Ausblicke fokussieren. An der Trogbrücke gibt es auch so einen Fotorahmen. Wir ließen uns von einem lieben Radfahrer fotografieren.

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Das war dann übrigens unser zweiter Fotorahmen. Den ersten sahen wir in Sandfurth.

Schon wieder auf dem Heimweg rasteten wir am Barleber, dem Badesee von Magdeburg. Die Badegäste waren nicht mehr da, aber Kormorane kamen vor die Linse.

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Am späten Nachmittag waren alle wieder zu Hause und der Kaffee hat nach diesem tollen Tagesausflug besonders gut geschmeckt.

Habt ihr heute am Einheitsfeiertag auch etwas Tolles entdeckt?

Bitte bleibt neugierig.

Wie viele Ghost Bikes gibt es?

Heute geht es um ein trauriges Thema.

Ein (neudeutsch) „Ghost Bike“ ist ein weiß gestrichenes Fahrrad, welches als Mahnmal für im Straßenverkehr verunglückte Radfahrer aufgestellt wurde. Die Idee des Aufstellens von weißen Fahrrädern am Unglücksort stammt 2003 aus St. Louis (Missouri).

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Das Fahrrad oben steht in Magdeburg an der Auffahrt zum Magdeburger Ring, einer Schnellstraße. Hier starb am 14.04.2008 ein junger Mann durch einen rechtsabbiegenden LKW. Beide hatten grün, der Radfahrer fuhr über die grüne Ampel geradeaus und der LKW bog rechts ab. Ich kam dazu, als es schon geschehen war, sah aber noch den LKW und die abgesperrte Unfallstelle.

Ich finde die Idee der „Ghost Bikes“ prima. Es gibt sie in vielen Städten. Wenn ihr mögt, könnt ihr ja mal lesen, was Wikipedia über die Gohst Bikes so schreibt. Gibt es auch bei euch „Weiße Fahrräder“.

Wenn ja, rufe ich euch auf, einen kleinen Blog darüber zu schreiben. Ich würde ihn verlinken. Oder, ihr schickt mir ein Foto von dem „Ghost Bike“ an:

info@traumradeln.de

Es wäre doch toll, viele aktuelle Fotos zusammen zu bekommen.  Vielleicht wird es ja sogar eine Art „Ghost-Bike-Challenge“. Wer findet und fotografiert die meisten „Ghost Bikes“?

Mal sehen wie, viele Fotos von Ghost Bikes zusammen kommen? Bitte seid aber vorsichtig, schließlich stehen die Räder oft an gefährlichen Kreuzungen.

Bitte bleibt neugierig und fahrt vorsichtig.

6-Fährentour durch Südskandinavien

Unsere Südskandinavientour geht zu Ende. Wir verlassen Helsingborg gen Süden.

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Ein letzter Blick fällt auf die Fährverbindung, die alle 15 Minuten die Partnerstadt Helsingör in Dänemark anläuft.

Doch einen vollen Tag haben wir noch. Malmö ist unser nächstes Ziel. Malmö hat uns überrascht. Was für eine schöne Stadt.

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Rathaus von Malmö
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Leuchtturm Malmö-Innenhafen
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Susanne vor dem Turning Torso

Der „Turning Torso“ in Malmö ist mit 190 Metern der höchste Wolkenkratzer Skandinaviens.

Dann sahen wir sie, die Öresundbrücke. Leider ist sie für Fahrradfahrer gesperrt.

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Wir nutzten die kleine Brücke im Vordergrund. So ganz bis Dänemark reichte diese aber nicht. Wir unterquerten dann die große Öresundbrücke und radelten nach Trelleborg.

Vor einem Jahr nahm unsere Nordtour nach Verlassen der „Tom Sawyer“ ihren Anfang. Dieses Jahr sollte unsere Tour mit der Überfahrt nach Rostock auf dem Schwesternschiff, der Huckleberry Finn enden. Wir erhielten für das Anbordgehen unsere eigene Aufstellspur :-). Die Tage sind schon wieder kürzer. Die Sonne ist bereits vor 22:00 Uhr untergegangen.

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Die Fähre läuft um 23 Uhr aus und wir verschwinden ganz schnell in unserer Kabine. Das gleichmäßige Stampfen des Motors wiegt uns in den Schlaf.

Wir erinnern uns noch einmal an unsere Rundreise. Sie begann in Niebüll im Norden Deutschlands. Wir fuhren aber sechs Mal mit einer Fähre:

– Aggerfähre
– Hirtshals- Langesund
– Skar – Finnsbro (Gullmarsleden)
– Helsingborg – Helsingör und Helsingör – Helsingborg
– Trelleborg – Rostock

Mit ein wenig Wehmut sagen wir, tschüß Schweden!

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Ich füge einen Song zu unserem Skandinaviensommerurlaubssoundtrack hinzu. Wir kehren zurück in die „Reality“ (Lost Frequencies feat Janieck Devy). Falls du Fragen zu unserer Tour hast, immer her damit.

Bitte bleibt neugierig.

zurück nach Göteborg und zum Öresund

MS Bergensfjord oder eine kleine Kreuzfahrt

Wir sitzen auf der MS Bergensfjord. Wenn ich jetzt einen Song nennen sollte, dann wäre es „Don’t pay the ferryman“ von Chris de Burgh. Natürlich haben wir den Fährmann schon vorher bezahlt. Da wir uns ganz kurzfristig für die Fährfahrt entschieden haben, hat sich der Fährmann die Hände gerieben.

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Die Bergensfjord ist ein Fährschiff, das in 4 1/2 Stunden von Hirtshals in Dänemark nach Langesund in Norwegen fährt. Diese Fähre ist riesig. Sie bietet bis zu 1.500 Passagieren und 600 Autos Platz.

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Selbst große LKW fahren weit hinten hinter Susanne ganz locker um die Ecke. In drei Spuren stehen sie nebeneinander und können direkt vorwärts die Fähre wieder verlassen.

Unsere Räder haben wir sicherheitshalber fest gezurrt.

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Es wären da noch ein paar Gurte übrig ;-).

Als Radfahrer sind wir vor dem an Bord gehen locker an der langen Autoschlange vorbei gerollt. Ganz vorne angekommen wurden wir dann aufgefordert, als erste an Bord zu gehen. Das hat auch den Vorteil, dass wir eine völlig leere Fähre sahen und uns die Plätze an Bord aussuchen konnten. Heute sind die Fähren kleine Luxusliner. So kommen wir zu einer kleinen Kreuzfahrt. Cool!

Mal sehen, was ob wir in Norwegen Fjorde sehen?

Bitte bleibt neugierig :-).