Preußische Meilensteine #1

Heute richten wir unseren Blick auf alte Meilensteine. Man findet sie überall und in unterschiedlichen Ausführungen.

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Dieses besonders schöne Exemplar ist eine Preußische Meilensäule. Sie befindet sich an der B1, ziemlich genau auf der heutigen Landesgrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg (N 52° 24.680′ E 012° 17.044′ – Link zur Karte). Bei den Meilen handelt es sich um Preußische Meilen, die gut 7.532 Meter messen. Gibt es bei euch auch Postsäulen oder alte Meilensteine?

Bitte bleibt neugierig.

Smartphone oder GPS-Gerät? Was ist besser für die Fahrradnavigation geeignet?

Für uns ist das GPS-Gerät zum Navigieren auf dem Fahrrad die erste Wahl. Wir nutzen seit dem Jahr 2009 ein GPS-Navigationsgerät von Garmin und zwar das Oregon 550.

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Mit unserem „Garmin“ navigieren und dokumentieren wir unsere geradelten und gewanderten Strecken. Ist das GPS-Gerät eingeschaltet, zeichnet es automatisch jeden zurückgelegten Weg auf. Wir entscheiden später, ob wir die aufgezeichneten Routen auf den PC laden, auswerten, archivieren und weiter bearbeiten. Beispiel einer Harzwanderung:

Natürlich kann man die aufgezeichneten Routen auch einfach nur löschen.

Wir haben auch schon diverse Smartphones zum Navigieren genutzt, aber folgende Argumente sprechen für das GPS-Gerät:

  • Lesbarkeit des Displays – Wir fahren gerne bei Sonnenschein und da waren die Smartphonedisplays oft schlechter zu erkennen als das Display unseres GPS-Gerätes.
  • Robustheit- Wir radeln im Gelände und trennen mehrfach das Navigationsgerät vom Rad. Gelegentlich fällt das Rad auch mal um. Mehrstündige Regenfahrten mit gut lesbarem Display müssen gehen. So eine Smartphone ist empfindlicher als ein für den Outdooreinsatz entwickeltes GPS-Navigationsgerät.
  • Akkulaufzeit – Hier liegt das GPS-Navigationsgerät weit vorne. Während ein Smartphone bei Betrieb des GPS-Sensors und der Tracking-App oft schon nach Stunden keine Akkuladung mehr hat, läuft unser Garmin in der Regel mit zwei wiederaufladbaren AAA-Akkus einen ganzen Tag (sechs bis acht Stunden). Sind dann die Akkus leer, so haben wir Reserveakkus im Trikot und können wechseln und so einfach und problemlos weiter navigieren.

Für die Smartphone-Navigation spricht, dass wohl jeder inzwischen ein Smartphone hat und man nicht in ein weiteres Gerät investieren muss. Unter dieser Voraussetzung ist die Smartphone-Navigation billiger.

So hat man also die Wahl. Für jemanden, der sich noch gar nicht mit Satellitennavigation beim Radeln oder Wandern beschäftigt hat, ist der Einstieg über sein Smartphone eine kostengünstige Möglichkeit. Wenn man dann mit den Punkten Displaylesbarkeit, Robustheit oder Akkulaufzeit nicht zufrieden sein sollte, kann man über eine Investition in ein echtes GPS-Gerät nachdenken.

Über Fragen, Hinweise oder Anmerkungen freuen wir uns natürlich.

… und auf die neue Radsaison freuen wir uns sowieso.

Bitte bleibt neugierig 😀.

Statistik – Rennradkilometer

Ein wenig Statistik muss sein. Ist das bei euch auch so?

Ich tracke zwar nicht mein Leben, aber am Rennradlenker habe ich bei größeren Runden ein GPS-Gerät.

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Mein GPS zählt nicht jeden Fahrradkilometer oder gar Meter. Die großen Touren trage ich mir aber in den Kalender ein und addiere sie am Jahresende. Mit der Fehlerrate kann ich gut leben.

Schwups ist schon wieder ein Jahr rum und die Statistik sieht ungefähr so aus:

Rennrad 2016 5.340 Kilometer
davon Radkilometer auf unserer großen Urlaubsradtour (Magdeburg-Vilnius) 1.200 Kilometer
Stadtrad 2016 (zur Arbeit, zum Einkauf) 1.200 Kilometer
Summe Fahrradkilometer 2016: 6.540 Kilometer

Frau Traumradlerin saß 2016 weniger im Sattel, da es gesundheitlich ein paar Senken gab. Grundsätzlich hatten wir aber auch dieses Jahr viel Spaß. Wir haben auf unseren Radtouren viel erlebt und viel gesehen.

Zählt ihr auch die Jahresfahrradkilometer? Wenn ja, vielleicht mögt ihr ja kommentieren.

Wir sind schon gespannt, wohin uns unsere Räder dieses Jahr tragen werden, was wir dabei alles vor die Linse bekommen und was daraus für Blogbeiträge entstehen.

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Feldweg bei Calbe (Saale) am 31.12.16

Es wird bestimmt wieder ein spannendes Jahr. Bitte bleibt neugierig :-).

Teneriffa – Tunnel und Barrancos

Liebe Traumradelfreunde, mein Blog verweilt noch etwas im alten Jahr. Nachdem es im letzten Beitrag um den Aufstieg zum Teide ging, geht es heute um Tunnel und Schluchten. Die Schluchten heißen auf Teneriffa Barrancos.

Im Nordwesten Teneriffas fanden wir das Teno-Gebirge. Dieses Gebirge erhebt sich auf bis zu 1.345 Meter und ist von einer großen Zahl tiefer Barrancos durchzogen. Diese Barrancos fallen zur Küste hin sehr steil ab. Da kommen gerne mal 500 Höhenmeter zusammen. Der bekannteste ist wohl die Mascaschlucht, die wir auch besuchten.

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Heute sind die Ortschaften im Tenogebirge durch Landstraßen gut erschlossen. Ich vermute, dass das vor 100 Jahren noch nicht der Fall war. Wollte man damals etwas in den Nachbarort transportieren, konnte es gut sein, dass man es 500 Höhenmeter durch unwegsames Gelände hochschleppen musste, um es dann mühsam wieder ins Tal hinunterzubugsieren. Da kann man doch wirklich auf die Idee kommen, einen Tunnel durch die Bergmassive zu bauen.

Wir haben solche Tunnel gesucht. Wir haben den Eingang (GPS-Koordinaten: N 28° 15.789′ W 016° 49.665′) gefunden …

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… und wir haben den Tunnel durchwandert. Es war dunkel, stockdunkel, einfach finster. Kein Licht, gar kein Licht!

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Dieser Tunnel war ca. 1,2 Kilometer lang. Als Belohnung kamen wir am anderen Ende (GPS-Koordinaten: N 28° 16.531′ W 016° 49.791′) in eine menschenleere Schlucht, den Barranco Mancha.

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Zur Belohnung lag dort auch noch ein einsamer Cache.

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Auf dem Rückweg lag die Versorgungsleitung natürlich auf der anderen Seite.

In der Mascaschlucht gibt es einen weiteren Tunnel in den Barranco Seco. Diesen durchwanderten wir am nächsten Tag. Hier war die Herausforderung etwas größer, da in diesem Tunnel beinahe komplett ca. 20 Zentimeter Wasser standen und er außerdem auch noch länger war. Norman und ich hatten die Badelatschen dabei und wanderten also in der Finsternis.

Nein, Gollum trafen wir nicht, aber wir sahen viele Badelatschen, deren Dasein in diesem Tunnel endete. Verrückt.

Nach dem Tunnel wanderten wir die Mascaschlucht abwärts. Da mein Knie nicht stabil war, kehrte ich nach der Halbzeit um. Es ist übrigens nicht lustig, manche Touristen beim Wandern zu beobachten. Mit schlechter Kondition und genau so schlechten Schuhen, quälen sie sich von Felsen zu Felsen.

Ich hatte auf meinem Rückweg aufwärts viel Zeit und schloss Freundschaft mit einem hühnergroßen Vogel.

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Erst fremdelte er noch etwas. Ich näherte mich langsam und wir schlossen Freundschaft. Nach vielleicht 20 Minuten guckten wir, der Vogel und ich, uns in die Augen.

In Ornithologie bin ich schwach. Weiß jemand, welcher Art dieser Vogel angehört?

In Masca setzte ich mich dann in ein Cafe und genoss die Aussicht. Ganz am Ende der Schlucht kann man das Meer sehen, wo Norman und Uwe noch wandern.

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Nun will ich zum Ende des Beitrages kommen. Wo ist der Ausgang? Aha, da ist der Ausgang.

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Es ist doch immer wieder toll, wenn man Licht am Ende des Tunnels sieht. Danke an Uwe und Peutienaar für die Tunnelfotos.

Falls ihr Fragen oder Hinweise habt, immer her damit. Und im nächsten Beitrag geht es noch einmal um richtig coole „Lost Places“.

Bitte bleibt neugierig :-).

 

Die Reisegruppe Holz

Heute trafen wir bei Rübeland im Harz die Reisegruppe Holz.

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Wie man unten sieht, sind manche aus der Reisegruppe Holz sogar mit elektronischer Polterüberwachung, also GPS unterwegs ;-).

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Wer hätte das gedacht?

Bitte bleibt neugierig.