Seifenblasen, Seifenblasen

Seifenblasen, Seifenblasen!
Dürft euch solche haschen.
Wenn ihr sie gefangen habt,
Steckt sie in die Taschen –

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Tragt sie lieber auf der Hand,
Kriegen sie keine Falten.
Wer sie bis nach Hause bringt,
Darf sie sich behalten.

Gedicht von Victor Blüthgen (gekürzt)

Wir hatten Besuch von unserer „Fingerfesthalterin“ und da kann man sich auch mal mit Seifenblasen beschäftigen :-).

Bitte bleibt neugierig :-).

 

Sonntagsfoto

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Genießt jede Zeit und …

Bitte bleibt neugierig :-).

 

verlassene Jugendhochschule der FDJ

Heute wollen wir von unserem Besuch der verlassenen Gebäude am Bogensee berichten. Der Bogensee liegt in der Mark Brandenburg nördlich von Berlin. Es ist wirklich ein schöner Flecken. Logisch, dass dies schon länger bekannt war. 1939 ließ sich dort Reichspropagandaminister Goebbels einen Landsitz bauen.

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Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude als Lazarett genutzt, bevor sie 1946 der FDJ übergeben wurden. Zu DDR-Zeiten kam ein gigantischer Gebäudekomplex, die Jugendhochschule Wilhelm Pieck  im sozialistischen Klassizismus dazu.

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Lektionsgebäude der Jugendhochschule
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Blick auf die Villa Bogensee

Die „Villa Bogensee“ wurde einzig und alleine für Repräsentationszwecke und Feierlichkeiten gebaut. Hier hatten wir Glück und ein Herr fragte uns, ob wir mal einen Blick in das Innere werfen wollten. Natürlich!

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um den riesigen zweigeschossigen fliederfarbenen Festsaal verlaufen Säulen
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über zwei zentrale Treppen gelangt man zur Empore
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es gibt diverse Klubräume

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Bis vor drei Jahren wurden alle Gebäude noch durch das Heizhaus im Winter erwärmt. Nun dringt die Feuchtigkeit ein und verrichtet ihr Werk. So hebt sich zum Beispiel das Parkett. Wer mag, der Komplex steht zum Kauf. Wie wär’s?

Skulpturen gibt es auf dem Gelände ebenfalls zu bewundern.

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Den Beitrag wollen wir mit einem Bild von einigen vergessenen Tischtennisplatten schließen. Man findet sie auf dem Gelände und kann sich gut vorstellen, wie die Jugendlichen sich hier früher die Zeit vertrieben.

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Ein Blick in unsere Geschichte ist spannend.

Bitte bleibt neugierig :-).

 

 

Neues zur „Traumradeln Challenge“

Vor ein paar Wochen, als es noch garstig kalt war, haben wir zur Traumradeln Challenge aufgerufen. Da wir nicht an unserer eigenen Challenge teilnehmen wollen, sammeln wir Landkreisschilder außerhalb der Wertung.

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24.04.16 Traumradler im Landkreis Börde

Da nicht jeder Landkreis an seinen Grenzen Landkreisschilder aufstellt, ist man nie sicher, ob man an einer Landkreisgrenze auch ein Foto bekommt. So suchte ich zum Beispiel an der B189 vergeblich ein Schild des Landkreises Stendal. Fehlanzeige.

Erst auf  dem Heimweg an einer abgelegenen Kreisstraße haben wir ein Stendaler Schild entdeckt und abgelichtet. Hurra ! 🙂

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27.04.16 Traumradler im Landkreis Stendal

Bis vor ein paar Tagen sah es so aus, als ob wir ganz alleine für Landkreisschilder bremsen und fotografieren. Doch inzwischen gab es ein erstes echtes Wertungsfoto. Der Landkreis Bautzen wurde von „Franz und Franzi“ für unsere Challenge gefunden.

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10.05.16 Franz und Franzi im Landkreis Bautzen

Somit warten nur noch 294 Landkreise auf die Vergabe ;-). Habt ihr Lust, ebenfalls mit einem Foto teilzunehmen? Die Spielregeln findet ihr auf:

https://traumradeln.de/deutschlandtour/

Bitte bleibt neugierig :-).

Spargel aus Kremmen

Es ist Spargelzeit. Auf dem Teller sind einige Stangen dieses edlen Gemüses.

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Wo kommt es, das Edelgemüse her?

Wenn ich beim Radeln durch die Mark Brandenburg den Kopf hebe, sehe ich überall die fleißigen Erntehelfer.

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Unter den weißen Planen hat es das Gemüse schön warm. Mit der „Spargelspinne“ (was für eine tolle Erfindung) wird die Plane angehoben.

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Den vorwitzigen Pflanzen, deren Köpfe schon aus dem sandigen Erdreich gucken, geht es mit dem Spargelstecher an die Wurzel.

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Fleißige Hände sortieren die Spargelstangen und schon geht es in den Vertrieb zum Kunden. Mmmh, lecker.

Bitte bleibt neugierig :-).

Fensterblicke #2

Vor beinahe genau einem Jahr habe ich einen Beitrag über meinen Blick auf Fenster geschrieben. Zeit für ein Update. Den folgenden Fensterblick habe ich 19…, ämh …

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… ach nein, diesen Fensterblick habe ich am 1. Mai 2016 …

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… aufgenommen. Da hält wohl jemand an einer Tradition fest.

An einem unpolitischen Fensterblick möchte ich euch auch noch teilhaben lassen.

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„Mein kleiner grüner Kaktus steht draußen am Balkon,
hollari, hollari, hollaro!
Was brauch‘ ich rote Rosen, was brauch‘ ich roten Mohn,
hollari, hollari, hollaro!
Und wenn ein Bösewicht was ungezog’nes spricht,
dann hol‘ ich meinen Kaktus und der sticht, sticht, sticht.
Mein kleiner grüner Kaktus steht draußen am Balkon,
hollari, hollari, hollaro!“

Hoffentlich ist der Kaktus da geblieben, wo er war :-).

Habt ihr auch schon Fensterblicke riskiert?

Bitte bleibt neugierig :-).

Drei Birken und Himmelsleitern

Ich hatte heute einen freien Tag und obwohl das Wetter schlecht war, drehte ich eine Runde mit dem Rad. Zwei Mal musste ich halten und den Fotoapparat zücken.

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Besser als das Schild, hätte ich es auch nicht beschreiben können.

Ich radelte weiter und sah diese Industriekletterer bei wirklich stürmischem Wetter und bei Hagel auf Himmelsleitern hängen.

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Unglaublich!

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Sachsen Anhalt produziert mit seiner riesigen Anzahl an Windkraftanlagen mehr Strom, als es selber verbraucht. Somit muss das Stromnetz von einem Versorgungsnetz zu einem Entsorgungsnetz umgebaut werden. Verrückt.

Weil mich die Leitern im Himmel so beeindruckt haben – hier sind sie noch mal größer.

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Bitte bleibt neugierig :-).

 

 

Veränderung – Jahreszeiten

Ihr wisst, wir radeln sehr gerne. Am ersten April kam ich auf die Idee an einer Stelle auf unserer Radrunde ein Foto zu schießen.

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Wie wird sich diese eher durchschnittliche Stelle über das Jahr verändern?

Das wollen wir doch mal sehen. Heute hielt ich dort wieder an und machte dieses Foto.

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Ein wenig Entwicklung hat die Natur in den letzten 24 Tagen schon gemacht. Seht ihr das auch? Habt ihr schon einmal so ein Langzeitprojekt gestartet? … und durchgehalten ;-).

Mal sehen, wie es in den nächsten Monaten weiter geht. Noch sind die Bäume im Hintergrund kahl

Bitte bleibt neugierig :-).

Sind wir nicht alle Schildbürger #10 – Freiheit für die Verkehrsschildgestaltung

Unser letzter Beitrag zeigte acht mit einem Augenzwinkern gestaltete Verkehrsschilder in Florenz. Ihr konntet das Spiderman-Parkverbot und die gekreuzigte Sackgasse sehen. Als eine Reaktion auf diesen Beitrag erhielten wir eine Mail mit Bildern von weiteren Verkehrsschildern aus Florenz. Diese Kunstwerke wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

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Der Schutzmann liebt die gesperrte Seite seiner Einbahnstraße
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Der Häftling bei der Straßenarbeit
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Ein Reißverschluss öffnet zwei Wege
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Rettet mich am Ende der Einbahnstraße
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Freiheit für die Verkehrsschildergestaltung

Ich glaube, wir müssen auch mal nach Florenz. Wegen der Kunst, der Architektur, wegen Leonardo da Vinci oder Michelangelo? Nein, wegen der originellen Verkehrsschilder. Habt ihr auch schon solche Schilder entdeckt?

Bitte bleibt neugierig:-).

Alle Bilder in diesem Artikel stammen von Uta. Vielen Dank:-).

Sind wir nicht alle Schildbürger #9 – Florenz

Die Aufgabe von Verkehrsschildern ist die Regelung des Verkehrs durch Gebote, Verbote oder das Anzeigen von Gefahren. In Deutschland gibt es derzeit über 20 Millionen Verkehrsschilder (Quelle: www.verkehrszeichen-online.org).

Ähnlich sieht es auch in anderen europäischen Ländern aus. Wenn man in Florenz durch die Straßen spaziert, fallen einem einige Schilder ins Auge, die ganz eindeutig „Einfahrt verboten“ oder „Sackgasse“ anzeigen, jedoch noch eine zweite Botschaft enthalten. Je mehr man sich in dem feinen Gassennetz der Innenstadt verliert, umso mehr solcher Schilder scheint man zu finden.

2010 begann der französische Künstler Clet Abraham erst in Florenz, dann auch in anderen europäischen Metropolen, Verkehrsschilder „umzugestalten“. Mit seinem ganz besonderen Humor arbeitet er mit den Motiven, ohne dabei den Sinn des Schildes zu zerstören.

Habt ihr auch schon solche Schilder entdeckt?

Bitte bleibt neugierig :-).

Dieser Artikel ist von Franziska :-). Vielen Dank.