Eisfahrrad

Das letzte Wochenende war mit zweistelligen Minusgraden noch einmal richtig kalt. Mit kalten Fingern betätigte ich auf einer kleinen Radrunde den Auslöser der Kamera.

Ein IC fährt über die Elbe. Eisschollen schwimmen auf dem Fluss.

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Die Stromelbe ist in Bewegung. Die Einfahrt zum Handelshafen Magdeburg, heute Wissenschaftshafen, ist zugefroren.

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Graugänse rasten auf den Elbwiesen.

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Blick auf das winterliche Wasserstraßenkreuz. Der Mittellandkanal überquert die Elbe.

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Das letzte mal „stand“ die Elbe bei Magdeburg im Januar 1997.

Durch Eisbrecher wird auf dem Mittellandkanal eine geschlossene Eisdecke verhindert.

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Als Nächstes kam ich zu unserem Lieblingsbadesee.

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Nein, ein Sprung ins Nass bot sich heute nicht an. Gerade besondere Wetterlagen haben ihren Reiz. Nun wollen wir aber alle Frühling, oder?

Bitte bleibt neugierig.

Von Eislöchern und Glühsocken in Finnland

Nachdem wir, wie schon im „Frischfleich-Beitrag“ beschrieben, die Huskys versorgt hatten, nahmen wir unsere Hütte in Besitz. Bei den Hütten handelte es sich um Holzhütten in idyllischer Lage im Wald am See.

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Neben dem Holzofen lag etwas Feuerholz. Außerdem standen zwei mit Wasser gefüllte verzinkte Wassereimer auf dem Ofen. Das war die Grundversorgung, die die letzte Gruppe für uns bereitgestellt hat.

In der Gruppe teilten wir uns die Arbeiten auf. Wir hackten Holz für den Ofen in der Hütte und in der Sauna. Sauna? Wir sind in Finnland. Da gehört zu jeder Hütte eine Sauna. Wir versorgten uns mit Wasser. An einer Hütte hatten wir ein Brunnenhäuschen. An einer anderen Hütte mussten wir das Wasser direkt aus dem See holen. Da es ab September friert, war die Eisschicht natürlich meterdick. Das Eisloch war schon gebohrt. Es friert natürlich immer wieder zu und musste vergrößert werden, damit wir mit einer Schöpfkelle das Wasser in den Eimer schöpfen konnten.

Eine stabile Harpune ist ein gutes Werkzeug. Außerdem wird einem warm. Auf dem Kopf seht ihr schon die sehr nützliche Stirnlampe. Sonnenuntergang war gegen 15:45 Uhr.

Die Hütten hatten keinen Stromanschluss. Allerdings gab es in einer Hütte schon den Luxus von Gaslicht. Eine Propangasflasche speiste über eine Gasleitung eine Gaslampe.

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Übrigens, verbrennt sauberes Gas fast ohne Lichtausbeute. Aus diesem Grund zieht man einen „Socken“, also Glühstrumpf über die Gasdüse. Kennt ihr das?

Durch die hohe Hitze des verbrennenden Gases beginnt der Glühstrumpf hell zu glühen bzw. zu leuchten und man hat Licht. Genial, oder?

Nach dem Saunabesuch und dem gutem Essen kuschelten wir uns gegen 22 Uhr rechtschaffen müde in unsere Doppelstockbetten und schliefen. Schliefen wir wirklich? Kann man denn jenseits des Polarkreises in der absoluten Einöde ohne Strom, weit weg von belebten Ortschaften in der Nacht etwas anderes machen als schlafen?

Ja! Es gibt etwas, dass man unbedingt gesehen und erlebt haben muss! Es ist unvergesslich! Davon will ich im nächsten Beitrag berichten.

Bitte bleibt neugierig :-).