unsere Osttour – Kommunikation – noch 7 Tage

Früher haben wir aus dem Urlaub Karten geschrieben. Heute machen wir das auch noch.

… aber nicht nur. Wenn wir Zeit und Lust haben überspielen wir im Urlaub die Bilder des Tages auf unser Tablet und schreiben diesen Blog. Wir benutzen für den Traumradeln-Blog die Blogsoftware WordPress.com. Das geht gut und wir sind zufrieden.

Wir haben die App auf unserem Tablet. Man kann einstellen, ob man seinen Beitrag auch in die sozialen Medien teilen will. Wir haben uns bei Facebook den Namen (Überraschung) „Traumradeln“ ausgesucht. Somit erscheint jeder Beitrag von dieser Seite automatisch auch auf Facebook unter: www.facebook.com/traumradeln

Für unsere geplante Fahrradtour nach Moskau wollten wir einen eigenen Blog. Der Name war schnell klar. Unser zweiter Blog heißt OstTour. Wir waren sehr überrascht, dass so ein simpler Name noch frei verfügbar war. So haben wir www.osttour.de schnell reserviert.

Wir hatten schon einiges über die Freiheiten der freien Blogsoftware WordPress.org gelesen. So sollte die Org-Variante die Basis für den Schwesterblog von Traumradeln werden.

Vermutlich werden wir in wenigen Tagen intensiver auf osttour bloggen. Mal schauen?

Sollten wir tatsächlich in Moskau auf dem Roten Platz mit unseren Fahrrädern ankommen, werden wir auf jeden Fall auch Postkarten mit russischen Briefmarken schreiben. Versprochen.

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Nur noch 7 Tage bis zum Start unserer Osttour. Bitte bleibt neugierig :-).

zu Tag minus 5 – weiter nach Osten

Sind wir nicht alle Schildbürger? (Teil 3)- oder Es gibt keine „Kinder“ mehr.

Heute geht es um unsere Sprache. Früher gab es nur Tabletts. Das waren so flache Bretter, auf denen man Geschirr transportieren konnte. Heute ist klar, dass diese Dinger, die auch flach sind, allerdings auf der einen Seite ständig andere Bilder zeigen, einen neuen Namen benötigen. Da bietet sich dann das Wort Tablet an. So haben wir sogar noch ein „t“ gespart.

Wundern tue ich mich allerdings über so manch andere Entwicklung. In der Innenstadt schreiben die Händler etwas von SALE. Sind sie inzwischen in ihrer eigenen Sprache sprachlos?

Das schöne Wort Kinder scheint sich auch keiner mehr leisten zu können. So gibt es offenbar nur noch Kids.

Kids

Was treibt die evangelische Stiftung, sich von „Kindern“ ab- und „Kids“ zuzuwenden?

Unsere Stadt folgt diesem Trend ebenfalls. Vor ein paar Jahren tauchte plötzlich der CITYRING auf.

Cityring

Die Bezeichnung Stadtring wäre doch auch schön und verständlich gewesen. Vielleicht hatte Halberstadt Glück, dass es nicht auch gleich in HALFTOWN oder vielleicht HALFCITY umbenannt wurde.

Natürlich muss sich Sprache verändern und immer wieder der Gegenwart anpassen. Aber, wir haben eine schöne Sprache und wir sollten uns ihrer bewusst sein. Nutzen wir sie mit Spaß und Verstand. Wie seht ihr das? Kennt ihr auch solche Beispiele?

Immer schön neugierig bleiben.

Innovation – Wenn der Osterhase ein Gadget bringt, …

… dann darf man wieder etwas Neues lernen. Wir hatten also mit dem Osterhasen gesprochen und uns eine [Achtung Anglizismaus] Actioncam gewünscht. So hoppelte der Osterhase

Ostern2

durch den Garten und siehe da, nun haben wir dieses Spielzeug:

Hero

Dazu gab es diverse Halterungen für die Brust, den Helm oder auch das Fahrrad. Als Start habe ich die Actioncam auf dem Fahrradlenker montiert und einfach mal laufen lassen. Da bekommt man schon schöne Bilder.

Jaaahaa, beim ersten Mal gibt das vielleicht noch nicht der Welt beste Filmchen, aber da ist perspektivisch bestimmt eine Menge möglich. Sollte sich da etwas entwickeln, dann werden wir berichten.

Immer schön neugierig bleiben.

… und über Anglizismen kann man bestimmt auch noch mal etwas schreiben, oder was meint ihr?

Kommunikation – des Kaisers Handy

Wenn wir durch unsere Umgebung radeln, treffen wir immer mal wieder auf Schilder, die auf die preußische optische Telegrafenlinie hinweisen.

Schild

Die Preußen waren sich ihrer westlichen Provinzen am Rhein nicht sicher. Da ist es gut, eine schnelle Kommunikation zu besitzen. So bauten die Preußen durchschnittlich alle 11 Kilometer von Berlin bis Koblenz auf erhöhten Stellen optische Telegrafenstationen. Das heißt es musste Sichtkontakt zwischen den Stationen bestehen.

Preussischer_optischer_Telegraf

Oben auf den Stationen gab es ein Holzgestell mit sechs Armen. Jede Stellung der Arme hatte eine Bedeutung; diese wurde von Station zu Station optisch weitergegeben. So konnte der Kaiser in nur 1 1/2 Stunden eine Nachricht von Berlin nach Köln übermitteln. Es war das Handy der damaligen Zeit. Ich finde das großartig.

Auch damals war es schon so wie heute. Nach ein paar Jahren gab es eine neue Handygeneration. Das morsen kam auf. Wo das alles hingeführt hat, wisst ihr. Das wichtigste ist, wir kommunizieren, egal über welches Medium. Wir wünschen einen schönen Karfreitag.

Bitte bleibt neugierig.