Harzer-Wandernadelwinter

In der dunklen Jahreszeit fahren wir weniger Fahrrad. Außerdem gab es die Pandemieeinschränkungen. Trotzdem hatten wir einen echt schönen Winter.

Wir sind zum Beispiel in die Nähe von Bad Lauterberg gefahren und haben an unserem Projekt „Harzer Wandernadel“ „gearbeitet“.

Zwei Wanderungen eröffneten uns tolle Ein- und Ausblicke.

Andreas, danke für die Routenplanung. Auf jeden Fall machten wir viele Eierlikörrasten.

Das Leben muss ja weiter gehen, oder wie seht ihr das?

Bitte bleibt neugierig.

zum Poppenbergturm?

Bei Interesse findet ihr hier etliche Wandertracks zu den Harzer-Wandernadel-Stempelstellen:

Schildersonntag #15 – Laichschonbezirk

Fische haben zum Laichen ihr bevorzugtes Gebiete. Zur Laichzeit wandern sie in diese Gebiete. Dann sind dort hohe Populationen anzutreffen. Um die Fischbestände zu schützen und ein Abfischen vor dem Laichen zu verhindern, gibt es Schonbezirke. Dort ist das Angeln meist vom 1. April bis 31. Mai untersagt.

Das „Laichschonbezirksschild“ haben wir an der Zillierbachtalsperre im Harz entdeckt. Dass es noch mehr „Laichschonbezirke“ gibt, beweist dieses Foto.

Torfmoorsee Hörstel (Foto QMJundCD)

Vielen Dank an QMJundCD für euer Foto. Es fällt natürlich auch auf, dass die Schilder unterschiedlich sind. Ob wir wohl damit die Fische verwirren?

Habt ihr so ein Schild auch schon mal gesehen? Und wo?

Wir wünschen einen schönen „Schilder“-Sonntag. Bitte bleibt neugierig.

Was war letzten Sonntag ausgeschildert?

Ballenstedt – Wiege Anhalts

Ballenstedt gilt als die Wiege Anhalts. So wundern wir uns über die Begrüßung des anhaltischen Bären gar nicht.

Der Blick vom Schloss entlang der Schlossallee in das Harzvorland ist grandios. Drehen wir uns um, stehen wir vor einem beeindruckenden Schlossansemble.

Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, die in der Nähe liegenden Harzer-Wandernadel-Stempelkästen zu besuchen.

In Ballenstedt gibt es noch mehr zu entdecken, zum Beispiel einen riesigen „lost place“, aber das wäre ein eigener Beitrag.

Bitte bleibt neugierig.

zu unserer Herbstwanderung Stempel 93,94

Schildersonntag #13 – Wandertag

Wir lieben Wanderwegweiser. Ihr auch?

Was war letzten Sonntag ausgeschildert?

Hoheit Heike Heinrike I.

9:30 Uhr, unsere Wandergruppe trifft sich auf dem Parkplatz „Bahnhof Eisfelder Talmühle“ kurz vor dem Netzkater. Im Nebel stapfen wir entschlossen den ersten Hügel hinauf.

Schon bald lacht uns die Sonne und Barbaras Wanderbär versteckt sich hinter unseren Wegweisern.

Nach unserer ersten Rast und ein paar weiteren Kilometern teilen wir uns. Die eine Gruppe erobert die Stempelstelle 93 der Harzer Wandernadel …

… und genießt einen grandiosen Dreitälerblick …

… während die andere Gruppe sich schon zur Stempelstelle 92 am Poppenbergturm aufmacht.

Gerade als wir den Turm erklimmen wollen, erhalten wir den Ruf: „Halt, zurück, hier gibt es einen Sonderstempel!“

Wo soll denn so plötzlich ein Sonderstempel herkommen?

Ihre Majestät Wanderkaiserin Heike Heinrike I. war zugegen. Sie ist die 3.236. Wanderkaiserin. Aktuell listet die Seite der Harzer Wandernadel 7119 Wanderkaiser auf.

Wanderkaiser wird, wer alle 222 Stempelstellen der Harzer Wandernadel besucht hat. Heike Heinrike I. hat sich einen eigenen Stempel machen lassen. Natürlich holten wir uns von ihr einen Stempel.

Liebe Heike Heinrike, vielen Dank für die schöne Idee. Heute ist unser Glückstag. Habt ihr schon mal einen „Harzer Wanderkaiser“ getroffen oder seid ihr gar selber einer?

Nach der „Wiedervereinigung“ unserer Gruppe ging es zur völlig verspäteten Mittagseinkehr ins Hufhaus.

Wir saßen bei traumhaftem Wetter draußen und beobachteten Ziegen. Sehr cool. Die letzten Kilometer bis zum Auto wurden dann doch etwas mehr als geplant.

Strecke: 21,1 km
Höhenmeter: 740
Stempelstellen Harzer Wandernadel: 2 (#92, #93)
92-Poppenbergturm und 93-Dreitälerblick
Wanderzeit mit Pausen: 8 Stunden

Wandern ist wie Fenster aufmachen, nur viel cooler. Bitte bleibt neugierig.

Lust auf eine andere Route?

Sonnenaufgang auf dem Brocken gucken #2

8:21 Uhr auf dem Brockenplateau, wir hatten Nebel, Wolken, … und Sonne. Hier ist der Beweis.

Viel Spaß mit Freunden und den erhofften Sonderstempel gab es beim 7. Brockenfrühstück. Es war wieder mal ein tolles Event. Danke an die Organisatoren.

Unser Brocken ist immer eine Wanderung wert.

Wir wünschen euch allen einen schönen 4. Advent.

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Bitte bleibt neugierig.

Sonnenaufgang auf dem Brocken gucken

„Das war das letzte Mal. Vor 4 Uhr stehen wir nie wieder am Samstag vor Weihnachten freiwillig auf. “

Das waren unsere Worte. Kaum denken wir aber an diese Bilder …

… schon stellen wir für den 21. Dezember unseren Wecker auf 3:45 Uhr. Dann geht es in den Harz und wir treffen uns mit Freunden zum „7. Brockenfrühstück“. Übrigens, als das Sonnenaufgangsbild entstand, waren wir nicht alleine.

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Wer mag, kann gerne mit uns am 21. Dezember auf dem höchsten Berg Norddeutschlands frische Luft atmen und den Sonnenaufgang um 8:21 Uhr anschauen.

Einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel wird es auch wieder geben. Dieser Stempel reiht sich dann in unsere Sammlung ein.

Werden wir wirklich einen Sonnenaufgang sehen? Oder wird nur der dunkle Nebel zum hellen Nebel werden? Wir sind gespannt.

Bitte bleibt neugierig.

Reisegruppe Holz

Wir wandern im Harz. Am Wegesrand liegen viele Holzstapel.

Die Stämme sind auf Längen zwischen 6 und 20 Metern zugeschnitten. 20 Meter Langholz sind das Maximum, welches auf deutschen Straßen transportiert werden darf.

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„Hallo Reisegruppe Holz!“

Manche „Reisegruppe Holz“ ist sogar mit elektronischer Polterüberwachung, also einem GPS-Tag unterwegs.

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Und was ist so ein Stamm Fichte wert? Ein Stamm Langholz soll ca. 100,- Euro wert sein. Weiß jemand Genaueres? Wir freuen uns über Kommentare.

Natürlich haben wir im Harz nicht nur „Holzstapel“ geguckt. Auf unserem Weg stempelten wir vier Harzer Wandernadeln. Was für ein Spaß?

Wann wart ihr das letzte mal wandern? Bitte bleibt neugierig.

Die verlassene Gipsfabrik

Wir sind im Südharz unterwegs. Die Landschaft ist lieblich. und es gibt ganz viel Kalkstein. Was macht denn das alte Zahnrad im Wald.

Ach so, es gehört zu einer verlassenen Gipsfabrik.

In Steinbrüchen wurde hier früher „Gipsstein“ abgebaut und dann mit Brech- und Mahlwerkzeugen ganz fein zerkleinert. In Öfen wurde das Pulver dann gebrannt.

In diesem Brennprozess wird das im Gipsstein enthaltende Wasser abgeschieden und man erhält weißes Gipspulver.

Heute ist diese Art der Gipsgewinnung kaum noch gebräuchlich. Wir erhalten Gips zum Beispiel als Nebenprodukt bei der Rauchgasentschwefelung (REA-Gips). So kam es auch, dass diese Gipsfabrik seit mehr als 20 Jahren verlassen im Wald steht.

Wir radeln durch die Karstlandschaft weiter. Wir kommen in einen „Schafstau“ und entdecken an der Landkreisgrenze ein neues Kreisgrenzschild.  #landkreischallenge4ever

Was für ein schöner Tag! Schaut ihr euch auch verlassenen Orte wie diese Gipsfabrik an?

Bitte bleibt neugierig.

Ostern – „Oster“wieck – Bismarckturm suchen

Mein Schatz radelt hinter einem preußischen Rundmeilenstein und vor dem Brocken gen Harz. Das ist ziemlich perfekt.

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Unser Brocken, der Blocksberg ist der höchste Punkt im Hintergrund.

Heute war die alte Fachwerkstatt Osterwieck unser Ziel. Um genau zu sein, wir wollten heute mal wieder einem Bismarckturm einen Besuch abstatten.

Vorher schauten wir noch in Anderbeck. ob bei der LPG „Karl Marx“ im Objekt 2 alles in Ordnung ist.

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Bis auf ein wenig Rost, passt es. Als der Bismarckturm aus dem Blütenmeer vor uns auftauchte, war klar, die Radtour hat sich gelohnt.

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Dieser Bismarckturm steht nördlich von Osterwieck auf dem Kirchberg, am südlichen Fallsteinhang auf 170 Meter über NN.

Durch die Aussichtskuppel mit den vier halbrunden Öffnungen ist eine guter Blick auf das Harzpanorama mit Brocken, die Stadt Osterwieck und das nördliche Harzvorland möglich.

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Sehr cool :-).

Für die Rücktour wurden wir bequem und ließen uns von der Bahn nach Hause bringen. Was für ein schöner Osterfeiertag. Nun haben wir einen Bismarckturm mehr auf unserer Karte :-).

Wie weit ist der nächste Bismarckturm von eurer Homezone weg?

Bitte bleibt neugierig.

zu noch viel mehr Bismarcktürmen