Angriffslustige Vögel, ist die Welt noch in Ordnung oder gerade nicht? Was meint ihr?
Franz, danke für das Bild. Bitte bleibt neugierig :-).
Im Sommer am dritten Tag unserer Osttour trafen wir bei Lietzen, unweit der Grenze zu Polen, diesen Schäfer. Er war mit sich und der Welt zufrieden. Wir wünschen, dass es euch genau wie dem Schäfer geht.
Bitte bleibt neugierig :-).
Kindersitze, Kinderhelme und Kinderfahrräder waren lange schon nicht mehr im Bestand unserer Ausrüstung, doch zum Glück wiederholt sich alles.
Nachdem wir letztes Mal beim Besuch unserer „Fingerfesthalterin“ die Räder mangels Kindersitz stehen lassen mussten, hat es ein solcher inzwischen in unseren Besitz geschafft.
Der neue Kindersitz, ein sehr einfaches Modell, war schnell montiert. So konnten wir dieses Mal standesgemäß mit dem Fahrrad auf Stadttour gehen.
Aus unserer kleinen „Fingerfesthalterin“ ist nun eine „Mitfahrerin“ geworden. Man muss ja nicht immer jeden Weg mit dem Auto fahren. Wir sind gespannt, was wir jenseits der Renn- und Crossräder mit unserer „Mitfahrerin“ so alles erleben.
Bitte bleibt neugierig :-).
Das Familienhaus in Magdeburg und der ADFC organisieren im Herbst/Winter eine Reihe von Reisevorträgen.

Ein Freund sprach mich darauf an und so kam es, dass wir letzten Donnerstag ca. 50 Vortragsbesucher auf unsere Reise zum Nordkap mitnehmen durften.
Für uns war es eine echt tolle Sache, unsere Tour von vor zwei Jahren gedanklich noch einmal zu radeln :-). Vielleicht war das nicht der letzte Vortrag. Habt ihr schonmal solch einen Vortrag gehalten?
Bitte bleibt neugierig :-).
Am Wochenende erhielten wir die Frage nach dem Ergebnis unseres Spendenaufrufes zu unserer Fahrradtour gen Osten. Es ist also Zeit für ein Update zu unserer Osttour.
![Otour[1]](https://traumradeln.de/wp-content/uploads/2015/07/otour1.png?w=200&h=204)
Für unser Projekt in Moskau zugunsten der Schule des heiligen Georg haben 38 Unterstützer 1.543 Euro gespendet. DANKE!!!
Das Geld befindet sich jetzt auf dem Konto des Fördervereins Perspektive Russland e.V. in Frankfurt am Main. Es ist für Nichtregierungsorganisationen schwierig und nicht billig, Geld nach Russland zu überweisen. Damit das Geld hoffentlich komplett in der Schule für die geistig Behinderten ankommt, wird euer Spendenbeitrag zusammen mit anderen Geldern gesammelt und voraussichtlich im November an den Schwesterverein in Moskau überwiesen. Dieser russische Verein wird dann in der Adventszeit das Geld direkt an die Schule weitergeben. Wir hoffen, dass wir dann von den Lehrern der Schule ein „feedback“ bekommen. Mal sehen. Sobald wir etwas erfahren, werden wir hier berichten.
Für den Behindertensport in Sachsen-Anhalt haben 46 Unterstützer 1.758 Euro an den Verein zur Förderung des Behindertensports in Sachsen-Anhalt überwiesen. DANKE!!!
Das Geld liegt jetzt auf einem Konto in Halle. Über die Verteilung des Geldes entscheidet der Förderverein auf seiner Sitzung am 15. November. Sobald wir die konkreten Förderprojekte erfahren werden wir hier darüber berichten.
Zusammengefasst, für unsere zwei Projekte sind bisher 3.301 Euro zusammengekommen.
DANKE!!!
Das Geld befindet sich noch bei den Fördervereinen und wird voraussichtlich im November oder Dezember seinen Weg zu den Menschen mit Behinderung finden. Wir werden darüber berichten.
Hie noch einmal der Link zu unserem Spendenaufruf.
Bitte bleibt neugierig :-).
Liebe Traumradelfreunde, in der Großstadt fahren wir Fahrrad um zur Arbeit zu kommen oder Freunde zu besuchen. „Traumradeln“ können wir aber noch besser vor den Toren der Stadt. Im Westen von Magdeburg liegt die „Hohe Börde“.

Auf dem Foto mit dem Landkreisschild blühen die Birnen. Neben den Feldern und unvermeidlichen Windrädern …

… gibt es überall Holunder.

Was liegt also näher, als ein Radwegenetz zu etablieren …

… und es Holunderradweg zu nennen.

Neben viel Natur gibt es natürlich auch das eine oder andere Kleinod am Wegesrand zu entdecken.
Aus über 100 überwiegend flachen Kilometern kann sich jeder eine große oder kleine Runde wählen und die Seele baumeln lassen. Natürlich kommt man überall an „Hollerbüschen“ vorbei.

Gibt es bei euch auch regionale Radwege? Erkundet sie und habt Spaß dabei.
Bitte bleibt neugierig :-).
Nach dem Sommer sind fünf Landkreise „discovert“. Ihr fragt, worum geht es eigentlich?
Wir riefen im Frühjahr auf, Landkreisschilder beim Radeln zu beachten. Wenn ihr ein solches Landkreisschild seht, könnt ihr euer Fahrrad mit Landkreisschild fotografieren. Wer uns dann noch das Foto schickt (deutschlandtour@traumradeln.de) oder es im Kommentar verlinkt, nimmt an der Challenge teil.
zur Traumradeln Deutschland-Challenge
Wir konnten uns bisher über fünf Fotos freuen.
Wir selber haben natürlich ab und zu beim Erreichen einer Landkreisgrenze angehalten und auch ein Foto „erbeutet“ :-).
Da wir selber außerhalb der Konkurrenz an der Challenge teilnehmen, sind die Landkreise „Börde“ und „Harz“ noch nicht vergeben.
Wir haben auch festgestellt, es gibt Landkreise, die haben auf allen Straßen an der Landkreisgrenze Schilder aufgestellt. Es gibt Landkreise, da findet man nur an wenigen Straßen Landkreisschilder und es gibt Landkreise, da findet man gar keine Schilder.
Natürlich freuen wir uns auch über Kommentare, wie: Wir haben kein „Oberhavel“-Landkreisschild gefunden. Wir könnten dann ja mal den betreffenden Landkreis anschreiben und fragen, warum er keine Schilder hat ;-). Auf unserer interaktiven Karte haben wir heute die fünf vergebenen Landkreise grün markiert.
Mal sehen, ob diese Challenge auch in Zukunft eher unbeachtet bleibt. Wir werden auch weiterhin Fotos von Landkreisschildern schießen.
Vielleicht radelt ihr ja auch mal an einem Landkreisschild vorbei. Bitte bleibt neugierig :-).
Heute wird es wieder mal etwas „nerdig“. Gibt es das Wort?

Wenn man vorwärts in die Pedale tritt und die Kraft wird auf Hinterrad und Straße übertragen, macht radeln Spaß. Neulich trat ich kraftvoll in die Pedale und trat genauso kraftvoll ins Leere :-(. Die Pedale drehte ohne jeden Widerstand durch. Mit dem nächsten Tritt war wieder alles in Ordnung. Das hatte ich noch nie.
Nach der Tour schaute ich mir das Fahrrad im Keller an. Ich konnte mit Gefühl den Fehler nachstellen. Obwohl ich die Pedale vorwärts drehte, passierte mit Zahnkranz, Kette und Hinterrad nichts. Ohhh :-o, das geht ja gar nicht!
Schnell hatte ich die Vermutung, dass der Freilauf nicht mehr richtig funktioniert. Es handelte sich um ein Hinterrad von DT Swiss (X1900 Spline 29). Das Ritzelpaket hinten hatte ich schnell demontiert. Dann wollte ich den Freilauf abziehen. Das geht ohne Werkzeug, aber ich hatte es noch nie gemacht. Ich scheiterte.
Im Internet fand ich den Tipp, das Hinterrad im Schraubstock einzuspannen und es einfach mit beiden Händen an den Speichen nach oben zu drücken. Natürlich wollte ich die Nabe mit meinem groben Schraubstock nicht deformieren. Lösung: Ich bestellte mir ein Tool für den Schraubstock, welches genau den Durchmesser der Freilaufabdeckung hat.

So ein Tool wollte ich schon immer haben :-). Mein schickes neues Tool habe ich schnell eingespannt und mein Hinterrad zuversichtlich mit den Händen an den Speichen nach oben gedrückt. Es klappte. Die Freilaufabdeckung, eine Art Kappe, blieb im Schraubstock und ich bekam das Rad ins Gesicht. Wieder was gelernt ;-). Den eigentlichen Freilauf konnte ich dann mit etwas Kraft und Gefühl per Hand von der Achse ziehen.
Und siehe da, der Fehler war gefunden. Die Klinkenfeder war gebrochen und außerdem war alles verdreckt, so dass die Klinken nicht mehr „klinken“ konnten.

Beim Internetversender meiner Wahl bestellte ich einen Ersatzfederring und baute alles wieder zusammen.

Den Freilauf musste ich nun nur wieder auf die Nabe schieben. So …

Tritt man nach vorne, drücken die Klinken nach außen und rasten an den Zähnen der Nabe ein und treiben das Rad voran.
Tritt man rückwärts werden die Klinken in den Freilauf gedrückt und rasten nicht an der Nabe ein. Bei manchen Laufrädern hört man dann das leise klackern der Klinken, wie sie an den Zähnen der Nabe vorbeigleiten.
Mal sehen, ob ich alles richtig gemacht habe. Die Probefahrt kommt erst noch. Nun habt ihr an meiner Freilaufbastelei teil genommen. Falls ihr Fragen habt, gerne. Ich habe verstanden, wie mein Freilauf funktioniert. Jedenfalls in diesem Moment ;-).
Bitte bleibt neugierig :-).
Hohenwulsch! Wer kennt es nicht?
Wikipedia schreibt unter anderem über Hohenwulsch:
„Hohenwulsch wurde durch einen Sketch des Komikerduos Herricht & Preil bekannt. Hierbei fiel der Name des Ortes beim Lesen des Kursbuchs im Sketch „Die Reisebekanntschaft“: „Oh, hier ist was Hübsches, Herr Preil, hören Sie mal: Hohenwulsch!“ – „Bitte, was ist los?“ – „Hohenwulsch. Das ist überhaupt die Idee, ich war in meinem ganzen Leben noch nie in Hohenwulsch, ich fahre mal nach Hohenwulsch.“
… und genau das habe ich mir auch gedacht. Ich fahre mal nach Hohenwulsch!
Die Bahnlinie, die im Sketch eine Rolle spielt gibt es nicht mehr, trotzdem halten in Hohenwulsch sogar Regionalexpresszüge.
Nur zwei Kilometer entfernt von Hohenwulsch liegt Bismark.
Und schon sind wir wieder bei meinen aktuellen Lieblingsradzielen, den Bismarcktürmen. 3 Kilometer vor Salzwedel liegt versteckt im Wald noch ein wirklich hübsches Exemplar. Da ich vorher nicht so genau auf die Karte geschaut hatte und der Akku meines Smartphones natürlich gerade mal wieder seine Arbeit beendete, war ich sehr froh einen Wegweiser auf mein Ziel zu finden.
Drei Kilometer leicht bergan und da war er.
Das Wappen derer zu Bismarck und der Altmark prangen über dem Eingang.
Herr Herricht hatte Recht. Eine Fahrt nach Hohenwulsch ist toll :). Wart ihr schon mal in Hohenwulsch?
Hier kommt ihr zur „Traumradelnkarte“ oder zu einem weiteren Bismarckturm. Bitte bleibt neugierig :-).
Vermutlich zum letzten Mal geht es heute noch einmal um eine Radtour von Bismarckturm zu Bismarckturm. Warum zum letzten Mal? Nun, es wird immer schwerer die Herausforderung, einen Bismarckturm als erster zu „dicovern“, zu erfüllen. Aktuell wurden 125 der 175 noch existierenden Türme bereits „entdeckt“.
Inzwischen schauen wir vor einer Reise in eine ferne Gegend, ob es da noch unentdeckte Bismarcktürme gibt. Ja, das ist verrückt, aber es macht auch Spaß.
Wir waren zu einer „groooßen“ Geburtstagsfeier auf die Ehrenburg zu Brodenbach an der Mosel geladen. Ein Blick auf die Karte verriet uns, dort gibt es unentdeckte Türme, die auf uns warten. Die Räder reisten im Auto nach Rheinland-Pfalz. Am Morgen nach der Feier, zeigten wir ihnen die verdammt schöne Gegend. Als erstes erreichten wir den Bismarckturm zu Sargenroth.
Dann ging es dem Simmerbach und der Nahe folgend immer leicht bergab bis nach Kirn. Dort suchten wir erst an der völlig falschen Stelle nach dem Turm. Nicht immer gibt einem das Internet die korrekten Koordinaten. Ein netter älterer Herr brachte uns dann auf die richtige Spur und auch ein Stück des Weges.
Der Turm thronte über Kirn, allerdings nur zu sehen, wenn man weiß, wo man hinschauen muss. Der Weg dorthin war steil und zum Teil auch nur ein Trampelpfad. Egal, wir waren hier und wollten das Foto.

Die Räder geschultert ging es den Berg nach oben. Hurra, wir haben es geschafft. Mittag war vorüber und wir entschieden uns für den Rückweg. Dieses Mal ging es nur bergan. So hatten wir mehr Zeit die tolle Landschaft zu genießen. Es war toll.
Bitte bleibt neugierig :-).