Geh ich nach Osten oder Westen – ein Besuch des Nullmeridians in Greenwich

Bis zur Mitte des 19.Jahrhunderts hatten viele Städte ihre eigene Ortszeit. Die Zeit war vom Stand der Sonne abhängig. Es gab noch keine nationalen oder internationalen Konventionen, die den Beginn bzw. das Ende eines Tages oder auch dessen Länge festlegten.

Erst durch den Eisenbahnbau und die damit geschaffene Möglichkeit, weiter zu reisen, wurde der Ruf nach einer einheitlichen Zeit laut. So wurde im Jahr 1847 die Greenwich mean time (GMT) in Großbritannien die offizielle „railway-time“.

Im Jahr 1880 war die GMT dann offizielle Standardzeit in ganz Großbritannien und 1884 wurde der Greenwich Meridian der Welt auf der Meridian Konferenz als Nullmeridian empfohlen.

In Greenwich kann man heute einen Messingstreifen entlang dieses Nullmeridians besuchen. Aus dem kleinen viereckigen Loch im Dachgiebel kommt seit dem 16. Dezember 1999 ein starker grüner Laserstrahl, der in der Nacht nach Norden durch London leuchtet. Die „Shepherd Gate Clock“ war die erste Uhr, die der Öffentlichkeit die Greenwich mean Time (GMT) anzeigte. Sie besitzt eine 24-Stunden-Anzeige.

Diese Uhr war gekoppelt mit der Zeitkugel. Die Zeitkugel ist ein Signalball, der an erhöhter Stelle angebracht ist. Der Ball wurde um 13.00 Uhr fallen gelassen. Mit diesem optischen Signal war es dem Seeleuten auf der Themse möglich, ihre Schiffschronometer auf Genauigkeit zu überprüfen.

Ein Besuch ist empfehlenswert und da man einen Audioguide nutzen kann, sollte man insgesamt etwa 1,5 Stunden einplanen.

Seid ihr auch schon mal auf dem Nullmeridian unterwegs gewesen?

Jede Zeit ist spannend. Bitte bleibt neugierig.

zum Beitrag über die Japanische Standardzeit 

Her Majesty’s Yacht Britannia …

… ist seit 1997 außer Dienst gestellt und liegt in Leith, unweit Edinburgh, als Museumsschiff vor Anker.

Die 83. königliche Yacht von Großbritannien wurde 1953 gebaut und wird aus wirtschaftlichen Gründen die letzte ihrer Art sein.

Wir haben uns auf ihr umgesehen.

Schiffsglocke der Britannia
Queens Rolls-Royce Phantom V in seiner Garage auf der Britannia
Salon auf der Britannia
Geschirr-Kajüte auf der Britannia
Unterkunft der königlichen Garde

Königs hatten es wirklich gut auf diesem Bötchen. Alles an Bord atmet Geschichte. Zu ihrer Zeit war eine so repräsentative Yacht bestimmt auch sinnvoll. Wart ihr schon einmal auf einem Museumsschiff?

Bitte bleibt neugierig :-).

Ein Traum an einem Regentag

Es ist Sonntag und es regnet. Es ist ziemlich kühl. Das Knie tut weh. An so einem Tag ist nicht gut Radeln. Übrigens ist mir aufgefallen, dass ich kaum Bilder von schlechtem Wetter habe. Auf einem sieht man doch ein paar Regentropfen.

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Wie oft fotografiert ihr schlechtes Wetter?

Es gibt natürlich auch Lichtblicke.

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Was bleibt ist zu träumen. Schließlich heißt der Blog ja Traumradeln. Man kann ja vom Sommer und von tollen Radtouren träumen. Ein Traum wäre eine Radtour einmal quer durch Großbritannien, vom äußersten Südwesten in Land’s End bis zum nordöstlichsten Punkt Schottlands, nach John O’Groats, sozusagen END TO END.

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Von was für Radtouren träumt ihr?