Leben im Überfluss

Schauen wir auf die einfachen Dinge, leben wir hier und heute im Überfluss. Auf dem Weg nach Neubrandenburg entdeckten wir eine Mauer mit russischer Schrift. Die Bilder zeigten im Detail ….

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Getreide – зерно
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Fleisch und Wurst – мясо

Bald sind diese Bilder aus vergangener Zeit völlig verblasst. Möge unsere Wertschätzung für die einfachen Dinge wie Getreide und Wurst nie verblassen!

An anderer Stelle fehlen schon Buchstaben.

Unbenannt

 

Bitte bleibt neugierig.

Mecklenburger Seen Runde – ups, she did it again! 

Vor zwei Jahren wollten wir Traumradler gemeinsam die 300 Kilometer mit dem Rennrad um die Müritz und ein paar andere Mecklenburger Seen radeln. Ich hatte „Knie“, aber Susanne hat die Runde mit Bravour gemeistert.

So war also noch etwas offen, was der Erledigung bedurfte. Wir haben uns wieder zur MSR – Mecklenburger Seen Runde angemeldet. Um 5 Uhr gingen wir mit vielen anderen auf die Strecke.

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Wir hatten perfektes Wetter und es lief.

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Unser großer Dank geht wieder an die Helfer. Sie sorgten für unsere Sicherheit und unser Wohl. Sie lasen uns jeden Wunsch von den Augen ab.

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Trotzdem mussten wir uns auch richtig quälen. An Kilometer 100 sahen wir das erste Schild mit dem Hinweis „Noch 200 km zum Ziel“. Ab Kilometer 200 folgten dann diese Schilder im 10 Kilometerabstand. Zwischendurch tat es weh, uns jedenfalls!

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Um so glücklicher waren wir, als wir dieses Mal gemeinsam unter dem Zielbogen hindurchfuhren.

Für Neubrandenburg ist so ein großes Ereignis mit Tausenden Teilnehmern und Besuchern auch wirtschaftlich ganz wichtig. Liebe Organisatoren und liebe Helfer, danke für das tolle Event!

Bitte bleibt neugierig.

Seebrücken – 3 von 19

Zwischen Boltenhagen und Usedom gibt es 19 Seebrücken.

Alle sind sie definitiv eine Begehung wert. Man kann auf das Meer schauen, aber auch in die andere Richtung auf die tollen Ostseebäder.

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Auch im Winter ist so eine Seebrücke reizvoll.

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Neben Heiligendamm haben wir gestern auch die Seebrücke von Kühlungsborn besucht.

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Da könnte man ja eine Challenge draus machen! Habt ihr auch schon mal an der Ostsee eine Seebrücken besucht?

Siehe da, am 8. Januar haben wir ein Bild von der Seebrücke in Binz erhalten. Danke lieber Zusender :-).

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Vielleicht habt ihr ja auch ein Foto von einer Seebrücke. Über einen Kommentar mit verlinktem Bild oder ein Bild per Mail würden wir uns freuen. Wir sind gespannt, ob es bei unseren zwei von 19 Seebrücken bleibt.

Bitte bleibt neugierig 😀.

Ostseeblick – unbezahlbar

Die Mecklenburger Seen Runde – Danke an die Helfer

Die Mecklenburger Seen Runde ging über ein Strecke von 300 km. Solch eine Strecke kann man nur mit der Hilfe vieler freiwilliger Helfer absichern. An allen Kreuzungen standen Streckenposten. Oft waren es die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren der Orte rings herum.

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In den Verpflegungsstellen, hier in Nossentiner Hütte gab es ganz viele fleißige Hände, die über viele Stunden unermüdlich für die Radler Nahrung und Getränke bereit stellten.

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Hier seht ihr die fleißigen Hände im Depot Nossentiner Hütte. Es wurden lecker Schnitten frisch geschmiert. Unser amerikanischer Schwiegersohn meint, dass so etwas in Amerika undenkbar wäre. Dort würde es auch genügend zu essen geben, aber keine Schnitte wäre frisch. Dort wäre alles abgepackt in Kunststoff eingeschweißt. Da ist das hier doch besser.

Das Ergebnis all der Mühen waren glückliche Radfahrer.

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Danke an alle Freiwilligen, die für Nahrung, Führung und Sicherheit gesorgt haben. Ihr Helfer, die ihr euch das Wochenende für andere engagiert, toll, dass es euch überall in unserem Leben gibt.

Bitte bleibt neugierig.

zum Bericht #2 über unsere MSR

zum Bericht #1 über unsere MSR

zur MSR 2017

Die Mecklenburger Seen Runde – 300.000 Meter zum Ziel

3:35 Uhr, Unser Wecker würde zwar erst in ein paar Minuten klingeln, doch Susanne und ich ziehen uns schon mal an. Es ist ja Samstag und da muss man ja nicht so lange im Bett rumliegen. Wir sind in Neubrandenburg, in Mecklenburg und stehen halt früher auf. Schlaf haben wir nicht viel gehabt. Wir sind aufgeregt.

Im Oktober letzten Jahres müssen wir auch unter Schlafmangel gelitten haben. Wir haben uns bei der MSR, der Mecklenburger Seen Runde angemeldet. Das ist eine Art Radrennen um die Mecklenburger Seen. Allerdings starten nicht alle Teilnehmer zur selben Zeit sondern zwischen Freitag 21:00 Uhr und Samstag 8:00 Uhr. Warum so ein großes Startfenster? Die MSR ist halt etwas länger. Sie führt über 300 (!) km. Das Vorbild der MSR ist die Vättternrundan. Wie wir auf die Idee einer Teilnahme gekommen sind, weiß ich gar nicht mehr genau. Vielleicht hat das mit unserem Besuch am Vätternsee im letzten Jahr zu tun.

4:00 Uhr, Das Hotel hat Kekse, Riegel und heiße Getränke zum Frühstück bereit gestellt. Vermutlich frühstücken sonst nicht so viele Leute um diese Zeit. Susanne trinkt und isst etwas, während ich ein Fahrrad aus dem Auto hole. Nur ein Fahrrad für Zwei?

Vor knapp 6 Wochen wollten sich mein Knie und mein Chirurg ganz intensiv kennenlernen. Leider bedeutete das für mich, dass ich von der MSR nur noch träumen durfte. Allerdings war das auch für Susanne nicht lustig. Wir sind immer zusammen gefahren. Wenn dann ein Partner plötzlich als Radfahrer komplett ausfällt, so hat das für den Verbliebenen Auswirkungen auf die Motivation. Ganz nebenbei hat sie auch ihre Schmerzpunkte. Es war jedenfalls gar nicht leicht.

4:10 Uhr Susanne fährt den Kilometer zum Start. Didi Senft, der Teufel begrüßt uns.

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4:45 Uhr, Alle 10 Minuten geht eine Gruppe von ca. 50 Radlern auf die Strecke. Die Startgruppe von Susanne geht jetzt auf die Runde.

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Lieber Schatz, ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute!!!!

5:16 Uhr, Es beginnt kräftig zu regnen, ohne wäre ja auch zu einfach.

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6:12 Uhr, Ich bin nach dem Start noch einmal ins Hotel gegangen und schreibe diese Zeilen. Wenn ich diesen Beitrag fertig habe, gehe ich frühstücken und dann werde ich mich ins Auto setzen und zu einer der 7 Verpflegungsstationen fahren und gucken, ob meine durchweichte Frau noch Radfahren kann und mag. Ich wünsche euch allen einen schönen guten Morgen.

Wie es weiter geht, lest ihr im nächsten Blogbeitrag.