Eine Seebrücke ist ein Steg aus Holz-, Stahl- oder Betonpfählen. Dieser Steg ragt vom Ufer auf das Meer. An einer Seebrücke können Schiffe anlegen. Somit ist eine Seebrücke auch eine Landungsbrücke.
In Mecklenburg-Vorpommern, zwischen Boltenhagen und Usedom, gibt es 19 Seebrücken. Für ganz Deutschland nennt Wikipedia 41 Orte. Na, da sind wir doch neugierig. Fünf Seebrücken haben wir schon in Blogbeiträgen besucht.
Auf der Seebrücke von Zingst, unserer Nummer sechs, waren wir bei super klarem Winterwetter.
Für unsere Orientierung wäre eine Karte toll. Bitte schön.
Habt ihr schon Seebrücken besucht? Welche Seebrücken fehlen uns noch?
Insgesamt schaut man zu wenig von Seebrücken auf das Meer ;-).
Am Samstag vor dem Drei-Königs-Tag machten wir uns zu neunt mit zwei Wochenendtickets und das erste Mal mit dem privaten Bahnunternehmen Abellio auf den Weg nach Blankenburg. Puh, es war noch dunkel, nass und kühl.
9:27 Uhr erreichten wir pünktlich Blankenburg. Unser erster Anlaufpunkt war die Touristinformation. Auf dem Weg entdeckten wir diese Karte der DDR. Ach, so war das mit dem Inlandeis.
In der Touristinformation kaufte unsere Gruppe ein knappes Dutzend Stempelhefte für die Harzer-Wandernadel. Die Hefte waren für uns selber, aber auch als Geschenk. Sofort ging die wilde Stempeljagd los.
Für die Stempelnovizen waren drei Stempel plus ein Sonderstempel die Ausbeute. Wir besitzen schon seit 2009 ein Stempelheft. Da sind schon ein paar mehr Stempel drin 🙂 .
Die Mittagsrast legten wir im Kloster Michaelstein ein. Dort gab es Fisch direkt aus den Forellenteichen. Sehr lecker.
Auf dem Klosterwanderweg ging es dann weiter bis Wernigerode.
Auf dem Bahnhof in Wernigerode kamen wir um 16:40 Uhr auf die Minute pünktlich an. Unser Zug fuhr gerade ein und brachte unsere gut gelaunte Gruppe wieder nach Hause. Im Zug schwatzten wir noch ausgiebig mit dem Schaffner (Grüße). Das Konzept einer An- und Abreise mit der Bahn, welches schon im Zug Zeit zum gemeinsamen Essen, Trinken und Unterhalten gibt, gefällt uns sehr.
Auf unserem GPS standen dann doch wieder gut 22 Kilometer. Das war ein schöner Jahresauftakt.
Wandern ist wie Fenster aufmachen, nur viel cooler. Bitte bleibt neugierig.
Die Zeit, da uns jeden Tag ein Foto aus einer x-beliebigen Ecke Deutschlands erreichen kann, ist nun vorbei. Schön war es und das dank euch.
Stellvertretend für eure vielen tollen Fotos und Beiträge zeigen wir hier die letzten zwei. Am 27. Dezember, kurz nach Weihnachten, erreichte uns von Schoeni dieses nigelnagelneue Kreisgrenzschild. Wir dachten, dass es das „goldene Schild“ in unserer Challenge sein würde. Herzlichen Dank.
Göttingen ist am 27.12.18 an Schoeni vergeben
Der neue Landkreis Göttingen entstand am 1. November 2016 aus der Fusion der beiden Landkreise Osterode am Harz und Göttingen. Das Wappen des neuen Landkreises Göttingen zitiert aus den Wappen aller vier Vorgänger-Landkreise sowie aus den Wappen der vier früheren Kreisstädte Göttingen, Osterode am Harz, Hann. Münden und Duderstadt. Das weiße Speichenrad, nur als Beispiel, verweist auf das Eichsfeld als weiterem Herrschaftsbereich, der durch das Kurfürstentum Mainz geprägt wurde. Man muss das nicht wissen ;-). Die neuen Landkreisschilder gibt es erst seit dem 1. November 2018.
Nun wird wohl kein Foto mehr kommen, dachten wir. Doch diese Rechnung machten wir ohne unsere immer für eine epische Fahrt zu habende Takeshi. Takeshi erradelt am Challengeabschlussvorabend ihren 67. Landkreis. Respekt und Glückwunsch zum verdienten Gewinn unserer Challenge!
Uckermark ist am 30.12.18 an Takeshi vergeben
Die Uckermark ist der Kreis in dem unsere Kanzlerin ihre Kindheit verbrachte. Vermutlich ist es das einzige Landkreisgrenzschild der Uckermark.
Herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank lieber Schoeni, liebe Takeshi und euch 19 anderen aktiven Teilnehmern an unserer Landkreischallenge. Vielen Dank auch an alle, die nicht in der Wertung sind und vielleicht nur mitgelesen haben.
Auch das neue Jahr wird ganz sicher wieder ein spannendes Jahr. Mal sehen, was wir da so anstellen.
Bitte habt ein gutes 2019, bleibt gesund und immer neugierig :-).
PS
Auch wenn die Challenge vorbei ist, falls euch ein „unentdecktes Kreisgrenzschild“ vor die Kamera kommt, ihr wisst schon, wir freuen uns :-).
Ein Plan ist ein Plan. Unser Plan war es die #Festive500 zu fahren. Nun meinten aber ein paar fiese Viren, dass wir gute Wirte wären. Wir bekommen das trotzdem hin.
Wir radeln einfach über das Land und suchen uns ein einsames Wäldchen. Dort jagen wir einfach die Viren hinein. Schau dahinten, die Baumgruppe vor den Windrädern im Nebel ist doch perfekt. Dort lassen wir einfach alles, was uns krank macht.
Unser Plan ging nicht auf. Die Erkältung blieb uns treu. Frau Traumradlerin hatte nach drei Tagen die Hälfte der 500 Kilometer erradelt und ich hatte nach zwei Radtagen gut 150 Kilometer im GPS. Unsere Räder stehen nun unbewegt im Keller. Vermutlich sind sie über die unerwartete Ruhe sogar froh. Das Jahr war trotzdem ein gutes Jahr.
Nun drücken wir euch allen die Daumen, mögen eure Pläne gelingen.
Bitte bleibt neugierig.
Erst 2020 werden wir die #Festive500 wieder schaffen.
Seit 2010 bietet der Radsportbekleidungshersteller Rapha jedes Jahr eine festliche Herausforderung. Fahre an den 8 Tagen zwischen Weihnachten und Silvester 500 km Rad! Verrückt aber irgendwie reizt uns das.
Auch 2018 wollen wir es vielen Radlern weltweit gleichtun und haben bei Westwind und Regenschauern unsere erste Runde gedreht.
72 Kilometer stehen auf der Uhr. Drückt uns die Daumen, dass die Motivation hält. Man sieht sich ;-)?
An Milchkannen benötigen wir zukünftig nach Aussage unserer Regierung keinen Zugang zu schnellem Internet. Ich finde das falsch. Darum schreibe ich mir so kurz vor Weihnachten diesen „nerdigen“ Beitrag von der Seele.
„5G ist nicht an jeder Milchkanne notwendig.“ und „Um in die Fläche zu gehen, können wir uns ein bisschen Zeit lassen.“ teilte uns Frau Anja Karliczek (Bundesbildungsministeren) am 14. November 2018 im Rahmen der „Digitalklausur“ unserer Bundesregierung mit. Aha!
5G steht für das Mobilfunknetz der 5. Generation. Versorgen wir den ländlichen Raum (Milchkanne = ländlicher Raum) nicht mit moderner Infrastruktur, so benachteiligen wir ihn und vor allem seine Menschen in seiner bzw. ihrer wirtschaftlichen Entwicklung.
Warum verfolgt unsere Regierung dieses Ziel? Ich denke, es geht ihr ums Geld. Die Regierung möchte mit den 5G-Lizenzen möglichst viel Geld für ihren Haushalt generieren. Nicht in die Digitalisierung investieren, sondern durch die Digitalisierung Geld einnehmen, ist das eine gute Idee?
Sollten Teile des ländlichen Raumes nicht mit moderner Infrastruktur versorgt werden, ist die Ursache primär in den Auktionsregeln der Bundesnetzagentur und erst an zweiter Stelle bei den Mobilfunkanbietern zu suchen.
Noch kann die Regierung die Auktionsunterlagen ändern. Immerhin hat sie schon erkannt, dass gutes Internet auch an Zugstrecken und nicht nur an den Autobahnen wichtig ist. Diesen Punkt hat sie jüngst in die 5G-Auktionsregeln aufgenommen. Immerhin ist in diesem Punkt ein Erkenntnisprozess erkennbar. Ich habe meinen Bundestagsabgeordneten angeschrieben. Vielleicht mag er was tun.
Nun soll es aber auch gut sein. Kann man mit Milchkannen nicht „Surfen“, nutzen wir sie doch als Adventsschmuck.
Habt einen schönen 4. Advent und ein schönes Weihnachtsfest.
Zwischen den Festtagen könnten wir ja Fahrrad fahren – Festive500 ;-). Bitte bleibt neugierig.
Morgen ist es wieder so weit. Unser Wecker klingelt um 3:45 Uhr. Um 4:15 Uhr stehen unsere Mitfahrer vor unserer Haustür und es geht in den Harz. Um 6 Uhr sind wir im Parkhaus in Schierke und dann geht es wieder mit tollen anderen „Frühaufstehern“ auf den Brocken.
Das Motto im sechsten Jahr ist natürlich weiterhin: Walking in a Winter Wonderland
Pünktlich zum Sonnenaufgang waren wir auf dem Gipfel zum Frühstücken und Fotos machen. Die Sonne sahen wir dieses Jahr nicht.
Das Jahr geht zu Ende. Viele Dinge sind noch nicht geschrieben. In Japan machten wir in der Sommerhitze dieses Foto.
Es geht um eine bekannte Burgerbratkette. Was steht eigentlich unter der „Goldenen Möwe“? Ich habe nach „McDonald’s“ und „japanisch“ gegoogelt. Ich erhielt folgende sechs Zeichen in Katakana, einem der drei japanischen Alphabete:
マクドナルド
In unserer Schrift bedeuten diese sechs Zeichen Ma-ku-do-na-ru-do. Näher kommen die Japaner wohl nicht an die englische Aussprache der Firma McDonald’s heran.
Mit den russischen Buchstaben klappt das besser.
Die zehn kyrillischen Buchstaben bedeuten Makdonalds. Das passt doch ziemlich gut, jedenfalls besser als Ma-ku-do-na-ru-do im Japanischen.
Erst als wir noch einmal auf das Bild oben sahen, erkannten wir, dass da ja ganz andere Zeichen stehen. Verdammt. Wir haben wieder das Katakana-Alphabet bemüht:
ドライブスルー Do-ra-i-bu-su-ru
Und was bedeutet das? Tante Google meint: Durchfahren. Wir denken uns, ah ein „Drive Thru“, das passt. So haben wir überflüssiges Wissen herausgeforscht und unsere eigene Welt ist an dieser Stelle wieder heile.
Ist euch McDonald’s schon einmal mit fremdartigen Schriftzeichen gegenüber getreten? Über Fotos oder Kommentare freuen wir uns immer. War das jetzt überflüssiges Wissen ;-).