von O bis O

Fast alle Autofahrer kennen folgende Faustregel. Von O wie Oktober bis O wie Ostern ist die Zeit mit Winterreifen zu fahren.

Obwohl wir noch auf einen goldenen Herbst hoffen, haben wir jetzt auf Winterbetrieb umgestellt.

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Von 25 mm starken Rennradreifen haben wir auf 32 mm Crossreifen gewechselt.

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Die neuen „Schuhe“ sehen doch ganz stabil aus, oder?

Sicher ist es ganz schön selten, dass jemand saisonal Fahrradreifen wechselt. Wechselt ihr für den Winter eure Reifen?

Wir wünschen euch besonders in der dunklen Jahreszeit eine sichere Fahrt.

Bitte bleibt neugierig :-).

Eine Einheitsfeiertagsradtour mit Kormoran

Fragt man einen Tag vor dem Wochenende die Freunde, ob man morgen gemeinsam eine Radtour unternimmt, so hat man oft keinen Erfolg. Heute hat ein Jeder viel zu tun und es gibt viele Termine.

Aus diesem Grund haben wir die grundsätzliche Verabredung, dass wir jedes Jahr am Einheitsfeiertag oder Reformationstag und am Dreikönigsfeiertag etwas unternehmen. Entweder wir wandern oder wir radeln. Wenn man das über mehrere Jahre so handhabt, dann wird es zur Tradition. Alle, die mögen, halten sich den Tag frei. Probiert es ruhig auch einmal, eine Tradition zu begründen.

Dieses Jahr war das Radeln unser Favorit. So haben wir Uhrzeit und Treffpunkt festgelegt und waren dann zu zwölft.

Es ging zur Trogbrücke bei Magdeburg. Hier kreuzt der Mittellandkanal, der das Ruhrgebiet mit Berlin verbindet, die Elbe. Wo hat man das schon, dass ein „großes Wasser“ ein anderes „großes Wasser“ überquert? In der Größe hat man das nirgends. Mit 918 Metern, ist diese Kanalbrücke die Größte in der Welt.

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Überall entlang des Elberadweges und des Saaleradweges gibt es an markanten Punkten überdimensionale Bilderrahmen. Sie sollen die schönsten Ausblicke fokussieren. An der Trogbrücke gibt es auch so einen Fotorahmen. Wir ließen uns von einem lieben Radfahrer fotografieren.

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Das war dann übrigens unser zweiter Fotorahmen. Den ersten sahen wir in Sandfurth.

Schon wieder auf dem Heimweg rasteten wir am Barleber, dem Badesee von Magdeburg. Die Badegäste waren nicht mehr da, aber Kormorane kamen vor die Linse.

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Am späten Nachmittag waren alle wieder zu Hause und der Kaffee hat nach diesem tollen Tagesausflug besonders gut geschmeckt.

Habt ihr heute am Einheitsfeiertag auch etwas Tolles entdeckt?

Bitte bleibt neugierig.

6-Fährentour durch Südskandinavien

Unsere Südskandinavientour geht zu Ende. Wir verlassen Helsingborg gen Süden.

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Ein letzter Blick fällt auf die Fährverbindung, die alle 15 Minuten die Partnerstadt Helsingör in Dänemark anläuft.

Doch einen vollen Tag haben wir noch. Malmö ist unser nächstes Ziel. Malmö hat uns überrascht. Was für eine schöne Stadt.

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Rathaus von Malmö
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Leuchtturm Malmö-Innenhafen
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Susanne vor dem Turning Torso

Der „Turning Torso“ in Malmö ist mit 190 Metern der höchste Wolkenkratzer Skandinaviens.

Dann sahen wir sie, die Öresundbrücke. Leider ist sie für Fahrradfahrer gesperrt.

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Wir nutzten die kleine Brücke im Vordergrund. So ganz bis Dänemark reichte diese aber nicht. Wir unterquerten dann die große Öresundbrücke und radelten nach Trelleborg.

Vor einem Jahr nahm unsere Nordtour nach Verlassen der „Tom Sawyer“ ihren Anfang. Dieses Jahr sollte unsere Tour mit der Überfahrt nach Rostock auf dem Schwesternschiff, der Huckleberry Finn enden. Wir erhielten für das Anbordgehen unsere eigene Aufstellspur :-). Die Tage sind schon wieder kürzer. Die Sonne ist bereits vor 22:00 Uhr untergegangen.

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Die Fähre läuft um 23 Uhr aus und wir verschwinden ganz schnell in unserer Kabine. Das gleichmäßige Stampfen des Motors wiegt uns in den Schlaf.

Wir erinnern uns noch einmal an unsere Rundreise. Sie begann in Niebüll im Norden Deutschlands. Wir fuhren aber sechs Mal mit einer Fähre:

Aggerfähre
Hirtshals- Langesund
Skar – Finnsbro (Gullmarsleden)
Helsingborg – Helsingör und Helsingör – Helsingborg
Trelleborg – Rostock

Mit ein wenig Wehmut sagen wir, tschüß Schweden!

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Ich füge einen Song zu unserem Skandinaviensommerurlaubssoundtrack hinzu. Dieses Mal wähle ich einen Aktuellen. Wir kehren zurück in die „Reality“ (Lost Frequencies feat Janieck Devy). Falls du Fragen zu unserer Tour hast, immer her damit.

Bitte bleibt neugierig.

NordTour 2014 – Tag 16 – 2.000 Kilometer und Finnland

Kurz vor der finnischen Grenze knacken wir die 2000- Kilometermarke. Ich hatte da schon mal etwas vorbereitet :-).

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Dann erfolgte der Grenzübertritt nach Finnland.

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Wer denkt, dass sich durch diesen Staatenwechsel nichts ändert, der irrt. Finnland hat ein Stunde Zeitverschiebung nach vorne. Plötzlich war es eine Stunde später.

Warum das denn? Ein Blick auf unsere Ostkoordinate hilft. Wir sind mit mehr als 23° ziemlich weit im Osten, ungefähr auf der östlichen Länge von Riga oder Sofia und da geht die Sonne eben deutlich eher auf. Je weiter wir nach Norden kommen, um so kürzer sind die Abstände zwischen den Längengraden und da kann man halt mal relativ schnell östlich von Sofia sein.

Nur zum Vergleich, Magdeburg liegt auf 11° östlicher Länge.

Kurz vor unserem Hotel in Hetta lieferte ich mir noch ein Rennen mit hier üblichen Gefährten.

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Ich glaube ich hatte einen saisonalen Vorteil ;-).

Morgen wollen wir wieder in unsere Zeitzone zurück. Das sollte in Norwegen klappen.

Statistik:
Tageskilometer: 121
Gesamtkilometer: 2.084
Kilometer bis zum Nordkapp ca: 454
Tageshöhenmeter: 458
Gesamthöhenmeter: 14.592
Standort N 68° 23.097 E 023° 38.312
Spendenstand 135 Cent je Kilometer
Infos zur Idee unter: https://www.jedes-jahr-ein-treffer.de/spendenprojekt2014.htm

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nächster Tag – weiter nach Norden

Oder doch noch mal einen Tag zurück?