Weisheit: Insgesamt sitzt man zu wenig am Meer.
Wann fahrt ihr das nächste mal ans Meer? Bitte bleibt neugierig.
Weisheit: Insgesamt sitzt man zu wenig am Meer.
Wann fahrt ihr das nächste mal ans Meer? Bitte bleibt neugierig.
Es gab einen harten Kampf um den Landkreis Fulda. Mehrere Teilnehmer der Challenge waren in einer viel größeren Mission, dem „Candy B. Graveller“ unterwegs. So trug es sich zu, dass wir erstmals am selben Tag vom selben Landkreis ein Foto erhielten. So mussten wir auf die Zeitstempel schauen. Takeshis Mail erreichte uns am 14. April um 16:06 Uhr nur wenige Stunden vor Jeskos Kommentar. Glückwunsch Takeshi zum Landkreis Fulda.

Ganz weit im Süden ist monmue fleißig und hat innerhalb von sechs Tagen bis zum 14. April den 8. Platz erkämpft. Danke für das Foto vom Grenzschild des Landkreises Konstanz.
Okoloman will den 8. Platz nicht kampflos aufgeben und ist am 15. April mit der Eroberung des Ostalbkreises wieder alleiniger Achter. Danke und Grüße.
Jetzt scheint es täglich neue Eroberungen zu geben. Uli B. gewinnt am 16. April die Grafschaft Bentheim und den Landkreis Emsland. Herzlichen Dank.
Das Schild vom Landkreis Emsland ist in unserer Challenge das 100. (!) Kreisgrenzschild. Uns macht es riesigen Spaß von uns bekannten und auch manchmal unbekannten Landkreisen zu lesen. Danke euch Teilnehmern und Lesern.
Bitte bleibt neugierig und vielleicht radelt ihr ja auch mal zufällig an einem Kreisgrenzschild vorbei :-).
Im Restaurant „Zur Düne“ direkt hinter einer Ostseedüne in Boltenhagen in Mecklenburg:
Ich: „Haben Sie WLAN?“
Bedienung: „Nein, nur Bratkartoffeln mit Speck und Hausfrauensouße.“
Ich: „???“
Ich: „Haben Sie vielleicht Internet?“
Die Bedienung lacht. Sie hatte verstanden, dass ich nach „vegan“ gefragt hätte.
Was haben wir gelernt? In der „Düne“ gibt es weder WLAN noch vegan.
… aber es gibt lecker Fisch und alles ist prima.
Bitte bleibt neugierig.
Fährt man von Magdeburg nach Norden, erreicht man nach gut 35 Kilometern die Altmark. In Kehnert, hinter dem Landkreisgrenzschild ….
… begrüßt uns das Schild der Imagekampagne „Die Altmark – Grüne Wiese mit Zukunft“.
Ach so? Ist es positiv mit der Aussage zu werben, eine Wiese zu sein? Ja, mir gefallen Imagekampagnen, an denen man sich reiben kann.
Die Altmark ist eine der am dünnsten besiedelten Regionen in Deutschland. Hier wird wegen des Bevölkerungsrückganges Infrastruktur aufgegeben. Eine Autobahn ist Fehlanzeige.
Aber das ruhige und weite Land bietet auch Chancen. In Kehnert fiel uns ein altes Rittergut mit Schloss auf.
Die Verantwortlichen versuchen mit der Imagekampagne den Tourismus zu unterstützen. Hier an der Elbe ist es einfach schön zu radeln und man kann die Seele baumeln lassen.
Unser Tagesziel war die alte Kaiserstadt Tangermünde.
„Tamü“ an der Elbe ist immer wieder toll und wir hatten Spaß auf der „grünen Wiese“. Gibt es bei euch auch Imagekampagnen mit überraschenden Aussagen?
Bitte bleibt neugierig.
In Carcassone halten wir an einer roten Ampel. „Warum stehen hier so viele Reporter und schwer bewaffnete Polizisten?“
Direkt neben uns sehen wir ein Blumenmeer vor der Gendarmerie und die Antwort war klar. Vor zwei Tagen, am 23. März 2018, wurde hier der 44-jährige Polizist Arnaud Beltrame getötet, der sich dem islamistischen Geiselnehmer als Austausch für die letzte verbliebene Geisel angeboten hatte.
In der südfranzösischen Provinz starben vier Menschen durch diesen Terroristen. Plötzlich vor dem Blumenmeer zu stehen, war ein extrem berührender Moment.
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In Carcassonne muss man einfach …
Es gibt so viel zu sehen.
Kennt ihr ja das Brettspiel „Carcassonne“? Die Festung gibt es wirklich und sie ist gigantisch.
Bitte bleibt neugierig.
Im Südwesten von Frankreich: Regen und Nebel ziehen nördlich der Pyrenäen über das Land.
Wir wollen nach Andorra. Unser Fahrer biegt routiniert von der schmalen Hauptstraße in die noch viel schmalere Nebenstraße ab. Unser Weg schlängelt sich an der Ariège entlang.
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Im einsamen Tal der Ariège trug sich folgendes zu. Der Count von Foix beauftragte einen seiner Barone innerhalb eines Monats eine Brücke über eben die Ariège zu bauen. Er gab dem Baron dafür einen Monat Zeit. Würde er fehlen, würde er hängen.
Der Baron, ein Träumer hatte kein Geld, weder für Arbeiter noch für das Material. Der Monat neigte sich dem Ende entgegen und unser Baron hatte keine Lösung für seine Aufgabe gefunden. In seiner Verzweiflung schloss er einen Pakt mit dem Teufel. Der Teufel versprach ihm die Brücke in einer Nacht zu bauen, im Tausch für die erste Seele, die über diese Brücke kommen würde. Der Baron akzeptierte und am nächsten Morgen sollte die Brücke über die Ariège gebaut sein.
Schon wenig später fühlte sich unser Baron bei dem Gedanken, eine unschuldige Seele an den Teufel auszuliefern, schuldig. So begab er sich in die nahe Kirche von Saint-Volousian. Dort vertraute er seine Sünde dem Abt an. Anstatt ihn zu verurteilen, flüsterte ihm der Abt etwas ins Ohr. Das brachte unseren Baron zum Lächeln.
Am nächsten Morgen war die Brücke fertig gebaut und der Teufel wartete geduldig auf die erste Seele, die über die neue Brücke kommen würde.
Als der Teufel unseren Baron kommen sah, rief er ihm entgegen:
„Du Baron? Du wirst also der erste sein.“
„Nein, nein, das wird sie sein.“
Der Baron hatte einen Korb in seiner Hand. Er öffnete ihn und eine riesige Katze sprang heraus. Um ihre Taille war eine Soßenpfanne gebunden. Erschreckt vom Scheppern der Soßenpfanne, rannte die Katze als erste über die Brücke.
Der Teufel war geschlagen. Er löste sich auf und ward im Tal der Ariège nie mehr gesehen.
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Am verregneten Märztag schauten wir auf die uralte Felssteinbrücke und es war gar nicht schwer, dieser Geschichte zu glauben.
In allen Regionen auf der Welt gibt es solche oder ähnliche „Teufelsbrückengeschichten“. Sie zeugen von der Sehnsucht der Menschen, dem Schicksal ein Schnäppchen zu schlagen.
Wir schafften es an diesem Tag nicht mehr nach Andorra. Starker Schneefall machte das unmöglich. Wir wurden pitsche, patsche nass. Trotzdem hatten wir einen unvergesslichen Tag und werden wohl immer an die Teufelsbrücke an der Ariège denken.
Bitte bleibt neugierig.
Am 9. Januar 2018 war es mal wieder so weit. Das Arbeitsweg- und Alltagsfahrrad von Frau Traumradlerin wurde trotz teurer Schlosstechnik wieder einmal gestohlen. Das ist echt ärgerlich. Unsere Versicherung zahlte den kompletten Schaden, schrieb uns aber ein paar Tage später einen Brief, in dem sie auf ihre Verantwortung den anderen Versicherten gegenüber hinwies und uns beim nächsten Versicherungsfall die Kündigung androhte. Na prima!
„Wenn ich mir von dem Versicherungsgeld wieder ein schönes neues Fahrrad und ein teures Schloss kaufe und es wieder vor der Arbeitsstelle abstelle, werden sich nur wieder die Diebe über den Nachschub freuen.“ meinte Frau Traumradlerin. „Wir haben doch noch einen alten Stahlrahmen im Keller.“
„Wenn der alte Rahmen eine individuelle Lackierung bekommt, ist er vielleicht für die Diebe nicht mehr attraktiv. Man könnte ihn ja vielleicht himmelblau mit ein paar weißen Wölkchen bemalen.“
Für die Lackierarbeiten kaufte ich eine Dose blauen Buntlack. Weißen Lack und eine Dose Klarlack fand ich noch im Keller.
Der Plan für den Aufbau eines neuen „Traumradeln-Fahrrades“ ist geboren. Aus Schrott wieder etwas Funktionierendes machen, ob das gelingt? Passen die nötigen neuen Teile an einen alten Rahmen? Wir sind selber gespannt. Und hier ist das Ergebnis:
Bitte bleibt neugierig.
Bevor ich mich endlich den warmen Frühlingswettern widme, möchte ich noch einen Beitrag zu den wunderschönen klaren und kalten Wintertagen schreiben. Auf der Elbe schwamm „Pfannkucheneis“. Den Begriff gibt es wirklich. Frei nach Wikipedia: Als Pfannkucheneis, engl. Pancake Ice oder Tellereis wird ein Eis bezeichnet, welches aus vorwiegend kreisförmigen Eisstücken mit einem Durchmesser von 30 cm bis 3 m besteht. Das passt doch, oder?
Es war also bitterkalt und da watschelte mir am Elbestrand ein buntes Vogelpärchen vor die Linse.
Ich rückte immer näher. Natürlich blieb das Pärchen nicht stehen. Was ist das denn für ein Vogelpaar?
Zu Hause lernte ich, die Ente, die da gerade um die Scholle schwimmt, ist eine „Egyptian goose“ oder Nilgans.
Die Nilgans hat ihr Verbreitungsgebiet in fast ganz Afrika, außer den wirklichen Wüstengebieten. Ok, ist denn die Elbe ein afrikanischer Fluss?
Nein, die Nilgans wurde von uns Menschen als Ziervogel im 18. Jahrhundert nach Europa gebracht. Irgendwann sind in Holland einige Exemplare ausgebüxt und deren Nachkommen haben sich über das Rheinland bis zu uns ausgebreitet. Die Nilgans ist ein Neobiota, eine Art, die sich selbstständig in einem Gebiet etabliert, in dem sie vorher nicht heimisch war.
Willkommen Neobiota-Nilgans! Habt ihr auch schon mal eine Neobiota-Art getroffen?
Bitte bleibt neugierig.
Das letzte Wochenende war mit zweistelligen Minusgraden noch einmal richtig kalt. Mit kalten Fingern betätigte ich auf einer kleinen Radrunde den Auslöser der Kamera.
Ein IC fährt über die Elbe. Eisschollen schwimmen auf dem Fluss.
Die Stromelbe ist in Bewegung. Die Einfahrt zum Handelshafen Magdeburg, heute Wissenschaftshafen, ist zugefroren.
Graugänse rasten auf den Elbwiesen.

Blick auf das winterliche Wasserstraßenkreuz. Der Mittellandkanal überquert die Elbe.
Das letzte mal „stand“ die Elbe bei Magdeburg im Januar 1997.
Durch Eisbrecher wird auf dem Mittellandkanal eine geschlossene Eisdecke verhindert.
Als Nächstes kam ich zu unserem Lieblingsbadesee.
Nein, ein Sprung ins Nass bot sich heute nicht an. Gerade besondere Wetterlagen haben ihren Reiz. Nun wollen wir aber alle Frühling, oder?
Bitte bleibt neugierig.