Unser Great Glen Way – von Schleusen und Swingbridges

englisch Englisch?

Wir sind dann mal auf dem Weg!

Sieben Wandertage liegen vor uns. Wir werden jeden Tag zwischen 15 und 23 Kilometer durch Great Glen, das „Große Tal“ von Schottland wandern. Es wird großartig.

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Im Oktober gibt es noch blühende Blumen in schräggelegten Booten …

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… und auch schräggelegte Boote ohne Blumen.

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Der „Jacobite Steam Train“ (auch bekannt als Hogwartsexpress) fährt von Fort William nach Mallaig. Ich liebe so alte Dampfloks.

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Der Caledonien Canal ist eine ingenieurtechnische Meisterleistung und wurde in den Great Glen hineingebaut. Er ist 97 Kilometer lang und verbindet die schottische Westküste bei Inverness mit der Ostküste bei Fort William.

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Um die Höhenunterschiede auszugleichen, sind 27 Schleusen notwendig. „Neptun’s staircase“ mit 8 Schleusenkammern ist wohl die Bekannteste.

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Technisch sehenswert sind die 10 voll funktionstüchtigen „Swing Bridges“. Ich mag ihren Swing.

Unser Tagesziel war Gairlochy Lock. Als wir dort ankamen riefen wir das „Spean Lodge Country House“ an und Glen, der Besitzer holte uns mit dem Auto ab.

An den Seen, die hier Lochs heißen, ist eine ganz eigene Stimmung.

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Frau Traumradlerin blickt auf Loch Lochy. Zwei Tage sind wir jetzt auf dem Weg. Mal sehen, was wir noch entdecken.

Bitte bleibt neugierig.

zur nächsten Etappe

Ben Nevis

Ein Urlaub ausnahmsweise ohne Fahrrad: Wir schliefen in Fort William (Myrtle Bank Guest House). Nach dem Frühstück brachen wir auf und erreichten nach ca. 4 Kilometern das Ben Nevis Visitors Center. Das Wetter war sehr windig und regnerisch. Die ersten Meter waren noch flach.

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Doch dann kamen die 1345 Höhenmeter. Wir sind bei diesem Berg ab Meereshöhe gestartet, verrückt.

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Ganz hinten auf dem Bild sieht man Loch Linnhe, die längste Meeresbucht Schottlands. In Norwegen würde man wohl Fjord sagen.

Die letzte Sitzgelegenheit gab es bei ca. 200 Höhenmetern. Danach gab es weder eine Hütte noch eine einzige Bank, aber überall Wasser.

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Die letzten 300 Höhenmeter gab es außer Nebel, Regen und Sturm gar nichts zu sehen.

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Was tut man aber nicht alles für ein Gipfelfoto?

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Für den Aufstieg benötigten wir 3,5 Stunden. Der Abstieg dauerte ebenfalls 3,5 Stunden.

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Bergab ist es oft genau so anstrengend wie bergauf. Wir hatten gut zu tun, uns keinen Fehltritt zu leisten.

Nass, müde und glücklich landeten wir gegen 18 Uhr bei Crofters, einem urigen Pub in Fort William. Guinness, Ale und Fish and Chips waren eine Wohltat. Was für ein toller Tag? Ab morgen erkunden wir den Caledonien Canel.

Bitte bleibt neugierig.

Kastanien

Kastanien liegen auf der Wiese. Unsere Fingerfesthalterin ist zu Besuch. War da was? Na klar, wir basteln Kastanientiere. Bitte suche einen kleinen Bohrer!

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Natürlich braucht eine so schwere Arbeit eine helfende Hand.

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Doch das Ergebnis ist alle Mühe wert.

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Willkommen Hund, Igel und Schlage!

Man sollte viel mehr Zeit mit dem Basteln von Kastanientieren verbringen. Wann habt ihr das letzte mal Kastanientiere gebastelt?

Bitte genießt den Herbst und bleibt neugierig.

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unsere Landkreischallenge lebt #2

Am 27. August berichteten wir das letzte Mal in diesem Beitrag von unserer Landkreischallenge. Nur ein Team hatte bisher 5 Landkreise discovert. Doch da zündete Takeshi eine Rakete und übernahm im Handstreich mit gleich 23 eroberten Landkreisen die einsame Führung.

Es ist super, dass inzwischen drei weitere Radler (Petra, Jesko und Kaliumchlorid) als Teilnehmer dazu gestoßen sind. Sie liefern sich mit Franz und Franzi einen hartes Rennen um die Plätze hinter unserer einsamen Spitzenreiterin.

Unsere Landkreischallengerangliste:

Platz Radler Landkreise
1 Takeshi 23
2 Franz und Franzi 5
3 Petra 3
3 Jesko 3
5 Kaliumchlorid 2

Wir stellten uns die Frage, wo würden wir Traumradler eigentlich stehen, wenn wir selber teilnehmen würden? Hier auf dem Blog haben wir schon einige Male erradelte Landkreisschilder gepostet. Mal zählen …

15 unterschiedliche Landkreisschilder haben wir mit Fahrrad schon fotografiert.

Vielleicht gibt es ja in eurer Nähe ein nicht fotografiertes Landkreisschild. Bis zur Kreisgrenze ist es nicht immer eine riesen Radtour. 259 unentdeckte Landkreise (leider haben nicht alle Schilder) warten noch.

Eine Mail oder ein Kommentar und ihr seid bei unserer Deutschlandtour dabei. Wir halten weiter die Augen offen und hier geht es zum nächsten Beitrag.

Bitte bleibt neugierig

Bundestagswahl 2017 – War da was?

Obwohl unsere Zeit so spannend ist (Digitalisierung, Einwanderung, Finanzen, globale Konflikte), ist der Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 sehr langweilig. Von den Plakaten schauen uns freundlich lächelnde Kandidaten an. Das war es dann auch schon. Konkrete Aussagen sind selten.

Typisch für diese Wahl ist dieses Wahlplakat.

Die CDU trifft gar keine Aussagen zu ihren Zielen, vielmehr gibt sie auf ihrem Plakat lediglich eine einfache Wahlverfahrensinformation. Die Partei ist sehr traurig.

Die Parteien kamen mit diesen Wahlplakaten im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 auf folgende Ergebnisse:

Partei20132017
CDU/CSU41,532,9
SPD25,720,5
Linke8,69,2
Grüne8,48,9
FDP4,810,2
AfD4,712,5

Nach dem Motto „Herr Lindner sieht gut aus.“ hat die FDP mehr Stimmen erhalten. Alle Parteien grenzen die AfD aus. So stärkt man sie.

Bitte bleibt neugierig.

mehr Wahlplakate Bundestagswahl 2017

Ist unser System „Autobahn“ noch ok?

Innerhalb weniger Tage hatten wir in gemütlicher Runde jeweils ein gleiches trauriges Thema.

Am 5. September berichtete eine Nachbarin, dass gerade zwei freiwillige Feuerwehrleute auf der A2 zwischen Brandenburg und Netzen unter ihrem umstürzenden Feuerwehrfahrzeug getötet wurden. Ein LKW raste auf das Feuerwehrauto.

Unser „System Autobahn“ kostet Menschenleben. Es ist richtig und gut, dass heute weniger Menschen im Straßenverkehr sterben, als noch vor 10 Jahren. Die Autos sind inzwischen besser konstruiert. Man stirbt nicht mehr so leicht.

Trotzdem ist jeder einzelne Todesfall einer zu viel. Akzeptieren wir das? Ich glaube, ja. Eine Einflussgröße wäre ein generelles Tempolimit. Es muss ja nicht bei 130 km/h liegen, auch 160 oder 180 km/h wären eine Maßnahme.

Am 12. September saß ich mit Kollegen in Bielefeld zusammen. Einer von ihnen berichtete von einem Massenunfall bei Oelde, ebenfalls auf der A2. Es starben zwei Menschen.

Ist unser System „Autobahn“ noch ok? Darf man im Land der „Freien Fahrt für freie Bürger“ so eine Frage stellen?

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Bitte bleibt neugierig.

Der Sachsenspiegel von Eike von Repgow

Muss man sich Reppichau anschauen? Ja.

In Reppichau, in der Nähe von Dessau wurde zwischen 1180 und 1190 Eike von Repgow geboren. Dieser verfasste das erste deutsche Rechtsbuch. In Reppichau ist das an jeder Stelle sichtbar. Man ist in einem riesigen Museum.

Das ganze Dorf ist ein Quell von Information. Ihr kennt vielleicht den Spruch „Wer zuerst kommt mahlt zuerst.“ An einer Hauswand las ich den Paragrafen aus dem dieser Spruch stammt. Er ist Teil des Verkehrsrechts im Sachsenspiegel, also einer frühen Straßenverkehrsordnung.

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Natürlich gibt es dann auch noch eine Illustration dazu.

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Das Wort „radebrechen“ hat seinen Ursprung in der mittelalterlichen Folter- und Hinrichtungsmethode des räderns.

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Die Illustration dazu:

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Am Trafohäuschen konnte ich mich über das Erbrecht informieren.

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Am Dorfteich stehen riesige kunstvolle Skulpturen.

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Es gibt noch viel mehr zu entdecken. Eine Runde mit dem Rad durch dieses tolle Dorf war wirklich super interessant.

Bitte bleibt neugierig.

Sind wir nicht alle Schildbürger? – September

Neulich auf der B1, die Bundesstraße war im Ortskern von Irxleben voll gesperrt und mitten auf der Straße stand dieses Schild.

Auch wenn es für die Anwohner nicht immer lustig ist, musste ich schmunzeln. Mit meinem Traumradel konnte ich sogar noch wenden ;-).

Bitte bleibt neugierig.

Wahlplakate #2 – Äußerlichkeiten

Auf meinem Arbeitsweg machte ich vier Fotos.

Welches Foto gehört nicht dazu? Tipp: Am Bart der Abgebildeten ist es nicht zu erkennen.

Bitte bleibt neugierig.

zu Wahlplakate Bundestagswahl 2017 #1

unsere Landkreischallenge lebt doch noch

Am 4. März 2016 haben wir aufgerufen, Landkreisschilder mit Fahrrad zu fotografieren. Inzwischen dachten wir, niemand hat Interesse an so einer „absonderlichen“ Idee. An Landkreisschildern mit dem Radel zu halten und auch noch zu fotografieren, verrückte Sache.

Nur ein Team hatte uns bisher 5 Fotos von Landkreisschildern gesendet. Doch am 24. August 2017 kamen gleich zwei Mails von Takeshi mit sage und schreibe 23 Fotos zu unserer Challenge. Hier nur 6 davon:

Wir freuen uns sehr. Neugierig? Hier geht es zu unserer Landkreisschilder-Challenge.

Es gibt noch zwei, drei 😉 unentdeckte Landkreisschilder, vielleicht auch in eurer Gegend.

Bitte bleibt neugierig :-).