Ich möchte klettern.

Man soll für Neues immer offen sein. Klettern ist etwas Neues. Ob wir das hinbekommen? Ich meine etwas höher klettern, so 10, 12 oder auch 15 Meter.

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Andreas bot uns letztes Wochenende eine kleine Kletterlektion an. So ging es mit ihm und Uli ab in den Wald. Ein paar Geocaches mit hoher Terrain- Wertung wollten gefunden werden.

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Puuh, wenn man oben im Seil hängt und schaut, ist es doch gar nicht so ohne. Die größte Mühe hatten wir beim Einwerfen der Pilotschnur. Wir besuchten vier Bäume, kamen alle gesund wieder nach Hause und hatten einen Riesenspaß.

Seid ihr schon mal so geklettert?

Bitte bleibt neugierig.

Bismarktürme im Grenzgebiet Thüringen- Sachsen-Anhalt

Es ergab sich die Gelegenheit zu einer Fahrradrunde durch den Kyffhäuserkreis und den Landkreis Nordhausen.

 

Dabei schaute ich nicht nur nach den reifen sehr leckeren Pflaumen ….

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… sondern vor allem nach Bismarcktürmen. Einen fand ich in Auleben (N 51°25.090′ E 10° 56.115′).

 

Der Blick über die „Goldene Aue“ war großartig.

Einen zweiten Bismarckturm konnte ich in Sondershausen entdecken. Diesen Turm musste ich mir am Ende hart erwandern und erschieben. Der Turm steht auf dem 366 Meter hohen Spatenberg und ist auch als Spatenbergturm (N 51° 21.453′ E 10° 52.195′) bekannt.

 

Die Runde durch die Goldene Aue und entlang der Hainleite war echt schön.

Bitte bleibt neugierig.

Mehr Bismarcktürme?

Preußische Meilensteine #6 – Berga

Meilenstein Gestien

 

Diesen tollen Preußischen Ganzmeilenstein habe ich bei Berga in Sachsen-Anhalt, kurz vor der Grenze zu Thüringen gesehen. Der Meilenstein befindet sich an der Landstraße 151 (Geokoordinaten N 51° 27.3642′ E 10° 59.064′ ). 32 preußische Meilen sind es noch bis Berlin.

Vier preußische Meilen weiter, in Emseloh bei Sangerhausen, befindet sich der Preußische Ganzmeilenstein 28 Meilen bis Berlin. Beide Meilensteine sind Zeugnis der Kunststraße Langenbogen- Nordhausen um 1826. Es ist toll, dass es diese Meilensteine noch gibt. Kennt ihr noch versteckte Meilensteine?

Bitte bleibt neugierig.

zum Beitrag „Preußische Meilensteine #5“

Hungersteine

Vor drei Jahren schrieben wir einen Beitrag über ein Niedrigwasser der Elbe. Damals verfehlte die Elbe in Magdeburg den Minusrekord von 1934 nur um Zentimeter. Dieses Jahr gibt es einen neuen Minusrekord.

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Bei Niedrigwasser werden im Flussbett Steine sichtbar, die man sonst nicht sieht. Manche Steine sieht man so nur während einer starken Dürre. Außerdem kommt bei extremem Niedrigwasser oft die Schifffahrt zum Erliegen. Früher war die Gefahr einer Hungersnot groß und die Menschen nannten diese Steine deshalb „Hungersteine“. In Děčín lautet eine Inschrift auf einem Hungerstein „Wenn du mich siehst, dann weine.“.

Gestern spazierte ich über den Domfelsen. Normalerweise ist er unter Wasser.

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Am Rand des Felsens liegt nun dieser neue „Hungerstein“.

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Bitte bleibt neugierig.

Wandern im Elbsandsteingebirge

Letztes Wochenende lud uns unsere Tochter zu einer Wanderung in der sächsischen Schweiz, dem deutschen Teil des Elbsandsteingebirges, ein. Wir reisten mit der Bahn nach Schmilka.

Eine Elbfähre, deren Preis schon mit dem Zugticket abgegolten war, setzte uns auf die andere Flussseite über. Die Wanderung begann ganz leicht.

Über die „Heilige Stiege“ ging es dann knapp 200 Höhenmeter nach oben.

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Der Carolafelsen war unser Ziel. Dort genossen wir die grandiose Aussicht und ein super Picknick, welches die Kinder vorbereitet hatten. Danke dafür.

Noch während wir über die Domstiege abstiegen (Was für eine Wortkombination?), überraschte uns ein Wolkenbruch.

So ganz leicht fiel uns dieser Abstieg nicht, doch am Ende waren wir nass und glücklich im „Großen Dom“.

Wir hatten noch viele tolle Ausblicke, bevor wir dann endgültig über den Rotkehlchenstieg unsere Wanderung beendeten.

Für uns waren es tolle 12 Kilometer.


Die Sächsische Schweiz ist unbedingt einen Besuch wert.

Bitte bleibt neugierig.

mehr Elbsandsteingebirge- Prebischtor

Drei weitere Bismarcktürme

Spannende Ziele motivieren zu spannenden Touren. Für uns sind Bismarcktürme spannende Ziele.

In einiger Entfernung von unseren Heimatkoordinaten liegt der Bismarckturm von Wittmar auf der Asse. Dieser Turm wurde von den Braunschweiger Bürgern gestiftet. Der Turm wird gerade saniert. Insofern haben wir nur ein Foto mit Verhüllung.

Außerdem kam uns der Bismarckturm von Lichtenfels in Franken vor die Linse.

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Bismarckturm Lichtenfels

Der Turm steht ganz versteckt im Wald nördlich von Lichtenfels und südlich von Coburg. Es gibt nur einen unwegsamen Waldweg, keine Straße. Wir erradelten ihn während eines Wochenendtreffens mit Freunden in Bad Staffelstein.

Zu guter Letzt wollen wir euch ein Bild vom Bismarckturm von Tecklenburg zeigen. Dieser Turm steht nördlich von Münster.

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Bismarckturm Tecklenburg

Liebe Jutta, vielen Dank für dein Bild. Es gibt überall tolle Dinge zu entdecken. Somit haben wir drei weitere Bismarcktürme auf unsere Traumradeln-Karte „eingezeichnet“.

Vielleicht gibt es in eurer Nähe auch einen Bismarckturm.

Bitte bleibt neugierig.

Hiroshima, 6. August 1945 8:15 Uhr

Über der Stadt Hiroshima explodierte am 6. August 1945 um 8:15 Uhr in ca. 600 Metern Höhe eine Atombombe. 90.000 Menschen waren auf der Stelle tot. 90.000 bis 166.000 Menschen starben später. (Quelle Wikipedia aus Artikel Hiroshima).

Im Friedenspark in Hiroshima darf jeder die „Friedensglocke“ anschlagen. Vielleicht habt ihr die Glocke heute zum Jahrestag in den Nachrichten gesehen. Wir haben vorsichtig, eher beklommen die Glocke angeschlagen.

 

„Dies ist unser Ruf
Dies ist unser Gebet
Frieden zu schaffen in dieser Welt.“
(Kinderfriedensdenkmal)

 

 

 

 

Prignitz, jetzt auch mit Schild – Neues von der Landkreischallenge

Inzwischen wurden im Rahmen unserer Landkreischallenge 193 bundesdeutsche Landkreise entdeckt und fotografiert. Der letzte „eroberte“ Landkreis war der Landkreis Karlsruhe.

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Karlsruhe am 25.07.18 an Okoloman vergeben

Da wir in Deutschland nur 295 Landkreise haben, verwundert es nicht, dass sich nun unser Blick auch auf die Landkreise ohne Willkommensschilder richtet. Das Aufstellen und Pflegen von Kreisgrenzschildern ist eine freiwillige Leistung der Kreise. So ist es auch in Ordnung, wenn Kreise, wie zum Beispiel der Landkreis Hildesheim, auf diese Art der Begrüßung verzichten.

Umso mehr freuen wir uns, wenn es doch Kreise gibt, die sich Willkommensschilder neu leisten. So geschah es am 1. August 2018 im Landkreis Prignitz. An sieben Bundesstraßen, die in die Prignitz führen, gibt es nun Willkommensschilder. Tata!

Die beiden Fotos hat uns der Landkreis zukommen lassen. Wir sagen herzlichen Dank dafür. Toll finden wir auch, dass hinter der Finanzierung der Begrüßungsschilder auch privates Engagement steckt.

Wir haben nun dem Landkreis Prignitz die Farbe „Gelb – Kreisgrenzschilder sind in Planung“ wieder entzogen.

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Mal sehen, wie lange es dauert, bis die Prignitz die Farbe „Grün – Kreisgrenzschild ist mit Fahrrad fotografiert“ erhält.

„Schatz, wollen wir nicht mal in die Prignitz radeln?“

Bitte bleibt neugierig.

Tschüß Japan

Drei Wochen radelten wir durch Japan. Es gab noch einen Wunsch.

9. Wir fotografieren „Hachikō“.

Der treue Hund Hachikō holte jeden Tag sein Herrchen vom Bahnhof Shibuya in Tokio ab. Nachdem sein Herrchen starb, lief Hachikō noch fast 10 Jahre jeden Tag zum Bahnhof von Shibuya und wartete auf sein Herrchen. Dies tat Hachikō bis zu seinem eigenen Tod. 1934 errichteten die Japaner in Erinnerung an den treuen Hachikō dieses Denkmal.

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Jeder Urlaub geht einmal zu Ende. In Yokohama machten wir eine tolle Stadtrundfahrt mit den dortigen Nostalgiebussen. Sie funktionieren nach dem Prinzip „Hop on, hop off.“ – sehr zu empfehlen.

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An einer Station stiegen wir aus, um „Homes“, den Baumarkt unseres Vertrauens, zu besuchen. Dort kauften wir für ca. 7 Euro eine 50 Zentimeter breite dicke schwere Rolle dünner Folie. Wozu das?

Am 20. Juli 2018, unserem Abflugtag radelten wir noch einmal ca. 23 Kilometer durch die Megapolis von Tokio.

Im Flughafen Haneda umwickelten wir unsere Räder mit der mitgebrachten Folie. So vorbereitet, ging es zum Check-In.

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Am Schalter klebte die ANA-Mitarbeiterin ohne jede Nachfrage Gepäckaufkleber auf unsere „Fahrrad-Kokons“, rief einen Kollegen und schloss ihren Schalter. Die beiden brachten uns zur Sperrgepäckaufgabe. Dort wurden unsere Räder geröntgt und erst als alles erfolgreich erledigt war, verneigte sich die Mitarbeiterin und wünschte uns einen schönen Flug. So einen Service hatten wir bei der Fahrradaufgabe noch nie erlebt. Um 12:35 Uhr startete unser Flieger mit Ziel München, 17:40 Uhr und von dort ab 18:50 nach Hannover, 19:55 Uhr. Es hat alles geklappt.

Wir sind von der Freundlichkeit und Höflichkeit der Japaner begeistert.
Wir finden es prima, dass keine Glasscherben am Straßenrand liegen.
In Japan ist es sauber und die Eisenbahn ist pünktlich. Das ist großartig. Wir werden noch lange an unsere erste Tour nach Asien zurückdenken.

Wart ihr schon mal in Japan? Habt ihr Fragen?

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Bitte bleibt neugierig.

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Über den neunköpfigen Drachen

Nach dem Fujisan führten uns schweißtreibende Anstiege nach Hakone. Hakone ist ein Kurort im Fujinationalpark. Die Tokioter schätzen Hakone als Ausflugsort, um der Großstadt zu entkommen.

Vor langer Zeit trug es sich nun zu, dass auf dem Grund des Sees Ashi, nahe Hakone, ein neunköpfiger Drache lebte.

Dieser Drache terrorisierte die Dorfbevölkerung.

Erst ein wandernder Priester, …

… mit modernem Pflaster an der Fersen, konnte diesen wilden neunköpfigen Drachen …

… nach hartem Kampf zähmen.

Seitdem leben Drache und Dorfbevölkerung friedlich miteinander.

Bis heute ist die Bevölkerung für die Erlösung so dankbar, dass sie dem Priester zu Ehren mit viel Musik einen Schrein durch Hakone tragen.

Bei diesem wilden Treiben durfte Frau Traumradlerin den Schrein auch mit tragen.

Das war ziemlich cool. Nach Hakone rollten wir in die Kanto- Region mit 42 Millionen Einwohnern. Wir nahmen im weltoffenen Tor von Japan, der Hafenstadt Yokohama, für vier Tage Quartier. Hier ließen wir unseren Urlaub ausklingen. Viele Erlebnisse und auch Anstrengungen müssen wir noch verarbeiten.

Wir hatten in Japan eine tolle Zeit. Dabei haben uns auch die vielen Informationen aus dem Internet geholfen. Danke an alle Informationsgeber. Besonders oft haben wir die Beiträge von Wanderweib und Sascha Brüggemann gelesen. Danke für die tollen Beiträge.

Bitte achtet auf neunköpfige Drachen oder ähnliches …

… und bleibt neugierig.

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