Der Mensch am Meer

Wir trafen heute in Esbjerg den reinen Menschen. Dieser Unverdorbene sah sich der Natur gegenüber. … und dann auch uns :-).

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Die Skulptur stellt den Menschen dar, wie er war, als er von seiner Mutter geboren wurde. Der Mensch bevor er sich erhebt und zu handeln beginnt. Erst dann geht alles schief, so sagt der Bildhauer. Dann macht er sich die Hände schmutzig.

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Wir haben uns heute die Hände nicht schmutzig gemacht. Wir sind ganz ehrlich gegen den Nordwind angeradelt und haben es genossen.

Apropos, vor mir steht gerade eine schönes kaltes Tuborg. Das wird auch gleich genossen :-).

Mal sehen, was uns der morgige Tag bringt. Wir radeln an der dänischen Nordseeküste nach Norden und sind neugierig. Vestkystruten

Ich will zurück nach Westerland

Der Zug fährt mit Tempo in den Bahnhof Elmshorn ein. Im Fenster liegt ein Schild mir der Aufschrift „Westerland“. Sofort fällt mir das Lied von den Ärzten ein:

„Ich will wieder an die Nordsee, ohoho
Ich will zurück nach Westerland!“

Wer jetzt die Melodie nicht im Kopf hat, kann sich im Netz ja helfen lassen.

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Aber wir wollen heute ja gar nicht nach Westerland. Wir wollen nach Dänemark. Wir wollen auf den Nordseeküstenradweg.

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Dänemark wir kommen!!!   Der Mensch am Meer

Vorfreude, Vorbereitung, Vorausschau

Der letzte Arbeitstag vor dem Urlaub ist geschafft. Selbst die Sauerkirschen sind inzwischen reif.

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Meine Vorfreude auf den Urlaub ist groß.

Seit unserem Kuba-Tripp stehen die Räder im Keller. Warum eiert Susannes Hinterrad? Ach ja da war doch was. Also wuchte ich das Rad aus. Die Taschen werden gepackt. Es wird gekramt und die Vorbereitungen werden getroffen.

Wohin soll es gehen? Eine Vorschau gefällig? Es soll nichts großes werden. Das heißt, wir wollen nicht mit dem Flugzeug in den Urlaub starten. Wir wollen morgen mit dem Quer durchs Land Ticket der Bahn an die Nordsee fahren. Als erstes werden wir wohl der Westküste Dänemarks nach Norden folgen. Bei Lust und Gelegenheit könnt ihr etwas hier lesen.

untergegangene Spaßgesellschaft #2 Waldbad Jerichow

Bei der Hitze der letzten Tage sind Badeanstalten ein guter Ort. Früher gab es viel mehr dieser Badeanstalten, einfache Schwimmbäder, ohne Heizung und Wellenanlage. Heute poste ich Impressionen vom alten Waldbad Jerichow. Seit dem sich der letzte Gast vom Sprungturm in die Fluten gestürzt hat, sind schätzungsweise 25 Jahre vergangen.

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– der Sprungturm im Herbst –

Die alte Badeanstalt Jerichow

– der Sprungturm im Frühjahr von der anderen Seite (danke Kurt für das Foto 🙂 )-

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– Rutsche in ein leeres Becken –

Hier geht es zur Badeanstalt Weferlingen. Man meint, das Kindergeschrei im Sommer zu hören.

Der Übersichtlichkeit halber haben wir eine Seite mit einer Karte angelegt. Gibt es in eurer Nähe auch eine „Lost Badeanstalt“?  Über einen Kommentar, eventuell mit Geokoordinaten freuen wir uns.

Bitte bleibt neugierig.

51 Grad Temperaturdifferenz – Verrückt

Wenn mich mein Enkel in 20 Jahren fragt: „Was hast du gemacht, als das mit der Erwärmung begann?“ antworte ich: „Ein Foto.“

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Wir wollen aber alles positiv sehen. So kann ich auch mit einem Foto aus dem Winter mit mehr als 50 Grad weniger auf der Uhr dienen.

Minus11Grad

Morgen poste ich, wie schon einmal. wieder etwas über alte Badeanstalten.

Ich wünsche euch einen kühlen Kopf und wie üblich Neugierde.

Mittsommer – ein Besuch auf Saaremaa – Teil 2

Nachdem wir die alte Arensburg besichtigt hatten, ging es  auf einem geschotterten Weg entlang von Steinwällen und einem Knüppelzaun zu der Geburtstagsfeier.

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Über dem Anwesen wehte natürlich die estnische Fahne.

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Die Stuben wurden für die Gäste gelüftet und hießen uns willkommen.

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An einem riesigen Holzhebel hing ein alter Blecheimer über einem 18 Meter tiefen Brunnen. Außerdem zeigte der Himmel zu Ehren des Geburtstagskindes einen Regenbogen.

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Gegen Mitternacht war dann auch die Sauna angeheizt und es war klar, dass wir in Estland feiern.

Am Vorabend des Johannistages, am 23. Juni  feiern die Esten mit Feuern. Auf dem nächsten Foto wird auf Saaremaa ein Feuer angezündet. Die Frauen in Uniform sind „Kodutütred“, das ist eine Frauenorganisation des freiwilligen Landesschutzes. Sie haben das Feuer von der Nachbarinsel Hiiumaa gebracht. Das Feuer wurde ursprünglich von Estlands Präsidenten angezündet. (Danke an Mall für die Fotos.)

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Der Johannistag ist ein wirklich großer Feiertag in Estland. Es gibt viel zu entdecken.

Bitte bleibt neugierig.