NordTour 2014 – Tag 20 – Königskrabben und der Tourtiefpunkt

Wir fuhren 99 km durch die norwegische Fjordlandschaft. Der herben Schönheit entsprechend regnete es immer wieder.

Einheimische oder auch Touristen bauen überall kleine Steintürmchen. Vermutlich dienen sie schon seit frühester Urzeit als Stative für Fotoapparate. Ich hätte das Stativ nicht nur benutzen, sondern auch fotografieren sollen :-).

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Am Wegesrand entluden Fischer ihren Fang. Ich war neugierig und bekam Königskrabben zu Gesicht.

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Der Panzer von diesen Tieren hatten einen Durchmesser von ca. 20 cm und die Beinspannweite war mehr als ein Meter. Gigantisch. Das kommt auf dem Bild nicht zu Geltung. Ich hätte mein NordTour – Maßband daneben legen sollen. Es war nur leider schon zu kurz.

Tante Wiki sagt: „Die Königskrabbe erreicht eine Größe von 25 cm, während sie insgesamt ein Gewicht von 10 Kilogramm erreichen kann. Die Beinspannweite kann bis zu 180 cm betragen.“

Der Fischer fragte mich noch, ob ich nicht mal in das Becken fassen wolle.  Ich lehnte dankend ab.

Das Nordkapp liegt auf der Insel Magerøya. Diese Insel ist seit 1999 durch einen Unterwassertunnel an das Straßennetz des europäischen Festlandes angeschlossen.

Der Unterwassertunnel ist 6.875 Meter lang und liegt an der tiefsten Stelle 212 Meter unter dem Meeresspiegel.  Das sollte also der Tiefpunkt unserer NordTour werden. Nach rauschender Abfahrt posierte Susanne für dieses Foto.

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Es war so kalt im Tunnel,  dass es zum Teil sogar Eis auf der Straße gab. Zum Glück mussten wir die 212 Meter auch wieder hoch. Die größte Steigung beträgt 9%. Da wurde uns dann ganz schnell wieder warm.

Wir durchfuhren noch vier weitere Gebirgstunnel, ehe wir im Nordkapp Vandrerhjem von Honningsvåg Quartier nahmen.

Morgen soll es das Finale unserer NordTour 2014 geben.

Statistik:
Tageskilometer: 97
Gesamtkilometer: 2.505
Kilometer bis zum Nordkapp ca: 32
Tageshöhenmeter: 1.046
Gesamthöhenmeter: 17.891
Standort N 70°59.838 E 025° 57.640
Spendenstand 153 Cent je Kilometer (neue Spender: Hans-Dieter Brucke 2 Cent, Carola und Wilfried Schulze 10 Cent – Danke)
Infos zur Idee unter: www.jedes-jahr-ein-treffer.de/spendenprojekt2014.htm

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nächster Tag – weiter nach Norden!

NordTour 2014 – Tag 19 – Weltkriegsspuren und Moltebeeren

Wir fragten die norwegische Kellnerin, was an Alta wissenswert sei und was wir uns anschauen sollten. Da kam sofort Geschichte.

Im Alta Fjord, direkt hier, lag über etliche Jahre die Tirpitz, das modernste und stärkste Schlachtschiff der Deutschen im 2. Weltkrieg. Sie bedrohte allein durch ihre Existenz die alliierten Geleitzüge nach Murmansk. Dieses Konzept, dem Gegner zu schaden, ohne aktiv zu kämpfen, nennt man „Fleet-in-being-Konzept“. Der Gegner muss immer genügend Kräfte vorhalten, um auf einen eventuellen Angriff reagieren zu können.

Wir verzichteten allerdings auf das Tirpitzmuseum. Die moderne Kirche in Alta erinnert mich in diesem Zusammenhang auch gleich an ein U-Boot.

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Die Sonne geht zwar unter, aber dunkel wird es nicht.

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Das Bild habe ich gegen Mitternacht aus dem Hotelfenster aufgenommen.

Die letzten Etappen liegen vor uns. Über weite Strecken gab es gar keine Bäume mehr. Da fielen uns Sammler in der Gras- und Buschlandschaft auf. Was sammeln die nur? Irgendwann fragten wir. Sie sammeln Moltebeeren. Wir durften gleich kosten. Mmmhh, lecker.

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Die Moltebeere ist ein Rosengewächs und ist in unseren Breiten sehr selten.
Übrigens ist die Moltebeere auf der finnischen 2-Euro-Münze abgebildet. Sie ist ein Wahrzeichen Lapplands.

Wir sitzen in der Sonne in Olderfjord, bzw. Russenes am Porsangerfjord.

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Morgen werden wir den absoluten Tiefpunkt unserer Tour erleben. Wie wir den überstehen, werde ich morgen berichten.

Statistik:
Tageskilometer: 112
Gesamtkilometer: 2.408
Kilometer bis zum Nordkapp ca: 130
Tageshöhenmeter: 1.002
Gesamthöhenmeter: 16.845
Standort N 70°28.675 E 025° 03.963
Spendenstand 141 Cent je Kilometer (neue Spender: Liane und Thorsten Brucke je 2 Cent- Danke)
Infos zur Idee unter: http://www.jedes-jahr-ein-treffer.de

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nächster Tag – weiter nach Norden

NordTour 2014 – Tag 17 – Die ungeplante 200 Kilometeretappe

Fichte ist weg. Über mehrere tausend Kilometer 🙂 war Fichte, rechts und links am Straßenrand stehend, unser ständiger Begleiter. Nun haben wir das Verbreitungsgebiet der Fichte verlassen. Ihr wird es wohl zu kalt sein.

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Die Birke, die bei uns Unkraut des Waldes genannt wird, bestimmt die Landschaft.

Das Wetter meinte ist gut. Ein warmer lauer Südwind unterstützte angenehm.

Kürzeste Etappe, Baden? Ja!
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Gegen 13 Uhr trafen wir vor dem Supermarkt, schon in Kautokeino, Nico, Max und Rave. Sie waren ebenfalls mit Rennrädern, von Berlin kommend, unterwegs. Da gab es natürlich den üblichen Tratsch. Sie wollten noch 130 km bis zum nächsten Ort Alta radeln.

Die dürfen bei Rückenwind noch Rad fahren und wir :-(?

Wir holten unser Smartphone raus. Das Hotel in Kautokeino hatten wir per booking.com gebucht. Wie war das mit den Stornobedingungen? Eine kostefreie Stornierung ist nicht möglich- es sind 100% zu zahlen. Mist.

Jungs, wir fahren mal zu dem Hotel. Vielleicht stehen wir am Straßenrand und dann können wir noch etwas gemeinsam fahren.

Im Hotel sagten wir ehrlich, das wir uns vertan haben und bekamen die Zusage, dass sie unsere Kreditkarte in Ruhe lassen. Toll :-).

Nun erst einmal etwas, ach was, viel essen. Wir fuhren dann ein paar Kilometer mit den drei Jungs. Wenn 5 beladene Rennräder mit Tempo 35 durch Norwegen fliegen, ist das schon ein cooles Gefühl.
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Irgendwann riss eine Tüte mit Lebensmitteln bei Rave, der an Zwei fuhr. Wir drei dahinter, hatten gut zu tun einen Sturz über Joghurtbecher, Milch, Brot und Nudeln zu vermeiden. Es ging aber alles gut. Puh.

Die Jungs fuhren härter die Hügel hoch, so ließen wir sie dann fahren. Allerdings sahen wir uns die nächsten 100 km immer wieder.

Kurz vor Alta durchquerten wir dann erst Mal den Skanden. Der Skanden ist das Gebirge in Skandinavien. Es beginnt an der norwegischen Skagerrak-Küste im Süden und läuft über ca. 1700 km bis zum Nordkapp. Wir hatten es auf unserer Tour immer wieder im Westen gesehen. Jetzt kreuzten wir diese grandiose Landschaft.
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Die letzten 10 km vor Alta reihten sich plötzlich Nico, Max und Rave wieder hinter uns ein. Sie steuerten einen Campingplatz, wir das Hotel, in dem wir ja eigentlich erst morgen schlafen wollten, an. Ein Zimmer war frei.

Wir sind noch nie mehr als 200 Kilometer geradelt. So haben wir uns ein leckeres Abendessen und ich mir ein Bierchen als Belohnung verdient.

Da wir ja nun eine ganze Etappe gespart haben, gibt es einen Ruhetag. Luxus. Wenn heute nichts Außergewöhnliches passiert, gibt es den nächsten Blog erst wieder am Donnerstag.

Statistik:
Tageskilometer: 212
Gesamtkilometer: 2.296
Kilometer bis zum Nordkapp ca: 242
Tageshöhenmeter: 1.251
Gesamthöhenmeter: 15.843
Standort N 69° 57.645 E 023° 14.170
Spendenstand 137 Cent je Kilometer (neue Spender: Brigitte Lösecke 1 Cent, Heike Böttcher 1 Cent- Danke)
Infos zur Idee unter: http://www.jedes-jahr-ein-treffer.de

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nächster Tag – weiter nach Norden

NordTour 2014 – Tag 16 – 2.000 Kilometer und Finnland

Kurz vor der finnischen Grenze knacken wir die 2000- Kilometermarke. Ich hatte da schon mal etwas vorbereitet :-).

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Dann erfolgte der Grenzübertritt nach Finnland.

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Wer denkt, dass sich durch diesen Staatenwechsel nichts ändert, der irrt. Finnland hat ein Stunde Zeitverschiebung nach vorne. Plötzlich war es eine Stunde später.

Warum das denn? Ein Blick auf unsere Ostkoordinate hilft. Wir sind mit mehr als 23° ziemlich weit im Osten, ungefähr auf der östlichen Länge von Riga oder Sofia und da geht die Sonne eben deutlich eher auf. Je weiter wir nach Norden kommen, um so kürzer sind die Abstände zwischen den Längengraden und da kann man halt mal relativ schnell östlich von Sofia sein.

Nur zum Vergleich, Magdeburg liegt auf 11° östlicher Länge.

Kurz vor unserem Hotel in Hetta lieferte ich mir noch ein Rennen mit hier üblichen Gefährten.

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Ich glaube ich hatte einen saisonalen Vorteil ;-).

Morgen wollen wir wieder in unsere Zeitzone zurück. Das sollte in Norwegen klappen.

Statistik:
Tageskilometer: 121
Gesamtkilometer: 2.084
Kilometer bis zum Nordkapp ca: 454
Tageshöhenmeter: 458
Gesamthöhenmeter: 14.592
Standort N 68° 23.097 E 023° 38.312
Spendenstand 135 Cent je Kilometer
Infos zur Idee unter: http://www.jedes-jahr-ein-treffer.de

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nächster Tag – weiter nach Norden

NordTour 2014 – Tag 15 – Orientierungslos und der Gute Hirte

Nach ca. 20 Kilometern sahen wir einen Wegweiser nach Pajala. Wir freuten uns darüber, da wir vor einigen Jahren einen Bericht über deutsche Auswanderer nach Pajala gesehen hatten. Direkt bei dem Schild begann eine 7 Kilometer lange Baustelle. Diesmal war der Splitt richtig gemein und wir mussten uns sehr konzentrieren.

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Zwei Dinge waren auffällig. Es wurde heute am Sonntag intensiv gearbeitet. Alle Maschinen waren in Bewegung. Außerdem taten auch Frauen diesen harten Job.

Nach gut 6 Kilometern war es dann soweit. Susanne hatte einen Platten. Ich wechselte den Schlauch und Susanne schob den letzten Kilometer, aus Sorge, gleich wieder platt zu fahren.

Als wir dann wieder entspannt radelten und uns orientierten kam es ungefähr zu folgendem Dialog:
„Du, wir sind falsch.“
„Nein.“
„Doch.“
„Ooh.“
„Du, wir müssen die ganzen 7 Kilometer durch die Baustelle zurück fahren.“
„Nein.“
„Doch.“
„Ooh.“
Wir haben gegen Tourregel 5 verstoßen. Sie besagt: Fahre keine unnötigen Strecken. Da hilft nichts. Wir haben den Schweiß abgetupft, den Staub aus dem Trikot geklopft und die Räder um 180° gedreht, um den schwedischen Bauarbeitern noch einmal für 7 Kilometer bei ihrem Tagwerk zuzusehen. Ein bisschen tat es schon weh. Das mit dem bisschen war gelogen. Immerhin hatten wir bei der zweiten Durchfahrt keinen Platten.

Energie scheint in Schweden kein Problem zu sein. Lange Lichtertrassen an einsamen Landstraßen sind ein Zeichen dafür. Die Energie kommt von großen Wasserkraftwerken, die Herr Vattenfall gebaut hat. Eines war am Lilla Lule Älv. Ein schöner Name.

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Heute schlafen wir in einer christlichen Gemeinde, die auch Zimmer vermietet.

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Nicht, dass wir uns dies gezielt ausgesucht hätten. Es war einfach nur der einzige Ort auf einer Strecke von 52 Kilometern nach Vittangi. Wir wurden freundlich angesprochen und als Maria, eine ältere Schwedin von unserer Tour und auch der Spendenaktion hörte, fragte sie, ob sie für uns beten dürfe. Natürlich. Sie nahm unsere Hände und tat es sehr eindrucksvoll.

Morgen wollen wir Schweden in Richtung Finnland verlassen. Es ist unglaublich, wie weit wir schon gekommen sind. So langsam trauen wir uns, an das Nordkapp zu denken. Es sind noch ca. 574 km zu fahren.

Mal sehen, was der morgige Tag uns bringt.

Statistik:
Tageskilometer: 111
Gesamtkilometer: 1.963
Kilometer bis zum Nordkapp: 574
Tageshöhenmeter: 481
Gesamthöhenmeter: 14.134
Standort N 68° 05.487 E 021° 41.738
Spendenstand 135 Cent je Kilometer (neue Spender: Stefan Gietl 1 Cent, Danke)
Infos zur Idee unter: http://www.jedes-jahr-ein-treffer.de

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nächster Tag – weiter nach Norden!

NordTour 2014 – Tag 14 – Von Motivation und Innlandsbahnen

Vor vielen Jahren gewann Boris Becker als erster Deutscher Wimbledon. Im Interview gab er immer an, dass alles im Kopf entschieden wird. Damals habe ich das nicht verstanden.

Auch unsere Tour ist Kopfsache. Die Motivation ist entscheidend. Die ersten Tage hatten wir als Ziel, die ersten 100, 500 und dann 1000 km zu schaffen. Man kann aber auch auf den Tacho schauen und irgendwann entdeckt man bei 1492 Amerika. Gestern haben wir den 30 Jährigen Krieg überstanden. Heute gab es die Französische Revolution und sogar noch die Völkerschlacht. Sicher ist diese Art der Tachomotivation limitiert, aber wir freuen uns durchaus, wenn wir 1945 die zwei Weltkriege hinter uns gelassen haben oder auf den Tachostand der Wiedervereinigung.

Ja, ich gebe zu, über die Strecke haben wir dieses Konzept auch noch nicht wirklich nutzen können, schließlich ist dies hier unsere längste Tour. Allerdings kann man die geschichtlichen Daten auch bei Höhenmetern in den Alpen anwenden. Man fährt einen Pass mit 2000 Metern und da funktioniert das auch.

Ansonsten sind die Landschaften unsere Motivation.

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Die schwedischen Straßen sind perfekt, glatt und ohne Schlaglöcher und das meine ich auch für die Ränder. Damit es so bleibt, muss man auch mal sanieren. Heute hatten wir die erste wirkliche Baustelle. Die Schweden räumen dazu die alte Straße komplett ab. Wir fuhren dann heute 7 km über eine Schotterpiste.

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Unsere Rennradbereifung hat die Baustelle aber gut überstanden. Susanne fährt übrigens 23 mm und ich 25 mm Reifen.

In Gällivare verließ uns die Inlandsbahn.
Über 746 km, ab Östersund lief sie fast immer parallel zu unserer Straße. Auf dieser Strecke verkehrt täglich genau ein Zug in jede Richtung und er benötigt 14 Stunden. Die Bahn wird überwiegend von Touristen genutzt.

An einigen wenigen Bahnhöfen der Strecke gibt es noch Formsignale.

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Formsignale sind mechanische Eisenbahnsignale, bei denen der Signalbegriff durch bewegliche Elemente dargestellt wird. Formsignale werden seit der Anfangszeit der Eisenbahn nach dem Vorbild der optischen Telegrafie verwendet. Bei uns sind sie in der Regel durch Lichtsignale verdrängt worden.

Mal sehen, was der morgige Tag uns bringt.

Statistik:
Tageskilometer: 153
Gesamtkilometer: 1.852
Höhenmeter: 1.152
Gesamthöhenmeter: 13.653
Standort N 67° 29.421 E 021° 07.133
Spendenstand 134 Cent je Kilometer
Infos zur Idee unter: http://www.jedes-jahr-ein-treffer.de

 

nächster Tag – weiter nach Norden!

NordTour 2014 – Tag 13 – Brauchtumsbaum und Polarkreis

Die südlichste geografische Breite, auf der am längsten Tag des Jahres die Sonne gerade nicht mehr unter geht,  nennt man nördlicher Polarkreis.

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Wir haben den Polarkreis bei 66° 33.733 kurz vor Jokkmokk erreicht.

Die Erdachse steht im Verhältnis zur Sonne in einer Neigung von 23° 26.277. Ich gebe nach den Grad Dezimalminuten an. In dieser Schreibweise ist auch unsere aktuelle Position im Statistikteil unten angegeben. Wenn ihr die 66° 33.733 und 23° 26.277 addiert, erhaltet ihr 90 Grad. Cool.

Da sich im Sommer der Nordteil unseres Planeten gen Sonne neigt, gibt es also einen Bereich, in dem die Sonne nie unter geht.

Zur Weihnachtszeit sieht man so weit im Norden folgerichtig gar keine Sonne. Diese dunkle Zeit, ist die Zeit der Weihnachtsbäume. Vermutlich freuen sich die Schweden schon so sehr auf diese Zeit, dass einige von ihnen schon jetzt beginnen, Brauchtumsbäume zu schmücken.

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Ich nenne dieses Exemplar Männerweihnachtsbaum ;-).

Mal sehen, was der morgige Tag uns bringt.

Statistik:
Tageskilometer: 111
Gesamtkilometer: 1.699
Höhenmeter: 1.006
Gesamthöhenmeter: 12.501
Standort N 66° 36.398 E 019° 49.986
Spendenstand 134 Cent je Kilometer
Infos zur Idee unter: http://www.jedes-jahr-ein-treffer.de