Her Majesty’s Yacht Britannia …

… ist seit 1997 außer Dienst gestellt und liegt in Leith, unweit Edinburgh, als Museumsschiff vor Anker.

Die 83. königliche Yacht von Großbritannien wurde 1953 gebaut und wird aus wirtschaftlichen Gründen die letzte ihrer Art sein.

Wir haben uns auf ihr umgesehen.

Schiffsglocke der Britannia
Queens Rolls-Royce Phantom V in seiner Garage auf der Britannia
Salon auf der Britannia
Geschirr-Kajüte auf der Britannia
Unterkunft der königlichen Garde

Königs hatten es wirklich gut auf diesem Bötchen. Alles an Bord atmet Geschichte. Zu ihrer Zeit war eine so repräsentative Yacht bestimmt auch sinnvoll. Wart ihr schon einmal auf einem Museumsschiff?

Bitte bleibt neugierig :-).

längst verlassen

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In den Fenstern kann man die frühere Nutzung noch erkennen.

Dornröschenschlaf

Letztes Wochenende fand der Tag des offenen Denkmals statt. Wir haben uns für einen Besuch in Dornburg entschieden. Unser Dornburg liegt nahe des Elbkilometers 300.

In Dornburg liegt ein prächtiges Schloss im Dornröschenschlaf. Wie üblich, bei Klick gibt es großes Bild.

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Schloss Dornburg – Ansicht von hinten
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Schloss Dornburg – Ansicht von vorn

Das Schloss wurde 1751 für die Fürstin Johanna Elisabeth von Anhalt-Zerbst, die Mutter der russischen Zarin Katharina der Großen, erbaut. Obwohl es in keinem guten Zustand ist, kann man sich an Details erfreuen.

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… und kaufen kann man es für kleines Geld auch ;-).

Zu DDR-Zeiten wurde das Schloss als Archiv genutzt. Ein paar Dokumente von Siemens & Halske zum Beispiel über den Bau einer Wasserkraftanlage in Niederschlesien sind noch da.

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Nach der Schlossbesichtigung hatten wir noch Zeit am schönen Elbestrande den Anglern beim Hegefischen zuzuschauen.

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Gibt es bei euch vielleicht auch Schlösser im Dornröschenschlaf oder ein Denkmal, welches ihr am Tag des offenen Denkmals besucht habt?

Bitte bleibt neugierig :-).

Badebereich Ende?!

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15. September 2016

Ich kann mich an keinen so heißen September erinnern. Gerade waren wir baden. Was für ein grandioser Sommer.

Haben wir jetzt das Ende des Badebereiches erreicht?

Bitte bleibt neugierig :-).

Sind wir nicht alle Schildbürger #11?

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Puhh, das war knapp. Glück gehabt :-)!

Zum Schubfach mit den Schildbürgerbeiträgen!

 

Wer kennt sie noch?

Gesehen auf unserer Osttour in Gorzów Wielkopolski, ehemals Landsberg an der Warthe.

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Kennt ihr sie noch?

Bitte bleibt neugierig :-).

Osttour – Challenge erfüllt?!

Drei Wochen sind seit unserem Abflug aus Moskau ins Land gegangen. Unsere Spenden sind inzwischen auf die Konten der Fördervereine überwiesen. Wir sind auf das Ergebnis und die Verwendung gespannt. Da wollen wir nicht versäumen, euch von unserer Herausforderung, neudeutsch Challenge, zu berichten.

Vor unserem Start trug es sich zu, dass wir folgende Mail erhielten:

„Liebe Susanne, lieber Frank,
schön dass Ihr Euch wieder auf die Radels macht, und auch wieder für einen guten Zweck.
Eurer Ziel ist schon toll. Ich spende gern 5Cent pro Kilometer.
Wenn Ihr mir von Eurer Tour ein Foto vom Gebäude der Hochschule МИСиС , Ленинский проспект 4 schickt, erhöhe ich auf 10Cent.
Schräg gegenüber, auch auf dem Leninskij Prospekt, ist der schönste Souvenirladen Moskaus. Viel Spaß auf der Fahrt, ich werde sie verfolgen.“

Das nennen wir eine Herausforderung. Definitiv trug diese Mail dazu bei, dass wir Moskau, zwar anders als gedacht, schließlich doch noch erreichten. Gleich am zweiten Tag setzten wir den Rucksack auf und machten uns auf den Weg zum „МИСиС“.

Hier ist schon mal ein Foto vom Lenin Prospekt.

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Übrigens gibt es in Moskau noch deutlich breitere Straßen, als diese 10-spurige.

Voilà, hier sind unsere Fotos vom Misis.

Was macht das „МИСиС“so besonders? Auch hier wollen wir unseren Unterstützer zitieren:

„Liebe Susanne, lieber Frank,
die Hochschule MISIS hat eine Schlüsselrolle für die Metallurgie des 20. Jahrhunderts. Der Kurzname bedeutet: Moskauer Institut für Stähle und Legierungen.
Es hat wissenschaftliche Beziehungen u.a. zur Bergakademie Freiberg. Das heutige Hauptgebäude ist ein eher uninteressanter Betonklotz aus den 70er Jahren.
Einer seiner bedeutendsten Mitarbeiter war Professor Smirnow. Er hat als Aspirant den Stahl für den legendären Panzer T34 entwickelt.
Ihr werdet auf Eurem Weg viele Spuren aus der Zeit des Großen Vaterländischen Krieges, so bezeichnen die Russen noch heute den 2.Weltkrieg, sehen.“

Natürlich haben wir vom Fahrrad auf unserem Weg nach Moskau immer wieder die Spuren des „Großen Vaterländischen Krieges“ gesehen. In unseren Beiträgen über die Seelower Höhen und die Bunker des Ostwalls berichteten wir darüber. Die beschriebenen T34 standen natürlich auch am Wegesrand.

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Es gibt so viele Gedanken, denen man auf so einer Fahrradtour in den Osten nachhängen kann. Herzlichen Dank, für diese tolle Herausforderung, die wir sehr, sehr gerne erfüllt haben!!!

Bitte bleibt neugierig :-).

Noch mal zum Start? 

 

Moskauer Impressionen

Im letzten Beitrag sind wir Metro gefahren. Nun steht die Abreise unmittelbar bevor. Moskau ist wirklich riesig.

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Einheimische sprachen davon, dass in Moskau inwischen 15 Millionen Menschen leben. Die offizielle Zahl von 12 Millionen sei längst überholt. Natürlich gibt es nicht nur das glitzernde Moskau in der City, sondern auch riesige Plattensiedlungen in den äußeren Stadtbezirken.

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Als wir durch solche Siedlungen liefen  …

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… mussten wir gelegentlich auch schmunzeln.

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Das deutsche Wort „Bier“ hat es in kyrillischen Buchstaben zwischen die englischen Worte „The“ und „Shop“ geschafft.

Bei der Enge in den Siedlungen sind Parks eine wichtige und tolle Sache. Moskau hat sehr viele Parks. Wir sahen in Kolomenskoje alte Zarenresidenzen.

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aus Stein
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und aus Holz

In der City ist der Gorkipark unbedingt einen Besuch wert.

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Wir sitzen auf einer Bank und essen ein „мороженое“, ein leckeres Eis. Wir sehen den Menschen beim Bummeln zu. Zwangsläufig kommt uns hier im Gorkipark das Lied der Scorpions in den Sinn.

I follow the Moskva
And down to Gorky Park
Listening to the wind of change

An August summer night
Soldiers passing by
Listening to the wind of change

The world is closing in
And did you ever think
That we could be so close, like brothers

The future’s in the air
I can feel it everywhere
Blowing with the wind of change

Take me to the magic of the moment
On a glory night
Where the children of tomorrow dream away
In the wind of change

So endet unsere Osttour. Wir danken euch Lesern. Besonders danken wir allen Unterstützern unserer Spendenaktion. Vielleicht wird morgen unsere Welt ein kleines wenig besser.

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Ein Foto von den Spatzen im Gorkipark geht noch ;).

Bitte bleibt neugierig ☺.

 

Die Schule des Heiligen Georg in Moskau

Moskau mit seinen ca. 15 Millionen Einwohnern ist riesig. Die Schule des Heiligen Georg liegt im Südwesten ca. 15 Kilometer vom Roten Platz entfernt. Wir fahren mit der Metro und werden von Sveta, einer Lehrerin, von der Metro-Station abgeholt. Von außen sieht die Schule so aus.

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Die Schule ist eine Privatschule, die sich um mehrfach (Downsyndrom, Epilepsie, Enzephalitis) geistig behinderte Kinder und junge Erwachsene kümmert. Da jetzt gerade Ferien sind, konnten wir keine Schüler treffen, aber Olga. Sie ist ebenfalls Lehrerin.

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Olga führte uns durch alle Klassenräume.

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Hier wurde Geburtstag gefeiert.

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Die Schule versucht die Schüler durch Kunst (malen, musizieren, basteln) zu ereichen.

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Wir waren am Montag, понедельник …

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… zu Besuch.  Am Ende der Führung gab es für uns eine Tasse Tee und Kuchen. Wir erzählten über unser Spendenprojekt und übergaben unseren Wimpel aus Magdeburg und ein „Osttour-shirt“.

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Zum Abschied drückten wir Olga und Sveta. Sie schenkten uns einen Kuchen. Es war eine tolle Begegnung und für uns ein unvergesslicher Moment. Danke an Sveta und Olga. Jetzt schauen wir uns Moskau an. Dafür nutzen wir natürlich die Metro. Über die Metro handelt der nächste Beitrag.

Bitte bleibt neugierig ☺.

Osttour – 6 Dinge, die uns in Polen aufgefallen sind

Wir sind von West nach durch Polen geradelt. Ist in Polen etwas anders als bei uns? Was ist uns aufgefallen?

Hier kommen unsere subjektiven Top 6:

1. Es gab auf 770 Kilometer Straßenrand beinahe keinen Müll.

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Hier liegt eines unserer Fahrräder am Straßenrand, sonst nichts. In Polen gibt es auch McDonalds und Bierdosen und Plastikverpackungen und …

2. In Polen merkt man, dass es aufwärts geht. Es wird viel gebaut und fast überall mit Hilfe der EU.

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3. Die Polen messen gelegentlich die Temperatur ihrer Straßen.

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4. In Polen scheinen immer alle Bewohner eines Ortes draußen auf den Beinen zu sein. Polen machte auf uns einen quirligeren und jüngeren Eindruck als Deutschland.

5. Die Polen hupen Fahrradfahrer nicht einfach so an. Wir sind nur ein einziges Mal in Polen angehupt worden. Das Auto hatte ein Wismarer Kennzeichen.

6. In Polen war es für uns immer wieder eine Überraschung, in welche Richtung Wasserhähne auf- oder zugedreht werden. Besonders „cool“ ist es, wenn in der Dusche Warmwasser- und Kaltwasserhahn in unterschiedliche Richtung geschlossen werden. Man dreht also nach dem Duschen den Warmwasserhahn zu und den Kaltwasserhahn (?)… . Das Verhalten war reproduzierbar, erst hörte ich aus der Dusche einen Schrei von Susanne bevor ich die selbe Situation ein halbe Stunde später nachstelle.

Vielleicht besucht ihr ja auch einmal Polen. Bitte bleibt neugierig ☺.

Statistik:
Gesamtkilometer: 1.200
Spendenstand: 164 Cent je geradeltem Kilometer
mehr zum Spendenaufruf

Unten haben wir mal alle Tracks unserer Osttour zusammengefügt.

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