Es gibt Gegenden, da scheint das Ende der Welt nicht mehr weit zu sein. Das ist die Zeit für unser Novemberbild.

Bitte bleibt neugierig.
Nach dem Sommer sind fünf Landkreise „discovert“. Ihr fragt, worum geht es eigentlich?
Wir riefen im Frühjahr auf, Landkreisschilder beim Radeln zu beachten. Wenn ihr ein solches Landkreisschild seht, könnt ihr euer Fahrrad mit Landkreisschild fotografieren. Wer uns dann noch das Foto schickt (deutschlandtour@traumradeln.de) oder es im Kommentar verlinkt, nimmt an der Challenge teil.
zur Traumradeln Deutschland-Challenge
Wir konnten uns bisher über fünf Fotos freuen.
Wir selber haben natürlich ab und zu beim Erreichen einer Landkreisgrenze angehalten und auch ein Foto „erbeutet“ :-).
Da wir selber außerhalb der Konkurrenz an der Challenge teilnehmen, sind die Landkreise „Börde“ und „Harz“ noch nicht vergeben.
Wir haben auch festgestellt, es gibt Landkreise, die haben auf allen Straßen an der Landkreisgrenze Schilder aufgestellt. Es gibt Landkreise, da findet man nur an wenigen Straßen Landkreisschilder und es gibt Landkreise, da findet man gar keine Schilder.
Natürlich freuen wir uns auch über Kommentare, wie: Wir haben kein „Oberhavel“-Landkreisschild gefunden. Wir könnten dann ja mal den betreffenden Landkreis anschreiben und fragen, warum er keine Schilder hat ;-). Auf unserer interaktiven Karte haben wir heute die fünf vergebenen Landkreise grün markiert.
Mal sehen, ob diese Challenge auch in Zukunft eher unbeachtet bleibt. Wir werden auch weiterhin Fotos von Landkreisschildern schießen.
Vielleicht radelt ihr ja auch mal an einem Landkreisschild vorbei. Bitte bleibt neugierig :-).

Nach unserem letzten „Kellnerwarnschildpost“ erhielten wir eine Mail mit diesem Bild. Uta, herzlichen Dank dafür. Wir lieben klare und ehrliche Botschaften :-).
Bitte bleibt neugierig!
Zum Schubfach mit den Schildbürgerbeiträgen!
Vor ein paar Wochen, als es noch garstig kalt war, haben wir zur Traumradeln Challenge aufgerufen. Da wir nicht an unserer eigenen Challenge teilnehmen wollen, sammeln wir Landkreisschilder außerhalb der Wertung.

Da nicht jeder Landkreis an seinen Grenzen Landkreisschilder aufstellt, ist man nie sicher, ob man an einer Landkreisgrenze auch ein Foto bekommt. So suchte ich zum Beispiel an der B189 vergeblich ein Schild des Landkreises Stendal. Fehlanzeige.
Erst auf dem Heimweg an einer abgelegenen Kreisstraße haben wir ein Stendaler Schild entdeckt und abgelichtet. Hurra ! 🙂

Bis vor ein paar Tagen sah es so aus, als ob wir ganz alleine für Landkreisschilder bremsen und fotografieren. Doch inzwischen gab es ein erstes echtes Wertungsfoto. Der Landkreis Bautzen wurde von „Franz und Franzi“ für unsere Challenge gefunden.

Somit warten nur noch 294 Landkreise auf die Vergabe ;-). Habt ihr Lust, ebenfalls mit einem Foto teilzunehmen? Die Spielregeln findet ihr auf:
https://traumradeln.de/deutschlandtour/
Bitte bleibt neugierig :-).
Unser letzter Beitrag zeigte acht mit einem Augenzwinkern gestaltete Verkehrsschilder in Florenz. Ihr konntet das Spiderman-Parkverbot und die gekreuzigte Sackgasse sehen. Als eine Reaktion auf diesen Beitrag erhielten wir eine Mail mit Bildern von weiteren Verkehrsschildern aus Florenz. Diese Kunstwerke wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.





Ich glaube, wir müssen auch mal nach Florenz. Wegen der Kunst, der Architektur, wegen Leonardo da Vinci oder Michelangelo? Nein, wegen der originellen Verkehrsschilder. Habt ihr auch schon solche Schilder entdeckt?
Bitte bleibt neugierig.
Alle Bilder in diesem Artikel stammen von Uta. Vielen Dank.
Die Aufgabe von Verkehrsschildern ist die Regelung des Verkehrs durch Gebote, Verbote oder das Anzeigen von Gefahren. In Deutschland gibt es derzeit über 20 Millionen Verkehrsschilder (Quelle: www.verkehrszeichen-online.org).
Ähnlich sieht es auch in anderen europäischen Ländern aus. Wenn man in Florenz durch die Straßen spaziert, fallen einem einige Schilder ins Auge, die ganz eindeutig „Einfahrt verboten“ oder „Sackgasse“ anzeigen, jedoch noch eine zweite Botschaft enthalten. Je mehr man sich in dem feinen Gassennetz der Innenstadt verliert, umso mehr solcher Schilder scheint man zu finden.
2010 begann der französische Künstler Clet Abraham erst in Florenz, dann auch in anderen europäischen Metropolen, Verkehrsschilder „umzugestalten“. Mit seinem ganz besonderen Humor arbeitet er mit den Motiven, ohne dabei den Sinn des Schildes zu zerstören.
Habt ihr auch schon solche Schilder entdeckt?
Bitte bleibt neugierig :-).
Dieser Artikel ist von Franziska :-). Vielen Dank.
Beim Jimbo Grill in Neubrandenburg auf dem Weg zur MSR haben wir folgendes Werbeplakat gesehen. Neben Döner, Schnitzel und Salat gibt es auch „Bürger“ – mmh lecker.


Liebe Bürger, lasst euch nicht in einem Dönerimbiss verspeisen.
Habt ihr auch schon mal solche Schilder gesehen?
Bitte bleibt neugierig :-).
zu älteren Schildbürgerschildern
Heute ist ja schon wieder Sonntag. Da kommt unser Samstagspost leicht verspätet. Es geht mal wieder um Schilder.
Schilder lösen Emotionen aus. Was sagt ihr zu der Ansage des Fitnesstudios, die uns in Oslo aufgefallen ist?
Dann gibt es Botschaften, die einfach nur Spaß machen.
Wetter ist immer ein Thema. Wir Deutschen stehen ja nicht immer für 100% Optimismus. So kommt es zu folgender Beschilderung.
Zum Glück hat dieses Schild in diesem Jahr wirklich nicht gepasst. Schließlich gab es weltweit den heißesten Juli seit Beginn der Messungen. Die globale Durchschnittstemperatur lag laut amerikanischer Wetterbehörde bei 16,61 Grad Celsius. Das ist Hitzerekord. Bei uns in Deutschland gab es zwar schon 5 mal einen heißeren Juli, aber Platz 6 ist ja auch super.
Gibt es bei euch auch Schilder, die Spaß machen oder zum Nachdenken anregen?
Bitte bleibt neugierig :-).
Heute geht es um unsere Sprache. Früher gab es nur Tabletts. Das waren so flache Bretter, auf denen man Geschirr transportieren konnte. Heute ist klar, dass diese Dinger, die auch flach sind, allerdings auf der einen Seite ständig andere Bilder zeigen, einen neuen Namen benötigen. Da bietet sich dann das Wort Tablet an. So haben wir sogar noch ein „t“ gespart.
Wundern tue ich mich allerdings über so manch andere Entwicklung. In der Innenstadt schreiben die Händler etwas von SALE. Sind sie inzwischen in ihrer eigenen Sprache sprachlos?
Das schöne Wort Kinder scheint sich auch keiner mehr leisten zu können. So gibt es offenbar nur noch Kids.
Was treibt die evangelische Stiftung, sich von „Kindern“ ab- und „Kids“ zuzuwenden?
Unsere Stadt folgt diesem Trend ebenfalls. Vor ein paar Jahren tauchte plötzlich der CITYRING auf.
Die Bezeichnung Stadtring wäre doch auch schön und verständlich gewesen. Vielleicht hatte Halberstadt Glück, dass es nicht auch gleich in HALFTOWN oder vielleicht HALFCITY umbenannt wurde.
Natürlich muss sich Sprache verändern und immer wieder der Gegenwart anpassen. Aber, wir haben eine schöne Sprache und wir sollten uns ihrer bewusst sein. Nutzen wir sie mit Spaß und Verstand. Wie seht ihr das? Kennt ihr auch solche Beispiele?
Immer schön neugierig bleiben.