Es ist schon ein paar Tage her, da schrieb ich über ein trauriges Thema – über „Ghost Bikes“. Ein „Ghost Bike“ oder Geisterrad ist ein weiß gestrichenes Fahrrad, welches als Mahnmal für im Straßenverkehr verunglückte Radfahrer aufgestellt wurde. Die Idee zu den weißen Fahrrädern an Unglücksorten entstand 2003 in St. Louis (Missouri).
Ghost Bike Auffahrt Magdeburger Ring
An der Schnellstraßenauffahrt auf dem Bild oben starb am 14. April 2008 ein junger Mann durch einen rechtsabbiegenden LKW. Der Radfahrer fuhr über die grüne Ampel geradeaus und der LKW bog rechts ab. Kurz nach dem Unfall kam ich zufällig dazu. Ich sah noch den LKW und die abgesperrte Unfallstelle.
„Ghost Bikes“ gibt es inzwischen in vielen Städten. In München soll es sieben Geisterräder geben. In Berlin und Dresden habe ich jeweils eins fotografiert.
Ghost Bike in Berlin
Ghost Bike in Dresden
Ein weißes Fahrrad ist eine gute Idee an rücksichtsvolles Fahren zu appelieren. Auch ich bin Autofahrer und will bei jedem Abbiegevorgang an den Schulterblick denken. Jedes dieser stillen Mahnmale ist eines zu viel.
Gibt es auch bei euch „Weiße Fahrräder“? Falls ihr ein Foto von einem Geisterfahrrad habt, könnt ihr es uns gerne schicken oder im Kommentar verlinken. Wir würden uns freuen.
Bitte fahrt, egal ob mit oder ohne Motor, immer rücksichtsvoll und bleibt neugierig.
Draußen ist es mit zweistelligen Minuswerten noch einmal richtig frisch geworden. Doch gerade haben wir, gleich hinter dem Schneeglöckchen und neben dem Schneemann, den Osterhasen entdeckt.
Es ist gewiss. Der Frühling wird bald kommen. Habt ihr den Osterhasen auch schon erspäht?
Und die Krokusse blühen auch schon. Wir wünschen euch warme Gedanken. Bitte bleibt neugierig.
Im Rahmen unserer Landkreischallenge wurde am 16. Februar durch „Kaliumchlorid“ der Landkreis Mannsfeld-Südharz „discovert“.
Wir reisten im März 2017 auch schon mal in das Mansfelder Land ein.
Offensichtlich hat das Jubiläum 500 Jahre Reformation im Jahr 2017 die Anschaffung neuer Kreisgrenzschilder ermöglicht. Das Schild oben heißt jetzt die Menschen in „Luthers Land und Müntzers Heimat“ willkommen. Schön.
Inzwischen sind 79 (!) Landkreise „discovert“! 32 weitere Landkreise habt ihr in den letzten gut zwei Wintermonaten hinzugefügt. Wahnsinn!
Beweisbilder? Gerne:
Landkreis Teltow-Fläming ist am 30.11.17 an Takeshi vergeben
Landkreis Celle ist am 26.11.17 an Jesko vergeben
Landkreis Gifhorn ist am 26.11.17 an Jesko vergeben
der Lahn-Dill-Kreis ist am 29.11.17 an Jesko vergeben
Landkreis Lauenburg ist am 21.10.17 an Miriam vergeben
Landkreis Main-Spessart ist am 30.09.17 an Jesko vergeben
Landkreis Aschaffenburg ist am 30.09.17 an Jesko vergeben
Landkreis Limburg-Weilburg ist am 23.09.17 an Jesko vergeben
der Landkreis Stendal ist am 07.12.17 an Takeshi vergeben
das Jerichower Land ist am 07.12.17 an Takeshi vergeben
der Landkreis Ostprignitz ist am 07.12.17 an Takeshi vergeben
Altmarkkreis Salzwedel ist am 20.12.17 an Takeshi vergeben
Landkreis Ludwigslust-Parchim ist am 20.12.17 an Takeshi vergeben
Landkreis Lüchow-Dannenberg ist am 20.12.17 an Takeshi vergeben
Landkreis Düren ist am 27.12.17 an Herrn Leone vergeben
Borken geht am 30.12.17 an Uli B.
Elbe-Elster geht am 29.12.17 an Takeshi
Ilmkreis ist am 06.01.18 an Kaliumchlorid vergeben
Landkreis Calw ist am 06.01.18 an Okoloman vergeben
Enzkreis ist am 31.12.17 an Okoloman vergeben
Ludwigsburg ist am 31.12.17 an Okoloman vergeben
Mittelsachsen ist am 24.01.18 an Takeshi vergeben
Oberspreewald-Lausitz ist am 24.01.18 an Takeshi vergeben
der Kyffhäuserkreis ist am 27.01.18 an Kaliumchlorid vergeben
Nordhauesn ist am 27.01.18 an Kaliumchlorid vergeben
der Landkreis Fürth ist am 05.02.18 an Helhesten vergeben
Vermutlich haben wir bald die größte Sammlung an Foto von Landkreisschildern „ever“.
Wir freuen uns sehr. Alle grün eingefärbten Landkreise sind erobert.
Ein wenig Wettbewerb soll Ansporn sein, auch in der kalten Jahreszeit zu radeln. Jeder Leser kann mitmachen. Hier kommt unsere Landkreis-Challenge-Rangliste:
Platz
Radler
Landkreise „discovert“
1
Takeshi
35
2
Jesko
9
3
Cathrin
7
3
Kaliumchlorid
7
5
Franz und Franzi
5
5
Zimjoa
5
7
Petra
3
7
Okoloman
3
9
Helhesten
2
10
Miriam
1
10
Herr Leone
1
10
Uli B.
1
Takeshi hat auch in den letzten zwei Monaten nichts anbrennen lassen und die wenigen Möglichkeiten im Berliner Umland eiskalt zum Punkten genutzt. Im Norden, Westen und Süden der Republik gibt es noch Potenzial.
Vielleicht gibt es in eurer Nähe noch unfotografierte Landkreisschilder. Bis zur Kreisgrenze ist es manchmal gar nicht weit. 216 unentdeckte Landkreise (leider haben nicht alle Schilder) warten noch.
Besonders schön finden wir auch folgendes Foto von „Kaliumchlorid“, auf dem man deutlich den Winter erkennt.
Saalfeld-Rudolstadt ist am 10.02.18 an Kaliumchlorid vergeben
Auch im Winter kann man tolle Radtouren machen. Was für ein Spaß wird es erst im Frühling? Eine Mail oder ein Kommentar und ihr seid bei unserer Challenge dabei. Wir halten weiter die Augen offen.
Ich nutze den Facebook-Messenger und den Google-Messenger Hangouts. Doch mehr und mehr stelle ich fest, dass beinahe alle „Whatsapp“ nutzen. Hier kann man sehr schön den „The-winner-takes-it-all-Effekt“ erkennen. Durch die hohe Verbreitung wechseln viele zu Whatsapp und andere Messenger verlieren an Marktanteil.
Heute hatte ich Zeit und wollte mich endlich diesem „The-Winner-takes-it-all-Effekt“ beugen.
Ich lud mir die Whatsapp-App auf mein Tablet, gab meine Telefonnummer ein, verweigerte wie üblich den Zugriff auf mein Adressbuch und befand mich in einer Schleife. Ohne Zugriff auf meine Kontakte kann ich keinen Whatsapp-Chat starten. Das unterscheidet Whatsapp von den anderen Messengern. Vielleicht gibt es Menschen in meinen Kontakten, die nicht wollen, dass ich ihre Telefonnummer an Facebook weiterleite (Whatsapp gehört zu Facebook).
Ich habe Whatsapp dieses mal wieder deinstalliert. Heute vertraue ich meine persönlichen Kontakte und Telefonnummern noch nicht Facebook an. Bei mehr als einer Milliarde Downloads gebe ich mich aber nicht der Illusion hin, dass Facebook nicht ohnehin schon meine Kontakte und die meiner Freunde besitzt. Wie sang ABBA schon: „The winner takes it all.“ Lohnen sich solche Gedanken überhaupt?
Am letzten Donnerstag habe ich im Familienhaus im Park in Magdeburg meinen Radreisevortrag über Kuba gehalten.
Der Raum war mit mehr als 70 Besuchern richtig voll. Er war so voll, dass sogar Leute abgewiesen werden mussten. Es hat alles super geklappt. Ich habe zwei mal 50 Minuten erzählt. Dazwischen war für alle eine Pause zum Durchatmen, Frischmachen und etwas trinken.
Eine Karte hat im Vorverkauf 3.- und an der Abendkasse 5.- Euro gekostet. Die Einnahmen gehen an die sozialen Projekte des Familienhauses. Darunter ist zum Beispiel ein Kleinkind-Bewegungstreff. Dieses Angebot zum „Klettern – Spielen – Toben“ unter Anleitung richtet sich an Kinder zwischen 2 und 6 Jahren und ihre Eltern. Für manche Familien sind solche kostenfreien Angebote sehr wichtig.
Die Besucher haben am Ende der Veranstaltung mehrfach geklatscht. Mir hat der Abend riesigen Spaß gemacht und für einen guten Zweck würde ich das auch wieder tun. Es bleibt festzustellen, dass man sich manchmal trauen muss.
Als Unterstützung der Arbeit des Familienhauses in Magdeburg steuern wir am 1. Februar um 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr gerne einen Reisevortrag bei. Wir haben uns entschieden, Bilder von unserer Kubafahrradtour zu zeigen.
Wie kamen wir auf die Idee: „Wir haben im Februar zwei Wochen Urlaub. Frau Traumradlerin möchte dem Winterschmuddelwetter entfliehen und ins Warme. Wie wäre es mit Karibik? Wie wäre es mit der größten Insel der Karibik? Kuba? Als Kinder haben wir viel von einem Sozialismus unter Palmen im Vorhof der USA gehört. Was hältst du davon, das Land von Fidel Castro und Che Guevara zu besuchen? Ja, wir fahren Fahrrad auf Kuba!
Wir hören, dass Kuba einen eigenen morbiden Charme hat. Wir hören von schlechten Straßen. Es gibt Zweifler, ob man auf Kuba überhaupt individuell Fahrrad fahren kann. Wir wollen es wissen. Wir besuchen eines der letzten sozialistischen Länder auf der Welt, so lange dies noch möglich ist.“
Im Flyer der Familienhauses heißt es:
„Nach der Winterpause startet wieder die Serie der Reisevorträge „Hinterm Horizont geht’s weiter…“. Diesmal geht es nach Kuba. Susanne und Frank bereisten das sozialistische Land in der Karibik. Lassen sie sich mitnehmen auf eine spektakuläre Tour.
Karten gibt es im Familienhaus im Park im Vorverkauf für 3,-€ und an der Abendkasse für 5,-€. Für das leibliche Wohl sorgt das Team des Familienhaus-Café-Team.“
Solche Vorträge halte ich sonst nicht. Ich bin schon ganz aufgeregt :-).
Seit unserem letzten Wappenpost fielen uns wieder einige Wappen in unserer Stadt auf.
Ein Wappen ist ein Zeichen auf einem Schild. Früher bedeutete das Wort „wâfen“ auch „Waffe, Rüstung“. Im 16 Jahrhundert kam es zur begriffliche Trennung von Waffe als Kampfgerät und Schild als Schutzwaffe. Auf dem Schild gab es dann auch das Wappen in der Bedeutung, die wir heute kennen.
Auch beim Stöbern in Blogs fielen mir Beiträge mit Wappen auf. Fotos von Gullydeckeln mit Wappen scheinen sehr beliebt zu sein. Da schaute ich mal nach unten und voila …
… auf so einem schönen Wappen stehen und gehen wir. Im Juli letzten Jahres hat sich übrigens bereits ein Gullydeckel aus Melnik in diesen Blog geschlichen :-). Gibt es bei euch auch so schicke Gullydeckel?
Heute wird es mal wieder etwas „nerdig“. Wir wurden gefragt, wie wir für unsere Landkreischallenge zu der Karte mit den 295 deutschen Landkreisen kamen. Wir haben sie uns selber „herbeigeklickt“. Damit ich den Weg nicht vergesse, dokumentiere ich die Schritte ohnehin.
Aufgabenstellung: Wie kann man die politischen Grenzen (Bundesländer, Landkreise, Gemeinden) auf einer Google-Maps-Karte darstellen. Später wollen wir diese Karten in unsere eigene Webseite einbinden. Dann können wir auch einzelne Landkreise einfärben.
Wo bekommen wir die Kreisgrenzen her und was müssen wir tun? Geht das ohne kostenpflichtige Spezialsoftware?