Sind wir nicht alle Schildbürger? – Wahlplakate #1

Lange habe ich keinen Schildbürgerpost geschrieben. Da sind sie wieder, die Großwahlplakate für unsere Bundestagswahl im September.

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„Für gute Arbeit und gute Löhne.“ Ist denn irgend eine andere Partei gegen „gute Arbeit und gute Löhne“? Solche Aussagen sind Allgemeinplätze und man kann sie getrost „wegkürzen“.

Ein Plakat las ich aus dem Augenwinkel und dachte, wirklich? Ich drehte um und las erneut.

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„Bildung darf nichts kosten.“ Irgendwie stelle ich mir gleich einen Finanzminister vor, der kein Geld für genügend Lehrerstellen oder Schulgebäude freigibt. „Außer etwas Anstrengung.“ Bildung soll also nur „etwas“ anstrengend sein.

Natürlich erschließt sich, was die Plakatgestalter meinen und was sie sich für eine Wirkung beim Wähler erhoffen. Lest ihr Wahlplakate?

Bitte schaut genau hin und bleibt neugierig.

8 Kommentare zu „Sind wir nicht alle Schildbürger? – Wahlplakate #1“

  1. Lesen nicht, denn es steht ja fast nichts drauf. Doch ich achte auf Stilblüten. In Berlin hat sich ein „Gröhler“ bei der CDU für die Bewerbung um ein Direktmandat durchgesetzt. Witziges Plakat wenn man den Namen in Zusammenhang mit Wahlen setzt. Gut, keiner kann für seinen Namen etwas und wie ein „Gröhler“ sieht er auch nicht aus, eher wie ein Schlaftablette zum Programm von ARD und ZDF. Leider kann man im Kommentar keine Bilder einfügen, daher bitte „googlen“. „Ein Wahplakat vom CDU Bundestagkandidaten Klaus-Dieter Gröhler von der CDU“.

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  2. Die Nepper, Schlepper & Bauernfänger sind wieder unterwegs. Die Schuldigen die sich an unserer Gesellschaft vergangen haben und nun ihre Hände versuchen in Unschuld zu waschen. Die Frage ist…

    …wen oder was soll man Wählen ?

    Die einen will man nicht, die anderen kann man nicht und die wieder anderen kann man nicht mehr wählen, weil sie sich selbst zu weit ab von der Linie manöveriert haben. Politisches Einheitsgewäsch am Rande des sozialgesellschaftichen Abgrundes zugunsten einer durch die Lobby stetig präsenten echten Macht.

    Der Wirtschaftsmacht. Denn es geht „uns“ gut und es soll „uns“ allen gut gehen. Realexistierender Irrsinn ?

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    1. Ja, die Frage ist wirklich, was man wählen soll, denn die zwei Plakate aus meinem Beitrag könnten ja wirklich von beinahe jeder Partei sein. Die Wahlentscheidung muss jeder selber treffen, aber wenn die Zeilen zum Hinschauen und Reflektieren anregen, freue ich mich. Danke für das Kommentieren. Grüße.

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