Die Fichtelbergbahn

Im Herbst radelten wir fünf Tage kreuz und quer am Fichtelberg.

Wir schauten uns Jens Weisflogs Hotel in Oberwiesenthal an und bewunderten die großen Skisprungschanzen.

Über den Lost Place am Fichtelberg haben wir schon berichtet. Trotzdem war unser eigentlicher Favorit die Schmalspurbahn Cranzahl–Kurort Oberwiesenthal.

Die Strecke startet in Cranzahl auf 654 Höhenmetern.

Hinter Cranzahl sehen wir die Bahn wie im Spielzeugland.

Am Bahnhof Vierenstraße hat die Bahn schon 730 Meter Höhe erreicht und muss erst mal ordentlich schnaufen.

Das nächste Mal fährt uns das Bähnle in Hammerunterwiesenthal auf 790 Höhenmetern direkt an der Grenze zu Tschechien vor die Räder.

Da fällt übrigens ein Punkt für unsere Welt-Challenge ab. Das machen wir aber später.

Am Ende steht dieser hübsche Zug auf 894 Höhenmetern im Bahnhof Oberwiesenthal.

Schön, dass es diese Bahnstrecke noch gibt. Wir hatten viel Spaß im Erzgebirgskreis.

Bitte bleibt neugierig.

Unsere „Wanderung durch die Mark Brandenburg“ #3 – Die Prignitz

Die Prignitz gehört zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Deutschlands.

Die Bevölkerungsdichte des Landkreises Prignitz lag Ende 2016 bei nur 36 Einwohnern je Quadratkilometer. Im Bundesdurchschnitt leben in Deutschland ca. 230 Einwohner je Quadratkilometer.

Auf unseren Radtouren schauen wir uns nach Bismarcktürmen um. Auf dem heutigen Brandenburger Gebiet existieren noch acht von ehemals elf Bismarcktürmen. Davon steht genau einer in der Prignitz und zwar in Pritzwalk.

Im Jahre 1905 wurde der Bismarckturm für den ersten Kanzler des Deutschen Kaiserreichs eingeweiht. Der Turm wurde im neugotischen Stil erbaut und wurde 1994 sehr schmuck renoviert.

Am Turm konnten wir die Wappen der Ostprignitzer Städte, Adelsgeschlechter und Stifte in restauriertem Zustand bewundern.

Auf dem Weg fiel uns der Kleinbahnbahnhof Mesendorf mit vielen toll restaurierten Eisenbahnwaggons auf.

Auf dem Prignitzer Kleinbahnnetz schnauft die Kleinbahn „Pollo“. Den Namen „Pollo“ hatte die Bahn schon 1897 zur Eröffnung erhalten. Bei der ersten Fahrt soll der Hund des Dannenwalder Försters namens „Pollo“ den vorbeifahrenden Zug laut angebellt und ihm nachgelaufen sein.

Zum Entschleunigen scheint die Prignitz ein guter Ort.

Route und Links zu noch mehr Beiträgen unserer Pfingstradtour

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