Sandmann, lieber…

Seit 1959 begleitet ein kleines Männchen mit Spitzbart die Kinder ins Bett. So lange wir denken können, waren wir auch dabei und unsere Kinder und Enkel auch.

Mit einem Sack voller Traumsand kommt jeden Abend unser Sandmännchen.

Manchmal hat es seine Freunde Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi im Gepäck.

Alle diese Kindheitserinnerungen begegneten uns auf unserer Fahrradrunde durch Erfurt. Gleich hatten wir das Erkennungslied im Ohr.

„Sandmann, lieber Sandmann, es ist noch nicht soweit,
Wir sehen erst den Abendgruß,
Ehe jedes Kind ins Bettchen muss,
Du hast gewiss noch Zeit!

Sandmann, lieber Sandmann, hab nur nicht solche Eil,
Dem Abendgruß vom Fernsehfunk
Lauscht jeden Abend Alt und Jung,
Sei unser Gast dabei!

Kinder, liebe Kinder, es hat mir Spaß gemacht,
Nun schnell ins Bett und schlaft recht schön,
Dann kann auch ich zur Ruhe geh´n.
Ich wünsch´ euch Gute Nacht.“

In diesem Sinne wünschen wir euch allen eine gute Nacht und bitte bleibt auch in euren Träumen neugierig.

Es „Luthert“ immer mehr

Am 31. Oktober 1517 brachte Martin Luther mit seinem Thesenanschlag am Tor der Schlosskirche zu Wittenberg die Reformation so richtig in Gang.

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Im Jahr 2017, dem 500. Jahr des Beginns der Reformation, war der 31. Oktober einmalig ein gesamtdeutscher gesetzlicher Feiertag. Davor gab es diesen Feiertag nur in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Offensichtlich gefiel den norddeutschen Ländern die Idee vom „Luthertag“ so gut, dass der Reformationstag nun auch in Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Niedersachsen ein Feiertag ist.

Dass Luther eine Bedeutung hat, können wir auf unseren Radtouren in vielen Orten erkennen. Beispiele? Gerne.

Bestimmt gibt es noch viel mehr „Martins“, die unterschiedlich ein Buch halten. Da halten wir die Augen offen. Egal ob Feiertag oder nicht, habt einen schönen Tag.

Bitte bleibt neugierig.