Was haben Ingrid Bergmann und Ronja Räubertochter miteinander gemein?

Im Film „Casablanca“ forderte Ingrid Bergmann den Pianisten Sam auf: „Play it again, Sam!“

Da sich Sam nicht an das Lied erinnern will, singt es Ingrid Bergmann an „As Time Goes By“. Somit haben wir unsere heutige Ergänzung für unseren Skandinaviensommerurlaubssoundtrack. Und wenn wir schon dabei sind, dann nehmen wir das Lied Casablanca von City aus dem Jahr 1987 auch gleich mit. Hört es euch ruhig mal wieder an, am besten zuerst das Original und dann City.

Aber was hat das alles mit unsere Südskandinavienradtour zu tun? Ganz einfach, wir sind heute in Fjällbacka und der Lieblingsort der mehrfachen Oskarpreisträgerin Ingrid Bergmann war Fjällbacka. Und das kann man sehr gut verstehen.

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Direkt in dem malerischen Ort ragt der Vetterberget, ein gewaltiger Felsen auf. An einer Stelle ist er geteilt und es gibt eine beeindruckende Kluft.

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Oben seht ihr drei Kiesel und darunter Susanne. In Deutschland wäre so ein Weg unter Steinen ohne Stahlseil- und Stahlnetzsicherung undenkbar.

Jedenfalls wurde hier in Fjälbacka ein Teil des Films Ronja Räubertochter gedreht. Fjälbacka ist also die Gemeinsamkeit zwischen Ingrid Bergmann und Ronja Räubertochter.

Wenn das noch nicht genügt, da gibt noch die Krimis von Camilla Läckberg, die in Fjällbacka geboren wurde.

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Ein Besuch in Fjälbacka lohnt.

Im nächsten Beitrag werden wir fortschrittlich einkaufen.

Bitte bleibt neugierig.

1 x Oslofjord komplett bitte

Der Oslofjord ist ein ausgewachsener Fjord in Südnorwegen. Luftlinie ist er in Süd-Nordrichtung etwa 118 Kilometer lang. Als Radler ist man da schon ein wenig unterwegs. Da ich heute viel zu früh wach wurde, habe ich mir die Zeit mit etwas „nerden“ vertrieben. Es wäre doch toll, wenn ich eine Karte mit unserer Route in den Blog einfügen könnte. Die Route „tracken“ wir mit einem Garmin-GPS-Gerät mit. Den Blog schreibe ich auf einem Smartphone. Nach ungefähr zwei Stunden probieren habe ich ein Ergebnis.

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Geht doch! So sieht also der Oslofjord aus, um den herum ca. 40% der norwegischen Bevölkerung wohnt. Fahrradtechnisch ist die Strecke nicht so einfach gewesen, da doch ziemlich viel Verkehr war.

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Da nun unser letzter Tag in Norwegen …

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… ist, füge ich heute den Song „If a song could get me you“ von der Norwegerin Marit Larsen zu unserem Skandinaviensommerurlaubssoundtrack hinzu. Schweden wir kommen!

… und im nächsten Blog erfahrt ihr, was Ingrid Bergmann und Ronja Räubertochter miteinander zu tun haben.

Auf nach Fjälbacka. Bitte bleibt neugierig.

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Festung Fredriksten

MS Bergensfjord oder eine kleine Kreuzfahrt

Wir sitzen auf der MS Bergensfjord. Wenn ich jetzt einen Song nennen sollte, dann wäre es „Don’t pay the ferryman“ von Chris de Burgh. Natürlich haben wir den Fährmann schon vorher bezahlt. Da wir uns ganz kurzfristig für die Fährfahrt entschieden haben, hat sich der Fährmann die Hände gerieben.

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Die Bergensfjord ist ein Fährschiff, das in 4 1/2 Stunden von Hirtshals in Dänemark nach Langesund in Norwegen fährt. Diese Fähre ist riesig. Sie bietet bis zu 1.500 Passagieren und 600 Autos Platz.

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Selbst große LKW fahren weit hinten hinter Susanne ganz locker um die Ecke. In drei Spuren stehen sie nebeneinander und können direkt vorwärts die Fähre wieder verlassen.

Unsere Räder haben wir sicherheitshalber fest gezurrt.

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Es wären da noch ein paar Gurte übrig ;-).

Als Radfahrer sind wir vor dem an Bord gehen locker an der langen Autoschlange vorbei gerollt. Ganz vorne angekommen wurden wir dann aufgefordert, als erste an Bord zu gehen. Das hat auch den Vorteil, dass wir eine völlig leere Fähre sahen und uns die Plätze an Bord aussuchen konnten. Heute sind die Fähren kleine Luxusliner. So kommen wir zu einer kleinen Kreuzfahrt. Cool!

Mal sehen, was ob wir in Norwegen Fjorde sehen?

Bitte bleibt neugierig :-).

Vestkystruten

Die dänische nationale Fahrradroute 1 folgt der Westküste Jütlands von der deutschen Grenze bis Skagen. Sie ist 560 Kilometer lang.

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Die Route ist außerdem ein Teil des Nordseeküstenradweges (North  Sea Cycle Route), einer Fahrradroute, die 2001 etabliert wurde. Dieser Nordseeküstenradweg führt durch acht Länder und ist zusammenhängend etwa 6000 Kilometer lang. Damit soll er der längste Fahrradweg der Welt sein.

Am ersten Tag unserer Tour trafen wir ein Pärchen aus Naumburg. Sie sind vor sechs Wochen auf den Shetlandinseln gestartet und erreichten nach Schottland, England, Belgien, Niederlande und Deutschland nun Dänemark.

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Fällt euch an der Fahne etwas auf? Die Fahne flattert kräftig im Wind! … und das macht sie Tag und Nacht! Dänemark ist flach und wenn der steife Nordwestwind über die Nordsee auf das Land trifft, bekommt man sehr viel frische Luft.

Leider lässt die Qualität des Nordseeküstenradweges hier und da Wünsche offen. Auf Schotter sind die 16 Kilometer bis zum nächsten Ort nicht unbedingt ein Vergnügen.

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Alledings gibt es immer gute Alternativrouten auf denen das Radeln Spaß ohne Ende bereitet.

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Und abends geht es an den Strand der Jammerbucht. Da ist er, einer der perfekten Momente.

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Morgen geht es zu einem Leuchtturm, der von einer bis zu 50 Meter hohen Wanderdüne verschüttet war, dem Rubjerg Knude.

Der Mensch am Meer

Wir trafen heute in Esbjerg den reinen Menschen. Dieser Unverdorbene sah sich der Natur gegenüber. … und dann auch uns :-).

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Die Skulptur stellt den Menschen dar, wie er war, als er von seiner Mutter geboren wurde. Der Mensch bevor er sich erhebt und zu handeln beginnt. Erst dann geht alles schief, so sagt der Bildhauer. Dann macht er sich die Hände schmutzig.

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Wir haben uns heute die Hände nicht schmutzig gemacht. Wir sind ganz ehrlich gegen den Nordwind angeradelt und haben es genossen.

Apropos, vor mir steht gerade eine schönes kaltes Tuborg. Das wird auch gleich genossen :-).

Mal sehen, was uns der morgige Tag bringt. Wir radeln an der dänischen Nordseeküste nach Norden und sind neugierig. Vestkystruten

untergegangene Spaßgesellschaft #2 Waldbad Jerichow

In der Sommerhitze sind Badeanstalten ein guter Ort. Früher gab es viel mehr dieser Badeanstalten, einfache Schwimmbäder, ohne Heizung und Wellenanlage.

Heute zeigen wir Impressionen vom alten Waldbad Jerichow. Seit sich der letzte Gast schätzungsweise im Jahr 1990 in die Fluten gestürzt hat, sind viele Jahre ins Land gegangen.

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– der „Hochsitz“ des Bademeisters im Herbst –

Die alte Badeanstalt Jerichow

– der „Hochsitz“ des Bademeisters im Frühjahr von der anderen Seite (danke Kurt für das Foto 🙂 )-

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– Rutsche in ein leeres Becken –

Hier geht es zur Badeanstalt Weferlingen. Man meint, das Kindergeschrei im Sommer zu hören.

Wir haben eine Seite mit einer Karte angelegt. Gibt es in eurer Nähe auch eine „Lost Badeanstalt“?  Über einen Kommentar oder Fotos egal ob alt oder neu freuen wir uns.

Bitte bleibt neugierig.

51 Grad Temperaturdifferenz – Verrückt

Wenn mich mein Enkel in 20 Jahren fragt: „Was hast du gemacht, als das mit der Erwärmung begann?“ antworte ich: „Ein Foto.“

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Wir wollen aber alles positiv sehen. So kann ich auch mit einem Foto aus dem Winter mit mehr als 50 Grad weniger auf der Uhr dienen.

Minus11Grad

Morgen poste ich, wie schon einmal. wieder etwas über alte Badeanstalten.

Ich wünsche euch einen kühlen Kopf und wie üblich Neugierde.

Mittsommer – ein Besuch auf Saaremaa – Teil 2

Nachdem wir die alte Arensburg besichtigt hatten, ging es  auf einem geschotterten Weg entlang von Steinwällen und einem Knüppelzaun zu der Geburtstagsfeier.

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Über dem Anwesen wehte natürlich die estnische Fahne.

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Die Stuben wurden für die Gäste gelüftet und hießen uns willkommen.

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An einem riesigen Holzhebel hing ein alter Blecheimer über einem 18 Meter tiefen Brunnen. Außerdem zeigte der Himmel zu Ehren des Geburtstagskindes einen Regenbogen.

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Gegen Mitternacht war dann auch die Sauna angeheizt und es war klar, dass wir in Estland feiern.

Am Vorabend des Johannistages, am 23. Juni  feiern die Esten mit Feuern. Auf dem nächsten Foto wird auf Saaremaa ein Feuer angezündet. Die Frauen in Uniform sind „Kodutütred“, das ist eine Frauenorganisation des freiwilligen Landesschutzes. Sie haben das Feuer von der Nachbarinsel Hiiumaa gebracht. Das Feuer wurde ursprünglich von Estlands Präsidenten angezündet. (Danke an Mall für die Fotos.)

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Der Johannistag ist ein wirklich großer Feiertag in Estland. Es gibt viel zu entdecken.

Bitte bleibt neugierig.

Mittsommer – ein Besuch auf Saaremaa – Teil 1

Mitsommer ist der Tag mit der längsten Spanne zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. In den skandinavischen Ländern und im Baltikum wird dieses Ereignis mit Festen und Feuern ausgiebig gefeiert. Das ist auch klar, da ja dort in den nördlichen Regionen die Sonne teilweise gar nicht unter geht. Das sind dann die weißen Nächte.

Astronomisch gesehen fand in diesem Jahr die Sommersonnenwende am 21. Juni statt. Wie der Zufall 😉 so spielt, waren wir genau an diesem Tag zu einer Geburtstagsfeier nach Estland auf Saaremaa eingeladen. Ihr habt noch nie etwas von Saaremaa gehört? bei mir war es jedenfalls so.

Die Insel Saaremaa ist etwa drei Mal so groß, wie Rügen. Saaremaa ist nach Seeland, Gotland und Fünen die viertgrößte Insel der Ostsee. Die Insel erreicht man mit einer Fähre.

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Sehenswert auf Saaremaa ist die Arensburg in Kuressaare. Die quadratische Burg war der Sitz der Bischöfe von Ösel-Wieck.

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Ich habe noch nie eine so einfache Aufhängung des Falltores gesehen. Es wurde einfach mal so vor den Eingang gehängt. Geht doch.

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Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Burg mit zusätzlichen Trutzwällen, Wehrtürmen und einem Wassergraben versehen. Heute sieht das super romantisch aus.

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Wer als kleiner Junge oder kleines Mädchen von Ritterburgen geträumt hat, wird von dieser Bischofsburg begeistert sein. Es war eine tolle Stimmung. Nach dieser kleinen Besichtigungstour ging es für uns auf das Land zur Geburtstagsfeier. Mal sehen, was uns dort erwartet?

ein Besuch auf Saaremaa – Teil 2

Wart ihr schon einmal im Baltikum?

Bitte bleibt neugierig.

So schmeckt der Sommer!

Bestimmt gibt es in eurer Nähe auch Felder, auf denen man sich seine Erdbeeren selbst pflücken kann. Wir haben dies ausgiebig getan und gute Beute gemacht.

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Eine große Menge Erdbeeren haben wir direkt vertilgt. Diese Erdbeeren sind ganz bestimmt besser, als die tiefgefrorenen aus den Discountern. Einen Teil der Erdbeeren haben wir dann zu Hause geschnippelt und mit Zucker überstreut.

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Nach einer kurzen Weile gaben die Erdbeeren ihren süßen Saft ab. Nun holten wir Eis aus dem Tiefkühlschrank und gaben die leckeren süßen Erdbeeren mit ihrem Saft dazu. Mmmmm, lecker!

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So schmeckt der Sommer. Gönnt euch auch mal etwas. Es ist gar nicht so schwer.

Wir wünschen euch einen tollen Sommer.