Ich möchte klettern.

Man soll für Neues immer offen sein. Klettern ist etwas Neues. Ob wir das hinbekommen? Ich meine etwas höher klettern, so 10, 12 oder auch 15 Meter.

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Ein Freund bot uns letztes Wochenende eine kleine Kletterlektion an. Also ging es ab in den Wald. Ein paar Geocaches mit hoher Terrain- Wertung wollten gefunden werden.

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Puuh, wenn man oben im Seil hängt und schaut, ist es doch gar nicht so ohne. Die größte Mühe hatten wir beim Einwerfen der Pilotschnur. Wir besuchten vier Bäume, kamen alle gesund wieder nach Hause und hatten einen Riesenspaß.

Seid ihr schon mal so geklettert?

Bitte bleibt neugierig.

Brockenfrühstück 2017

Schlafen wird generell überbewertet. Samstag, 16. Dezember 3:45 Uhr klingelt unser Wecker. Das ist gar nicht nötig, denn wir sind schon wach und der Kaffee läuft auch schon. 4:10 Uhr, wir sitzen zu viert im Auto und sind auf dem Weg nach Schierke. 5:45 Uhr, Einfahrt in das Parkhaus. Überall stehen schon Gruppen Gleichgesinnter. 6:00 Uhr, wir machen uns an den Aufstieg.

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Stirnlampen weisen uns den Weg durch den stockfinsteren Harzwald.

8:00 Uhr, wir holen uns Kaffee und Tee im Touristensaal des Brockenhotels. Ganz alleine sind wir nicht.

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8:19 Uhr die Sonne geht auf! Ämmhh, wo geht noch mal die Sonne genau auf?

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Egal, wir sind hier und treffen viele Freunde.

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Durch Nebel war nix oder vielmehr fast nix zu sehen.

Auch wenn die Fernsicht heute noch Luft nach oben hatte, haben wir mit vielen anderen Verrückten viel Spaß gehabt. Als Überraschung gab es sogar einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel.

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Das 5. Brockenfrühstück war echt super. Danke an die Organisatoren. Beim Abstieg zwischen 9 Uhr und 11 Uhr treffen wir dann viele Wanderer, die sich bestimmt gewundert haben, dass ihnen um diese frühe Zeit so viel Verkehr entgegen kommt.

Habt ihr schon mal einen Sonnenaufgang auf einem Berg oder an einem anderen tollen Punkt erlebt?

Bitte bleibt neugierig :-).

 

Noch ein Bismarckturm und ein Brockenfrühstück im Advent

Am zweiten Advent drehten wir eine kleine Runde durch Halberstadt. Mensch, in Halberstadt gibt es ja noch einen von uns unbesuchten Bismarckturm. Bitte schön:

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Unsere Parteien versuchen eine Regierung zu bilden und sie erklären uns ihre Standpunkte. Zum Verständnis hilft vielleicht eine Weisheit von Herrn von Bismarck:

„Wenn man sagt, dass man einer Sache grundsätzlich zustimmt, so bedeutet es, dass man nicht die geringste Absicht hat, sie in der Praxis durchzuführen.“ (Otto von Bismarck)

Der Halbersädter Bismarckturm ist auf unserer Traumradeln-Karte hinzugefügt:

 

Am Samstag, den 16. Dezember geht es wieder mit mehreren Hundert Frühstaufstehern zum Frühstück auf den Brocken. Das heißt um 3:30 Uhr aufstehen und ab in den Harz nach Schierke. Dann lautet das Motto bei diesem Geocachingevent:

Walking in a Winter Wonderland

Sehen wir uns vielleicht sogar zum Sonnenaufgang um 8:19 Uhr oben auf unserem alten Blocksberg?

Ob wir mit dem Wetter wieder so ein Glück haben, wie bei unserem Brockenfrühstück 2016?

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Wir werden berichten. Bitte bleibt neugierig.

Sonnenaufgang auf dem Brocken!

Samstag 3:45 Uhr, der Wecker klingelt. 4:10 Uhr, wir sitzen im Auto und fahren gen Harz. 5:35 Uhr, Einfahrt in das Parkhaus in Schierke. Nach und nach kommen die anderen. 6:00 Uhr, die Stirnlampen sind eingeschaltet und die Wanderung beginnt. 7:50 Uhr, wir sind oben auf dem Brocken und das Wetter sieht so gut aus.

Bald geht die Sonne auf.

Wir haben den perfekten Tag erwischt.

Bitte bleibt neugierig :-).

Wer hat Lust? Sonnenaufgang auf dem Brocken!

Heinrich Heine bezeichnete ihn als den „deutschesten aller Berge“. Goethe ließ im Faust Hexen auf den „Blocksberg“ fliegen. Die Rede ist von unserem Brocken. Nun gibt es von Geocachern die Idee, gemeinsam den Sonnenaufgang auf dem Brocken zu erleben.

Rechnet man mit ca. 2 Stunden Zeit für den Aufstieg, müsste man im Sommer sehr, sehr früh aufstehen. Im Winter ist das deutlich später. Kurz vor Weihnachten haben wir die längsten Nächte. Ein Samstag sollte es auch sein. Also ist dieses Jahr der 17. Dezember 2016 der ideale Zeitpunkt für so ein Event, denn die Sonne geht erst gegen 8:18 Uhr auf.

Hier findet ihr den Eventaufruf: Sonnenaufgang auf dem Brocken: 4. Brockenfrühstück Sonnenaufgang auf dem Brocken.

Wir werden nächsten Sonnabend kurz nach 4 Uhr mit dem Auto aufbrechen und uns gegen 6 Uhr von Schierke aus zu Fuß zum Gipfel des Brockens aufmachen. Den atemberaubenden Sonnenaufgang erwarten wir dann mit vielen Freunden oben gegen 8:18 Uhr.

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Im letzten Jahr waren wir auch schon dabei. Allerdings hatten wir nahezu keine Sicht. Bericht hier klicken

Mal sehen, wie die Sicht vom höchsten norddeutschen Berg dieses Jahr ist.

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Wer mag und nicht zu weit weg wohnt, ist eingeladen uns zu begleiten. Wir werden hunderte Frühaufsteher jenseits der Komfortzohne sein. Vielleicht gelingen mir ein paar schöne Fotos, die gibt es hier dann natürlich zu sehen.

Bitte bleibt neugierig :-).

Liebster Blog Award #2

„Was ist der “Liebster Award”? Der “Liebster Award” wurde ins Leben gerufen, um kleine Blogs mit bis zu 400 Followern etwas bekannter zu machen. Der Leser hat mithilfe eines Interviews die Möglichkeit, ein wenig mehr über den Autor des nominierten Blogs zu erfahren. Dies ist für Neulinge im Blogger-Universum eine nette Idee der Vernetzung. Für „alte Hasen“ im übrigen auch.“ (Zitat vom Blog  „alltagseinsichten“)

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Vielen Dank an Kerstin für die Nominierung. Es war nach 10 Monaten die zweite. Bei der ersten habe ich die Fragen beantwortet, aber die Nominierung der neuen Blogs bin ich schuldig geblieben (sorry). Mal sehen, wie es dieses Mal läuft. Fangen wir mal mit der Beantwortung der Fragen von Kerstin an.

1.Wie bist Du zum Bloggen gekommen?

Im Sommer 2014 haben wir unsere Urlaubsradtour, unsere NordTour von Rostock mit dem Fahrrad an das Nordkap, mit einer Spendenaktion für den Behindertensport in Sachsen-Anhalt verbunden. Für jeden geradelten Kilometer haben wir einige Cent gespendet und haben Freunde gefragt, ob sie es uns gleich tun. Am Ende beteiligten sich 83 Freunde. Die Aktion wurde ein großer Erfolg. Wir wollten die Spender an unserem Vorankommen und unseren Erlebnissen teilhaben lassen. Da kam uns die Idee mit dem Blog. Das Bloggen hat uns dann so viel Spaß gemacht, dass wir bis heute dabei geblieben sind.

2.Was wünscht Du Dir für Deinen Blog?

Ziele in Zahlen habe ich für traumradeln.de nicht. Mögen die Leser ihn authentisch und ehrlich finden. Das wäre schon sehr viel.

3.Liebstes Hobby neben dem Bloggen?

Das ist einfach. Fahrradfahren und Fotografieren und Geocachen und …

4. Würdest Du gern oder hast Du schon mal jemanden von Deinen Blogger-Kollegen kennen gelernt?

Eine Blogger-Kollegin kenne ich. Allerdings wusste ich am Anfang gar nicht, dass sie bloggt. Irgendwann las ich einen Artikel und mir wurde klar, mensch das muss doch … geschrieben haben. Zum Kennenlernen würde ich aber nie drängen.

5.Schnittblumen oder Topfpflanze?

Ehrlich? Weder noch. Gutes Werkzeug, das ist klasse!

6.Was möchtest Du in Deinem Leben auf alle Fälle noch tun?

Ich möchte gerne mit meiner Frau auf dem Fahrrad über den roten Platz in Moskau fahren. (Daran arbeiten wir. Vielleicht lest ihr darüber auf diesem Blog.)

7.Würdest Du gern eine Deiner Entscheidungen ändern? Warum?

Nein. Da wo ich jetzt bin, ist das Ergebnis aller Entscheidungen, die ich getroffen habe. Ich möchte keine missen.

8.Beschreibe Dich in drei Worten.

Das kann ich nicht. Sorry. Bitte fragt dazu Familie oder Freunde.

9.Gibt es etwas, das Du beim/durchs Bloggen gelernt hast?

Ja, ich lese sehr viele tolle Geschichten von anderen Bloggern und ich denke, dass ich dabei immer wieder dazu lerne.

10.Wie und wo siehst Du Dich in zwei Jahren?

Da alles ziemlich gut passt, hoffe ich, dass ich in zwei Jahren immer noch hier bin und ihr immer noch den einen oder anderen Artikel von mir lest.

11.Wenn Du in Deinem Land eine Sache ändern könntest, was wäre das?

Ich wünsche mir Ehrlichkeit. Ein Autobauer wird Autos mit ehrlicher Software bauen. Eine deutsche Bank wird ihren Kunden mit Ehrlichkeit gegenübertreten und nicht zum Schaden der kleinen Leute Zinssätze manipulieren, Eliten wie Fussball- oder Konzernmanager zahlen ehrlich ihre Steuern. Politiker sagen immer die Wahrheit. Das wäre eine Sache, die ich so ändern würde. Ist das naiv?

Und damit zu den Nominierungen.

mitkleinenschritten, weil alles so beginnt

Ride. Breathe. live. – schöne Berichte über unser Hobby

Geowandern im Harz – das macht auch Spaß

Inchs Blog Nr. 2 – Oma … Tagträumer … Radfahrerin

BiketourGlobal – für die etwas extremeren Tourene

Schmetterlingsfamilie – berührend und lesenswert

Guter Bubi – beim Radeln, immer schön die Augen auf

Und natürlich gibt es soooo viele andere tolle Blogs. Wir können wir gar nicht alle nominieren.

Und hier die Fragen:

  1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?
  2. Wie würden deine Eltern deinen Blog beschreiben?
  3. Was ist dein liebstes Hobby neben dem Bloggen?
  4. Gibt es ein Thema über das du schon lange einmal schreiben wolltest, aber es noch nicht in die Tat umgesetzt hast?
  5. Du hast drei Wünsche frei! Was würdest du dir wünschen?
  6. Was möchtest du in deinem Leben auf alle Fälle noch tun?
  7. Welche Person würdest du gerne mit etwas Zeit in einem Restaurant treffen?
  8. An welchem Ort kannst du Kraft tanken?
  9. Gibt es etwas, das du beim Bloggen gelernt hast?
  10. Wenn du in deinem Land eine Sache ändern könntest, was wäre das?
  11. Was oder wen würdest du auf einen Weltraumflug mitnehmen?

 

Wie lauten die Regeln?
Danke der Person, die Dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse dieses Bloggers in Deinem Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen. Schreibe diese Regeln in Deinen “Liebster Award”-Beitrag.
Informiere Deine nominierten Blogger über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.

Viel Spaß beim Lesen und bei der Award-Dankesrede.

Eure Traumradler

 

Teneriffa – Tunnel und Barrancos

Liebe Traumradelfreunde, mein Blog verweilt noch etwas im alten Jahr. Nachdem es im letzten Beitrag um den Aufstieg zum Teide ging, geht es heute um Tunnel und Schluchten. Die Schluchten heißen auf Teneriffa Barrancos.

Im Nordwesten Teneriffas fanden wir das Teno-Gebirge. Dieses Gebirge erhebt sich auf bis zu 1.345 Meter und ist von einer großen Zahl tiefer Barrancos durchzogen. Diese Barrancos fallen zur Küste hin sehr steil ab. Da kommen gerne mal 500 Höhenmeter zusammen. Der bekannteste ist wohl die Mascaschlucht, die wir auch besuchten.

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Heute sind die Ortschaften im Tenogebirge durch Landstraßen gut erschlossen. Ich vermute, dass das vor 100 Jahren noch nicht der Fall war. Wollte man damals etwas in den Nachbarort transportieren, konnte es gut sein, dass man es 500 Höhenmeter durch unwegsames Gelände hochschleppen musste, um es dann mühsam wieder ins Tal hinunterzubugsieren. Da kann man doch wirklich auf die Idee kommen, einen Tunnel durch die Bergmassive zu bauen.

Wir haben solche Tunnel gesucht. Wir haben den Eingang (GPS-Koordinaten: N 28° 15.789′ W 016° 49.665′) gefunden …

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… und wir haben den Tunnel durchwandert. Es war dunkel, stockdunkel, einfach finster. Kein Licht, gar kein Licht!

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Dieser Tunnel war ca. 1,2 Kilometer lang. Als Belohnung kamen wir am anderen Ende (GPS-Koordinaten: N 28° 16.531′ W 016° 49.791′) in eine menschenleere Schlucht, den Barranco Mancha.

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Zur Belohnung lag dort auch noch ein einsamer Cache.

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Auf dem Rückweg lag die Versorgungsleitung natürlich auf der anderen Seite.

In der Mascaschlucht gibt es einen weiteren Tunnel in den Barranco Seco. Diesen durchwanderten wir am nächsten Tag. Hier war die Herausforderung etwas größer, da in diesem Tunnel beinahe komplett ca. 20 Zentimeter Wasser standen und er außerdem auch noch länger war. Norman und ich hatten die Badelatschen dabei und wanderten also in der Finsternis.

Nein, Gollum trafen wir nicht, aber wir sahen viele Badelatschen, deren Dasein in diesem Tunnel endete. Verrückt.

Nach dem Tunnel wanderten wir die Mascaschlucht abwärts. Da mein Knie nicht stabil war, kehrte ich nach der Halbzeit um. Es ist übrigens nicht lustig, manche Touristen beim Wandern zu beobachten. Mit schlechter Kondition und genau so schlechten Schuhen, quälen sie sich von Felsen zu Felsen.

Ich hatte auf meinem Rückweg aufwärts viel Zeit und schloss Freundschaft mit einem hühnergroßen Vogel.

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Erst fremdelte er noch etwas. Ich näherte mich langsam und wir schlossen Freundschaft. Nach vielleicht 20 Minuten guckten wir, der Vogel und ich, uns in die Augen.

In Ornithologie bin ich schwach. Weiß jemand, welcher Art dieser Vogel angehört?

In Masca setzte ich mich dann in ein Cafe und genoss die Aussicht. Ganz am Ende der Schlucht kann man das Meer sehen, wo Norman und Uwe noch wandern.

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Nun will ich zum Ende des Beitrages kommen. Wo ist der Ausgang? Aha, da ist der Ausgang.

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Es ist doch immer wieder toll, wenn man Licht am Ende des Tunnels sieht. Danke an Uwe und Peutienaar für die Tunnelfotos.

Falls ihr Fragen oder Hinweise habt, immer her damit. Und im nächsten Beitrag geht es noch einmal um richtig coole „Lost Places“.

Bitte bleibt neugierig :-).