Geiseltal, 16 Dörfer überbaggert

Für den Braunkohletagebau wurden im Geiseltal 16 Dörfer vollständig und 2 Dörfer teilweise weg gebaggert.

Heute umfasst das wunderschöne Geiseltalseegebiet mehrere Tagebauseen, den Geiseltalsee, den Runstedter See, den Großkaynaer See, bzw. Südfeldsee und den Hassesee.

Entstanden sind diese Seen durch Rekultivierungsmaßnahmen in ehemaligen Braunkohletagebaulöchern des Mitteldeutschen Reviers. Nach dem Ende des Kohleabbaus im Jahr 1993 wurden die riesigen Gruben ab den 2000er Jahren unter anderem mit Wasser aus der Saale über viele Jahre geflutet. Auf diese Weise verwandelte sich die alte Bergbaulandschaft schrittweise in eine neue, zusammenhängende Seen- und Erholungslandschaft. Sogar Weinanbau gibt es inzwischen.

Der Geiseltalsee-Rundweg ist ca. 25 bis 28 Kilometer lang. Wir hatten bei herbstlichem Wetter auf dem durchweg guten Asphalt unseren Spaß und freuten uns an den immer wieder schönen Ausblicken.

Übrigens war der Geiseltalsee lange Zeit, bis zum 23. Dezember 2024 der größte künstliche See Deutschlands. Heute ist er hinter dem Cottbuser Ostsee auf Platz 2. Wart ihr schon einmal am Geiseltalsee?

Bitte bleibt neugierig.

zum Braunkohletagebau im Lausitzer Revier

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