Winternachtsträume (#1 Polen)

Liebe Traumradelfreunde, abends nach der Arbeit haben wir bei Dunkelheit und wechselhaftem Wetter zu Draußenaktivitäten oft keine Lust und keine Kraft mehr. Kennt ihr das auch?

Allerdings sind die Wintermonate optimal zum Träumen. Was machen wir im Sommer? Wohin fahren wir im Sommer? Was wollen wir uns ansehen?

Im letzten Jahr dachten wir zu dieser Zeit über eine Tour „end-to-end“ nach. Das ist eine Radtour die eine komplette Durchquerung Großbritanniens in Nord-Südrichtung oder umgekehrt beinhaltet. Es geht von einem Ende in Cornwall, Land’s End zum anderen Ende ganz nach oben in Schottland, John o‘ Groats. Auf der Straße ist diese Tour ungefähr 1.400 Kilometer lang. Diese Idee blieb 2015 ein Traum.

Auch 2016 wird daraus nichts. Wir beginnen gerade einen anderen Traum zu träumen. Radeln wir doch durch Polen.

Polen

Polen ist ein schönes Land. Meine Oma hat immer von ihrer Kindheit an der Weichsel geschwärmt. Hinter Bydgoszcz würden wir dann die Weichsel überqueren.

Transbaltica 044 (1280x930)

Ja, das ist unser Traum. Im Sommer 2016 radeln wir durch Polen. Wenn wir Polen durchradelt haben, wollen wir dann noch weiter träumen? Das wäre dann ein Thema für den nächsten Beitrag.

Ob der Traum wahr wird, werden wir sehen. Habt ihr auch schon einen Urlaubstraum für dieses Jahr?

Bitte bleibt neugierig :-).

 

 

 

Traumradeln in die Geschichte

In meinem letzten Beitrag wollte ich im fahrradunfreundlichen Dezember einfach mal wieder ein Bild von einem Fahrrad vor schönem Hintergrund posten. Da wir dieses Jahr auf Kuba waren, wurde es das Bild „Fahrrad auf Kokosnuss am Karibikstrand“. Um dem Ganzen mehr Substanz zu geben, fragte ich, ob ich zur Geschichte des Strandes etwas schreiben solle und in der Tat, wurde ich in einem Kommentar darum gebeten. So will ich mit diesem Beitrag mein Versprechen gerne einlösen.

Ein Ausflug in die Geschichte eröffnet uns Sichten auf aktuelle oder gar künftige politische Entwicklungen. Winston Churchill sagte: „Je weiter man zurückblicken kann, desto weiter wird man vorausschauen.“ Dann schauen wir doch mal knapp 60 Jahre zurück.

Am 1. Januar 1959 hatte die kubanische Revolution unter Fidel Castro über das verhasste Batista Regime gesiegt. Nun sah sich die US-Regierung  auf Kuba, direkt vor ihrer eigenen Haustür, einer nicht durch sie kontrollierten Regierung gegenüber. Das geht doch gar nicht.

Vor einem offenen militärischen Überfall auf Kuba schreckten die USA zurück. Zum einen hatten sie dies in mehreren Verträgen zugesichert und zum anderen gab es die Befürchtung, dass ein derartiger Krieg unabsehbare Reaktionen in der gesamten Dritten Welt auslösen könnte.

So verfolgten die USA den Plan, dass eine militärisch gut ausgerüstete Gruppe von Exilkubanern mit Schiffen auf Kuba angelandet wird und dort einen Putsch gegen Fidel Castro unternimmt. Die Exilkubaner müssten nur ein hinreichend großes Staatsgebiet von Kuba unter ihre Kontrolle bringen. Wenn darauf eine Landebahn vorhanden wäre, würde eine „Kubanische Exilregierung“ aus Florida eingeflogen werden. Diese Exilregierung würde dann von kubanischem Territorium die USA um militärischen Beistand bitten. Dann wäre alles gut und die USA hätten offen militärisch die Regierung von Fidel Castro beseitigen können. So war der Plan.

Im Januar 1960 gründete die CIA für die Planung der Invasion eine eigene Abteilung, die im April 1961 bereits 588 Mitarbeiter umfasste.

Als Ort der der Landung der Putschisten wurde die Baha de Cochinos, die Schweinebucht, ausgewählt. An ihrer Küste befindet sich das Sumpfgebiet Ciénaga de Zapata, welches einen natürlichen Schutz gegen militärische Aktionen der kubanischen Revolutionsarmee bot. Außerdem war die Ciénaga de Zapata sehr dünn besiedelt.

Als wir in das Sumpfgebiet einradelten, begrüßte uns folgendes Schild mit der Parole: „Ciénaga de Zapata, welche Sie hier sehen, ist das Werk der Revolution“

P1040454 (1280x960)

Am 15. April 1961 startete die CIA mit der „Operation Zapata“. US-amerikanische B-26-Flugzeuge bombardierten drei kubanische Flugplätze. Die Bomber waren mit kubanischen Hoheitszeichen versehen und sollten den Anschein einer Gegenrevolution erwecken. Am 17. April 1961 landeten dann ca. 1300 Exilkubaner, aus ihren Ausbildungslagern in Guatemala kommend, unter dem Kommando von zwei CIA-Beamten in der Schweinebucht. Die US-Marine unterstützte logistisch. Am 18. und 19. April erhielten die Angreifer weiterhin Luftunterstützung durch B-26-Flugzeuge der USA. Dabei wurde auch Napalm eingesetzt.

Die Bevölkerung der Ciénaga de Zapata,  die zum größten Teil aus der ärmsten Bevölkerungsgruppe Kubas, den Köhlern bestand, kämpfte mit der Waffe in der Hand gegen die gelandeten Invasionstruppen. Mit diesem Widerstand hatte die CIA nicht gerechnet. Diese arme Bevölkerung gehörte zu den ersten Nutznießern der Revolution durch den Bau von Schulen, medizinischer Versorgung sowie die Anbindung an die Infrastruktur. Nach nur drei Tagen waren schließlich die Invasionstruppen von der zahlenmäßig weit überlegenen kubanischen Armee aufgerieben.

Nachdem die US-Regierung vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen zunächst jede Beteiligung an der Invasion abgestritten hatte (Na, so was?), übernahm Präsident John F. Kennedy vier Tage später die volle Verantwortung für den Überfall.

In Playa Giron sind Flugzeug und Panzer als Symbol der gescheiterten Invasion ausgestellt.

Die gescheiterte Invasion in der Schweinebucht war ein Meilenstein in der Weltgeschichte. Erstmals konnte sich ein kleines Land einem Invasionsplan der USA erfolgreich widersetzen.

Ist diese reale Geschichte nicht viel spannender als jeder Hollywood-Film?

Habt ihr ein Feedback zu diesem Beitrag, würde ich mich darüber freuen.

Bitte bleibt neugierig :-).

Quelle für diesen Beitrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Invasion_in_der_Schweinebucht

Traumradeln ist, …

… wenn nach einem wunderbaren Radeltag das Fahrrad auf einer Kokosnuss am Karibikstrand parkt.

P1040459 (1280x960)

Wir haben uns im Februar dieses Jahres diesen Traum erfüllt. Der Strand ist sogar ein sehr geschichtsträchtiges Stück Erde. Soll ich dazu etwas schreiben?

Wir wünschen euch eine schöne 2. Adventswoche. Vielleicht habt ihr ja für das nächste Jahr Träume und Ziele. Welche sind das?

Wenn man Träume formuliert und vielleicht sogar aufschreibt, erhöht sich die Chance, dass sie wahr werden.

Bitte habt Mut und bleibt neugierig :-).

Hätte hätte Fahrradkette – Ketten längen sich

Liebe Traumradelfreunde, heute wird es mal wieder etwas „nerdig“. Die Kette am Fahrrad tut lange Zeit klaglos ihren Dienst. Was passiert mit ihr, wenn sie euch mehrere Tausend Kilometer voran bringt? Sie macht sich lang. Das glaubt ihr nicht? Dann schaut mal hier.

P1010709 (1280x722)

Oben liegt die neue Kette darunter liegt die „gebrauchte“ Kette mit exakt der gleichen Gliederanzahl. Die „gebrauchte“ Kette ist deutlich gelängt. Ihr seht die Differenz von ca. 3 Zentimetern bei 108 Kettengliedern. Ich hätte nicht gedacht, dass es auch an meinem Rad so viel ist.

Habt ihr auch schon Überraschungen an eurem Fahrrad erlebt?

Bitte bleibt neugierig.

mehr zu Kettenblatt, Kette und Zahnkranz 

Kuh säuft, ihr Kalb hat Respekt, Pony vor Schloss

Bei strahlendem Wetter drehten wir eine Traumradelrunde durch Ostelbie. So nennen wir die Elbauen östlich von Magdeburg. Dabei trafen wir eine Kuh, die sehr neugierig war.

DSC00115 (1280x853)

Ihr Kalb hatte mehr Respekt. Es ist halt noch kein Bulle :-). Es sondierte uns skeptisch, dann legte es den Rückwärtsgang ein.

DSC00110 (1280x853)

Irgendwann trafen wir noch ein Pony, welches wohl Hausherr des verfallenden Schlosses in Brietzke ist.

DSC00128 (1280x853)

Unsere Heimat ist schön. Wart ihr an diesem tollen Wochenende auch draußen, vielleicht sogar mit dem Rad?

Zum Abschluss könnte noch ein Herbstbild passen.

DSC00124 (1280x853)

Bitte bleibt neugierig :-).

Pitschen-Pickel ist ein Reise wert

Golden ist der Herbst :-). Was war das für ein schöner Tag. Unser Kurztripp begann in Dahme/ Mark.

image

Das Schloss von Dahme ist „gesichert“, mehr aber auch nicht. Direkt hinter dem Schloss kann man in den „Fläming-Skate“ einsteigen. Das ist ein 2 bis 3 Meter breites Asphaltband, welches 230 Kilometer auf unterschiedlichen Rundkursen durch den brandenburgischen Landkreis Teltow-Fläming führt.

image

Wir kamen heute entlang der Dahme auch an Wassermühlen vorbei.

image

Die Dammmühle hat übrigens ein unterschlächtiges Mühlrad.

image

Und am Wegesrand grüßten uns immer wieder Kürbisse und andere Herbstdeko.

image

Die Orte heißen hier zum Beispiel Pitschen-Pickel und sind zwischen den Wäldern und Wiesen wunderschön.

image

Zurück ging es dann durch brandenburgische Alleen. Das ist Radlers Traum.

image

Macht ihr auch Wochenendausflüge?

Bitte bleibt neugierig :-).

Fortschritt, 500 Miles und drei Kronen

In Schweden nutzt man moderne Technologien sehr selbstverständlich. Ich denke, das ist in Deutschland nicht mehr so.

Man braucht in Schweden kein Bargeld. Die Kartenzahlung wird überall akzeptiert. Tankstellen funktionieren manchmal ohne Personal und auch ein Hotel-Check in ist gelegentlich ohne Personal möglich. So haben wir nach der Internetbuchung des Hotels per Mail den Zugangscode für einen Schlüsseltresor erhalten. Das alles hätte noch nicht gereicht, um es zum Thema für diesen Blog zu machen.

Den Anstoß für das Thema Fortschritt gab es heute im Supermarkt. Im Eingangsbereich ziehen die Schweden ihre Kundenkarte durch einen Kartenleser. Dann nehmen sie sich einen von den 80 Handscannern der ihnen durch Aufleuchten zugewiesen wird.

image

Sie heften den Handscanner an ihren Einkaufswagen und scannen jeden Artikel, den sie in den Wagen legen. Am Ende checken sie an einem Terminal selber aus – alles ohne Personal des Supermarktes. Das habe ich in Deutschland so noch nicht gesehen. Falls ihr doch einen solchen Markt in Deutschland kennt, würde ich mich über einen Post freuen.

Nach so viel Technikgedöns ist es Zeit für ein süßes Tierfoto.

image

Diesen kleinen Gesellen haben wir heute im Regen am Straßenrand getroffen.

Im Restaurant beim Abendessen hörten wir den Song 500 Miles. Das Lied ist von dem schottischen Duo Proclaimers. „I’m Gonna Be (500 Miles)“ ist auch als Soundtrack des Filmes „Benny and Joone“ mit Johnny Depp bekannt. Nun habe ich das Lied im Kopf und das Lied wird in unseren Skandinaviensommerurlaubssoundtrack aufgenommen.

Rad gefahren sind wir auch. Es war sehr windig und regnerisch.

In Kungälv sind wir gestartet. Hier sahen wir die ehemals norwegische Festung Bohus. Auch diese Festung wurde nie im Kampf erobert. Irgendwie ist das auch verständlich. Die Topografie hier ist so anspruchsvoll, dass früher eine Armee wohl nach der Anreise, damals hieß das noch Anmarsch, schon fix und fertig gewesen sein muss.

image

In Kungälv stand auch dieser Gedenkstein, der an ein Treffen von drei Königen aus Dänemark, Schweden und Norwegen erinnert.

image

Da dachte ich an das schwedische Wappen. Ich vermutete, dass die „Drei Kronen“ vielleicht in diesem Treffen der Könige von Dänemark, Norwegen und Schweden ihren Ursprung hätten. Das ist aber nicht der Fall. Die drei gelben Kronen auf blauem Grund stehen für die schwedischen Reiche der Schweden, Goten und Wenden. Ich finde das alles sehr spannend.

image

Im nächsten Beitrag gibt es etwas über das Wetter und Hamlet.

Bitte bleibt neugierig.

.

Fjorde – Hunting high and low

Um 13:30 Uhr verließen wir die Fähre in Langesund.

image

Ja, das ist hier nicht mehr Dänemark. Das muss ein anderes Land sein. Dänemark war flach und jetzt geht es hoch und runter, hoch und runter, hoch und …. ach ja, runter. Über die tolle Fjordlandschaft kann ich nur schreiben, dass ich meine kleine Kompaktkamera oft gar nicht ausgepackt habe. So viel Landschaft bekomme ich mit einem schnellen Knips gar nicht glaubhaft auf dem Foto festgehalten. Na vielleicht doch ein Versuch:

image

Auf dem Weg um die Fjorde herum, fiel uns auf, dass die Norweger wie wild Straßen bauen. Sie haben eine Autobahn und eine Landstraße direkt nebeneinander. Die Landstraße, die wir ja nutzen (Das vorgeschriebene Tempo auf der Autobahn können wir mit Gepäck nicht mitgehen ;-).) ist gut in Schuss. Trotzdem wird ein dritte Straße parallel gebaut.

image

Das Ziel ist klar erkennbar. Die Norweger wollen eine Straße haben, die keine Anstiege mehr hat. Dafür sprengen sie Unmengen an Felsen weg und bauen genau so Unmengen an Brücken. An der E18, der Straße, die wir fuhren, gab es ca. jeden Kilometer eine große Baustelle mit eigener Infrastruktur (Hallen, Lager, Fuhrpark, usw.) und was für uns überraschend war, auf all diesen Baustellen sah man am Samstagnachmittag rege Bautätigkeit. So klappt das mit der neuen Straße.

Kennt ihr noch A-ha, die Band aus Norwegen? „Hunting high and low“ kam mir während des hoch und runter Radelns in den Sinn. Ich glaube, zu Hause mache ich mir einen Sommerurlaubssoundtrack. Die deutsche Sprache ist doch toll, da kann man super lange Substantive bilden. Also, zu Hause mache ich mir einen „Scandinaviensommerurlaubssoundtrack“.

Auf nach Oslo und zum bockigen Kind.

Bitte bleibt neugierig,

Die Mecklenburger Seen Runde – Danke an die Helfer

Die Mecklenburger Seen Runde ging über ein Strecke von 300 km. Solch eine Strecke kann man nur mit der Hilfe vieler freiwilliger Helfer absichern. An allen Kreuzungen standen Streckenposten. Oft waren es die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren der Orte rings herum.

15_MSR

In den Verpflegungsstellen, hier in Nossentiner Hütte gab es ganz viele fleißige Hände, die über viele Stunden unermüdlich für die Radler Nahrung und Getränke bereit stellten.

DSC_0191 (853x1280)

Hier seht ihr die fleißigen Hände im Depot Nossentiner Hütte. Es wurden lecker Schnitten frisch geschmiert. Unser amerikanischer Schwiegersohn meint, dass so etwas in Amerika undenkbar wäre. Dort würde es auch genügend zu essen geben, aber keine Schnitte wäre frisch. Dort wäre alles abgepackt in Kunststoff eingeschweißt. Da ist das hier doch besser.

Das Ergebnis all der Mühen waren glückliche Radfahrer.

DSC_0161 (1280x853)

Danke an alle Freiwilligen, die für Nahrung, Führung und Sicherheit gesorgt haben. Ihr Helfer, die ihr euch das Wochenende für andere engagiert, toll, dass es euch überall in unserem Leben gibt.

Bitte bleibt neugierig.

zum Bericht #2 über unsere MSR

zum Bericht #1 über unsere MSR

zur MSR 2017

zur MSR 2018

Die Mecklenburger Seen Runde – Finale und Regenbogen

was vor 11:55 Uhr passierte

11:55 Uhr: Es ist fünf vor 12 und ich bin mit dem Auto in Malchow. Die Natur bietet ein tolles Schauspiel. Ob das die Radfahrer auch genießen?

DSC_0180 (1280x853)

Susanne habe ich das letzte Mal an der Verpflegungsstation in Röbel bei Kilometer 128 gesehen. Übrigens muss Susanne gar nicht alleine fahren. Sie hat Hilfe von Ralf, einem Radlerfreund. Übrigens sind die Straßen nicht abgesperrt. Dieses „Radrennen“ über 28 Stunden findet komplett im öffentlichen Straßenverkehr statt.

image

Nun geht es zur Verpflegung bei Kilometer 176. Unsere Tochter wird mit Mann dort sein. Gemeinsam wollen wir Susanne anfeuern.

13:20 Uhr: Juliane und ihr Mann sind da, die Freude ist groß. Es sind nur noch 134 Kilometer und einige Regenschauer. Die Natur ist wirklich ein Traum.

DSC_0203 (1280x853)

16:48 Uhr: Ich erhalte eine SMS: „Bitte mit grüner Tasche zu Km 260.“ Dort befindet sich die vorletzte Verpflegungsstation. Sofort bin ich unterwegs. Mit dem Auto versuche ich extra nicht die Strecken zu fahren, die die Radler nehmen. Es wäre gefährlich. Es gibt viele Hügel und viele Kurven, so dass ein Überholen nicht möglich ist. Spaß macht ein hinterhertuckerndes Auto weder den Radlern, noch dem Autofahrer. Ich komme zusammen mit Susanne an der Verpflegungsstation an. In der Tasche habe ich Wechselsachen. Dies ist ein Luxus. Ich sehe viele Radler durchnässt zittern. Noch 40 Kilometer.

20:00 Uhr: Susanne rollt über den Zielstrich. Klasse.

image

Immer wieder regnete es. Hagel war auch dabei. Da gab es auch gerne mal einen Regenbogen.

DSC_0225 (1280x853)

Für mich war dieser Tag total berührend. Wie groß müssen die Emotionen bei den Teilnehmern erst gewesen sein? Viele Fahrer haben heute emotional und körperlich eine Grenzerfahrung gemacht.

Ich hörte wie ein Finisher sagt: „Mir war noch nie im Leben so elend. Das mache ich nächstes Jahr wieder.“

Was bringt uns Menschen dazu?

Danke an die Helfer