Hurra, wir haben einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel

In den letzten Wochen haben wir uns viel mit Kreisgrenzschildern und der Mecklenburger Seen Runde beschäftigt. Es gab aber noch mehr. Im Mai endete die Übergangsfrist für die Einführung der europäischen Datenschutzgrundverordnung und unsere Steuererklärung war auch schon wieder fällig. Dazu schweigen wir.

Wir besitzen schon seit 2009 ein Stempelheft der Harzer Wandernadel.

„An insgesamt 222 sehenswerten Plätzen im gesamten Harz stehen die Stempelstellen der „Harzer Wandernadel“ für Sie bereit. Sie befinden sich in der Nähe von romantischen Waldgaststätten, rustikalen Schutzhütten und einer Vielzahl von interessanten Aussichtspunkten. Auch Bergwerke, Burgruinen oder Naturdenkmäler und natürlich der majestätische Brocken warten auf Ihren Besuch und halten einen Stempel für Sie bereit.“ (Quelle Webseite Harzer Wandernadel)

Neben den regulären 222 Stempelstellen gibt es für besondere Anlässe weitere Sonderstempel. So lud der Harzklub am 12. Mai 2018 zu einem Tag des offenen Turms in die „Wilhelm-Raabe-Warte“ in Blankenburg ein.

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Seit langer Zeit war diese Warte für einen einzigen Tag geöffnet. Es gab eine Art Volksfest, …

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… mit Sonderstempel, extra für diesen Tag. Das ließen wir uns nicht entgehen.

Seid ihr mal im Harz, ..

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… könnt ihr überall Stempelstellen finden.

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Wir finden das Konzept der „Harzer Wandernadel“ super. Hat jemand von euch schon mal eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel besucht und gestempelt?

Bitte bleibt neugierig.

Trainspotting beim Cross – Radeln im Harz

Eher selten verstauen wir unsere Räder im Auto. Am letzten Wochenende war es aber mal wieder so weit. Ich demontierte die Laufräder. Die Räder kamen ins Auto und es ging nach Blankenburg in den Harz. Die umgebenden Hügel waren unser Ziel.

Die Wege waren richtig herbstlich.

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Auf der Otto-Ebert-Brücke, einer Brücke über die Gleise der Rübelandbahn, standen ungefähr 10 Männer wie angewurzelt. Eine Frau war auch dabei. Sie lief aber nur hin und her. Die Männer standen hinter mächtigen Stativen mit noch mächtigeren Fotoapparaten. Das sind bestimmt Trainspotter dachte ich. Sie warten auf eine alte Dampflok.

Ich: „Was machen Sie denn hier?“
erster Trainspotter in der Reihe:“Wir warten.“
Ich: „Warten Sie auf einen Zug?“ (Ich war neugierig.)
erster Trainspotter in der Reihe: „Ja“
Ich: „Kommt ein Zug mit Dampflok?
erster Trainspotter in der Reihe: „Ja“
Ich: „Wissen Sie wann?“
erster Trainspotter in der Reihe: „Nein, wir stehen hier schon mehr als zwei Stunden.“

Wenn man schon mehr als zwei Stunden auf der (Achtung Wortspiel) zugigen Brücke steht, findet man vielleicht neugierig fragende Radler nicht so lustig.

Wir holten uns noch einen Stempel für die Harzer Wandernadel. Da hörte ich ein entferntes Dampflokpfeifen.

Schnell stellte ich mich in die Reihe der Trainspotter und holte meine kleine Sony-Kompaktkamera aus der Trikottasche. Beim Einschalten gab sie ein kurzes „Piep“ von sich. Sofort wurde ich unfreundlich gebeten, mich woanders hin zu stellen. Ich lächelte höflich und verhielt mich ganz ruhig. Da kam doch tatsächlich eine Dampflok heran geschnauft. Wie immer gibt es mit Klick ein größeres Bild.

Wir sahen einen dampfbespannter Güterzug auf der Steilstrecke der Rübelandbahn. Gezogen wurde er von der „Bergkönigin“, der Dampflok 95 027. Großartig.

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Die Dampflok ist fast 100 Jahre alt. Kaum war der Zug vorbei, packten die Trainspotter ihr Equipment ein, räumten die Brücke und liefen zügig zu ihren Autos.

Ich: „Geht es zur nächsten Station?“
Trainspotter: „Ja..“
Ich „Viel Glück dabei.“
Trainspotter: „Danke“.

Ich finde es klasse, wenn Menschen mit Begeisterung ihrem Hobby nachgehen. Für uns ging es „cross“ durch den Wald zurück nach Blankenburg. Was für ein schöner Tag?

Bitte bleibt neugierig.