31. Dezember 2018 – Finale unserer Landkreischallenge

Seit Frühjahr 2016 läuft unsere Landkreis- Challenge. Wir durften uns inzwischen über 194 Fotos von unterschiedlichen Landkreisgrenzschildern mit Fahrrädern freuen. Hier sind die drei jüngsten Fotos.

Das Land ist gut beradelt. Alle „discoverten“ Landkreise sind grün eingefärbt. Bei einem „Klick“ auf das Bild kommt ihr zu einer aktiven Google-Karte.

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Einige Landkreise sind nicht mehr zu erobern. Wir vermuten, dass viele der noch nicht „grünen“ Landkreise keine Kreisgrenzschilder besitzen. Somit hat das „Wettkampfgericht ;-)“ entschieden, dass wir unsere Challenge zum 31. Dezember 2018 beenden. Bis zu diesem Termin gibt es noch Punkte für unentdeckte Landkreisgrenzschilder.

Apropos Punkte, hier kommt die aktuelle Landkreis-Challenge-Rangliste:

Platz Radler Landkreise „discovert“
1 Takeshi 66
2 Kaliumchlorid 39
3 spass.radler 10
4 Jesko 9
4 andraktiv 9
4 Uli B. 9
4 Okoloman 9
8 Zimjoa 8
9 Cathrin 7
10 Franz und Franzi 5
11 monmue 4
11 Goradzilla 4
13 Petra 3
13 Helhesten 3
15 Miriam 2
15 Marc 2
17 Herr Leone 1
17 Fabian F. 1
17 Harald Legner 1
17 Patrick 1
17 Schoeni 1

In einen Beitrag über die Challenge gehören mehr als nur drei Bilder. Also zwei Fotos von uns, außerhalb der Konkurenz, bitte schön.

Die Challenge läuft noch 103 Tage. Mal sehen, ob wir noch Bilder erhalten. Wie auf unserer Challengeseite steht, es geht um die Ehre. … und natürlich um den eigenen Spaß 🙂

Danke euch. Bitte bleibt neugierig.

Mit der Zeit spielt man nicht.

Vor gut 125 Jahren verloren wir, wegen der aufkommenden Eisenbahn, die Freiheit, unsere Kirchturmuhren nach der Sonne zu stellen.

Deutschland führte am 1. April 1893 die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) ein. Die MEZ ist die Sonnenzeit des 15. Längengrades östlich von Greenwich. Der 15. Längengrad verläuft durch Görlitz östlich von Berlin .

Seit 1980 drehen wir zweimal im Jahr an der Uhr. Zeitumstellung, so heißt das. Ich finde die Zeitumstellung nicht toll. Da bin ich nicht alleine. Nun soll die Zeitumstellung vielleicht abgeschafft werden. Gut so.

Wir nutzen einfach das ganze Jahr unsere Mitteleuropäische Zeit (rot). Doch es wird diskutiert, ob wir nicht dauerhaft zur „Mitteleuropäische Sommerzeit“ wechseln. Sie entspricht der „Osteuropäischen Zeit“ (gelb).

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Dabei denken wir an die schönen langen und hellen Sommerabende. Wird die Wahl der Uhrzeit eine Lifestyle-Entscheidung?

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Das passt in unsere Zeit.

Weniger denken wir an unsere biologische Uhr. Unser Biorhythmus richtet sich nach der Sonne. Kommt es in unserem Biorhythmus zu Abweichungen, kann ich mir mindestens Schlafstörungen und Unausgeglichenheiten bei einem Teil von uns Menschen sehr gut vorstellen.

Eine Uhrzeit, die unserer biologischen Zeit am nächsten kommt, müsste doch die passendste sein. Mittags steht die Sonne in ihrem Zenit oder nahe bei. Wäre das nicht eine wünschenswerte Selbstverständlichkeit? Ich wäre für die Nutzung der Mitteleuropäischen Zeit.

Habt ihr über dieses Thema schon nachgedacht? Für welches Modell würdet ihr euch entscheiden?

Bitte bleibt neugierig.

Beitrag über den Nullmeridian in Greenwich

Hiroshima, 6. August 1945 8:15 Uhr

Über der Stadt Hiroshima explodierte am 6. August 1945 um 8:15 Uhr in ca. 600 Metern Höhe eine Atombombe. 90.000 Menschen waren auf der Stelle tot. 90.000 bis 166.000 Menschen starben später. (Quelle Wikipedia aus Artikel Hiroshima).

Im Friedenspark in Hiroshima darf jeder die „Friedensglocke“ anschlagen. Vielleicht habt ihr die Glocke heute zum Jahrestag in den Nachrichten gesehen. Wir haben vorsichtig, eher beklommen die Glocke angeschlagen.

 

„Dies ist unser Ruf
Dies ist unser Gebet
Frieden zu schaffen in dieser Welt.“
(Kinderfriedensdenkmal)

 

 

 

 

Danke an einen guten Menschen

Frau Traumradlerin stellte gestern früh ihr Fahrrad am Bahnhof ab. Sie fuhr mit dem Zug und bemerkte nicht, dass …

Am Nachmittag, kam sie wieder am Bahnhof an und fand einen Zettel in ihrem Fahrradkorb.

Auf dem Zettel stand:

„Hallo, Ihr Handy bitte beim Service Point abholen.“

Frau Traumradlerin hatte zwar ihr Handy bis dahin noch nicht vermisst, doch der Verlust wäre sehr ärgerlich gewesen.

Lieber DB-Mitarbeiter, herzlichen Dank für Ihre gute Tat!

Bitte bleibt neugierig.

Bundestagswahl 2018?

Am 15. Juni beschloss unser Bundestag mit den Stimmen der CDU, CSU und SPD, dass die Parteien künftig höhere staatliche Zuschüsse erhalten. In diesem Punkt war sich unsere Regierungskoalition einig. Bei anderen Themen war das nicht der Fall.

Gibt es Neuwahlen?

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Auf dem noch recht jungen Wahlkampfplakat verwies die CDU auf die Webseite briefwahl17.de. Wir haben mal geschaut. Die Seite briefwahl18.de ist noch nicht reserviert.

Bitte bleibt neugierig.

Weisheit #4 – Alles hängt vom Wetter ab!

„Alles hängt vom Wetter ab.“

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Man muss nur herausfinden wie?

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Die Stromerzeugung mit Windkraft hängt offensichtlich vom Wetter ab, aber wie ist es mit anderen Dingen unseres Lebens? Was ist mit unserem Einkaufsverhalten? Gemütszustand? Liebesleben?

„Alles hängt vom Wetter ab.“

Bitte bleibt neugierig.

Weisheit #3 – Insgesamt klettert man zu wenig

300.000 Meter bis zum Ziel – Mecklenburger Seen Runde

25. Mai 2018, es ist 3:50 Uhr am Samstag. So manch einer schläft um die Zeit. Wir gucken uns an. Wir sind in einem Hotel in Neubrandenburg. Um 4 Uhr wird unser Wecker klingeln. Wir werden ihn nicht brauchen. Unsere Räder stehen im Zimmer. Unsere Startnummern sind mit drei Kabelbindern fixiert. Gegen 4:20 Uhr gehen wir in den Frühstücksraum. Er ist voll. Ich fülle mir meinen Teller mit Rührei und Würstchen. Wir brauchen Energie. Bald radeln wir auf der „Mecklenburger Seen Runde“. 5:05 Uhr, wir starten.

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Wir haben uns vorbereitet, doch man weiß nie, was auf einer Strecke von 300 Kilometern passiert.

Werden wir von Stürzen verschont? Hält unser Material? Was sagt der Po? Wie stehen Rücken und Nacken zu stundenlanger Radlerhaltung? Welches Tempo ist das Richtige?

Der Startschuss fällt und wir sind froh, dass es endlich los geht. Als Basis kommen wir dieses Jahr auf ca. 2.500 Rennradkilometer. Reicht das für die nun anstehenden 300 Kilometer?

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Der Morgennebel zieht über die Felder und wir sind unterwegs. Es rollt.

Es gibt acht Depots. Das sind ganz tolle Verpflegungsstellen mit allem, was der Radler begehrt. Auch dieses Jahr können wir nur wiederholen: Danke an die Helfer.

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Wir sehen noch die Reste des großen Feuers welches für die „Nachtfahrer“ gebrannt hat. Es gibt Radler, die schon Freitag Abend gestartet sind und die gesamte Nacht durchradeln. Respekt.

Im Durchschnitt sind die Distanzen zwischen den einzelnen Verpflegungsstationen 33 Kilometer. Das hört sich doch gar nicht so viel an. Wir machen an jedem Depot Rast und schauen auch immer nur auf die Distanz zur nächsten Rast. So erscheint die Strecke nicht so mächtig. Es ist auch Kopfsache.
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Es sind ja nur noch 200 Kilometer. Wann sieht man schon ein solches Schild?

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300 Kilometer sind für uns kein Rennen gegen andere Fahrer. Es ist eine Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken und Schwächen. Da wir die Strecke als Paar fahren, ist es auch eine Auseinandersetzung in der Beziehung. Finden wir ein akzeptables gemeinsames Tempo? Finden wir eine gute Gruppe oder werden wir viele Kilometer alleine radeln?

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Das Wetter war uns gut gesonnen. Wir hatten keinen Regen und auch die Temperatur war super, so dass wir nach gut einem halben Tag die 300.000 Meter bis zum Ziel hinter uns gelassen haben. Geschafft. Stolz. Glücklich. Ein kleiner Lebenshöhepunkt.

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Nun stellen wir die Räder ein paar Tage in die Ecke. Das Leben kann schön sein. Bitte bleibt neugierig.

„Gurkenrunde“

Der Spreewald ist für seine Spreewaldgurken, Schmalzschnitten und seine Fließe bekannt. Die Gegend ist sehr flach und eignet sich hervorragend zum Radeln. So kam es, dass wir Traumradler uns entschieden, dieses Jahr beim Spreewaldmarathon mitzufahren. Damit es sich lohnt, sollte es auch gleich die große Schleife sein. Aua.

Pünktlich um 7:30 Uhr erfolgte der Start auf der Schlossinsel in Lübben.

Wir waren nicht alleine. Ein Polizeifahrzeug sorgte für einen geordneten Start, bevor es an Alleen, Wiesen, Wäldern und den typischen Fließen vorbei durch die tolle Spreewaldlandschaft ging.

Der Spreewald gehörte früher zu Sachsen. Das wurde uns bewusst, als die fünfte Rast in Lieberose direkt im Schatten einer sächsischen Postmeilensäule stattfand. Cool.

Wir mögen diese sächsischen Postmeilensäulen und haben schon in Beiträgen darüber berichtet. Die Organisation war perfekt. Wir hätten uns kugelrund futtern können.

Vielen Dank ihr lieben guten Helfer. Ein Stückchen Weg war es noch.

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Nach gut sieben Stunden bogen wir positiv geschafft wieder auf die Schlossinsel in Lübben. Freunde von uns jubelten uns entgegen. Danke dafür :-). Nachdem wir die goldene Spreewaldgurke um den Hals gehängt bekommen hatten, gab es erst einmal ein verdientes Radler. Es waren viele Stände, darunter auch Eis aus Polen, auf dem Festplatz aufgebaut.

Eine Band spielte und die Stimmung war super. Es war eine echt schöne Runde. Wir kommen gerne wieder.

Nach dem Rennen musste natürlich auch noch ein Foto der Postmeilensäule von Lübben her.

Solch eine RTF, eine Radtourenfahrt, ist ein tolle Sache und bringt viel Spaß. Wer wollte, hätte am Sonntag auch gleich noch einen Marathon laufen können. Verrückt und für uns undenkbar. Wir sind sooo happy und müssen jetzt erst einmal ausgiebig regenerieren.

Bitte bleibt neugierig.

Haben Sie WLAN?

Im Restaurant „Zur Düne“ direkt hinter einer Ostseedüne in Boltenhagen in Mecklenburg:

Ich: „Haben Sie WLAN?“

Bedienung: „Nein, nur Bratkartoffeln mit Speck und Hausfrauensouße.“

Ich: „???“

Ich: „Haben Sie vielleicht Internet?“

Die Bedienung lacht. Sie hatte verstanden, dass ich nach „vegan“ gefragt hätte.

Was haben wir gelernt? In der „Düne“ gibt es weder WLAN noch vegan.

… aber es gibt lecker Fisch und alles ist prima.

Bitte bleibt neugierig.

Von grünen Wiesen und Imagekampagnen

Fährt man von Magdeburg nach Norden, erreicht man nach gut 35 Kilometern die Altmark. In Kehnert, hinter dem Landkreisgrenzschild ….

… begrüßt uns das Schild der Imagekampagne „Die Altmark – Grüne Wiese mit Zukunft“.

Ach so? Ist es positiv mit der Aussage zu werben, eine Wiese zu sein? Ja, mir gefallen Imagekampagnen, an denen man sich reiben kann.

Die Altmark ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen in Deutschland. Hier wird wegen des Bevölkerungsrückganges Infrastruktur aufgegeben. Eine Autobahn ist Fehlanzeige.

Aber das ruhige und weite Land bietet auch Chancen. In Kehnert fiel uns ein altes Rittergut mit Schloss auf.

Die Verantwortlichen versuchen mit der Imagekampagne den Tourismus zu unterstützen. Hier an der Elbe ist es einfach schön zu radeln und man kann die Seele baumeln lassen.

Unser Tagesziel war die alte Kaiserstadt Tangermünde.

„Tamü“ an der Elbe ist immer wieder toll und wir hatten Spaß auf der „grünen Wiese“. Gibt es bei euch auch Imagekampagnen mit überraschenden Aussagen?

Bitte bleibt neugierig.