Sachsens Glanz

Letztes Wochenende waren wir mal wieder zu Besuch im schönen Sachsen. Natürlich sind die sächsischen Postmeilensäulen prächtiger als die preußischen. So schauten wir uns ein wenig um und lichteten eben solche schönen Messpunkte in Moritzburg, Radeberg und Ortrand ab.

14 dieser Schmuckstücke haben wir inzwischen auf unserer Karte. Die Symbole für die sächsischen Postmeilensäulen sind nach der Farbe Sachsens grün.

Schön, dass es Menschen gibt, die sich um den Erhalt oder die Nachbildung dieser früheren Gebührenzähler kümmern.

Bitte bleibt neugierig.

Aschenbrödel auf Schloss Moritzburg

Da hat doch Frau Traumradlerin genau wie Aschenbrödel in „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf der Treppe vom Schloss Moritzburg ihren Schuh verloren.

Ich muss ihr nach, vielleicht kann ich sie freien. Verrückt.

Bitte bleibt neugierig.

Frühlingsanfang und der einzige Sonnenaufgang des Jahres

Heute, am 20. März 2019, beginnt um 22.58 Uhr mitteleuropäischer Zeit der Frühling. Somit geht heute exakt um 22.58 Uhr mitteleuropäischer Zeit die Sonne das erste Mal in diesem Jahr am Nordpol auf. Die Sonne wird dann am Nordpol sechs Monate nicht untergehen. Es wird Polartag sein.

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Den nächsten Sonnenaufgang werden wir am Nordpol erst wieder zum Frühlingsanfang 2020 erleben. Lasst uns darauf beim Sonnenaufgang anstoßen.

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Wir haben das bisher so noch nie gedacht. Verrückt, oder?

Habt einen tollen Frühling. Bitte bleibt neugierig.

Salzländer Kulturstempel #27 – Salzblume

Die Skulptur der Salzblume ist 16 Meter hoch und 12 Meter breit. Sie steht im Zentrum von Schönebeck direkt an der Elbe. Die Salzblume wurde 1996/97 vom dänischen Künstler Anders Nyborg entworfen. Diese Blume ist aus Eisen und Stahl und wiegt 25 Tonnen.

Nun gibt es unmittelbar neben der Salzblume den Stempelkasten #27 vom Salzländer Kulturstempel.

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In Schönebeck gibt es noch drei weitere Stempelstellen. Das Industriemuseum (SKS #25) und das Salzlandmuseum (SKS #26). Leider waren beide Einrichtungen geschlossen und die Stempelkästen befinden sich vermutlich auf den Geländen oder in den Räumen, sind also nicht frei zugänglich. Das halten wir für unglücklich und finden es schade.

Es warten noch 35 andere Stempelstellen. Wie wäre es mit Brumby?

… und wir hoffen auf schönes Radelwetter.

Bitte bleibt neugierig.

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Salzländer Kulturstempel #7 – Ringheiligtum

Letztes Wochenende war es mal wieder so weit. Bei sehr starkem Wind haben wir die Räder gesattelt und sind nach Süden zum Ringheiligtum nach Pömmelte gefahren. Warum, wird es da wärmer? Nicht bei nur 20 Kilometern. Ist es ein neues Ziel? Nein, wir waren schon etliche Male dort.

Warum sind wir also dann bei schlechtem Wetter nach Pömmelte geradelt? Wir wollten uns die neue Stempelstelle des Salzländer Kulturstempels anschauen und einen Stempel holen.


Von diesen Stempelstellen gibt es ganz neu im Salzlandkreis 40 Stück.

Die Koordinaten in der Karte stimmen sicher bei den lila Symbolen (Pömmelte, Salzblume, Pretziener Wehr und Hoym). Bei den braunen Symbolen muss man wohl darauf hoffen, dass die Museen offen haben. Alle anderen Koordinaten müssen wir erst noch durch eigene Anreise präzisieren. Wir freuen uns schon auf tolle Fahrradtouren.

Bitte bleibt neugierig.

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Gullydeckel

1648 endete der 30-jährige Krieg mit dem Abschluss des Westfälischen Friedens in Osnabrück und Münster. Gestern sehe ich bei uns in Magdeburg, 300 Kilometer östlich von Münster, diesen Gullydeckel.

„350 Jahre Westfälischer Friede“, mmmh, wie kommt dieser Deckel vor unser Kloster nach Magdeburg? Ich recherchierte und las, 21 dieser Gullydeckel wurden 1998 in Münster gegossen und dort verteilt. Warum und wie dieser Deckel nach Magdeburg kam, habe ich nicht gefunden. Weiß jemand etwas dazu? Gibt es solche „Friedensdeckel“ noch in anderen Städten? Wir freuen uns über einen Kommentar oder eine Mail.

Sogar unsere Magdeburger Volksstimme hat sich für den Gullydeckel interessiert und zwei kleine Artikel dazu geschrieben.

Bitte bleibt neugierig.

noch mehr Gullydeckel

Sind wir nicht alle Schildbürger? – März

Neulich in der Kleingartensparte:

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mehr Schildbürgerschilder  🙂

Bitte bleibt neugierig.

 

Echo unserer Japan- Fahrradtour

Wir  machen eine Reise. Wir planen mit viel Aufwand. Die Reise kommt, wir gewinnen neue Eindrücke und Erfahrungen.

2018 beradelten wir Japan. Verrückte Idee.

Ein halbes Jahr später, sind wir eingeladen, im Rahmen der Vortragsreihe „Hinter dem Horizont geht es weiter …“ einen Vortrag im Familienhaus zu halten. Der Vortrag ist für einen guten Zweck. Ich suche die Bilder.

Upps, mein Fotoapparat hat sich nicht automatisch auf die japanische Zeit umgestellt. Außerdem hatte er ein ein falsches Datum. Manche Bilder sind mit Handy geknipst. Somit sind die Bilder weder nach Namen, noch nach Zeit richtig sortiert. Ich bringe die Bilder in die richtige Reihenfolge. Dann wähle ich die schönsten für den Vortrag aus. Ermahnung an mich: „Am Start einer Reise Datum und Uhrzeit im Fotoapparat prüfen und ggf. korrigieren!“

Beim Bilder Sichten passiert etwas Tolles. Kleine Erlebnisse fallen mir wieder ein und manchmal entdecke ich auf den Bildern Dinge, die ich vor Ort gar nicht gesehen habe. Ich recherchiere zu Dingen auf den Fotos und erfahre dabei Neues.

Der Tag des Vortrags ist da. Mehr als 50 Gäste wollen mir zuhören. Ich starte irfanview.

Aufgeregt tauche ich noch einmal in unsere Tour ein. Ich habe Spaß. Die Gäste stellen immer wieder Fragen. Toll. Am Ende gibt es Beifall und einige Teilnehmer sprechen uns an. Ein Zuhörer bedankt sich und stellt sich als Mitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt vor. Ich wusste gar nicht, dass es so etwas gibt.

Danke liebes Familienhaus für die Plattform und danke liebe Besucher für eure Neugierde. Ich bin sehr froh. Ich konnte noch einmal in die eigene Tour eintauchen und ich habe wieder sehr viel Neues erfahren. Ein wenig Mut gehört dazu.

Bitte bleibt neugierig und traut euch.

Winterflucht – Via Ciclista de Lanzarote

Winterflucht, Rennradfahren auf Lanzarote auf perfekter Straße bei super Wetter, das ist Traumradeln :-).

Bitte bleibt neugierig.

Reisevortrag: Hiroshima und Fujisan – mit dem Fahrrad durch Japan

Im Sommer 2018 radelten wir drei Wochen durch Japan. Wir starteten auf Kyūshū, der südlichen Hauptinsel und radelten in einem Bogen über elf der mehr als 6000 japanischen Inseln. Unser Ziel war Tokio.

Gut 1.300 Kilometer und viele ungezählte Höhenmeter saßen wir auf unseren Fahrrädern. Wir schliefen in Kimonos auf Futons. Wir badeten im Onsen. Wir sahen großartige japanische Burgen und Tempel und trafen freundliche Menschen.

Der Hochsommer ist für Japan keine gute Reisezeit. Wir radelten in großer Hitze und erlebten extreme Regenfälle. Menschen starben.

Japan ist ein extremes Land. Emotionale Höhepunkte unserer Reise waren der Besuch des Friedensparks in Hiroshima und der Aufstieg auf den Fujisan.

Viele kleine Erlebnisse am Straßenrand werden unvergessen bleiben.

Wir hielten einen Reisevortrag. Unser Vortrag über unsere Erlebnisse fand am 21. Februar 2019 ab 19:30 Uhr im Familienhaus im Park statt. Der Eintritt betrug 5,- Euro und wurde komplett für die Arbeit des Familienhauses gespendet.

Am 7. Oktober 2022, nach der Coronazeit, durften wir unseren Vortrag in der Buchhandlung Schönherr in Halberstadt wiederholen. Die dortigen Spenden kamen dem Behindertensportverband Sachsen-Anhalt zu Gute.

Falls hier jemand Interesse an einem Reisevortrag hat, spreche uns gerne an.

Bitte bleibt neugierig.