Smartphone oder GPS-Gerät? Was ist besser für die Fahrradnavigation geeignet?

Für uns ist das GPS-Gerät zum Navigieren auf dem Fahrrad die erste Wahl. Wir nutzen seit dem Jahr 2009 ein GPS-Navigationsgerät von Garmin und zwar das Oregon 550.

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Mit unserem „Garmin“ navigieren und dokumentieren wir unsere geradelten und gewanderten Strecken. Ist das GPS-Gerät eingeschaltet, zeichnet es automatisch jeden zurückgelegten Weg auf. Wir entscheiden später, ob wir die aufgezeichneten Routen auf den PC laden, auswerten, archivieren und weiter bearbeiten. Beispiel einer Harzwanderung:

Natürlich kann man die aufgezeichneten Routen auch einfach nur löschen.

Wir haben auch schon diverse Smartphones zum Navigieren genutzt, aber folgende Argumente sprechen für das GPS-Gerät:

  • Lesbarkeit des Displays – Wir fahren gerne bei Sonnenschein und da waren die Smartphonedisplays oft schlechter zu erkennen als das Display unseres GPS-Gerätes.
  • Robustheit- Wir radeln im Gelände und trennen mehrfach das Navigationsgerät vom Rad. Gelegentlich fällt das Rad auch mal um. Mehrstündige Regenfahrten mit gut lesbarem Display müssen gehen. So eine Smartphone ist empfindlicher als ein für den Outdooreinsatz entwickeltes GPS-Navigationsgerät.
  • Akkulaufzeit – Hier liegt das GPS-Navigationsgerät weit vorne. Während ein Smartphone bei Betrieb des GPS-Sensors und der Tracking-App oft schon nach Stunden keine Akkuladung mehr hat, läuft unser Garmin in der Regel mit zwei wiederaufladbaren AAA-Akkus einen ganzen Tag (sechs bis acht Stunden). Sind dann die Akkus leer, so haben wir Reserveakkus im Trikot und können wechseln und so einfach und problemlos weiter navigieren.

Für die Smartphone-Navigation spricht, dass wohl jeder inzwischen ein Smartphone hat und man nicht in ein weiteres Gerät investieren muss. Unter dieser Voraussetzung ist die Smartphone-Navigation billiger.

So hat man also die Wahl. Für jemanden, der sich noch gar nicht mit Satellitennavigation beim Radeln oder Wandern beschäftigt hat, ist der Einstieg über sein Smartphone eine kostengünstige Möglichkeit. Wenn man dann mit den Punkten Displaylesbarkeit, Robustheit oder Akkulaufzeit nicht zufrieden sein sollte, kann man über eine Investition in ein echtes GPS-Gerät nachdenken.

Über Fragen, Hinweise oder Anmerkungen freuen wir uns natürlich.

… und auf die neue Radsaison freuen wir uns sowieso.

Bitte bleibt neugierig 😀.

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